Vollständige Version anzeigen : Schaffhauser Polizei...
Burkhard
11. December 2008, 18:56
Nach einem ja richtig schönen SIM Weekend in Zürich, bekam ich heute von der Schaffhauser Polizei eine "Übertretungsanzeige" für die A4 Rheinbrücke Richtung Deutschland!
Ich dachte ich habe was mit den Augen, als ich den Bescheid lese.
Signalisierte Geschwindigkeit 60kmh
Gemessene Geschwindigkeit 64kmh
Abzug der Toleranz 2kmh
gesamt 2kmh Übertretung.
Summasummarum 27,50€ Busse.:001:
Deswegen geht´s euch so blendend! :cool:
Wilko Wiedemann
11. December 2008, 19:02
Pha, 2 km/h. Ich hab mit der Corvette in Winterthur 1 km/h zu schnell geschafft :) Aber kannst dich trösten, das kostet gleichviel :D
Gruss
Wilko
marvin
11. December 2008, 19:16
@Wilko: Respekt, das muss man ersteinmal hinbekommen ;-)
Naja bis jetzt dachte ich eigentlich, dass nur wir Deutschen so kleinkariert sind...
Lorenz EDSB
11. December 2008, 19:39
ihr müßt halt immer so schnell fahren - unglaublich :D
Oli88
11. December 2008, 19:49
Kleinkariert? In der Schweiz ist Geschwindkeitsübterschreitung gleich bedeutend wie Mord und Totschlag...
philipp.stapfer
11. December 2008, 19:54
Kleinkariert? In der Schweiz ist Geschwindkeitsübterschreitung gleich bedeutend wie Mord und Totschlag...
Mord und Totschlag ist noch harmlos :) Andere Verkehrsteilnehmer waren dank Burkhard in ernsthafter Gefahr :008:
Musste bei uns in Schaffhausen kürzlich auch 120.- abdrücken :(:
Beat Achermann
11. December 2008, 20:16
Kleinkariert? In der Schweiz ist Geschwindkeitsübterschreitung gleich bedeutend wie Mord und Totschlag...
Vor dem Hintergrund der aktuellen Raserdiskussionen und deren Auswirkungen ist obige Aussage nicht mehr so ganz lustig und wahrscheinlich näher an der Realität als der Autor es vermutet.... und da hört meiner Meinung nach der Spass ganz schnell auf!
Gruss Beat
Sebastian
11. December 2008, 20:23
Vielleicht sollte man es einschränken...
Ab 10 oder 15 km/h zu schnell hört der Spaß irgendwann auf.
Aber bei 1 oder 2 km/h kann man nur noch lachen;)
Phil
11. December 2008, 20:24
Ist die zulässige Übertretung tatsächlich nur 2 km/h bei 60? Erstaunt mich, dachte immer, es sei etwa 6% oder so.
Walter Fischer
11. December 2008, 20:28
Hey lieber Burkhard, stelle es doch einfach in Relation mit der geschenkten Zusatzsession im Sim.
Und hab immer den Reissack in China vor Augen:005:
Gruss Walti
Burkhard
11. December 2008, 20:28
Ich muss mich hier ja wirklich auf das Schreiben verlassen. Bei uns in D werden die Geräte auf + 10kmh eingestellt und dann gehts erst los.
Das verrückte ist ja auch noch, dass ich mit auf 60kmh eingestellten Tempomat gefahren bin.
Ruettelfalke
11. December 2008, 20:30
Da werde ich ja jetzt echt zehn Zentimeter grösser: Fahre seit 1966 und habe bis heute noch nie eine Geschwindigkeitsbusse erhalten.
Egon;)
Oli88
11. December 2008, 20:40
Vor dem Hintergrund der aktuellen Raserdiskussionen und deren Auswirkungen ist obige Aussage nicht mehr so ganz lustig und wahrscheinlich näher an der Realität als der Autor es vermutet.... und da hört meiner Meinung nach der Spass ganz schnell auf!
Gruss Beat
Der Autor weiss ehr wohl was er schreibt. Zumahl die Raserdisskuisson in eine zum teil, falsche richtung läuft. Solange keiner das Wort Raser gesetzlich definieren kann wirds immer ein Problem sein.
PS: Ich toleriere keine halsbrecherischen, völlig überissenen geschwindkeiten oder rennen auf der Strasse
willard
12. December 2008, 02:01
Burkhard, ich kann dir nachfühlen. Kurz mal nicht auf den Tacho geschaut und schon ist man mit ein paar läppischen km/h zu viel in die Radarfalle getappt. Und da hat bei Dir die schweizerische Justiz gleich mit voller Härte zugeschlagen. Denn bedenke, unsere Politessen und Verkehrspolizisten sind die besten der Welt. Wäre jede Polizeibehörde so effizient, wäre das Verbrechen auf diesem Planeten längst ausgerottet.
In der Schweiz werden Geschwindigkeitsübertretungen meiner Meinung nach leider völlig falsch angegangen. Einerseits werden bereits bei marginalen Übertretungen völlig überrissene Bussen ausgesprochen, andererseits werden die wirklichen Raser mit Samthandschuhen angefasst.
6 km/h zu schnell --> CHF 120.-
11 km/h zu schnell --> CHF 250.-
(Quelle Eidg. Bussenliste: http://www.admin.ch/ch/d/sr/741_031/app1.html)
Im Vergleich zu Deutschland sind das drakonische Strafen. Aber wenn jemand einen Passanten umfährt, muss er nicht mal den Ausweis abgeben und kann weiterfahren (vgl. aktuelle Raser-Diskussion). Das Problem wurde nun zwar auf politischer Ebene langsam erkannt, aber aus unerfindlichen Gründen haben unsere Richter eine seltsame "Beisshemmung" gegenüber diesen "Asozialen und Kriminellen" (Zitat Moritz Leuenberger, Quelle Moritz' Blog: http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p99.html) (http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p99.html)
Ich hoffe, es findet hier bald ein Umdenken statt. Wer mit 130 durch ein Dorf rast, gehört ins Gefängnis, das Auto als Tatwaffe eingezogen und der Fahrausweis lebenslänglich entzogen! Aber wer nur mal 10min zu lange parkiert oder mit ein paar wenigen km/h zu viel rollt, weil er nicht alle 5 Sekunden auf den Tacho schaut, sollte nicht gleich solche Unsummen an den Staat abliefern müssen.
Chrigel63
12. December 2008, 06:57
Hallo zusammen,
ja ja da kann ich mitfühlen:D in letzter Zeit bewegten sich meine kriminellen Übertretungen auch so im Bereich von 2-4km/h meistens dann wenn der Automat, mal schön sanft in den fünften schaltet und "flash":cool:
Und immer schön die Strassenränder beobachten auf "verdächtige" Fahrzeuge oder Personen, meist sieht's man rechtzeitig, denn warum steht auf einmal eine graue Kiste mit Tarnnetz am Strassenrand ?:D
Grüessli
Chrigel
Young Pilot
12. December 2008, 07:04
Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, da kann ich den Berg in der 30er Zone auch mit 45 hinunterdüsen und keiner meckert:cool::cool:
Gruss
Roman
Heinz Richner
12. December 2008, 07:12
Hallo
lieber Burkhard, das ist noch gar nichts!!! Mein Mitarbeiter hat letzte Woche von der Solothurner Polizei eine Busse bekommen, das ginge ja noch, aber weil er beim Kreiselausfahren nicht geblinkt hat, sage und schreibe Fr. 100.--!!!
Auf diese Frechheit habe ich mich bei der Polizei beschwert. Auch die nette Dame am Telefon war der Meinung, FR. 100.-- sei schon etwas viel, bezahle man doch gleich viel fürs Fahren und telefonieren am Handy. Sie könne aber nichts machen, dies sei so in der Bussenverordnung.
Wenn diese deppe Blinkerei noch was mit Verkehrssicherheit zu tun hat und deshalb das gleiche Bussengewicht wie Telefonieren am Steuer hat, ja dann, heisse ich neu August!
Gruss
Heinz
Tobisky
12. December 2008, 07:31
1-2 km/h zuviel und schon eine Busse habe ich noch nie erlebt. Dachte immer es gebe 5 km/h Toleranz. Sind das die neuen Lasergeräte?
1-2 km/h, da kann man ja wirklich darüber diskutieren, aber grundsätzlich halte ich es so, wer zu schnell fährt hat die Regeln nicht beachtet. Das hat dann nichts mit Mord und Totschlag zu tun. Oder möchte hier jemand erklären, dass es okay ist in einer 50er Zone mit z.B. 65 zu fahren? 50 sind 50 und nicht 60. Wenn ihr jedesmal über die böse Polizei schimpft, weil sie kleinkariert ist, ihr aber zu schnell gefahren seid... Wer liegt da wohl falsch?
Beim Blicken genau dasselbe.
Es gibt genügend, die es nicht machen und damit auch schon Verkehrsunfälle verursacht haben. Wird bei der Kreiselausfahrt geblinkt, ist das auch für Fussgänger ein Zeichen, dass der jetzt da rausfährt. Geschweige den Velofahrern gegenüber, die sich vielleicht gleichzeitig im Kreisel befinden.
Im Strassenverkehr geht es mitunter auch darum anderen Verkehrsteilnehmern (Autos, Motorräder, Velos UND Fussgänger) SICHTBAR zu machen, was man tut. Da gehört blinken dazu, wie auch Velolampen in der Nacht.
Oshkosh
12. December 2008, 07:33
Haha Burkhard,
ein Projektkollege von mir hat mir diese Woche erzählt, das er kürzlich auf einer schweizer Autobahn von der Polizei angehalten wurde. Er war zu langsam (nein, es war nicht in Bern)! Zudem hat er noch mit dem Navi des Mietwagens eine kleine Diskussion was die Zielroute betraf - deswegen kam zu der erklärten Langsamheit noch die Bedienung des Navis während der Fahrt. Die Busse würde telefonisch mit einem Richter abklärt und mit 680SFR festgesetzt...
Gruß, Markus
Mamu
12. December 2008, 07:37
Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, da kann ich den Berg in der 30er Zone auch mit 45 hinunterdüsen und keiner meckert:cool::cool:
Gruss
Roman
Damit würde ich mich nicht so brüsten! Das Schlimme ist, wenn ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert, wird der Autofahrer so oder so bestraft, ob er (mit)schuldig ist oder nicht! Einfach, weil er mit seiner Blechbüchse eine potentere Gefahr im Strassenverkehr darstellt als ein Radfahrer.
Mamu
12. December 2008, 07:42
1-2 km/h zuviel und schon eine Busse habe ich noch nie erlebt. Dachte immer es gebe 5 km/h Toleranz. Sind das die neuen Lasergeräte?
Ja, weil sie wesendlich genauer sein sollen, als die üblichen Messgeräte.
Die Toleranz bezieht sich ja nicht auf den Delinquenten, sondern auf die Ungenauigkeit des Messgerätes.
Brufi
12. December 2008, 07:54
....Das Schlimme ist, wenn ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert, wird der Autofahrer so oder so bestraft, ob er (mit)schuldig ist oder nicht! Einfach, weil er mit seiner Blechbüchse eine potentere Gefahr im Strassenverkehr darstellt als ein Radfahrer.Halbrichtig! Der Autofahrer wird nicht "bestraft" sondern er, bzw. der Halter des Autos, ist haftbar durch die sogenannte Kausalhaftung. D.h. die Auto-Haftpflichtversicherung muss den Schaden des Velofahrers bezahlen, auch wenn dem Autofahrer nicht der geringste Regelverstoss nachzuweisen ist.
Strafrecht und Zivilrecht - zwei Paar Stiefel!
Gruss
Philipp
Tobias
12. December 2008, 08:02
Hallo
lieber Burkhard, das ist noch gar nichts!!! Mein Mitarbeiter hat letzte Woche von der Solothurner Polizei eine Busse bekommen, das ginge ja noch, aber weil er beim Kreiselausfahren nicht geblinkt hat, sage und schreibe Fr. 100.--!!!
Auf diese Frechheit habe ich mich bei der Polizei beschwert. Auch die nette Dame am Telefon war der Meinung, FR. 100.-- sei schon etwas viel, bezahle man doch gleich viel fürs Fahren und telefonieren am Handy. Sie könne aber nichts machen, dies sei so in der Bussenverordnung.
Wenn diese deppe Blinkerei noch was mit Verkehrssicherheit zu tun hat und deshalb das gleiche Bussengewicht wie Telefonieren am Steuer hat, ja dann, heisse ich neu August!
Gruss
Heinz
also ich bin auch der meinung, dass "kleine" übertretungen (2 kmh zu schnell, falsch parken, usw) unverhältnismässig hoch belangt werden, dafür krasse verfehlungen (raser mit todesfolge zb) viel zu lasch bestraft werden. es wäre schon wünschenswert, wenn dies angepasst werden würde, und zwar in beide richtungen!
zu obenstehendem zitat: ich sehe das völlig anders. ich beobachte leider viel zu oft, dass in kreiseln gar nicht geblinkt wird beim rausfahren (dies führt zu vielen missverständnissen und gefahrensituationen) oder dass schon beim reinfahren "rausgeblinkt" wird, obwohl der fahrer "geradeaus" will (dies kann zu unfällen führen und ist fahrlässig und gefährlich).
dieses gefährliche fehlverhalten muss meiner ansicht nach schon sanktioniert werden. aber vielleicht wäre es angebrachter, statt eine busse auszusprechen, diese leute zu zwingen, einen kurs für korrektes kreiselfahren zu absolvieren, damit sie sich in zukunft korrekt verhalten in den kreiseln.
Bastian B.
12. December 2008, 08:30
Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.
Oli88
12. December 2008, 08:37
Strafe ja, aber das verhältniss stimmt überhaupt nicht!
Markus, diese Aussage find ich intressant, habe noch nie gehört das langsam fahrer bestraft werden. Was eigentlich mehr als recht ist. Ich fahre seit Tagen in der 80er Zone nur noch 40 weil Leute panische Angst vor nassen Strassen haben...
Mamu
12. December 2008, 08:38
Halbrichtig! Der Autofahrer wird nicht "bestraft" sondern er, bzw. der Halter des Autos, ist haftbar durch die sogenannte Kausalhaftung. D.h. die Auto-Haftpflichtversicherung muss den Schaden des Velofahrers bezahlen, auch wenn dem Autofahrer nicht der geringste Regelverstoss nachzuweisen ist.
Strafrecht und Zivilrecht - zwei Paar Stiefel!
Gruss
Philipp
Danke für die Klarstellung, Phillip.
Nur, "bestraft" werde ich so oder so. Ob indirekt über den Malus der Versicherung, oder direkt durch die Polizei. Somit spielt es für meinen Geldbeutel keine Rolle, ob das Zivil- oder Strafrecht angewendet wird. ;)
Tobisky
12. December 2008, 08:44
Wenn ich mich recht entsinne, dann gilt auf der Autobahn eine Mindestgeschwindigkeit von 80. Wurde erst vor kurzem von 60 auf 80 angehoben.
Habe grade keine Quelle gefunden, aber viellicht stütz ja jemand meine These ;)
Mamu
12. December 2008, 08:44
Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.
Nun, da wünsche ich Dir, dass Du in einer auf 60km beschränkten Waldzone, wo weit und breit keine Fussgänger/ Häuser sind, da nicht mit 2km/h zu schnell unterwegs bist und dabei geblitzt wirst. Ich denke, hier geht es um die Verhältnismässigkeit der Bussenregelung.
Bastian B.
12. December 2008, 09:04
Nun, da wünsche ich Dir, dass Du in einer auf 60km beschränkten Waldzone, wo weit und breit keine Fussgänger/ Häuser sind, da nicht mit 2km/h zu schnell unterwegs bist und dabei geblitzt wirst. Ich denke, hier geht es um die Verhältnismässigkeit der Bussenregelung.
Du wünschst mir eine Busse? Wo bleibt deine Nächstenliebe? ;)
Nun gut - es wird dich freuen - es kam schon vor. Oder ich hab Zuhause vor der Haustüre 40 Stutz bezahlen müssen, weil man meine Parkkarte im Auto schlecht gesehen hat. Aber was soll's? Mache ich mich nun damit unglücklich, mich über unsere ach so gemeine Bussenverordnung aufzuregen oder tue ich beim nächsten Mal einfach die Parkkarte besser platzieren?
Ich hab halt immer noch den Glauben, dass Geschwindigkeitenbegrenzungen ihren Sinn und Zweck haben.
joh-k
12. December 2008, 09:13
Klar ist eine Busse für 2km/h zu viel sehr ärgerlich, ich weiss von was ich rede. ;) Nur ist die Frage, wo man die Grenzen setzt. Nebst dem, dass die Tachometer grundsätzlich, auch je nach Profilhöhe der Reifen, mehr oder weniger, aber sicher zu schnell anzeigen, wird ja trotz fast absoluter Genauigkeit der Messgeräte nochmals etwas abgezogen, und letztlich ist dann einfach irgendwo die Grenze, diese war hier bei 62km/h. Ob dann 64 oder auch 63 zu schnell war oder nicht, beschränkt sich auf eine Mathematikaufgabe und das Einkassieren ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Mir ist diese Methode der "Strafverfolgung" mit klarer Linie und Gerechtigkiet jedenfalls lieber, als wenn die Bussenhöhe auf Verhandlungsbasis mit dem anwesenden Polizist bestimmt wird und das Geschäft in jedem Fall ohne Quittung abläuft. ;)
Um einiges dämlicher finde mein Erlebnis in Stuttgart im Dezember 2007. Unbewusst habe ich auf einem Behinderten-PP parkiert (oder in deutschem deutsch "geparkt" ;) ). Die entsprechende Busse habe ich selbstverständlich umgehend überwiesen, letztlich ist es mein Problem, wenn ich im Ausland nicht an die Art der Beschilderung gewohnt bin. Die Forderung, welche rund eine Woche nach Bezahlung jedoch nachfolgte, mit den Spesen für die Busse, für welche ich nochmals eine teure Auslandüberweisung hätte machen sollen, demonstrierte dann höchstens noch die Qualifikation der betroffenen, stadtischen Angestellten, für die ich nichts kann. Dieser Rechnung konnte ich mich mit einem entsprechenden Schreiben dann auch erfolgreich verweigern.
ThomasM
12. December 2008, 09:38
Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, da kann ich den Berg in der 30er Zone auch mit 45 hinunterdüsen und keiner meckert
Damit würde ich mich nicht so brüsten! Das Schlimme ist, wenn ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert, wird der Autofahrer so oder so bestraft, ob er (mit)schuldig ist oder nicht! Einfach, weil er mit seiner Blechbüchse eine potentere Gefahr im Strassenverkehr darstellt als ein Radfahrer.
Halbrichtig! Der Autofahrer wird nicht "bestraft" sondern er, bzw. der Halter des Autos, ist haftbar durch die sogenannte Kausalhaftung. D.h. die Auto-Haftpflichtversicherung muss den Schaden des Velofahrers bezahlen, auch wenn dem Autofahrer nicht der geringste Regelverstoss nachzuweisen ist.
Es gibt auch bei den Kausalhaftungen die Möglichkeit, sich als Fahrzeughalter zu wehren. Der Fahrzeughalter muss beweisen, dass die anderen beteiligten Personen grobfahrlässig gehandelt haben.
Ich hatte einmal einen interessanten Fall zu beurteilen: Ein Auto fuhr auf Strasse X, zur gleichen Zeit kam eine Gruppe Schüler auf der gleichen Strasse entgegen. Diese machten ein Wettrennen und benutzten beide Strassenhälften. Der Autofahrer sah diese Personen und hielt sein Fahrzeug sicherheitshalber sofort auf seiner Strassenseite an. Dennoch fuhren 3 Velofahrer im gleichen Tempo weiter. Ein Mädchen auf dem Gehweg warf einem der Velofahrer bei vollem Tempo einen Schneeball ins Gesicht, dieser schaute zurück, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und krachte mit vollem Tempo in das korrekt stehende Fahrzeug.
Die Versicherung des Fahrradfahrers weigerte sich danach, die Kosten des Autofahrers zu übernehmen und berufte sich auf die Fahrzeughalterhaftung (dabei sei anzumerken, dass der Fahrzeughalter weder anwesend noch am Steuer sass!).
Der Fahrzeughalter konnte anschliessend jedoch beweisen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer grobfahrlässig (grobe Missachtung der Verkehrsregeln) gehandelt haben und musste-nach zähem Ringen-seinen Schaden nicht selbst übernehmen.
Wer in einer 30er-Zone 45 fährt riskiert also, dass er bei einem Unfall mit dem Fahrrad ebenfalls für den Schaden geradestehen muss.
Gruss
Thomas
Chrigel63
12. December 2008, 11:54
einen kurs für korrektes kreiselfahren zu absolvieren, damit sie sich in zukunft korrekt verhalten in den kreiseln.[/QUOTE]
Tobi
dein Wort in Gottes Ohr,;) da hab ich mich auch schon zig mal geärgert, da ich ja in (Kreis)lingen wohne, (wir haben davon eine genügende Anzahl,) stelle ich das nicht-/falschblinken tag täglich duzendmal fest, ist denn das wirklich sooooo schwehr :mad: Paradebeispiele sind dabei unsere lieben Nachbarn aus dem grossen nördlichen Kanton:D
Gruss und schöns Weekend
Chrigel
Burkhard
12. December 2008, 12:13
Interessant diese Diskussion zu verfolgen.
Ich stelle für mich nochmal klar: Ich habe kein Problem eine Geschwindigkeitsübertretung zu verantworten und mich der Folgen zu stellen, aber ich finde in diesem Fall eine Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Mittel für mehr als angebracht.
Bastian B.
12. December 2008, 12:16
Interessant diese Diskussion zu verfolgen.
Ich stelle für mich nochmal klar: Ich habe kein Problem eine Geschwindigkeitsübertretung zu verantworten und mich der Folgen zu stellen, aber ich finde in diesem Fall eine Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Mittel für mehr als angebracht.
Ich wollte eigentlich den "Zitieren-Button" anstelle des "Danke-Button "drücken. :008:
Ganz konkret: Was wäre denn für dich verhältnismässig? Du bist König der Schweiz, wie sehe deine Regelung aus?
Burkhard
12. December 2008, 12:19
Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.
Ohne Wiederspruch!
Aber... wie soll ich mich, bei eingestellten 60kmh, die auch digital im Infodisplay dargestellt wurden, in Zukunft verhalten.
Fahre ich 2kmh weniger, werde ich angezeigt wegen zu langsamen Fahrens, fahre ich 60kmh besteht die Gefahr einer Übertretung. Ihr Schweizer macht es uns nicht leicht. Hab ja jetzt schon ein Grauen davor am 17.01. nach Hergiswil zu kommen!!:002:
Burkhard
12. December 2008, 12:31
Ganz konkret: Was wäre denn für dich verhältnismässig? Du bist König der Schweiz, wie sehe deine Regelung aus?
ICH ... König der Schweiz!!! :008:
der Franken wird absofort abgeschafft!
Im Ernst:
Verhältnismässig ist für mich, und das ist meine Meinung, die hier ansässige Regelung in Deutschland.
Gemessen wird ab 10kmh aufwärts und die entsprechende Toleranz abgezogen.
Andere Frage:
Wie genau arbeiten denn heute Tachometer in den jeweiligen Autos?
Ein Messgerät kann sicher genau messen (oder doch nicht?), aber es gibt genügend Faktoren, die eine Beeinflussung ergeben.
In Deutschland gibt es knallharte Vorgaben für eine Messung.
Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.
Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.
Bin ja froh, dass ich nicht in Österreich erwischt wurde, da dürfen die Polizisten sogar die Geschwindigkeit schätzen und entsprechende Massnahmen vollziehen.
Bastian B.
12. December 2008, 12:44
Den Franken abschaffen? Der Franken dient doch immer wieder als Fluchtwährung und als sicherer Hafen in stürmischen Wirtschaftszeiten. Eine Minute König und schon die erste Fehlentscheidung. :cool:
10 km/h + Toleranz? Dann fahre ich zukünftig mit 62 km/h durch die Innenstadt?
Das Systemidee ist einfach: Fährst du inner- und ausserorts 2 km/h zu schnell, bezahlst du 40 Franken. Fährst du auf der Autobahn 2 km/h zu schnell, sind es nur noch 20, weil du auf der Autobahn nicht mit spielenden Kindern & Co. rechnen musst.
Meines Wissens zeigen die Tachos immer etwas zu viel an.
Brufi
12. December 2008, 13:02
ICH ... König der Schweiz!!!Im Ernst:
Verhältnismässig ist für mich, und das ist meine Meinung, die hier ansässige Regelung in Deutschland.
Gemessen wird ab 10kmh aufwärts und die entsprechende Toleranz abgezogen.
Andere Frage:
Wie genau arbeiten denn heute Tachometer in den jeweiligen Autos?
Ein Messgerät kann sicher genau messen (oder doch nicht?), aber es gibt genügend Faktoren, die eine Beeinflussung ergeben.
In Deutschland gibt es knallharte Vorgaben für eine Messung.
Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.
Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.
Es gibt vier Varianten um solchen Ärger zu vermeiden:
1.) Bleib in Zukunft einfach in Deutschland, dann wird Dich die Schaffhauser Polizei nicht belangen wegen zu schnellem Fahren.
Oder
2.) reise mit der Eisenbahn, wenn Du nicht fähig bist dein Auto so zu fahren, dass Du nicht in Konflikt kommst mit den Gesetzesvorschriften.
oder
3.) Fahr korrekt
oder
4.) Bezahl einfach kommentarlos wenns Dich erwischt, es ist nicht der Fehler der Polizisten sondern Dein eigener!!!!
Gruss
Philipp
Hans Mueller
12. December 2008, 13:11
Ich halte die Regelung der Deutschen auch für angemessener. Mein Beileid also. Den Franken würde ich jedoch nicht abschaffen, wäre dem so, müsstest Du 40€ bezahlen, so ich das richtig einschätze.
Die Messgeräte werden wohl genau sein, wobei mir unklar ist, weshalb die frühere Toleranz von 5 km/h auf deren 2 reduziert wurde.
In der Schweiz ist die Gesetzgebung für Geschwindigkeitsmesser so: Das fahrzeugeigene Gerät darf von Genau bis 10% zuviel anzeigen, 0% zuwenig. Dies macht Sinn, bei fabrikneuen Reifen soll die Anzeige exakt sein, bei gebrauchten zeigt der Tacho eine etwas zu hohe Geschwindigkeit an. Ein Tacho, welcher 60 anzeigt, die Radarmessung jedoch 62 km/h ergibt, würde zurückgewiesen. Mir ist dies vor Jahren beinahe passiert, von 3 Messungen waren 2 zu hoch, die letzte stimmte. Der Experte liess mich laufen, es waren fabrikneue Reifen montiert. Hast Du allenfalls andere, grössere, Felgen drauf? Da sollte dann die Differenz schon wieder grösser sein, ich nehme also an dass dem nicht so ist.
Buch es unter schweizerischer Kleinlichkeit ab, ist eben so.
Es Grüessli!
Hans
BITTERLINAIR
12. December 2008, 13:37
Ich habe in meinem ganzen Leben vielleicht 5 geschw. Busen bekommen und bin beruflich täglich unterwegs, auch die Höhe der Busen finde ich echt nicht weltbewegend, wenn ich denke, was ich für die KFZ Versicherungen, unterhalt, StV Steuer usw bezahlen muss.
Ich finde es aber eher verwerflich wie der Staat hinterlistig die Autofahrer ausbluten lässt. Ich mag mich noch erinnern wie es früher in Basel überall weisse Parkfelder gab und zwar ohne Parkuhr und heute gibt es nichts mehr ausser Blau und Weiss mit Uhr. Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs haha ha.
Es ist ein Millionengeschäft und die Polizei währe mit Steinschleudern bewaffnet ohne dieses Geld.
Ich glaube, wir haben eine verlässliche Polizei die man gebrauchen kann, deshalb darf man das nicht so streng sehen, wir geben mit Leuenberger das Geld für dümmeres aus :D
selli
12. December 2008, 13:43
Bei der ganzen Erbsenzählerei begeht man einen Denkfehler.
Klar ist: Irgendwo muß die Grenze gezogen werden, und wer die überschreitet, der muß bestraft werden. Schließlich geht es hier um Sicherheit und nicht zuletzt auch mitunter um Menschenleben.
Aaaaaaber: wenn man schon bei 2km/h derart hart durchgreift, muß man damit rechnen, daß die Leute ihrem Tachometer mehr Aufmerksamkeit als dem Verkehrsgeschehen schenken (womit die Gefahr erhöht wird) oder daß die Leute bewußt immer einen gewissen Abstand zum Limit halten (z.B. statt 60 nur noch 50 fahren) - damit steigt dann die Gefahr, daß andere sich derart genervt fühlen, daß sie zu riskanten Überholmanövern verleitet werden, womit die Gefahr abermals steigt.
Wenn ich mir jetzt - ich bin ja nicht ganz ohne Fachwissen - überlege, welchen Aufwand man technisch treiben müsste, um dauernd die Geschwindigkeit zu kontrollieren und damit zu garantieren, daß die Limite niemals übertreten werden, dann wird klar, daß das ein Mensch, der ja auf das Verkehrsgeschehen achten muß, nicht leisten kann. Letztlich wird eine zu hohe Präzision verlangt. Ein Autofahrer wird - wenn er willens ist exakt 60km/h zu fahren - seine Geschwindigkeit allenfalls in einem Band von vielleicht 2-3 km/h um die 60km/h halten können, also zwischen ca. 57km/h und 63km/h fahren.
Sinnvoll - im Hinblick auf die Maximierung der Sicherheit - wäre es also bei einem Limit von 60 einen gewissen Toleranzbereich zuzulassen (z.b. 5km/h), in dem nicht oder nur sehr gering bestraft wird (z.B. mündliche Verwarnung oder 5SFR Buße). Wer aber diese "Toleranzone" verläßt und beispielsweise mit 66km/h fährt, der begeht bereits eine Überschreitung von 6km/h - die kann dann durchaus mit 20 SFR geahndet werden.
Die Strafe sollte sich sinnvollerweise nach der Erhöhung der Gefahr orientieren. In einer extrem engen Straße, die zudem von Fußgängern genutzt wird oder im Bereich von Schulen beispielsweise ist eine Überschreitung sicherlich "schlimmer", als 5m vor dem Ortsende, wenn links und rechts der Straße ohnehin schon Felder und Wiesen sind. morgens um 12 Uhr 5km/h zu schnell an einer Schule vor bei ist sicherlich schlimmer, als das selbe nachts um 3 Uhr.
Burkhard
12. December 2008, 13:57
1.) Bleib in Zukunft einfach in Deutschland, dann wird Dich die Schaffhauser Polizei nicht belangen wegen zu schnellem Fahren.
ade Du schöne Schweiz!!
Wenn alle Deutschen deinem Rat folgen, dann habt ihr wieder Ruhe!
2.) reise mit der Eisenbahn, wenn Du nicht fähig bist dein Auto so zu fahren, dass Du nicht in Konflikt kommst mit den Gesetzesvorschriften.
Danke, dass Du mir die Fähigkeit des Autofahrens absprichst!
4.) Bezahl einfach kommentarlos wenns Dich erwischt, es ist nicht der Fehler der Polizisten sondern Dein eigener!!!!
2kmh als Fehler einzustufen mit eingestellten 60kmh, finde ich lächerlich!
Burkhard
12. December 2008, 14:01
10 km/h + Toleranz? Dann fahre ich zukünftig mit 62 km/h durch die Innenstadt?
Mitnichten sollst Du das.
Ich weiß, dass unsere Messgeräte genau da anfangen.
Die Fehlertoleranzrate ist wohl in Deutschland höher angesiedelt als bei Euch!
joh-k
12. December 2008, 14:22
Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.
Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.
Klar ist das geregelt. Mal schauen, ob ich das morgen ausfindig machen kann; ich werde in entsprechender Gesellschaft sein (eingeladen, nicht vorgeladen! :D). Habe in Erinnerung, dass z.B. eine Regel ist, dass ab 50m vor einer Geschwindigkeitserhöhung und bis 200m nach einer Reduktion nicht auf Basis der Niedrigeren gebüsst werden darf. Aber ohne Gewähr...
Bin ja froh, dass ich nicht in Österreich erwischt wurde, da dürfen die Polizisten sogar die Geschwindigkeit schätzen und entsprechende Massnahmen vollziehen.
In der Tat kurlig. Jedoch sind die resultierenden Beträge lächerlich. Vor etwa 6-7 Jahren habe ich im Tirol auf der Autobahn (80er Zone) hinter einem anderen Auto (D) mit gleicher Absicht noch einen LKW vor einer Spurverengung überholen wollen (und es auch getan), dabei bin ich ganz kurz etwas über angezeigte 100, allerhöchstens auf 110km/h geraten ( :o ). Ein Motorradpolizist hat uns dann etwas später, im Einspurbereich, mit 120-130km/h über die Sicherheitslinie überhohlt und angehalten. Seine Schätzung lag diskussionslos bei "gut 140km/h" (was angesichts dem Wissen seiner rechtsgültigen Schätzung nicht ganz so lustig war :eek: ) und sein Verhalten uns gegenüber liess eine gleich folgende, standesamtliche Erschiessung erahnen. Er meinte dann, dass wir gröbere Probleme nur noch verhindern könnten, wenn wir die Strafe gleich bar bezahlen.
Es waren dann 25€ :D
...und eine bleibende "Erfahrung".
Ruettelfalke
12. December 2008, 15:49
Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.
Ja, das ist auch meine Meinung. Manchmal gibt es jedoch Situationen, da wird die Geschwindigkeit völlig unabsichtlich überschritten. Die Verkehrsschilder-Fülle ist allmählich so expandiert, dass man manchmal den Baum vor lauter Wald - sprich - das einzelne Begrenzungsschild - nicht mehr sieht. Dann wird eine Busse allerdings sehr ärgerlich, insbesondere dann, wenn man sich immer pflichtbewusst an die Regeln gehalten hatte.
Spezielle Wut verursachen die notorischen Drängler: Dieses blöde meternahe Auffahren und Blinken trotz korrekt eingehaltener vorgeschriebener Geschwindigkeit löst nackte Aggression in mir aus. Dann wünschte ich mir immer eine aus dem Heck meines Wagens ausfahrbare Maschinenkanone, mit der ich den Drängler hinter mit mit enem Feuerstoss (a la James Bond) in einen Feuerball verwandeln könnte.
Egon:mad:
joh-k
12. December 2008, 15:52
Spezielle Wut verursachen die notorischen Drängler: Dieses blöde meternahe Auffahren und Blinken trotz korrekt eingehaltener vorgeschriebener Geschwindigkeit löst nackte Aggression in mir aus. Dann wünschte ich mir immer eine aus dem Heck meines Wagens ausfahrbare Maschinenkanone, mit der ich den Drängler hinter mit mit enem Feuerstoss (a la James Bond) in einen Feuerball verwandeln könnte.
Die Frage ist einfach noch, ob Du Dich auf der linken Spur der Autobahn befindest oder woanders.
Die notorischen und grundlosen Linksfahrer kann man täglich als DIE Ursache für die meisten Dränglereien - für die auch ich absolut kein Verständnis habe! - beobachten.
willard
12. December 2008, 15:54
Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf.
Und genau hier bin ich eben nicht einverstanden. Kannst Du immer genau 50km/h fahren? Ich jedenfalls nicht, mein Tempo schwankt gerne mal etwas. Und wenn ich Pech habe, werde ich genau dann geblitzt, wenn ich 58km/h auf dem Tacho hatte. Und dann kriege ich die volle Härte des Gesetzes zu spüren.
Nur weil ich nicht alle paar Sekunden auf den Tacho schaue, fahre ich nicht vorsätzlich zu schnell und ich nehme auch keinesfalls "aktiv eine Strafe in Kauf".
"Ok, dann fahr halt immer zu langsam, dann bist du auf der sicheren Seite", könntest du jetzt sagen. Aber das funktioniert auch nicht. Beachte mal, wie sich die Leute verhalten, wenn Du zu langsam fährst. Da wirst du mit Lichthupen, brüskem Auffahren und wilden Handzeichen genötigt. Und das dann garantiert folgende Überholmanöver des Hintermannes ist viel gefährlicher, als wenn ich 5km/h zu schnell gefahren wäre.
Ruettelfalke
12. December 2008, 16:08
Die Frage ist einfach noch, ob Du Dich auf der linken Spur der Autobahn befindest oder woanders.
Die notorischen und grundlosen Linksfahrer kann man täglich als DIE Ursache für die meisten Dränglereien - für die auch ich absolut kein Verständnis habe! - beobachten.
Nein - zu diesen ebenso schlimmen Linksfahrern gehöre ich sicher nicht. Auch auf der Autobahn nehme ich's gemütlich, schwimme mit 110 km/h im Verkehrsstrom mit und schlage mich nicht mit Tempobolzern herum. Als Dreingabe spare ich Sprit und verschleisse meine Reifen nicht unnötig. Wenn 80Meilen in den endlos weiten USA genügen, genügen 110 km/h ganz sicher in der kleinen engen Schweiz - für mich mindestens. Und - wem es so zu langsam ist, der kann ja fliegen:008:
Mit meiner Kritik meinte ich die Drängler auf der Landstrasse und im Stadtverkehr. Wenn ich in Ortschaften 50km/h fahre (Anzeige auf dem Tacho 55 km/h), dann hat - zum Teufel nochmal - hinter mir keiner dicht aufzufahren, zu blinken oder gar zu hupen!
Egon:002:
Mamu
12. December 2008, 16:25
Mit meiner Kritik meinte ich die Drängler auf der Landstrasse und im Stadtverkehr. Wenn ich in Ortschaften 50km/h fahre (Anzeige auf dem Tacho 55 km/h), dann hat - zum Teufel nochmal - hinter mir keiner dicht aufzufahren, zu blinken oder gar zu hupen!
Egon:002:
Dann stimmt entweder Dein Tacho nicht oder Du gehörst zu der Sorte Pechvögeln, von denen sich die Drängler förmlich angezogen fühlen.
Ich meinerseits erlebe dies relativ selten; achte aber auch nicht besonders darauf. Ich vermute in solchen Situationen Kurzsichtige, die an meinem Heck das Schild "Bitte nicht drängeln" nicht lesen können. :D
Brufi
12. December 2008, 16:39
2kmh als Fehler einzustufen mit eingestellten 60kmh, finde ich lächerlich!
Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....
Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.
Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.
Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?
Speed costs money! How fast do you wanna go?:p
Gruss Philipp
Burkhard
12. December 2008, 17:13
Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....
Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.
Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.
Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?Gruss Philipp
Und nochmal, ich hatte meinen Tempomat auf 60kmh eingestellt! Unterstelle mir also nicht Fahrlässigkeit. Da euer Lohnsystem anders als unseres ist, sind 40Fr. oder 27,50€ ein anderes Thema!
Hab ich mich gegen die Staatsherrschaft bei Euch beschwert?
Mir ging es um die Verhältnismässigkeit der Mittel. Schön aber das sich so viele an dem Tread beteiligen, scheint ja dann doch ein tägliches Thema in eurem Ländle zu sein!
Oli88
12. December 2008, 17:14
Philipp was soll der harsche Ton? Bis jetzt läuft die Disskussion sehr ruhig, nur du schiesst gegen Burki persönlich...
Tobias
12. December 2008, 17:33
Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....
Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.
Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.
Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?
Gruss Philipp
warum muss eigentlich bei jeder diskussion in diesem forum früher oder später ein agressiver angriff kommen? ist doch völlig unnötig und schade. lass doch deinen frust anders raus, danke.
Martin Köchli
12. December 2008, 18:16
Lieber Burkhard
nachdem einige „Schreiber“ ihren Frust über unseren Rechtsstaat und dessen Konsequenzen von der Seele geschrieben haben (die Meisten ärgern sich ja über sich selbst) hoffe ich, mit meinem Beitrag ein wenig zur Klärung beitragen zu können.
Als erstes jedoch bitte ich dich Burkhard, die von der Schaffhauser Polizei erhaltene Übertretungsanzeige noch einmal genauer zu lesen. Sollten dir tatsächlich nur 2 km/h Toleranz auf die gemessene Geschwindigkeit gewährt worden sein, dann hätte die Polizei einen Fehler gemacht bzw. sich nicht an die geltenden Richtlinien des ASTRA (Bundesamt für Strassen) gehalten. Eher glaube ich jedoch, dass du den Verzeigungsvorhalt nicht genau gelesen hast oder nicht genau daraus zitierst.
Meines Wissens gibt es zur Zeit in der Schweiz für kein Geschwindigkeits-Messgerät, sei es mit Radar- oder Lasertechnologie, eine Toleranz unter 3 km/h. Genaue Informationen dazu bzw. zu allen Vorschriften betreffend Geschwindigkeitsmessungen können mit dem nachstehenden Link zum ASTRA gefunden werden.
http://www.astra.admin.ch/dokumentation/00117/00208/01640/index.html?lang=de
Wer auch immer also schreibt, er sei ja nur 1, 2 oder 3 km/h zu schnell gefahren, erzählt nur die halbe Wahrheit und unterschlägt in der Regel wissentlich, dass er die gewährte Toleranz nicht eingerechnet hat. Auch wird von vielen Verkehrsteilnehmern oder eben Schreiber dieses Forums mit Fleiss ausgeblendet, dass die signalisierten Höchstgeschwindigkeiten eben Höchstgeschwindigkeiten sind, die ja nur dann erreicht bzw. gefahren werden dürfen wenn dies die gegebenen Verhältnisse auch zulassen. Gerade in dieser Jahreszeit wird es vielfach kaum so sein, dass die gegebenen Verhältnisse so ideal sind, dass man dann tatsächlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeiten fahren darf!
Ich stelle manchmal mit Erstaunen fest wie in unserem Forum über Vorschriften, welche uns das Strassenverkehrsrecht zu unserer eigenen Sicherheit aufbürdet, diskutiert wird. Mir, als täglicher Leser der meisten Forumsbeiträge, ist kein einziger Beitrag bekannt in dem über das Überschreiten von Sicherheitslimiten im Flugverkehr (und sei dies nur um fünf oder zehn Prozent) lamentiert wird. Nein, hier ist Allen sofort bewusst, dass das Eingehen eines solchen Risikos möglicherweise lebensbedrohende Folgen haben könnte. Dies ist meiner Meinung nach auch im Strassenverkehr nicht anders!
Diskussionen über das Theme Geschwindigkeit im Strassenverkehr sind in unserem Forum alle Jahre wieder im Gang. Einen interessanten Link zum Thema bzw. zur Sicherheit (Bremsweg-Berechnung) findet ihr in diesem Beitrag:
http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?p=321330#post321330
Ich wünsche allen einen unfallfreien Winter, sei es als Verkehrsteilnehmer auf der Strasse oder auf der Ski-Piste. Toleranz, Rücksicht und die ungetrübte, richtige Einschätzung seiner eigenen Unzulänglichkeiten ist an beiden Orten oberstes Gebot. Denkt daran, auch für euch hat schon einmal jemand anderer die Bremse gedrückt als euch ein Fehler passiert ist!
Thomas
12. December 2008, 22:47
In meiner Heimatstadt fahren die meisten Autofahrer schneller als die erlaubten 50 km/h. Hauptgrund dafür dürfte sein, dass auf den Hauptverkehrsachsen oftmals die Ampeln so eingestellt sind, dass man mit 50 an jeder Ampel stehenbleiben muss, mit 60+ jedoch eine bequeme grüne Welle hat. Sollte es nicht im Interesse der Stadt sein, die Verkehrsregelung so einzustellen, dass überhaupt kein Anreiz mehr für zu schnelles Fahren besteht?
Verstehen könnte ich es ja noch, wenn an jeder Ecke ein "Starenkasten" stehen würde und der Stadtkämmerer so die klammen Kassen durch provozierte Geschwindigkeitsübertretungen füllen möchte... doch auch die Blitzgeräte sind nur recht selten vor Ort.
Gruss,
Thomas
Walter Fischer
12. December 2008, 22:58
Und aufmerksame Autofahrer kennen sicher die manchmal am Strassenrand anzutreffenden Leuchtafeln mit der Aufschrift "Ihre Geschwindigkeit" und darunter in grellen Farben aufleuchtend die kurz zuvor gemessene Geschwindigkeit. Selbst im Ausland immer häufiger anzutreffen und zwar nicht nur in Tempo 30- Zonen.
Da staunt man oft, wie unsere Tachos vorauseilen:002:
Oder während der Betriebszeiten der Strassenverkehrsämter kann man auch problemlos die dortige Messtrecke abfahren. Man muss ziemlich forsch z.B. auf 50 beschleunigen und halten. Dann kommt der Messstrich und es wird per Leuchtafel angezeigt, dass man z.B. 46 kmh schnell war (mein Fall).
Jetzt bietet sich eine der seltenen Mutproben an, indem ich nun eine Radar-überwachte Messtelle mit der errechneten (knapp noch tolerierten) Geschwindigkeit durchfahre, in meinem Fall also mit 56 kmh angezeigt auf dem Tacho, ohne den Blitz auszulösen.
Braucht ziemlich Mut, aber bisher hat es immer geklappt:cool:
Gruss Walti
Ueli Zwingli
12. December 2008, 22:58
... doch auch die Blitzgeräte sind nur recht selten vor Ort. Komm mal nach Zürich, da findest Du sie alle paar 100m an sehr vielen Strassen. An Kreuzungen als Rotlicht- und Geschwindigkeitsblitzer. Und das Ganze in beiden Fahrtrichtungen über mehrere Spuren.
@Burkhard: Lass doch Dein Auto bezüglich Geschwindigkeitsanzeige beim Tüv kontrollieren. Kann ja sein, dass sie etwas zu wenig anzeigt.
Burkhard
13. December 2008, 01:06
@Martin
Du hast eine PN!
@Ueli
ich habe am Montag einen Termin in meiner Audi Werkstatt zur Prüfung der Tempomatregelanlage und des Tachos. Mal schaun was die sagen!
btw: der Wagen ist Bj. 2007.
Steli
13. December 2008, 13:16
Zu schnell ist zu schnell, ganz einfach, da hilft auch kein gesülze über "mein Temopmat war kaputt"
Regeln sind da um sie zu beachten, nicht um sie missachten.
Gruss Stefan
BITTERLINAIR
13. December 2008, 14:42
Regeln sind da um sie zu beachten
Ohh also mit den Regeln denke ich doch eher Christlich.
Das Gesetz wurde für uns Menschen gemacht und nicht wir Menschen für das Gesetz, ausserdem kann das Volk das Gesetz jederzeit ändern.
Eine genügende Toleranz sollte da sein, denn auch der gesetzestreuste Bürger kann sich nicht mit allen Gründen befassen die zu einer Abweichung führen.
Aus diesem Grund:
Das Gesetz darf das Volk nicht "in toto" kriminalisieren.
G115B
13. December 2008, 17:26
Vor dem Hintergrund der aktuellen Raserdiskussionen und deren Auswirkungen ist obige Aussage nicht mehr so ganz lustig und wahrscheinlich näher an der Realität als der Autor es vermutet.... und da hört meiner Meinung nach der Spass ganz schnell auf!
Gruss Beat
Beat, da geb ich Dir vollkommen recht; nur geht das etwas in Richtung schwarz-weiss Malerei meiner Meinung nach.
Die Diskussion dreht sich um eine Geschwindigkeitsbusse (Toleranzen und Bussen hier) (http://www.radarforum.de/forum/lofiversion/index.php/t24635.html)bei einer Übertretung von 2km/h nach Abzug entsprechendem Messsystem bei 60km/h – Begrenzung.
Auf dem Weg zum Tierpark Goldau wurde ich auch geblitzt; nach Abzügen noch 1km/h kostete mich das CHF 40.-.
Vergessen wird nach unserem nur noch nach System und Regeln funktionierender Tagesablauf nicht - ich spreche nicht nur von den Strassenregeln -, dass hinter jeder Regelung ein Grund steckt.
Wenn wir die Strassen nehmen erscheint es mehr als logisch, dass man nicht von 0-200km/h pro 1km/h Taffeln aufstellen kann, die jeden Meter nach Berechnung die maximal “sichere“ Höchstgeschwindigkeit bei jedem Wetter signalisiert – Damit wären wir im Verkehrschilderwald mit der AUfmerksamkeit wohl etwas überfordert. Man muss irgendwo einen Kompromiss eingehen zwischen, Lärm, Umweltbelastung, Verkehrsfluss und Sicherheit.
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen (wenn man sie mit den blauen 130er Tafeln der deutschen Autobahnen, anzutreffen an Landesgrenzen vergleicht) bedeuten nicht “Geschwindigkeitsempfehlungen, sonder ein Geschwindigkeitslimit nach oben – also eine obere Geschwindigkeitsbegrenzung oder Vne ;) .
Für mich bedeuten diese Schilder nur; muss später zahlen oder nicht-zahlen oder darf später noch fahren oder eine gewisse Zeit bis unbestimmt nicht mehr fahren.
Was die Sicherheit angeht - und das ist das was viele vergessen und verlernen – ist auf Sicht oder halbe Sichtstrecke (bei engerer Strasse als sich zwei FZ kreuzen können) halten zu können IMMER und in JEDER Situation. Die Aufmerksamkeit ist auf den Strassenverkehr zu richten und nirgendwo anders hin. Egal ob spielende Kinder auf dem Schulweg sind oder ein besoffener Velofahrer deinen Weg kreuzt… Die Fehler der anderen müssen IMMER miteinkalkuliert werden und dem entsprechend sollte man die Möglichkeit haben richtig und FRÜHZEITIG reagieren zu können.
Unfälle passieren nicht, sondern sie werden verursacht.
Es ist krank wie sich alle auf das Salz auf nasser Strasse bei Minustemperaturen verlassen und losbolzen wie im Sommer bei 30° im Schatten.
Ich wünsche keinem, weder einem Autofahrer noch einer Familie und ganz besonders keinem Kind, dass jemand erleben oder zusehen muss wie ein Mensch von einem Kühlergrill auf eine Frontschutzscheibe knallt, weggeschleudert wird und im eigenen Blut regungslos auf der Strasse liegen bleibt.
Sicher, es kann sein dass man bei 80km/h Begrenzung gefahrenlos zwischen den Weiten kurzgeschnittener Felder mal bis auf 120km/h beschleunigen kann… ohne dass eine Maus Chancen hätte einem vor den Grill zu springen, doch sage ich trotzdem:
Vergesst die Verkehrsschilder und schaltet das Gehirn ein, wer klug fährt dem tut mal eine kleinere Busse weniger weh, sondern bewahrt lieber freiwillig das sichere und intelligente Verhalten im SV. Es ist selten, dass man wirklich 100% sicher und doch schneller fahren kann als die höchst zulässige V es erlaubt. Wer das Gegenteil behauptet irrt sich.
Beispiel:
50-/80-/120km/h erlaubt und doch zu schnell
- Dorf, enge Kurve zwischen Häuser (Altstadt)... Kurvenende Fussgängerstreifen ohne LS
- Am Strassenrand Kolonne parkierter Autos
- Schulkinder auf dem Gehsteig
- Überholen älterer oder unsicherer Velofahrer
- Kreuzung und Einfahrten im Dorf fast an einem Punkt (Post, Bak, Micros etc) verwirrte Greise oder ungeduldige Hausfrauen am Steuer die schnell nach Hause müssen (11:45 Uhr).
- Bei Kreiselausfahrten wegen Passanten auf Zebrastreifen stoppenden Fahrzeugen.
- Manchmal nicht möglichem einhalten des Sicherheitsabstandes (Autobahn im Stossverkehr)
- Wild aus dem Wald springend
- Tracktor oder Pferdegespann nach oder in unübersichtlicher Kurve
- Unerwartete Hindernisse
- Unerwartetes Bremsen des Vordermannes (-Frau)
- Gegenverkehr schneidet Kurve
- Gegenverkehr überholt spät
- etc... x 1000
Wichtig ist
Safety First: Genau wie in der Fliegerei ;)
Lieber Gruss
Roy
EDIT: Eigentlich ist nicht die Höhe der Busse gemessen an der Geschwindigkeit korrekt, sondern wäre gemessen an der provozierten Gefahrenstufe eher angebracht; Wo wird in welcher Situation wie viel zu schnell gefahren. zB Könnte man zwischen zwei Parkierten Autos langsam einen Softball in Kindergrösse raus rollen lassen; wer ihn erwischt kommt in den Knast, wer bremsen kann nicht ;) egal wer jetzt wie schnell fährt. So würde man endlich anfangen den Verkehr UND DIE UMWELT aufmerksamer ins Auge zu fassen statt ständig auf den Tacho zu schielen (während dem man jedes mal den Verkehr jeweils für Sekundenbruchteile aus den Augen lässt)... Wahrscheinlich ergäben sich so automatisch angemessenere Geschwindigkeiten.
Aber wenn man kann und darf, dann FAHRT ihr alten Sonntagsfahrersäcke und guckt nicht in der Weltgeschichte herum mit 55km/h bei erlaubten 80.. SONDERN FAAHHRT!!! Auch so werden Gefahrensituationen provoziert! Das musste auch gesagt werden :D
G115B
13. December 2008, 23:13
Strafe ja, aber das verhältniss stimmt überhaupt nicht!
Markus, diese Aussage find ich intressant, habe noch nie gehört das langsam fahrer bestraft werden. Was eigentlich mehr als recht ist. Ich fahre seit Tagen in der 80er Zone nur noch 40 weil Leute panische Angst vor nassen Strassen haben...
Vielleicht haben die nicht angst vor nassen Strassen sondern rechnen klugerweise mit Eisglätte - nehm ich an, zumahl Du von den letzten Tagen sprichst Oli.
Gruss Roy
wEASy
14. December 2008, 08:40
Zu schnell ist zu schnell, ganz einfach, da hilft auch kein gesülze über "mein Temopmat war kaputt"
Regeln sind da um sie zu beachten, nicht um sie missachten.
Gruss Stefan
Der Tempomat war auf 60Km/h eingestellt...
Sollte er tatsächlich falsch eingestellt gewesen sein, wie zum Teufel soll Burkhart das wissen können?
zeuthie
14. December 2008, 09:42
Zu schnell ist zu schnell, ganz einfach, da hilft auch kein gesülze über "mein Temopmat war kaputt"
Regeln sind da um sie zu beachten, nicht um sie missachten.
Gruss Stefan
Vor allem würde mich dein Verhalten in Deutschland vor 60 Jahren interessieren! Blinde Gehorsamkeit zeugt wahrlich nicht von großen geistigen Fähigkeiten. Ich will dich nicht beleidigen, sondern nur dazu bewegen, solche unangebrachten Kommentare vielleicht zu unterlassen, zumal er tatsächlich nichts dafür konnte.
Tobisky
14. December 2008, 09:45
[MODI ON]
Fiete, bitte gleich einen Gang zurückschalten. Solche Vergleiche haben hier nichts zu suchen!
[MODI OUT]
G115B
14. December 2008, 10:10
EinTempomat kann und darf nie genau die Geschw. einhalten, sonst wäre er zu nervös oder würde u.U. anfangen zu oszilieren. Fings gerade an Bergab zu gehen? Der Tempomat hat eine gewisse Verzögerung (welche er haben muss). Man stellt ein Tempomat bei 60 auch nicht auf 60 sondrn auf 58.5 :D ;)
Normalerweise zeigen Tachos zuwenig an. Grösserere Räder montiert?
Oli88
14. December 2008, 10:28
Vielleicht haben die nicht angst vor nassen Strassen sondern rechnen klugerweise mit Eisglätte - nehm ich an, zumahl Du von den letzten Tagen sprichst Oli.
Gruss Roy
Rechnen gleich angsthaben in diesen Fällen. Es ist hell, man sieht die Strasse sehr gut, man sollte in der Lage sein zusehn wann es glatt ist...
G115B
14. December 2008, 14:19
Rechnen gleich angsthaben in diesen Fällen. Es ist hell, man sieht die Strasse sehr gut, man sollte in der Lage sein zusehn wann es glatt ist...
Es gibt zwei Dinge die hab ich nicht: Angst und Geld ;)
Ander vielleicht auch nicht.
Sag mir mal wie den Eisglätte aussieht. Glänzend? Oder Matt? Nachts mit Gegenverkehrslicht (Wann fahren wir unter der Woche Auto, wenn wir nicht grad als Chaufeur angestellt sind und zu normalen Arbeitszeiten arbeiten)? Bei mir ist immer Dunkel und "Nass" bei erschwerter sicht mit Gegenlicht... Und praktisch immer Minus. Wenn sich auf eine bestimmte visuelle Oberflächenstruktur verlassen will um daraus schlusszufolgern ob es nun rutschig wird oder nicht, kann man ganz schön ins Fettnäpfchen treten... Oder sollte ich sagen "man bewegt sich auf dünnem Eis". Ich hab meine Erfahrungen unter unangenehmen überraschungen schon gemacht. Daher empfehle ich keinesfalls sich nur auf das Auge zu verlassen.
Auf meiner Strecke hat grad wieder ein Lieferwagen in einer Kurve eine Ladung Schnee von dem Ladedach gelassen, was einen schönen Schneeteppich in der unübersichtlichen Kurve mit Salzwasser folgesogen hat... Es war ca -3°. Das Salzwasser wird innert kürzester Zeit durch den Schnee verdünnt. Die Strasse hatte am frühen Morgen vielleicht noch weniger als -3°. Der nächste kommt dann mit 80km/h in diese Kurve die auch im Sommer mit max 100km/h zu nehmen ist.
Oder was, wenn der Salzwagen einen Aussetzer hat oder leer wurde?
Ich fahre die Strecke Rüti - Wald (Grundthal) bei solchen Verhätnissen auf der Gerade schon mit 80km/h - wenn es der Abstand zulässt, vor allem vom Hintermann der mir am Arsch klebt - doch in Kurven (Stufe 2-3 Rallye) nie über 56.5km/h bei Nässe und Minus!
Ein Ratschlag von mir Oli, verlass dich nicht auf's Auge zum Erkennen von Glatteis - kann aussehen wie Wasser oder Matt wie raues Milchglas.
Ich fahre Dir alleine ohne Verkehr abgelegen in Bündner Bergen auf Kies und Geröll ohne Leitplanken oder Absturzschutz bis 120km/h um die Ohren - Habe nachher selber weiche Knie aber glaube mir... Ich Rechne nicht aus Angst.
Ich weiss was ich tue ;)
Früher hät ich Dich glatt zu einem Rennen rausgefordert, heute weiss ich was ich tue.
Klebt mir einer am Arsch, hät ich vor noch nicht all zu langer Zeit auf's Pedal gedrückt oder angehalten, heute drossle ich und schmeiss den rechten Blinker raus (Und hoffe das ein Panzer entgegen kommt) :mad:
Gruss Roy
Hans Fuchs
14. December 2008, 14:53
Seien wir doch mal ganz ehrlich!
Bei Deutschen Kennzeichen sind unsere Eidgenössischen Radarfallen so programmiert, dass sie zunächst 10km/h dazu schlagen und dann 2 km/h Tolleranz wieder abziehen.
Beschweren muss man sich beim Deutschen Verkehrsminister. Denn klarerweise hat das alles, etwas mit den DV Anflügen auf Zürich zu tun.
Oder? :D
Hans
Oli88
14. December 2008, 15:10
Roy, hab geschrieben das es hell draussen war in der Situation...
zum Rennen kannst mich herausfordern, gerne sogar, aber dafür gehn wir auf die Rennstrecke, den nur dort werd ich ordentlich das Gaspedal quälen, siehe meine Homepage unter Videos...
Thomas
14. December 2008, 16:22
Hans,
ich glaube eher, dass da der Mossad seine Finger im Spiel hat!
Gruss,
Thomas
G115B
14. December 2008, 19:07
Oliver, hast eine PM
Qantas
15. December 2008, 07:47
Hallo Allerseits!
Soviel ich weiss, kann mittels GPS die Geschwindigkeit ebenfalls gemessen werden. Vielleicht kann so der Tempomat auch mal geprüft werden...
Natürlich ist eine effektive Geschwindigkeitsübertretung von schlussendlich (nach Abzug der Toleranz) 1km/h ärgerlich. Nur - der Preis von CHF 40.- gilt für eine Übertretung von 1-5km/h. Wer also mit 5km/h zu schnell erwischt wird, bezahlt gleich viel wie wenn er nur mit 1km/h zu schnell erwischt wird. Irgendwo muss ja eine Limite gesetzt werden, so dass für alle die gleichen Werte gelten. In der Migros kostet das Brot schliesslich auch für alle gleich viel. Die Toleranz von 2km/h ergibt sich aus der Messung mittels Laser. Lasermessungen sind genauer und aus diesem Grund ist die Toleranz nur noch 2km/h. Und noch etwas! Die Gebühren für die Ordnungsbussen macht nicht die Schaffhauser Polizei. Die Gebühren sind in der ganzen Schweiz gleich hoch. Was auch noch ein Aspekt ist, ist der zunehmende Bremsweg bei höheren Geschwindigkeiten. Natürlich sind CHF 40.- nicht wenig Geld. Eine Busse ist eine Strafe und soll irgendwo auch (ein bisschen) weh tun - meine ich.
Im übrigen gibt es auch Ordnungsbussen, die meiner Meinung nach zu tief angesetzt sind, wie zum Beispiel das Telefonieren während der Fahrt mit CHF 100.-.
Beste Grüsse
René
BITTERLINAIR
15. December 2008, 08:19
Also Rene,
Wenn du schon gegen das Tel am Steuer bist, dann musst du auch das mit dem GPS nochmal überdenken, denn das rumgefummel und beobachten des Navi hat mindestens das Gleichr zur Folge wie das Telefonieren.
Eine Schwedische Studie hat übrigens ergeben, das es beim Telefonieren wärend der Fahrt keine Rolle spielt ob man das Tel in der Hand hält oder per Freisprechanlage, beides lenkt den Fahrer im gleichen von der Strasse ab.
Das Ergebnis ist, man bekommt die Busen-Ideologie nie auf einen Nenner, zu hoch zu tief und alles in Allem ist es doch erträglich so wie es ist. Oder?
Ob die Strafe 100.- oder 500.- ist, wer keine Angst vor 100.- hat, hat auch keine Angst von einer höeren Strafe, es ist charakter Sache und es wird immer Unfälle geben und um die geht es ja eigentlich.
Wenn man Konsequent währe müsste man dem "Komandant an Bord" alles verbieten: Essen, Trinken, Rauchen, Telefonieren, Navi-Geräte, Stadtplan, Das sprechen mit den Kindern und der Frau, es würde also ins Absurde gehen.
DNovet
15. December 2008, 09:03
Also meine fünf Räppli...
Wenn denn der Tempomat kaputt ist - no excuse. Die Geschwindigkeit wird nur vom Tempomat gehalten, überwachen kann man diese übers Tachometer. Ausserdem sind Tempomaten meist nicht in der Lade, in abfälligen Situationen die Geschwindigkeit zuverlässig zu halten (=zu bremsen).
Es gibt zwar neuerdings solche Dinger, allerdings nur erhältlich als Schnäppchen-Option...
Sollte es denn aber ein falsch kalibrierter Tachometer sein, na bitte, subito überprüfen und korrigieren lassen, netten Bericht verfassen lassen und diesen dann zu unserer Polizeit weiterleiten. Dann sollte nach meinem Empfinden die Busse fallen gelassen werden. Oder aber man lässt fallen und verschickt gleich 'ne neue, da man das Auto ned richtig in Stand gehalten hat, Kostenpunkt dreimal so viel...
Ich hoffe es geht in Richtung Tachometer und dass die Sache gut auskommt.
Was mich aber seit längerem schon nervt, ist die nachhaltige Zersetzung des Verhaltens im Verkehr. Zu Beginn vor allem Clichée-haft bei unseren lieben Mitbewohnern aus dem Balkan beobachtet, nun aber mittlerweile auf 60 bis 80% der Fahrer übergegriffen. Die Verkehrsregeln werden nur noch beachtet, um sich selbst vor Kosten zu schützen, keinesfalls, um mit anderen zusammen den Verkehr zu erleichtern.
Blinken tut man nur noch, um anzuzeigen, dass man etwas getan hat, nicht, dass man im Begriffe ist, gleich mal etwas zu tun... Wenn man denn überhaupt blinkt.
Bei schon leicht überhöhter Geschwindigkeit bei einem Überholmanöver wird derart nah aufgeschlossen, dass der Kühlergrill nicht mehr sichtbar ist...
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass lediglich die Bussen für schwerere Vergehen gegen oben angepasst werden müssten. Unten muss gar nix geschehen.
Lustig find ich übrigens, dass solche Bussen verteilt werden, jedoch die Autobahnvignette nach wie vor nur 40.- CHF kostet...
Blinken oder nicht-Blinken ist nicht eine Entscheidung des Individuums, sondern unserer Vorfahren, die das Gesetz geschaffen haben. Wurde das orange Glas hell, so hat man geblinkt und jut ist, wurde es nicht hell, so hat man nicht gelinkt, so kostets eine Busse. Einfach, simpel, für alle gleich: So hat ein Gesetz auszusehen.
Ja, auch ich habs schon mal vergessen, da ich in Gedanken woanders war.
Aber Unaufmerksamkeit darf keine Entschuldigung zur Entlastung sein. Oder können dann Raser auch auf diese Ausrede zurückgreifen? Wo wird der Strich gezogen?
Wunderbar find ich immer wieder, wenn man ganz höflich und anständig mit den Vertretern der Polizei umgeht - die sind sich dies gar nicht mehr gewohnt... :)
Haben aber das Anschnauzen auch gar nicht verdient, denn sie führen nur unser Rechtssystem aus, das Rechtssystem wurde von jemandem anderen definiert und die Übertretung hat nochmals wer anders gemacht...
Cheers vom Dani, der sich keine Kanone im Auto wünscht, sondern lediglich ein artverdammtes Nebelhorn, womit man diese Superegoisten gleich mit Schalldruck von der Strasse blasen könnte...
Qantas
15. December 2008, 10:07
Patrick, ich habe nirgends etwas geschrieben, dass ich ein GPS brauche - ich habe nämlich gar keines. Als ich vor 2 Jahren mal mein neues, gebrauchtes Auto beim TCS vorgeführt habe, wurde dort mittels GPS der Tacho geprüft. Deshalb habe ich dies so geschrieben.
Ich bin selbstverständlich auch der Meinung, dass am Handy und auch am GPS nicht hantiert werden darf während der Fahrt. Im übrigen ist es auch verboten.
Im übrigen ist es ja auch nicht erlaubt, mit dem Radio "zu spielen". Kann bei einem Unfall das hantieren mit dem Radio bewiesen werden, kommt dies auch zur Anklage.
Ob eine Ordnungsbusse zu tief oder zu hoch ist, können wir nicht beeinflussen. Es ist halt nun mal so. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die OB's zum Teil zu niedrig sind.
Grüessli
René
oldchris
15. December 2008, 10:26
Ich habe bei diesem Radar auch schon eine meiner sehr seltenen Bussen bezahlt. Es ist eine der perfidesten Messstellen überhaupt : Man kommt durch den Tunnel (Limite 80 ?) , wegen dem beachtlichen Gefälle ist es gut möglich, dass der Tempomat dies nicht ganz kontrollieren kann. Nach Tunnelende ist die Geschwindigkeit auf der Brücke kurz auf 60 km/h begrenzt (vermutlich wegen der Einfahrt) und nachher im nächsten Tunnel darf wieder 80 km/h (?)gefahren werden falls mich die Erinnerung nicht täuscht.
Wer Auto fährt und behauptet, noch nie 3 km/h "zu schnell" gefahren zu sein, ist entweder ein kolonnenstauender Schleicher mit "Sicherheitsmarge" oder hat ein sehr kurzes Gedächtnis.
PS Ich fahre an einer Stelle häufig VIERMAL so schnell wie erlaubt !!!!!:o
Im Parkhaus der Polizei/Handelsregisteramt etc in Zug ist die erlaubte Höchstgeschwindigjkeit 5 km/h. Ich möchte allzugerne einmal vor einem Polizeiauto mit 4 km/h und schleifender Kupplung durch das ganze Parkhaus kurven :cool: Nichts ist geeigneter die Leute zum "zu schnell" fahren zu verleiten, wie unrealistisch tiefe Limiten. Man gewöhnt sich dann daran immer einige km/h schneller zu fahren als eigentlich vorgeschrieben.
Ted
15. December 2008, 14:14
Im Kanton Zürich werden bei den modernen Lasermessgeräten 3km Toleranz abgezogen.
Bei gewöhnlichen Radargeräten 5 Km.
Aufgepasst: Dle Lasergeräte "sehen" beim "Blitzen" auch, ob der Fahrer angegurtet ist. Kostete mich zusätzlich 60.00Fr.
Und sollte er noch telefonieren nochmals 100.00 Fr.
Und sollte seine Begleiterin während dem Fahren , nein lassen wir das...
Gruss
Markus "Tomcat"
15. December 2008, 14:29
Vor allem würde mich dein Verhalten in Deutschland vor 60 Jahren interessieren! Blinde Gehorsamkeit zeugt wahrlich nicht von großen geistigen Fähigkeiten. Ich will dich nicht beleidigen, sondern nur dazu bewegen, solche unangebrachten Kommentare vielleicht zu unterlassen, zumal er tatsächlich nichts dafür konnte.
Wow, Du bringst die Diskussion echt auf ein Niveau das so flach ist, man könnte es unter der Tür durchschieben. Gratuliere!
:008:
Kennst Du Godwin's Law?
http://en.wikipedia.org/wiki/Godwin's_Law
Oder noch passender:
http://en.wikipedia.org/wiki/Reductio_ad_Hitlerum
Ueli Zwingli
15. December 2008, 14:58
Wenn man denn überhaupt blinkt.Ich dachte, dass in Neuwagen gar keine Blinker mehr eingebaut sind... :009::p
Andi Rotorchopf
15. December 2008, 16:58
Salü Zäme,
Ich dachte, dass in Neuwagen gar keine Blinker mehr eingebaut sind......Das sind die saublöden 'Kurvenlichter' an den neueren Benzen, die einem vorgaukeln, dass eine Abbiegeabsicht besteht...
Sowas sinnloses, und dann noch an der Front montiert... das hatte Citroën schon vor 50 Jahren (und erst noch wirkungsvoller) oder später z. B. Ford Taurus (Kurvenlicht seitlich in der Stossstange integriert)... auch sonst sind Blinker derart ungeschickt in den runden Fronten plaziert und zu nahe bei den Scheinwerfern, sodass nur schwer ein Geblinke sichtbar ist. Da lob ich mir den Käfer :D ...oder Mercedes/Puch G...
Neulich in der Normandie hinter einem Fahrschulfahrzeug hergefahren: und was machen die? Vor dem Einfahren in den Kreisel links blinken und erst vor der gewünschten Ausfahrt rechts blinken (das ganze mehrmals und ohne dass ein Fahrlehrer handgreiflich wurde) wiederholt über mehrere Kreisverkehre und auch bei 'Routiers' so beobachtet...
Tachos an PW's sind nicht gerade Präzisionsinstrumente (LKW- Tachos werden periodisch geprüft/geeicht und plombiert) und laufen deshalb vor. Auch sollte man in der Lage sein die Geschwindigkeit zu halten ohne dauernd auf den Tacho zu schauen; das Gehör kann (Wenn nicht gerade 100dB A BUMM BUMM Musik läuft) ein zuverlässiger Tempoassistent sein; wer sein Auto kennt sollte in der Lage sein sogar ohne Tacho die Geschwindigkeit zu halten, ohne schleichen oder rasen... ...geht auch mit Automat...
Wer behauptet er hätte nicht gewusst, dass er zu schnell war, sollte wegen nichtbeherrschung des Fahrzeuges den Ausweis abgeben... wenn ich aber nach der 50er-Tafel halt noch etwas "Schwung mitnehme" und es blitzt mit '56', ist dies zwar nicht mit Absicht aber klar bewusst passiert und die Busse wird kommentarlos abgedrückt...
Eigentlich sollten wir Schweizer den deutschen Autobauern mit Zuckerbrot und Peitsche drohen...wegen Begünstigung zum Schnellfahren...:007:
G115B
15. December 2008, 17:10
Äh, ihr macht keine Witze? Auch hinten keine Blinker?
Ted
15. December 2008, 18:51
Ich dachte, dass in Neuwagen gar keine Blinker mehr eingebaut sind... :009::p
Hallo Ueli, dass weiss sogar ich, der gleich alt ist wie du, dass weiterhin Blinker eingebaut werden
Nur sind sie heute auf dem Dach angebracht und haben so ein komisches Blau
und Rot blinken, und machen dazu noch einen Saulärm! Und vielmals hebt ein Mann aus dem Auto noch eine Kelle raus, die auch blinkt. Vermutlich will er dann rechts abbiegen. Auf der Kelle steht etwas wie Po.... aber ich kümmere mich nie darum.
Gruss
Roland Grunder
15. December 2008, 21:58
Hallo Andi
Neulich in der Normandie hinter einem Fahrschulfahrzeug hergefahren: und was machen die? Vor dem Einfahren in den Kreisel links blinken und erst vor der gewünschten Ausfahrt rechts blinken (das ganze mehrmals und ohne dass ein Fahrlehrer handgreiflich wurde) wiederholt über mehrere Kreisverkehre und auch bei 'Routiers' so beobachtet...
Da staunte ich erst einmal selbst, aber genau dies lernte ich diesen Sommer beim Fahrlehrer zur LKW Prüfung, und genau so habe ich es auch an der Prüfung gemacht, dies mit Erfolg.
by the way, das war in Bern, und nicht etwa am Omaha Beach ;)
Steli
15. December 2008, 22:17
Vor allem würde mich dein Verhalten in Deutschland vor 60 Jahren interessieren! Blinde Gehorsamkeit zeugt wahrlich nicht von großen geistigen Fähigkeiten. Ich will dich nicht beleidigen, sondern nur dazu bewegen, solche unangebrachten Kommentare vielleicht zu unterlassen, zumal er tatsächlich nichts dafür konnte.
Sehr guter Vergleich...Bravo :008:
Markus "Tomcat"
16. December 2008, 09:26
Hallo Andi
Da staunte ich erst einmal selbst, aber genau dies lernte ich diesen Sommer beim Fahrlehrer zur LKW Prüfung, und genau so habe ich es auch an der Prüfung gemacht, dies mit Erfolg.
by the way, das war in Bern, und nicht etwa am Omaha Beach ;)
So machen's die Engländer ... da wird bei der Einfahrt in den Kreisel durch blinken (links, rechts oder garnicht) angezeigt wo man raus will (dritte, erste oder zweite Ausfahrt). Aber das ist doch hier in der Schweiz eigentlich falsch, oder?
Tobisky
16. December 2008, 09:43
Aber das ist doch hier in der Schweiz eigentlich falsch, oder?
Affirm, in der Schweiz fährt man ohne Blinken ein und mit Blinken raus.
Mamu
16. December 2008, 10:57
Aber das ist doch hier in der Schweiz eigentlich falsch, oder?
Ohne Blinker rein, im Kreisel wie wahnsinnig die Lichthupe betätigen und nach einer halben Stunde mit Pannenblinker wieder raus...:p
Markus "Tomcat"
16. December 2008, 10:58
Ohne Blinker rein, im Kreisel wie wahnsinnig die Lichthupe betätigen und nach einer halben Stunde mit Pannenblinker wieder raus...:p
Du hast vergessen 1. beim Einfahren den zu schneiden der schon drin ist und 2. beim Rausfahren nicht blinken. :005:
Markus "Tomcat"
16. December 2008, 10:59
Affirm, in der Schweiz fährt man theoretisch ohne Blinken ein und mit Blinken raus.
Habe den Tippfehler korrigiert. :009:
Andi Rotorchopf
16. December 2008, 18:08
...Also ist jeder der es richtig macht falsch oder was, oder ist dies die neueste Variante übernommen aus Grosseuropa und wurde nicht kommuniziert...?
Das gefährlichste im Strassenverkehr werden die dauernden Änderungen, welche nur die momentanen Fahrschüler mitkriegen; die anderen bleiben so ziemlich in ihrem jeweiligen Prüfungs-status-quo... so gibt es unzählige als in sich als richtig empfundene Varianten, welche sich nicht vertragen... von jetzt an fahre ich also in den Kreisel, wenn der sich im Kreisel fahrende nicht links blinkt, und kriege am Schluss noch recht... keine Vortrittsmissachtung, weil kein Vortrittsanspruch (linke blinke) geltend gemacht wurde...?
Ich sage nur noch: babylonische Harmonisierung...
Möge das Forumsgericht sich zusammensetzen...
Ich hab mein Stammkreisel nur verlassen um diesen Post zu setzen; jetzt gehe ich wieder blinkeln...
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