Peter Guth
8. October 2000, 22:04
Hallo zusammen,
nach einer längeren Pause ist es mir jetzt wieder möglich, am Forum teilzunehmen. Dabei las ich "weiter unten" die zwischenzeitlich eschlossene Thematik "SQUAWK", zu dem ich noch einmal ein paar Infos geben möchte.
Squak, Tramsponder, Xponder, alles gebräuchliche Bezeichnungen für eine Funkmeldesystem in Flugzeugen, welches fremden Empangsstellen eine inaktive Konkaktaufnahme zum Flugzeug ermöglicht, nach dem Motto: sehen und gesehen werden.
Es handelt sich um ein Impulssendesystem, welches dauerhafte Funksignale sendet, die fremd angepeilt oder auf Navigationsbildschirmen (Radar) darstellbar sind.
Der Sinn liegt darin, die räumliche Lage des sendenden Flugzeuges ermitteln zu können.
Entweder erhält die Flightcrew vom ATC einen bestimmten Code, der dann nur diesem Flug zugeordnet ist und "unterwegs" an andere Radarbereiche weitergegeben wird, sodaß eine Identifizierung möglich ist oder aber um einen Code, der entsprechend der allgemeinen Luftfahrtregeln vom Piloten -ohne bestimmte Einzelvorgabe- selber gerastet wird.
Hierbei kann der XPDR bei entsprechender (Boden) Abfrage nicht nur das Codesignal übersenden, sondern auch die vom Höhenmesser gelieferten (Encoding Altimeter) gelieferte Höhe (bezogen auf 1013,2hPa).
Die Codeeinstellungen reichen als Vierergruppe jeweils im Zifferbereich 0 bis 7, sodass sich 8 hoch 4, also 4096 Zahlenkombnationen ergeben können.
Eine daraus resultierende Zifferkombination darf der Pilot nur an Anweisung der Flugsicherung einstellen (Auswahlcode ALT)
Trotzdem gibt es Transpondercodes, die der Pilot selber einstellen darf/muss und diese Zahlen sind - ohne Pietät - KEIN GEHEIMNIS.
7500 bei Flugzeugentführung
7600 bei Funkausfall
7700 bei Notlagen
0022 bei VFR Flügen in Höhen über 5000ft/MSL oder 3500ft/AGL, wobei der höhere Wert maßgebend ist
0021 zu schalten bei VFR Flügen in Höhen unterhalb 5000ft/MSL (außer in der Platzrunde)
0032 zu schalten in der Identifizierungsrunde.
Gruß PG
nach einer längeren Pause ist es mir jetzt wieder möglich, am Forum teilzunehmen. Dabei las ich "weiter unten" die zwischenzeitlich eschlossene Thematik "SQUAWK", zu dem ich noch einmal ein paar Infos geben möchte.
Squak, Tramsponder, Xponder, alles gebräuchliche Bezeichnungen für eine Funkmeldesystem in Flugzeugen, welches fremden Empangsstellen eine inaktive Konkaktaufnahme zum Flugzeug ermöglicht, nach dem Motto: sehen und gesehen werden.
Es handelt sich um ein Impulssendesystem, welches dauerhafte Funksignale sendet, die fremd angepeilt oder auf Navigationsbildschirmen (Radar) darstellbar sind.
Der Sinn liegt darin, die räumliche Lage des sendenden Flugzeuges ermitteln zu können.
Entweder erhält die Flightcrew vom ATC einen bestimmten Code, der dann nur diesem Flug zugeordnet ist und "unterwegs" an andere Radarbereiche weitergegeben wird, sodaß eine Identifizierung möglich ist oder aber um einen Code, der entsprechend der allgemeinen Luftfahrtregeln vom Piloten -ohne bestimmte Einzelvorgabe- selber gerastet wird.
Hierbei kann der XPDR bei entsprechender (Boden) Abfrage nicht nur das Codesignal übersenden, sondern auch die vom Höhenmesser gelieferten (Encoding Altimeter) gelieferte Höhe (bezogen auf 1013,2hPa).
Die Codeeinstellungen reichen als Vierergruppe jeweils im Zifferbereich 0 bis 7, sodass sich 8 hoch 4, also 4096 Zahlenkombnationen ergeben können.
Eine daraus resultierende Zifferkombination darf der Pilot nur an Anweisung der Flugsicherung einstellen (Auswahlcode ALT)
Trotzdem gibt es Transpondercodes, die der Pilot selber einstellen darf/muss und diese Zahlen sind - ohne Pietät - KEIN GEHEIMNIS.
7500 bei Flugzeugentführung
7600 bei Funkausfall
7700 bei Notlagen
0022 bei VFR Flügen in Höhen über 5000ft/MSL oder 3500ft/AGL, wobei der höhere Wert maßgebend ist
0021 zu schalten bei VFR Flügen in Höhen unterhalb 5000ft/MSL (außer in der Platzrunde)
0032 zu schalten in der Identifizierungsrunde.
Gruß PG