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Vollständige Version anzeigen : Die Basler Polizei warnt


Holgi
26. November 2003, 19:23
hi

Bitte liest dies es ist wichtig
es ist leider auf Franz aber jeder versteht dies sicher
----zitat---
I M P O R T A N T
>>>>
>>>>
>>>>Message de la Police de la Ville et Canton de Bâle - HIV
>>>>
>>>>A toutes et tous,
>>>>Je vous transmets sans attendre le mail que je viens de recevoir.
>>>>S'il vous plaît lire et transmettre!!! Malheureusement ce message
>>>>n'est
>>>>pas
>>>>une blague, mais issu d'un mailing de la police cantonale
>>>>Bâle-ville qui
>>>>
>>>>touche la Suisse entière! Ceci s'est passé dans un cinéma
>>>>Lausannois. Il
>>>>y
>>>>a quelques semaines, une personne dans le cinéma s'est assise sur
>>>>un
>>>>objet
>>>>pointu qui se trouvait sur un des sièges. Lorsque cette personne
>>>>s'est
>>>>relevée pour contrôler de quoi il s'agissait, elle trouva une
>>>>aiguille
>>>>de
>>>>seringue plantée dans le siège avec une note fixée: "Vous venez
>>>>d'être
>>>>infecté par le HIV" Le centre de contrôle des maladies parle de
>>>>plusieurs
>>>>cas similaires ayant eu lieu récemment dans plusieurs autres
>>>>villes.
>>>>Toutes
>>>>les aiguilles testées étaient positives au HIV. Le centre ajoute
>>>>que
>>>>l'on
>>>>a trouvé d'autres aiguilles dans les ouvertures pour monnaie
>>>>rendue
>>>>d'automates publics (billets, parking, snack etc.). Tout le monde
>>>>est
>>>>prié
>>>>de faire extrêmement attention dans de telles situations. Tous
>>>>les
>>>>sièges
>>>>publics doivent être contrôlées avant utilisation. Une minutieuse
>>>>inspection visuelle devrait suffire normalement. Et pour terminer
>>>>ils
>>>>font
>>>>appel à tout le monde d'informer leurs familles et connaissances
>>>>du
>>>>contenu
>>>>de ce message. Merci. Ceci est d'importance majeure!!! Pense que
>>>>tu peux
>>>>
>>>>sauver des vies en transmettant cette nouvelle. Qui ne le croit
>>>>pas peut
>>>>
>>>>s'informer auprès de :
>>>>
>>>>Kantonspolizei Basel-Stadt PolA 1
>>>>Werner Diefenbacher Sachbearbeiter
>>>>Alarmwesen / AZD Spiegelhof Büro 330, 3. OG,
>>>>Spiegelgasse 6, 4001 Basel Tel. +41 (0)61 267 71 82 (direkt) Fax
>>>>+41>
>>>>(0)61 267 71 79
>>>>E-Mail: Werner.Diefenbacher@pmd.bs.ch

Marcel Staubli
26. November 2003, 19:27
Wie heisst das auf Deutsch Übersetzt?

Gruss, Marcel

Holgi
26. November 2003, 19:32
hi

Die kurz Version.
Die Basler Polizei warnt. Für die ganze schweiz eine Gefahr.
Aids kranke stecken Nadeln in Kino-sitzen Parkhaus Automaten und andere Automaten und öffentliche Orte.Das wenn man gepikt wird man aids bekommt.

ALSO AUFPASSEN wenn ihr das nächste mal ins Kino geht die Sitze und anderes erst mit dem Auge prüfen das sollte reichen


HOLGI:001:

flowmotion
26. November 2003, 19:36
Basel
11. September
Polizei

Medienmitteilung Nr. 209

Falsches E- Mail der Kantonspolizei Basel-Stadt wieder im Umlauf

Unter dem Betreff "Mitteilung der Polizei Basel-Stadt" ist seit Juli 2003 ein falsches E-Mail im Umlauf, das derzeit vermehrt wieder autaucht und für Aufsehen sorgt. Darin wird von verschiedenen Fällen berichtet, wonach sich in Lausanne und anderen Städten Kino-Besucher auf im Sesselpolster versteckte Nadeln gesetzt und dann einen Zettel gefunden hätten mit der Notiz "Sie wurden soeben durch HIV infiziert". Das E-Mail wirkt authentisch, weil als Absender ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt angegeben ist. Tatsache ist, dass diese Meldung auch nach ihrer Wiederauferstehung eine Falschmeldung ist. Wer dieses E-Mail erhält, kann nur eines tun: Löschen und vergessen!

Auf verschiedenen Kanälen fragen derzeit wieder täglich Dutzende besorgter Leute aus aller Welt nach dem Wahrheitsgehalt eines E-Mails an, das sie erhalten hätten mit der Aufforderung, es an alle ihre Bekannten weiterzuleiten. In diesem E-Mail wird von einem erfundenen Vorfall in Lausanne und anderen Städten berichtet, wo sich Kinobesucher in im Polster versteckte Nadeln gesetzt hätten, die wiederum mit HIV-Viren verseucht gewesen seien. Es wird auch an ein nicht existierendes Kontrollzentrum für Krankheiten verwiesen, und dass man derartige Nadeln auch in den Geldrückgabe-Aussparungen von Automaten gefunden habe. Das E-Mail wirkt auf den ersten Blick authentisch, weil als Absender ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt angegeben ist.

Diese Meldung ist falsch. Es gab keinen derartigen Vorfall, weder in Jacksonville USA, wo ein E-Mail mit demselben Inhalt bereits 1997 kursierte, noch jetzt in Lausanne oder anderen Städten. Es handelt sich um ein sogenanntes Hoax-Mail (hoax = engl. Scherz)
beziehungsweise eine Nachahmung ("copycat") eines Hoax der Kategorie "Urban Legends", der weitaus grössten Gruppe unter den im Internet verbreiteten Falschmeldungen. "Urban Legends" sind Grossstadtmärchen oder Wandersagen und Gerüchte, und hier wird der grösste Unsinn verzapft. "Die Spinne in der Yucca-Palme" ist der Titel eines Buch-Klassikers, der sich mit solchen Geschichten befasst. Die Bandbreite dieser weiter erzählten Geschichten reicht von Gesundheitswarnungen aller Art wie jene vor HIV-verseuchten Nadeln, Rattenurin in Cola-Büchsen oder angeblich krebserregenden Lebensmitteln über Warnungen vor Betrügern, die es gar nicht gibt bis zu den unglaublichsten Horrorgeschichten darüber, was der Cousine des Coiffeurs einer Bekannten einer entfernten Verwandten aus Dingsda "selber passiert" sein soll.

Derartige E-Mails gehören wie jenes mit dem fingierten Absender der Kantonspolizei Basel-Stadt in den Papierkorb. Auf keinen Fall soll man sie ernst nehmen und wie empfohlen weiterleiten!

(Weiterführender Link: www.hoax.ch)

Holgi
26. November 2003, 19:45
hi

Das konnte ich leider nicht wissen

Entschuldigt leute

HOLGI

PS:danke für die gute erklärung.Die Cola Dose und Ratengift kannte ich auch schon

flowmotion
26. November 2003, 19:57
Anmerkung zur Ansteckung mit "verseuchten" Nadeln:

Die Blutmenge innerhalb einer kontaminierten Kanüle reicht nicht aus, um einen gesunden Menschen (gesundes Immunsystem) anzustecken. Auch trocknet das Blut in solchen Nadeln innert wenigen Minuten aus. Der HIV Virus verliert seine Wirksamkeit zur Gänze, wenn dieser mit Luft in Berührung kommt (was in einer öffentlich herumliegenden Nadel der Fall wäre).

Man müsste jemanden ca. 2-5ml frisch abgenommenes Blut direkt injizieren, um ihn mit HIV anstecken zu können (was den Blutübertragungsweg betrifft). Daher besteht immer noch ein Restrisiko mit Blutkonserven (jemand kann Blut spenden und frisch infiziert sein und die jetzigen Testmöglichkeiten würden eine Frischinfektion bis zu 6 Monate nicht erkennen - leider).

Mein Tip: HIV Prophylaxe ernst nehmen (massive Anstiege sind nicht bei den einschlägigen Randgruppen zu verzeichnen, sondern bei Hetero's via klassischen Ansteckungsweg !). Nebst HIV haben wir noch deutlich mehr lästige Infektionen, die gerne mal vergessen werden (Hepatitis !!) u.a.

Öfters am Tag mal die Hände mit Seife waschen und man bleibt von vielen Sachen wie Erkältungen und Grippe eher verschont (neue Erkenntnisse zeigen, dass Tröpfcheninfektion an Stellenwert verloren hat und Übertragungswege via Hände viel häufiger sind, als ursprünlich angenommen).

Details zur letzten Studie von "Händewaschen nach Toilettenbesuchen" und den damit verbundenen lästigen Unannehmlichkeiten für andere Mitmenschen, möchte ich nicht weiter kommentieren, da diese Ergebnisse unter aller **** sind.

Genug Hygienepredikt - weiterhin frohe Aseptik :D

Mister Volare
27. November 2003, 00:12
Hi

Zum Glück das es ein Fake ist, jedoch wäre dieses Szenario für ein Hollywoodterroristenfilm fast Perfekt...

 

Devis

Pascal Küffer
6. December 2003, 17:08
Hallo zusammen!

Zum obrigen Thema noch eine kleine Ergänzung:
Ich bin mit der Erklärung von flowmotion grösstenteils einverstanden. Zu bemerken ist allerdings, dass die Menge in einer kontaminierten Kanüle ausreichen KANN, jedoch nicht zwingend muss. Epidemiologisch betrachtet ein Transmissionsrisiko zu etwa 0,3 % ... kommt antürlich aufs Lumen der Kanüle an. Was das Trocknen anbelangt, bildet sich nur ein Verschlusspfropfen aus koaguliertem Blut, der effektive Kanüleninhalt bleibt unter Umständen schon einige Zeit "aktiv".
Es spielen sehr viele Faktoren mit, besonders was die Virenmenge betrifft. Wohlbemerkt, diese 0,3 % sind auf HIV bezogen, nicht auf AIDS. Wenn man sich mit einer AIDS-Kanüle kontaminiert/infiziert, reicht die Virenmenge meist aus....
Es bleibt bloss zu sagen: unterschätzt diese Gefahr nicht! Ich habe leider täglich mit dem Thema zu tun.... und das Thema gehört zu meinem Berufsrisiko... - jedenfalls ist das Procedere nach einer Stich- oder gar Schnittkontamination mit HIV/AIDS, etc. SEHR wichtig, dementsprechend mühsam (Postexpositionsprophylaxe über einige Wochen, Kontrollen zum Zeitpunkt "0", nach 3 und nach 6 Monaten)


Eigentlich wollte ich hier nur kurz etwas dazuschreiben, trotzdem ist ein Kurzvortrag entstanden.... diebezüglich sorry, mea maxima culpa.

Interessantes, dennoch kompliziertes Thema.

Cheers & allen eine schöne Adventszeit!

Pascal :005:

flowmotion
7. December 2003, 16:43
@ Pascal, aha ein TOA (darf man das heute noch sagen, oder wurdet ihr auch schon umbennant ?). Ihr vom OPS kennt Euch damit ja noch besser aus, weder der Notfall :D. Wir haben sowieso die "meist verseuchte" Abteilung im ganzen Haus und da flatzt einiges auf den Boden während des Tages.

Hoffe, Du machst deinen RS und findest dazu einen Ausbildungsplatz (wird Dir etwas von Deiner Ausbildung angerechnet ?) !!


Gruss, Iris

Pascal Küffer
7. December 2003, 17:14
Salü Iris!

Ja, die Abkürzung TOA gilt nach wie vor... alles was geändert wurde (neben der akademisierung zur Tertiärstufe) ist die ausgeschriebene Bezeichnung - von Assistent auf Fachmann.... wie halt in ziemlich jedem Bereich der Medizin (Pflegefachmann, Radiologiefachmann, etc.... ). Naja, der Fortschritt wird sichtbar, ist ja alles in der Neuerung, wie die Armee XXI... ;)
Was das Anrechnen des TOA's bezüglich RS betrifft....zum jetztigen Zeitpunkt leider (noch) nicht. Ich hoffe schwer dass sich dies noch ändern wird..... auch wenn.... wegen dem einen Jahr.... -
Irgendwie irritiert es mich etwas.... DU als "Aviatikerin" arbeitest auf dem NF??? Kannst du mich da mal aufklären?
Zur Zeit bin ich auch grad im NF-Block (noch ein Paar Wochen Theorie, dann eine Zeit lang auch auf dem NF)

Cheers;

Pascal

PS: Wegen dem obrigen Thema; Wie gesagt, es ist alles sehr pauschal, da zu viele Faktoren mitspielen.... da lässt sich eindeutig nichts handfestes sagen....

flowmotion
7. December 2003, 20:12
Hoi Pascal

Ich kläre Dich gerne auf. Ursprünglich hab ich eine Ausbildung als Notfallschwester und Rettungssanitäterin gemacht. Nach ein paar Jahren wurde es mir aber zu bunt und ich hab mit der Fliegerei angefangen. Bin aber durchaus froh, dass ich gewisse Wartezeiten und Durststrecken durch meinen alten Job überbrücken konnte (der mir übrigens immer noch viel Spass macht :D).
Zum Fliegen bin ich eigentlich gekommen, da ich später eine Zusatzausbildung in der Luftrettung begonnen habe und immer mehr Interesse "am selber fliegen" entwickelte.
Da ich meine Finger natürlich nicht ganz vom Spital lassen kann, bin ich immer mal wieder auf einer Notfallstation oder in der Ambulanz zu finden. Man muss ja ab und zu wieder mal einen "Venflon stechen" und ein paar Wundversorgungen machen, sonst wird's grad allzu langweilig :D.
Ich hoffe, dass Dir etwas für den RD anerkannt wird, denn sonst kann's echt happig werden, einen Ausbildungsplatz zu finden. Viele bilden RS aus, allerdings nur für die verkürzte Ausbildung. Aber ich denke mit Deinem Background wirst Du auch die Stadtsanität, etc. überzeugen können (im Gegensatz zu den meisten Anwärtern, die keine medizinische Vorbildung haben).


Cya, Iris
Here, falls Du mehr wissen willst http://www.painkillerz.info/emgeng.html

Pascal Küffer
7. December 2003, 20:34
Hey Iris, das ging ja zackig.... :D

Muss schon sagen, chapeau! Reife Leistung, find ich bewundernswert. Irgendwie scheinen wir im eigentlichen thread etwas quer zu schlagen.... egal - ;)
Nichtsdestotrotz, ich hätte nichts dagegen die Diskussion per Email, ICQ, PM, o.Ä. weiterzuführen. Sämtliche Angaben sind ja in meinem Profil (falls überhaupt interessiert?). Wie du willst, meine HP ist ja auch vermerkt.
Hab mir deine eben angeschaut, klingt interessant. Kenne zwar das Spital Nidwalden nicht, aber trotzdem toll.

Cheers;

Pascal

flowmotion
7. December 2003, 20:47
Hier noch ein Link für Dich. Falls Du an guten Standing order's für den RD interessiert bist: http://miemss.umaryland.edu/ProtocolE2003.pdf

Etwas vom Besten, was heute erhältlich ist. :D

Nils Böhrnsen
21. December 2003, 10:59
Selbige Mail hat mich auch schon auf Deutsch mit den Räumen Berlin und Köln erreicht sowie auf Englisch für den Raum Newcastle... :001: