cx291
5. April 2004, 21:55
Wollte mal fragen was eure Schätzungen sind, wie stark das Einfluss haben wird auf die Passagierzahlen im Herbst.
WASHINGTON - Ab Ende September müssen sich in den USA sämtliche ausländischen Besucher per Fingerabdruck und Foto registrieren lassen. Die Schweiz war bereits am Freitag vorgängig über die neuen Bestimmungen informiert worden.
Das Eidg. Departement für Auswärtige (EDA) wollte jedoch zu dem Entscheid keine Stellung nehmen. Jedes Land könne seine Einreisebestimmungen so gestalten, wie es wolle, sagte EDA-Sprecherin Daniela Stoffel auf Anfrage.
Mit der Neuregelung reagiert die US-Regierung auf die anhaltenden Schwierigkeiten der zumeist europäischen Regierungen mit der geplanten Einführung des so genannten biometrischen Passes, der auf einem Mikrochip etwa Gesichtsmerkmale oder Fingerabdrücke speichern soll.
Das US-Ministerium für Innere Sicherheit beantragte beim Kongress am Freitag zwar eine Verlängerung der Frist zur Einführung der biometrischen Pässe um zwei Jahre. In der Zwischenzeit müssen aber die Touristen aus allen Länder ihre biometrischen Daten registrieren lassen.
Betroffen sind auch Besucher aus den 27 Ländern, die unter dem sogenannten ""Visa Waiver Program" für touristische und geschäftliche Aufenthalte ohne Visa für drei Monate in die USA einreisen konnten. Bisher wurden nur Einreisenden mit Visum Fingerabdrücke abgenommen.
Die Neuregelung soll nach Angaben des Ministeriumssprechers zunächst auf zwei Jahre befristet bleiben. In diesem Zeitraum erwartet die US-Regierung nun, dass die Staaten des "Visa Waiver Program" die technischen und organisatorischen Schwierigkeiten bei der Einführung des biometrischen Passes bewältigen können.
In der Schweiz gab das zuständige Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) letztes Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Damit soll herausgefunden werden, ob es technisch und juristisch überhaupt möglich ist, biometrische Daten in den neuen Schweizer Pass zu intergieren. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Herbst erwartet.
gruz
andreas
WASHINGTON - Ab Ende September müssen sich in den USA sämtliche ausländischen Besucher per Fingerabdruck und Foto registrieren lassen. Die Schweiz war bereits am Freitag vorgängig über die neuen Bestimmungen informiert worden.
Das Eidg. Departement für Auswärtige (EDA) wollte jedoch zu dem Entscheid keine Stellung nehmen. Jedes Land könne seine Einreisebestimmungen so gestalten, wie es wolle, sagte EDA-Sprecherin Daniela Stoffel auf Anfrage.
Mit der Neuregelung reagiert die US-Regierung auf die anhaltenden Schwierigkeiten der zumeist europäischen Regierungen mit der geplanten Einführung des so genannten biometrischen Passes, der auf einem Mikrochip etwa Gesichtsmerkmale oder Fingerabdrücke speichern soll.
Das US-Ministerium für Innere Sicherheit beantragte beim Kongress am Freitag zwar eine Verlängerung der Frist zur Einführung der biometrischen Pässe um zwei Jahre. In der Zwischenzeit müssen aber die Touristen aus allen Länder ihre biometrischen Daten registrieren lassen.
Betroffen sind auch Besucher aus den 27 Ländern, die unter dem sogenannten ""Visa Waiver Program" für touristische und geschäftliche Aufenthalte ohne Visa für drei Monate in die USA einreisen konnten. Bisher wurden nur Einreisenden mit Visum Fingerabdrücke abgenommen.
Die Neuregelung soll nach Angaben des Ministeriumssprechers zunächst auf zwei Jahre befristet bleiben. In diesem Zeitraum erwartet die US-Regierung nun, dass die Staaten des "Visa Waiver Program" die technischen und organisatorischen Schwierigkeiten bei der Einführung des biometrischen Passes bewältigen können.
In der Schweiz gab das zuständige Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) letztes Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Damit soll herausgefunden werden, ob es technisch und juristisch überhaupt möglich ist, biometrische Daten in den neuen Schweizer Pass zu intergieren. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Herbst erwartet.
gruz
andreas