Vollständige Version anzeigen : 18.03.2010 | Grob G-115 HB-UGA | Speck-Fehraltdorf | Overrun in Acker nach Landung
HB-EDY
19. March 2010, 13:36
...habe gar nicht gewusst dass die Grob's nun als Ackerbaumaschinen eingesetzt werden...:005:
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Kleinflugzeug-in-den-Acker-gesetzt-28648822
"wenigstens" noch glimpflich abgelaufen...
salve
Edy
(ex. Grob-Schüler)
G115B
19. March 2010, 13:59
Ich hätte nicht gedacht wie über Medien Tatsachen abgestumpft und abgefälscht werden!
Aktiv Grob-Schüler der Freude hat, dass den Persons an Bord nix passiert ist und [Ironie ein] dass ein Gröbli weniger im Speck ist! :(
EDIT
Ich hab die Hoffnung nicht verloren, dass der Flieger nicht sooo schlimm Schaden genommen hat und evtl wieder hergerichtet werden kann (Kunststoffschaum-Bauweise) - hat keine Stringer und Spannten meines Wissens. Ein Fluglehrer hat mal etwas gesagt, dass Schäden am Rumpf relativ einfach - durch neues Ausschäumen - repariert werden können. Die Flügel haben den Schlag vielleicht unbeschadet überstanden - ich hoffs. Nose Gear, Prop und Motor/Welle sicher kaputt...
adamcc
21. March 2010, 07:25
Ich habe seinerzeit auch auf der Grob im Speck gelernt. Ein geniales Flugzeug. Welche war's? UGA, UGB oder UGE?
Wenn ich mich recht erinnere, hatte die UGA schon mal wegen einer harten Landung das Bugfahrwerk ab und den Propeller verbogen.
Gruss,
Adam
EDIT: Unfallbericht von damals (http://www.bfu.admin.ch/common/pdf/1993.pdf)
Tuesday
21. March 2010, 11:15
... Ich hätte nicht gedacht wie über Medien Tatsachen abgestumpft und abgefälscht werden!
... Ich war grad im VFR Voice Kurs dort. Bin schön erschrocken als der Kursleiter herein kam
...Details möchte ich nicht bekannt geben, bin zu nah an der Geschichte.
öhm verstehe ich jetzt nicht ganz...
was ist denn am Zeitungsartikel so verdreht? Ich finde ihn knapp, sachlich und nicht spekulativ. Ob er der Wahrheit entspricht weiss ich natürlich nicht.
Wäre doch für alle Leser interessanter wenn Du eher Deine Wahrnehmung des Unfallhergangs schildern könntest anstelle dem Drumherum.
Gruss Daniel
kerosin
21. March 2010, 14:14
Hier ist noch ein Bild vom Unfallort >Link< (http://www.kapo.zh.ch/internet/ds/kapo/de/news/allgemein/Mittlg_2010/Maerz_2010M/1903101b.ContentList.0001.Document.JPG) mit getarnter Immatriculation :009:
Es sieht auf dem Foto nicht schlimm aus, wird aber trotzdem nicht sehr billig (die Versicherung lässt grüssen):
- Abgerissenes Bugrad
- Propeller ground strike erfordert Motorerneuerung
Und was wird unser lieber Fluglärmgegner (http://flightforum.ch/forum/showthread.php?t=76412&highlight=speck) dazu sagen?
G115B
21. March 2010, 14:51
Jetzt ist ja wurscht, das Bild sagt alles.
Man sieht links im Bild schön den Radweg ;) Und am Flieger sieht man noch was, wem fällts auf (Outside Check)?
Und was wird unser lieber Fluglärmgegner (http://flightforum.ch/forum/showthread.php?t=76412&highlight=speck) dazu sagen?
Nicht viel weil die Grob mit einer Spitfire ersetzt wird.
http://www.youtube.com/watch?v=hvDDDKnNhuE
:009:
kerosin
21. March 2010, 15:06
Nicht viel weil die Grob mit einer Spitfire ersetzt wird.
Schön wär's :(
kerosin
21. March 2010, 15:08
Und am Flieger sieht man noch was, wem fällts auf (Outside Check)?
Ich hatte angenommen, der Pitot-Schutz wäre nach dem Unfall montiert worden... also hoffe ich zumindest.
G115B
21. March 2010, 15:09
Schön wär's :(
Aber nicht weil wir ihn extra plagen wollen oder? :rolleyes:
G115B
21. March 2010, 15:11
Ich hatte angenommen, der Pitot-Schutz wäre nach dem Unfall montiert worden... also hoffe ich zumindest.
Würdest du das? Nach der Bruchlandung im Dreck? Wozu? ;)
kerosin
21. March 2010, 15:22
Würdest du das? Nach der Bruchlandung im Dreck? Wozu? ;)
Vielleicht hat er in Schockzustand die Checkliste vorschriftsgemäss fertig durchgeführt ;)
Aber nicht weil wir ihn extra plagen wollen oder? :rolleyes:
Nein, sicher nicht. Aber so eine Spitfire ist einfach ein schönes Flugzeug und dann noch dieser Sound :D
MarkusP210
21. March 2010, 15:27
Würdest du das? Nach der Bruchlandung im Dreck? Wozu?
Vielleicht weil das Flugzeug dereinst in naher Zukunft wieder fliegen wird und man nicht auch noch die Pitot-Verrohrung reinigen möchte, darum.
Ein abgetrenntes Bugrad und ein verbogener Propeller sind weit davon entfernt ein Totalschaden zu sein.
Markus
HB-IWEcho
21. March 2010, 15:38
Es war die HB-UGA
MarkusP210
21. March 2010, 15:55
Ganz genau vielleicht, damit der mögliche Dreck nicht rausfallen kann
Vielleicht tätest Du als Neuling gut daran, den Mund nicht ganz so voll zu nehmen und Dich mit derlei unangebrachten Bemerkungen zurück zu halten.
Der montierte Pitot-Schutz hat erstens wohl nichts mit dem Unfall zu tun und zweitens dramatisierst Du hier die ganze Geschichte derart, dass ein anderer ungeübter Leser den Eindruck gewinnen könnte das Flugzeug sei total zerstört worden.
Nochmal zum mitschreiben: Das Flugzeug hat einen durchaus reparierbaren Schaden erlitten, und der Besitzer/Halter wird wohl eine Reparatur ins Auge fassen wollen, da diese Flugzeuge in dem (offenbar guten) Zustand nicht einfach so schnell wieder einsatzbereit sind.
Markus
G115B
21. March 2010, 16:21
"Lieeber" Markus, wie du willst. Ich halte mein Mund. Alles was mich interessiert ist, dass Ich aus diesem Vorfall Lehren kann - falls ich als Neuling dazu fähig bin ;) . Was die Anderen daraus für Schlüsse ziehen und für Fakten sehen kann mir eigentlich komplett wurscht sein. Du hast absolut und ohne Widersprüche recht!
Roy
HB-EDY
21. March 2010, 22:01
Der montierte Pitot-Schutz hat erstens wohl nichts mit dem Unfall zu tun....
Markus[/QUOTE]
hier ein Auszug aus der Info der FGZO
Flugdienstleiter
Club-Flugzeuge
Wir haben dieses Jahr schon mindestens bei drei verschiedenen Flugzeugen Störungen bei der
Airspeed Indication und/oder beim Flight Time Counter festgestellt. Dies jeweils aus demselben
Grund: Das Pitot Rohr ist durch Schmutz und Insekten verstopft. Flugoperation und Flugschule
sind sich einig, dass beim parkierten Flugzeug immer ein Pitotschutz montiert werden muss. Wo
nicht schon vorhanden, werden wir möglichst bald für alle Club-Flugzeuge ein Pitotschutz
besorgen.
Bei einem korrekten Outside Check entfernt der Pilot den Pitot Schutz und verhindert so einen
Startabbruch infolge fehlender Geschwindigkeitsanzeige.
Wir danken für Eure aktive Mithilfe.
sött eigentlich klar si...;)
salve
Edy
Scratch
22. March 2010, 11:04
Details möchte ich nicht bekannt geben, bin zu nah an der Geschichte.
Wenn dann der BFU Bericht draussen ist oder sich der Pilote evtl selber meldet wäre ich motivierter darüber zu diskutieren; denn Lehren kann man aus diesem Fall ganz sicher ziehen
Es wäre doch schön und vor allem professionell, wenn gerade Du dich bei jedem Vorfall so verhalten würdest. Jetzt kannst Du dir vielleicht vorstellen, wie sich diejenigen fühlen die nah an einer Sache sind und hier deine Amateur-Expertisen lesen müssen.
Wie schon gesagt, als Frischling würde ich ganz still sein. Eine zu grosse Klappe schadet meistens der Karriere.
sirdir
23. March 2010, 14:15
Roy, du gibst einfach zu viel auf die Kommentare gewisser Leute.
Für mich persönlich kommt z.B. eine Beleidigung von einem 'Kratzer' einem Ritterschlag gleich.
Lass dich doch von Leuten, die mir noch nie anders als als Stänkerer aufgefallen sind nicht vertreiben.
maxrpm
23. March 2010, 18:23
Wie schon gesagt, als Frischling würde ich ganz still sein. Eine zu grosse Klappe schadet meistens der Karriere.
Aber ich bin ein urgroßer alter Hase und darf daher was sagen. Wenn Pitot Cover vergessen ein primärer Grund wäre das Flugzeuge sich in Äcker bohren dann gäbe es sehr viel mehr Löcher um die Landebahnen.
Zwei Dinge sind mindestens falsch gelaufen. Der erste kann ab morgen von allen Piloten hier im Forum besser gemacht werden.
1. Fahrtmesser beim Start Checken vor! dem Abheben.
Der zweite kann ab morgen von allen Fluglehrern hier besser gemacht werden.
2. Usere Flugschüler müssen sicher sein, dass sie das Gerät auch ohne Fahrtanzeige sicher zur Landung bringen können. Sie müssen ein sicheres Gefühl bei Pitch Power Fliegen entwicklen können.
Ohne dieses Training ist es verständlich, dass der unerfahrene Piot aus Unsicherheit so viel zusätzlich Fahrt auflegt, dass eine sichere Landung auf kurzem Feld kaum möglcih ist.
Ich kenne zumindest einen Fluglehrer hier der dieses Training immer wieder vernachlässigt und der macht das ab morgen besser.
Danke Roy für den schnellen Hinweis.
Wolfgang
Hans Fuchs
23. March 2010, 19:26
Lieber Roy, aber auch andere
Es hat gar nichts mit Anfänger oder nicht zu tun. Wenn man bei einem Unfall "zu nahe dran" ist, wie Du sagts, dann kann und soll man eigentlich nichts schreiben.
Das dem doch so war, kam offensichtlich bei einigen hier nicht so gut an, auch wenn die dann für Dich gewählten Worte nun wirklich nicht auf die Goldwaagschale gelegt worden sind.
Die Sache ist unglücklich gelaufen. Man hat da und dort vor dem Schreiben zu wenig nachgedacht. Verzeiht euch gegenseitig und zieht eure Schlüsse daraus.
Hans
sirdir
23. March 2010, 20:38
2. Usere Flugschüler müssen sicher sein, dass sie das Gerät auch ohne Fahrtanzeige sicher zur Landung bringen können. Sie müssen ein sicheres Gefühl bei Pitch Power Fliegen entwicklen können.
Ohne dieses Training ist es verständlich, dass der unerfahrene Piot aus Unsicherheit so viel zusätzlich Fahrt auflegt, dass eine sichere Landung auf kurzem Feld kaum möglcih ist.
Ja, das hab ich wohl auch nur 1-2 mal geübt während der Ausbildung. ABER: Selbst wenn man das im Griff hat... Wenn es, wie in diesem Fall, schon dunkel ist, kommt das natürlich als recht erschwerende Faktor hinzu. Und ich persönlich würde mir bei fehlender Fahrtanzeige und eintretender Dunkelheit eine längere Piste suchen (und eine beleuchtete, falls erreichbar). Habe zwar NIT, aber trotzdem, 2 erschwerende Faktoren wären mir einer zu viel.
Ach ja, das soll natürlich absolut nichts mit dem Vorfall hier zu tun haben, sondern allgemein gelten.
Brufi
23. March 2010, 21:31
Also ich weiss nicht.....
Offenbar ereignete sich der Unfall in der Abenddämmerung d.h. bald nachdem das teure Geräusch verklungen war, wurde es ganz dunkel.
Das Photo (link in post #7) wurde bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Ergo lag mindestens eine Nacht zwischen Ereignis und Aufnahme. Ganz offensichtlich wurde also, aus welchen Gründen auch immer, das beschädigte Flugzeug auf der Unfallstelle belassen, musste also die Nacht im Acker verbringen.
Es wäre doch gar nicht so abwegig, wenn jemand das getan hätte was man so tut, wenn ein Flugzeug im Freien zu übernachten hat. Somit wäre es nicht so abnormal, dass da so ein roter Bändel unter dem Flügel herabhängt, oder nicht?
Gruss
Philipp
MarkusP210
23. March 2010, 21:45
Offenbar ereignete sich der Unfall in der Abenddämmerung d.h. bald nachdem das teure Geräusch verklungen war, wurde es ganz dunkel.
Das Photo (link in post #7) wurde bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Ergo lag mindestens eine Nacht zwischen Ereignis und Aufnahme. Ganz offensichtlich wurde also, aus welchen Gründen auch immer, das beschädigte Flugzeug auf der Unfallstelle belassen, musste also die Nacht im Acker verbringen.
Es wäre doch gar nicht so abwegig, wenn jemand das getan hätte was man so tut, wenn ein Flugzeug im Freien zu übernachten hat. Somit wäre es nicht so abnormal, dass da so ein roter Bändel unter dem Flügel herabhängt, oder nicht?
Perfekt formuliert, besten Dank. :)
Markus
maxrpm
24. March 2010, 10:24
Ja, das hab ich wohl auch nur 1-2 mal geübt während der Ausbildung. ABER: Selbst wenn man das im Griff hat... Wenn es, wie in diesem Fall, schon dunkel ist, kommt das natürlich als recht erschwerende Faktor hinzu. Und ich persönlich würde mir bei fehlender Fahrtanzeige und eintretender Dunkelheit eine längere Piste suchen (und eine beleuchtete, falls erreichbar). Habe zwar NIT, aber trotzdem, 2 erschwerende Faktoren wären mir einer zu viel.
Ach ja, das soll natürlich absolut nichts mit dem Vorfall hier zu tun haben, sondern allgemein gelten.
Gute Anmerkung. Aber eines ist für eine solches Ausweichen Grundvoraussetzung: Die innere Akzeptanz des Piloten das ein wirklicher Notfall vorliegt. Er muss ja jetzt Night VFR Ausweichen auf eine größere beleuchtete Piste - ohne das Erklären eines Notfalls wird das kaum gehen.
Das sich Durchringen zu einem "Mayday" ist of der schwierigste und gleichzeitg wichtigste Teil eine Incident nicht zu einem accident werden zu lassen. Ist einmal der Notfall vor sich und der Umwelt eingestanden konzentriet man sich viel besser auf die Bewältigung des Problems - der Tunneblick lichtet sich. Es geht keine Kapazität mehr verloren das Problem vor sich und der Umgebung herunterzuspielen und den Flug krampfhaft so nah wie möglich am Standard zu halten.
Wolfgang
PS Ich habe keine Ahnung ob das Pilot Cover im Flug drauf war (für die Erörterung des Umgangs mit so einer Situation ist das ja ohne Bedeutung) Wenn es aber drauf war wäre es zumindest nach Österreichischem Recht strikt untersagt es abzunehmen bevor die Unfallkommision das beschädigte Flugzeug freigegeben hat. (Keinerlei Veränderungen am Luftfahrzeug die nicht unmittelbar zur Rettung der Insassen notwendig sind) Das gälte in diesem Fall sogar für ein nachträgliches Anbringen eines Pitot Covers.
sirdir
24. March 2010, 12:00
Gute Anmerkung. Aber eines ist für eine solches Ausweichen Grundvoraussetzung: Die innere Akzeptanz des Piloten das ein wirklicher Notfall vorliegt. Er muss ja jetzt Night VFR Ausweichen auf eine größere beleuchtete Piste - ohne das Erklären eines Notfalls wird das kaum gehen.
Richtig, das bräuchte schon eine riesen Überwindung. Da ist die Verlockung von 'wird schon gut gehen' halt schon gross. Aber nachdem schon ein Anflug angeblich ziemlich schief gegangen ist, wäre es wohl schon an der Zeit..
Und ich wüsste ehrlich gesagt selbst nicht, wie ich das machen würde. Man ist ja nicht vorbereitet. Auf Info seine Notlage schildern? Oder einfach gen Zürich tuckerln und mal den Tower rufen (also Zürich wär für mich eh die letzte Notlösung). Weiss aber ehrlich gesagt nicht mal genau wo Speck ist ;)
HB-EDY
24. March 2010, 14:49
[QUOTE=sirdir; Weiss aber ehrlich gesagt nicht mal genau wo Speck ist ;)[/QUOTE]
Patrick...hier noch die Angaben über "Speck" Fehraltorf....
http://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Speck-Fehraltorf
http://www.fgzo.ch/
salve
und vielleicht bald mal im Speck !?
Edy
sirdir
24. March 2010, 14:57
salve
und vielleicht bald mal im Speck !?
Merci! Äuä nid, bin zur Zeit ja kaum in der Schweiz und schon gar nicht in der Gegend.
Hans Fuchs
24. March 2010, 18:04
Wenn es aber drauf war wäre es zumindest nach Österreichischem Recht strikt untersagt es abzunehmen bevor die Unfallkommision das beschädigte Flugzeug freigegeben hat.Im konkreten Fall müsste schon etwas völlig ausserhalb jeder Nom liegendes passiert sein, wenn es zu einem vollständigen Unfallbericht kommen sollte.
Wenn dem also nicht so sein sollte, ist lediglich mit einem summarischen Bericht zu rechnen. Im Wesentlichen wird dabei das abgedruckt, was der Pilot angibt, was aus seiner Sicht geschehen sei. Logischerweise muss man dabei damit rechnen, dass durch die Rosabrille des Verursachers nicht immer alles ganz so objektiv dargestellt wird.
Bei solchen Unfällen genügt oft schon ein kurzes Telefon mit dem BFU unmittelbar nach dem Vorfall, in dem dann formlos entschieden wird, dass es summarisch läuft und das Wrack bewegt werden darf.
Hans
G115B
19. December 2011, 00:48
Summarischer Bericht Seite 5-6 http://www.bfu.admin.ch/X/2098.pdf
Dieser Bericht ist Punkto Vermeidung von Unfällen und Verbesserung der Flugsicherheit überflüssig! Da ist ein Parksünder fehlbarer. Ich hätte dem Piloten mehr Rückgrat zugetraut und wenigstens bei einem der wahren Punkte mehr Offenheit zugetraut. Deswegen hätte man ihn nicht gelüncht, aber das?!?
... :001:
kann man in der Pfeiffe rauchen, hilft keinem was. Den Hauptunfallgrund hatte ich ca 5 minuten vor dem Unfall zufälligerweise mit Kollegen hypotetisch diskutiert, am Platz. Kurz darauf passierte es tatsächlich... das war zufälliger als ein Sechser im Lotto.
EDIT
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/oberland/Flugzeugwrack-im-Hauptbahnhof-ausgestellt-/story/26602406
Karsten Sanders
19. December 2011, 09:47
Roy, entweder hast du Beweise für Fehlverhalten oder du hältst den Mund. So würde ich die ganz schmale Formel definieren. Du kannst doch nicht rumlaufen und mittlerweile dem Piloten und der BFU unterstellen, sie würden vertuschen oder wissentlich falsch reportieren und erfassen. So geht da nicht. Das grenzt an Stalking. Ein verbogenes Bugrad ist GA-Alltag. An der Sache ist nichts so dermaßen dramatisch, dass man deswegen BFU und Pilot öffentlich in Misskredit bringen muss. Die Lernphase ist auch vorbei. Wenn du zu wissen glaubst, was wirklich passiert ist, bist du ja versorgt. Der Rest der aviatischen Gemeinde wird sicher auch keine lebensbedrohliche Erkenntnislücke vor sich her schieben. Du steigerst dich da aber in eine Verschwörungstheorie hinein, die eine positive Lernkurve verhindert.
Karsten
G115B
19. December 2011, 12:13
Karsten, nimm dein Mund nicht zu voll! Du hast keine Ahnung, also schweige ...Gib RUHE! Ich sagte, der Bericht ist Überflüssig! Ich weiss Bescheid und Basta! Kapiert?!?
Verdammt nochmal! So ein verlogener, verheuchelter Planet, das gibts doch nicht.
Ich weiss Bescheid finito, mehr gibts nicht. Und wenn ihr unbedingt woll, lass ich ein paar Leute so in den Hammer laufen, dass Geschichte geschrieben wird. Ehrlich, wenn nochmals einer sagt ich soll die klappe halten, dann raste ich definitiv aus!
Du hast mich verstanden Karsten? Bist du Deutscher?
Hotas
19. December 2011, 12:29
Ich hätte dem Piloten mehr Rückgrat zugetraut und wenigstens bei einem der wahren Punkte mehr Offenheit zugetraut. Deswegen hätte man ihn nicht gelüncht, aber das?!?
Vielleicht eben doch. Es wird so oft ein Loblied auf die Fehlerkultur in der Fliegerei gesungen. In der Praxis erfahre ich aber regelmässig das Gegenteil, wie auch jetzt in dieser Diskussion (man lese die ersten 10 Beiträge). Die Verurteilungen beginnen schon beim Verfehlen der Parkposition um 20cm, und werden bereits so richtig heftig, wenn beim Hangarieren mal ein Glühbirnchen beschädigt wird. Huch, welche Schande! Darf ich mal in Ihr Flugbuch sehen?
Das nervtötende ist aber das zwangsläufige Nachtreten mit dem Argument "Wir Piloten sind präzise (Was heisst präzise: Wir sind Perfekt!), ich möchte ja nur konstruktiv zur Sicherheit beitragen". Im Stil von "Sie sind ein kopfloses Arschloch, aber nehmen Sie es nicht persönlich!" Das Ziel der Diffamierung (die idealerweise vor den Passagieren geschieht) ist erst dann erreicht, wenn der Pilot sich mehrmals demütig entschuldigt, mit gesenktem Haupt davonzieht und sich beim Einschlafen ernsthaft Gedankten über sein Hobby macht: Ist ein Sicherheitsrisiko wie meine Person in der Fliegerei noch tragbar?
Wenn einmal bekannt ist, dass du als Herr X ab und zu einen Fehler machst, musst du dir ernsthaft überlegen, ob du die Fluggruppe wechseln solltest. Dann bist du der offensichtlichen Abschätzung nämlich bereits beim Betreten des C-Büros ausgesetzt.
In der Gleitschirmfliegerei hat man öfter Sauereien als in der Motorfliegerei (Jeder hatte schon Fehlstarts, Einklapper, unschöne Landungen etc.). Vielleicht gerade deshalb ist sich dort jeder bewusst, dass es jeden jederzeit treffen kann. Dementsprechend ist man auch offener gegenüber Fehler, auch wenn sie von anderen gemacht werden. Fehlerkultur heisst für mich: Sich für den Fehler interessieren, anstatt ihn zu kritisieren. Denn, mit jeder Kritik schlägt man einen Fehler (inkl. Verursacher) mit der Fliegenklatsche nieder und glaubt, jetzt sei er aus dem Weg geräumt.
Einmal ist mir mit dem Gleitschirm ein Manöver missglückt, und ich hatte eine gefühlte Ewigkeit, um wieder in einen stabilen Flugzustand zu kommen. Nach der Landung sprach mich ein Akro-Pilot an und fragte mich interessiert, was denn geschehen sei. Anhand von meinen Schilderungen und seinen Beobachtungen konnten wir den Fall gedanklich reproduzieren. Er hatte auch schon dasselbe Problem und konnte mir deshalb wertvolle Tipps für den nächsten Versuch mitgeben. DAS ist Fehlerkultur!!
G115B
19. December 2011, 12:31
Das BFU schreibt was ihm erzählt wird (wenn summarisch), das steht auch im Bericht so! Am BFU gibts nichts zu rütteln Karsten! Verdrehe da nichts! Ausser du brauchst es dringend... PM
Hotas
19. December 2011, 12:34
Karsten, nimm dein Mund nicht zu voll! Du hast keine Ahnung, also schweige ...Gib RUHE! Du hast mich verstanden Karsten (Deutscher?)
:rolleyes: Poah, manchmal ist es vielleicht besser, man lässt einen Kaffee raus, bevor man auf die "Antworten"-Taste drückt. Auch wenn Karsten auch nicht gerade zimperlich reagiert hat: Von dir will ich ehrlich gesagt nicht erwischt werden, wenn mir mal das Bugrad einknickt. Dann verheimliche ich es lieber...
G115B
19. December 2011, 12:45
Von dir will ich ehrlich gesagt nicht erwischt werden, wenn mir mal das Bugrad einknickt. Dann verheimliche ich es lieber...
Dann hast Du das Wesentliche und auch mich nicht verstanden.
Karsten Sanders
19. December 2011, 12:57
Karsten, nimm dein Mund nicht zu voll! Du hast keine Ahnung, also schweige ...Gib RUHE! Ich sagte, der Bericht ist Überflüssig! Ich weiss Bescheid und Basta! Kapiert?!?
Verdammt nochmal! So ein verlogener, verheuchelter Planet, das gibts doch nicht.
Ich weiss Bescheid finito, mehr gibts nicht. Und wenn ihr unbedingt woll, lass ich ein paar Leute so in den Hammer laufen, dass Geschichte geschrieben wird. Ehrlich, wenn nochmals einer sagt ich soll die klappe halten, dann raste ich definitiv aus!
Du hast mich verstanden Karsten?
Langsam verstehe ich, welches Problem du hast und es sieht so aus, als hätte es mit Bugrädern nichts zu tun. Und was soll der latente Rasissmus in deinem nunmehr geänderten Beitrag? Hast du ein Problem mit Deutschen? Haben Deutsche etwas mit dem Unfall zu tun? Hat dein Urgroßvater mütterlicherseits mal in Deutschland einen Kaffee verschüttet?
Du beschuldigst hier öffentlich einen Piloten, nicht die Wahrheit gesagt zu haben und die BFU die Sorgfaltspflicht in der Auftragserfüllung zu verletzen. Aus meiner Sicht reicht "Klappe halten" kaum noch wirklich aus und das mitterweile erreichte Niveau des Vokabulars geht doch eher in Richtung "Stalking".
Um die offene Frage zu beantworten: Nein, ich habe nicht verstanden.
Karsten
Tobisky
19. December 2011, 13:07
Thema vorübergehend geschlossen. Mal sehen, ob man sich nach einer Pause wieder gegenseitig mit Respekt behandeln kann.
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