Siegfried
8. June 2004, 23:57
Ein dokumentierter Flug mit 737ng ?
Möglichst kurz, zum schnellen „nachfliegen“ ?
Und ein bischen herausforderndes ?
3 Wünsche auf einmal ?
.......zum Glück gibt es „Kinderüberaschung“ ;)
Also mal zur Einleitung ein Flug von VIE/LOWW nach CFU/LGKR
sprich: Wien – Korfu
Das ganz mit einer B737-700 und in der Nacht.
Letzteres ist der Grund, warum die Bilder nicht immer ganz gut
sind, aber ich hoffe dennoch ein paar rausgesucht zu haben, wo
man das wesentliche erkennt.
Da ich hier ausnahmsweise mal einen echten (allerdings nur
vorläufigen) Flugplan, dazuhänge, ersuche ich, diesen nur für
Euch selbst zu verwenden und keinesfalls in dieser Form
weiterzuverbreiten.
SID, Flugroute und STAR war wirklich ganz normal – also
ein „Bilderbuchbeispiel“:
SID (Standart Instrument Departure) in Wien: PUBEG1C
STAR (Standart Arrival) in Korfu: via TIGRA und VOR DME RWY35.
Das währen auch die Karten, die man sich fürs Nachfliegen besorgen sollte am Internet.
Wie viele Griechische Inselflughäfen hat auch Korfu kein ILS
(Instrumentenlandesystem) –was einiges an Können erfordert.
Wer bei einer manuellen Landung so seine Probleme hat, sollte
um Frust zu vermeiden, wohl den Flug besser in der umgekehrten
Richtung durchführen. Noch dazu wo die Piste nur etwa 2000m
lange ist.
Zum Üben wiederum bieten sich aber „Platzrunden“ sicher an.
Da alle Wege zwar nach Rom, aber nicht unbedingt nach Korfu
führen, hier einige Flugrouten:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/vie-cfu.gif
für heute ist lediglich die linke relativ direkte Route interessant.
.....alles Standart, der Rest ist ja schwer genug ;)
Welche Route man nimmt, hängt von viele Faktoren ab, z.b.
Wetterlage, gesperrte oder überlastete Lufträume.
Normalerweise wird natürlich der genommen, der mit der kürzest
möglichen Flugzeit auskommt.
Etwas komplizierter zunächst der Flugplan für
unseren „Kurzflug“ - dennoch 3 Seiten.
Ich habe sie extra in 1:1 gemacht, also herunterladen und ausdrucken:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu1.gif
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu3.gif
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu3.gif
Wie immer hat sich unser Erster Offizier bereits vorbereitet und
stellt deshalb fest, dass unsere nächster Ausweichflughafen LGZA
(Zakinthos) ab 18:00 geschlossen ist.
Im Fall des Falles werden wir nach Saloniki oder Athen „diverten“ müssen.
Im Interesse der Fluggäste kann man hier nur hoffen, dass es
nicht eintritt – mit dem Auto fährt man verdammt lange.......
Das Wetter ist auf unserer Flugstrecke auch nicht wirklich
schlecht und es wird letztendlich beschlossen in die Flügeltanks
je 3750kg reinfüllen zu lassen. Das macht also 7,5t.
Davon würde nach Plan ca. 3,8t verbraucht werden. Daneben
braucht es noch Treibstoff für’s rumrollen etc. und natürlich die
Alternatives anzufliegen zu können: als nochmals 1,2t
Es geht sich also leicht aus, mit der üblichen 3,8t Reserve zu planen.
Alles in allem ist unsere errechnete „min.T/O“ 6,44t. Sollten wir
durch irgendwelche Verzögerungen unter diese Menge kommen,
müssen wir neu betanken lassen.
Wir haben heute mit 135 Paxe praktisch eine fast volle 700er.
(die Konfiguration wie sie Lauda Air fliegt fasst 138). Unsere
Abflugmasse (TOM) wird 59,3t sein.
Aber „grau ist alle Theorie“ – auf in’s Cockpit:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/00.jpg
Der Flugplan wurde schon eingegeben, die Passagiere kommen
an Board und unser Pushbackfahrzeug kommt auch
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/01.jpg
noch ein genauerer Blick auf die Displays
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/02.jpg
Zeit für die Takeoffberechnung
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/03.jpg
Eine warme Sommernacht: 24 Grad Außentemperatur.
Alles in allem sind wir heute leicht – 10t sind wir unter der Max. Takeoffmasse.
Auch ein verringerter Startschub ist kein Problem.
Wir bekommen noch das final Loadsheet. Die Ladung ist
gleichmäßig verstaut, und es ergibt sich ein CG (center of gravity –
Lastschwerpunkt von) 25% das und die genaue ZFW
(zero fuel weight- Gewicht ohne Treibstoff) kommt in den FMC.
Der Errechnet die Trimmung von ca. 5,1. außerdem zeigt er uns
ebenfalls die korrekte V1, Vr und V2 an.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/04.jpg
und Zeit für die „before engine start“ Checkliste.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/737ng_chkl1.gif
Zwischenzeitlich von der Cabincrew: “Doors closed and slides
armed” und “Cabin ready”.Die voraussichtliche Abflugzeit wird auch noch mitgeteilt.
Pushback, enginestart und taxi zur 29 „two nine“.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/05.jpg
Dann ein standart Takeoff. Initial Climp auf 1500ft, steigen mit
N1 und zuschalten von LNAV und VNAV. Dem Flightdirector einfach nachfliegen......
Die erste Höhenfreigabe erfolgte auf 7000 ft.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/06.jpg
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/07.jpg
Nach 20:00 ist nicht mehr viel los im Luftraum wir können gleich weiterbeschleunigen
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/08.jpg
das ergibt natürlich auch ein recht gutes steigen.
Wir sind bereits auf FL240 freigegeben – und wir werden diese Höhe bei PUBEG erreichen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/09.jpg
Dann FL270 vor GRZ (Graz)
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/10.jpg
und dann gibt es bereits die Freigabe auf FL390 und ein „direct to AIOSA“ –
also bereits weit unten in der Mitte der Adria. Das sind um 250nm fast 500km gerade aus.....
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/11.jpg
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/12.jpg
Nach einer Zeit - ein Blick auf die Uhr: 29min Offblock es ist 19:06 z (GMT – 21:06 Ortszeit) ca. 100nm vor uns der blaue Kreis ist
LDSP / Split. 40nm etwas hinter uns ist LDZA – Zagreb zu sehen.
Zwei weitere Flugzeuge sind in unsere Umgebung zu erkennen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/13.jpg
eine andere Darstellungsart – und der 1stO macht sich den Anflug via TIGRA
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/14.jpg
77nm vor AIOSA beginnen wir langsam zu sinken.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/15.jpg
Beim T/D folgt der Flieger dem vorausberechneten vertikalen Abstieg fast mit Leerlauf. Noch 40nm nach TIGRA
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/16.jpg
Freigabe auf FL110 und direct to GAR (Garitsa). Das ist das VOR direkt am Flughafen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/17.jpg
Die Gewitterwolken haben sich zum Glück Richtung Festland verzogen....
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/18.jpg
25nm vor GAR die Anweisung auf 9000ft zu sinken
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/19.jpg
Ein Blick hinaus:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/20.jpg
Links die Stadt und die weißen Lichter ist der Apron des Flughafens.
Der weiße helle Punkt ist ein Flugzeug, dass gerade von der RWY 17 gestartet ist
und in einem 360 Grad Bogen über den Flughafen Richtung Brindisi fliegen sollte.
Noch ist es weit unter uns ......
7nm vor uns sieht man das Flugzeug unter uns hochkommen und nach rechts wegzufliegen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/21.jpg
Wir im Sinkflug der andere im Steigflug erweckt das TCAS zum leben und verkündet „traffic traffic“.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/22.jpg
Aber alles im Griff – keine Gefahr.
Wir sinken weiter auf 5000ft, Richtung Flughafen:
Das Wetterradar zeigt links das Griechische Festland unten
erkennt man die Landmasse der halbmondförmigen Insel.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/24.jpg
Genau über dem Flughafen (GAR) die Kurve hinaus aufs Meer und
sinken auf die geforderten 2500ft beim Wendepunkt. auf GAR D9 (9nm Distance von GAR).
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/25.jpg
Dann die Kurve zurück und am 346 Grad Radial zurück zum
Flughafen – Geschwindigkeit auf 160 reduzieren und Landeklappen gefahren.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/26.jpg
In rot schön das Terrain zu sehen
Der Autopilot wird abgeschalten und es erfolgt ein visual approach.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/27.jpg
Draußen erkennt man die Landebahn und die PAPI Anflughilfen
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/28.jpg
PAPI – das sind 4 Lichter neben der Piste: Sie haben zwei
Farbfilter, die im Winkel so angeordnet, dass bei korrektem
Sinkflugwinkel zwei grün und zwei rot erscheinen. Sind alle grün
ist man viel zu hoch – und der Spruch: „4x rot und du bist Tod“
spricht wohl für sich.......
Aber wie man sieht, passt es genau – und der PF gibt bereits
Schub, denn mit Landeklappen und ausgefahrenen Rädern
braucht man in etwa um die 62% Schub.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/29.jpg
Parkposition erreicht
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/30.jpg
Noch ein schöneres Bildchen ohne „wackeln“
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/31.jpg
Ein Blick aufs bunte Overheadpanel – die Paxe können raus
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/32.jpg
Der 1stO testet bereits die Instrumente und hat schon die Abflugrute eingegeben.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/33.jpg
Ein Blick auf die Abflughalle – der Flügel unseres Flugzeuges erzeugt die Reflexionen oben
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/34.jpg
Noch ein anderer „Flügelblick“
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/35.jpg
und ein paar sportliche Griechen befördern die Cateringkisten per „Luftpost“ in die hintere Galley ......
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/36.jpg
So weit so spät :)
Möglichst kurz, zum schnellen „nachfliegen“ ?
Und ein bischen herausforderndes ?
3 Wünsche auf einmal ?
.......zum Glück gibt es „Kinderüberaschung“ ;)
Also mal zur Einleitung ein Flug von VIE/LOWW nach CFU/LGKR
sprich: Wien – Korfu
Das ganz mit einer B737-700 und in der Nacht.
Letzteres ist der Grund, warum die Bilder nicht immer ganz gut
sind, aber ich hoffe dennoch ein paar rausgesucht zu haben, wo
man das wesentliche erkennt.
Da ich hier ausnahmsweise mal einen echten (allerdings nur
vorläufigen) Flugplan, dazuhänge, ersuche ich, diesen nur für
Euch selbst zu verwenden und keinesfalls in dieser Form
weiterzuverbreiten.
SID, Flugroute und STAR war wirklich ganz normal – also
ein „Bilderbuchbeispiel“:
SID (Standart Instrument Departure) in Wien: PUBEG1C
STAR (Standart Arrival) in Korfu: via TIGRA und VOR DME RWY35.
Das währen auch die Karten, die man sich fürs Nachfliegen besorgen sollte am Internet.
Wie viele Griechische Inselflughäfen hat auch Korfu kein ILS
(Instrumentenlandesystem) –was einiges an Können erfordert.
Wer bei einer manuellen Landung so seine Probleme hat, sollte
um Frust zu vermeiden, wohl den Flug besser in der umgekehrten
Richtung durchführen. Noch dazu wo die Piste nur etwa 2000m
lange ist.
Zum Üben wiederum bieten sich aber „Platzrunden“ sicher an.
Da alle Wege zwar nach Rom, aber nicht unbedingt nach Korfu
führen, hier einige Flugrouten:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/vie-cfu.gif
für heute ist lediglich die linke relativ direkte Route interessant.
.....alles Standart, der Rest ist ja schwer genug ;)
Welche Route man nimmt, hängt von viele Faktoren ab, z.b.
Wetterlage, gesperrte oder überlastete Lufträume.
Normalerweise wird natürlich der genommen, der mit der kürzest
möglichen Flugzeit auskommt.
Etwas komplizierter zunächst der Flugplan für
unseren „Kurzflug“ - dennoch 3 Seiten.
Ich habe sie extra in 1:1 gemacht, also herunterladen und ausdrucken:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu1.gif
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu3.gif
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/fp_cfu3.gif
Wie immer hat sich unser Erster Offizier bereits vorbereitet und
stellt deshalb fest, dass unsere nächster Ausweichflughafen LGZA
(Zakinthos) ab 18:00 geschlossen ist.
Im Fall des Falles werden wir nach Saloniki oder Athen „diverten“ müssen.
Im Interesse der Fluggäste kann man hier nur hoffen, dass es
nicht eintritt – mit dem Auto fährt man verdammt lange.......
Das Wetter ist auf unserer Flugstrecke auch nicht wirklich
schlecht und es wird letztendlich beschlossen in die Flügeltanks
je 3750kg reinfüllen zu lassen. Das macht also 7,5t.
Davon würde nach Plan ca. 3,8t verbraucht werden. Daneben
braucht es noch Treibstoff für’s rumrollen etc. und natürlich die
Alternatives anzufliegen zu können: als nochmals 1,2t
Es geht sich also leicht aus, mit der üblichen 3,8t Reserve zu planen.
Alles in allem ist unsere errechnete „min.T/O“ 6,44t. Sollten wir
durch irgendwelche Verzögerungen unter diese Menge kommen,
müssen wir neu betanken lassen.
Wir haben heute mit 135 Paxe praktisch eine fast volle 700er.
(die Konfiguration wie sie Lauda Air fliegt fasst 138). Unsere
Abflugmasse (TOM) wird 59,3t sein.
Aber „grau ist alle Theorie“ – auf in’s Cockpit:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/00.jpg
Der Flugplan wurde schon eingegeben, die Passagiere kommen
an Board und unser Pushbackfahrzeug kommt auch
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/01.jpg
noch ein genauerer Blick auf die Displays
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/02.jpg
Zeit für die Takeoffberechnung
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/03.jpg
Eine warme Sommernacht: 24 Grad Außentemperatur.
Alles in allem sind wir heute leicht – 10t sind wir unter der Max. Takeoffmasse.
Auch ein verringerter Startschub ist kein Problem.
Wir bekommen noch das final Loadsheet. Die Ladung ist
gleichmäßig verstaut, und es ergibt sich ein CG (center of gravity –
Lastschwerpunkt von) 25% das und die genaue ZFW
(zero fuel weight- Gewicht ohne Treibstoff) kommt in den FMC.
Der Errechnet die Trimmung von ca. 5,1. außerdem zeigt er uns
ebenfalls die korrekte V1, Vr und V2 an.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/04.jpg
und Zeit für die „before engine start“ Checkliste.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/737ng_chkl1.gif
Zwischenzeitlich von der Cabincrew: “Doors closed and slides
armed” und “Cabin ready”.Die voraussichtliche Abflugzeit wird auch noch mitgeteilt.
Pushback, enginestart und taxi zur 29 „two nine“.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/05.jpg
Dann ein standart Takeoff. Initial Climp auf 1500ft, steigen mit
N1 und zuschalten von LNAV und VNAV. Dem Flightdirector einfach nachfliegen......
Die erste Höhenfreigabe erfolgte auf 7000 ft.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/06.jpg
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/07.jpg
Nach 20:00 ist nicht mehr viel los im Luftraum wir können gleich weiterbeschleunigen
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/08.jpg
das ergibt natürlich auch ein recht gutes steigen.
Wir sind bereits auf FL240 freigegeben – und wir werden diese Höhe bei PUBEG erreichen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/09.jpg
Dann FL270 vor GRZ (Graz)
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/10.jpg
und dann gibt es bereits die Freigabe auf FL390 und ein „direct to AIOSA“ –
also bereits weit unten in der Mitte der Adria. Das sind um 250nm fast 500km gerade aus.....
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/11.jpg
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/12.jpg
Nach einer Zeit - ein Blick auf die Uhr: 29min Offblock es ist 19:06 z (GMT – 21:06 Ortszeit) ca. 100nm vor uns der blaue Kreis ist
LDSP / Split. 40nm etwas hinter uns ist LDZA – Zagreb zu sehen.
Zwei weitere Flugzeuge sind in unsere Umgebung zu erkennen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/13.jpg
eine andere Darstellungsart – und der 1stO macht sich den Anflug via TIGRA
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/14.jpg
77nm vor AIOSA beginnen wir langsam zu sinken.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/15.jpg
Beim T/D folgt der Flieger dem vorausberechneten vertikalen Abstieg fast mit Leerlauf. Noch 40nm nach TIGRA
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/16.jpg
Freigabe auf FL110 und direct to GAR (Garitsa). Das ist das VOR direkt am Flughafen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/17.jpg
Die Gewitterwolken haben sich zum Glück Richtung Festland verzogen....
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/18.jpg
25nm vor GAR die Anweisung auf 9000ft zu sinken
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/19.jpg
Ein Blick hinaus:
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/20.jpg
Links die Stadt und die weißen Lichter ist der Apron des Flughafens.
Der weiße helle Punkt ist ein Flugzeug, dass gerade von der RWY 17 gestartet ist
und in einem 360 Grad Bogen über den Flughafen Richtung Brindisi fliegen sollte.
Noch ist es weit unter uns ......
7nm vor uns sieht man das Flugzeug unter uns hochkommen und nach rechts wegzufliegen.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/21.jpg
Wir im Sinkflug der andere im Steigflug erweckt das TCAS zum leben und verkündet „traffic traffic“.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/22.jpg
Aber alles im Griff – keine Gefahr.
Wir sinken weiter auf 5000ft, Richtung Flughafen:
Das Wetterradar zeigt links das Griechische Festland unten
erkennt man die Landmasse der halbmondförmigen Insel.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/24.jpg
Genau über dem Flughafen (GAR) die Kurve hinaus aufs Meer und
sinken auf die geforderten 2500ft beim Wendepunkt. auf GAR D9 (9nm Distance von GAR).
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/25.jpg
Dann die Kurve zurück und am 346 Grad Radial zurück zum
Flughafen – Geschwindigkeit auf 160 reduzieren und Landeklappen gefahren.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/26.jpg
In rot schön das Terrain zu sehen
Der Autopilot wird abgeschalten und es erfolgt ein visual approach.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/27.jpg
Draußen erkennt man die Landebahn und die PAPI Anflughilfen
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/28.jpg
PAPI – das sind 4 Lichter neben der Piste: Sie haben zwei
Farbfilter, die im Winkel so angeordnet, dass bei korrektem
Sinkflugwinkel zwei grün und zwei rot erscheinen. Sind alle grün
ist man viel zu hoch – und der Spruch: „4x rot und du bist Tod“
spricht wohl für sich.......
Aber wie man sieht, passt es genau – und der PF gibt bereits
Schub, denn mit Landeklappen und ausgefahrenen Rädern
braucht man in etwa um die 62% Schub.
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/29.jpg
Parkposition erreicht
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Noch ein schöneres Bildchen ohne „wackeln“
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/31.jpg
Ein Blick aufs bunte Overheadpanel – die Paxe können raus
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Der 1stO testet bereits die Instrumente und hat schon die Abflugrute eingegeben.
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Ein Blick auf die Abflughalle – der Flügel unseres Flugzeuges erzeugt die Reflexionen oben
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/34.jpg
Noch ein anderer „Flügelblick“
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/35.jpg
und ein paar sportliche Griechen befördern die Cateringkisten per „Luftpost“ in die hintere Galley ......
http://homepage.boku.ac.at/shuss/cfu1/36.jpg
So weit so spät :)