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ILS Gönner
Registriert seit: Jan 2001
Ort: Zürich West
Alter: 62
Beiträge: 8,449
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Diese Frage stelle ich mir ernsthaft nach einem kürzlichen gefährlichen Zwischenfall.
Man fährt des Nachts gemütlich hinter einem Vordermann, der wiederum geduldig hinter einem vermeintlichen "Sonntagsfahrer" herzuckelt. Sicher kennt auch Ihr jene Spezies von Autofahrern, die immer dann ziemlich stark die erlaubte V max unterschreiten, so lange keine Ueberholmöglichkeit besteht. Geht es dann aber auf eine Gerade ohne Hindernisse, beschleunigen diese Könner wie von Geisterhand gesteuert auf ein ganz ansehnliches Tempo, dabei immer schön die Mittellinie kratzend, um die Sicht eines angedachten Ueberholkandidaten etwas zu begrenzen. Nun geht es aus dem Dorfe raus, und unser Lenkakrobat zuckelt weiter mit etwa 65 kmh die Landstrasse entlang. Bis sich Walti als Ortskundiger sagt, jetzt ist ein Ueberraschungsangriff fällig (da sich der Vordermann augenfällig nicht zum Ueberholen entschliessen kann). Also wird bei der als etwa 3-400 Meter als frei erkannten Gegenstrecke sicherheitshalber das Gaspedal zum Anschlag durchgetreten und mit der brachialen Beschleunigung von gegen 400 PS gewinnt man Fahrt, aus Sicherheitsgründen jenseits von der hier zulässigen 80 kmh Limite. Wie unser Freund der Strasse vorausgesehen hat, tritt er nun offensichtlich auch nach Kräften auf sein Fahrpedal und erschwert damit dem Ueberholenden seinen Plan des schnellen und schmerzlosen Ueberholvorganges. Zwischenzeitlich erscheinen nun auch noch so 4 Scheinwerfer eines sich schnell auf der Gegenfahrbahn nähernden Fahrzeuges, so dass letzlich ein ziemlich enges Einbiegemanöver in einem m.E. gefährlichen Abstand zum entgegenkommenden Auto von weniger als etwa 100 Metern resultiert. Alternativ: zurück in die Reihe? Schwierig, wegen dem zwischenzeitlich sich auch zum Ueberholen entschlossenen anderen Autofahrer, mit dem damit verbundenen engen Abstand. Also Entscheid zu Plan A. Und dies auf einer Ausserortsstrasse mit total 15 Metern Breite, auf der Profis wohl gefahrlos zu 4 nebeneinander vorbeikommen würden. Was lief hier falsch? Muss man angesichts solcher Erlebnisse wohl künftig auf jegliches Ueberholen verzichten? Auch noch einer Ueberlegung wert wären eigentlich die anderen Beteiligten, die sich wohl im worst case meistens aus dem Staube machen und so auch kaum etwas entlastendes zum sog. Unfallverursacher machen können. Was ist Euere Meinung hierzu ? Gruss Walti |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Mar 2006
Ort: Zürich
Alter: 21
Beiträge: 772
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Zitat:
Dieser andere Autofahrer ist es viel eher, der niemals mehr in seinem Leben ein Auto fahren sollte!!! EDIT: Ich fahre jetzt auch schon seit 7.5 Monaten Auto und konnte dadurch auch vielen, viel zu vielen Volltrotteln auf der Strasse begegnen. (Mit 50km/h auf der Autobahn einspuren, in unübersichtlichen Kurven überholen, nachts mit dem Scheinwerfer im Wald unterwegs obwohl Gegenverkehr... ) Du kannst noch so anständig fahren, es wird immer einen Idioten geben, der dich von der Strasse rammt! Das gehört wohl zum Risiko...
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Gruss Pascal "Tower Controller is the person who keeps the Runway hot." |
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#3 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Jul 2005
Ort: Benissa (Spanien)
Alter: 40
Beiträge: 6,621
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Ich überhole (ausser auf der Autobahn
) eher selten, selbst wenn es eigentlich locker reichen müsste. Es ist einfach ein Risiko. Meist verliert man nicht viel Zeit. Aber manchmal juckts schon, wenn gerade auf der schönen kurvenreichen Stecke mal wieder nicht die Grenzen getestet werden können ![]() Gut, wenn meine Frau mal nicht dabei ist und deshalb nicht mit Gemecker von rechts zu rechnen ist ( ) überhol ich vielleicht auch mal mehr ![]() |
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#4 |
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ILS Mitglied
Registriert seit: Aug 2008
Ort: Bern
Alter: 28
Beiträge: 1,139
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Ich bin froh, nicht immer zu wissen, wieviele Spinner auf den Strassen unterwegs sind. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, weil ein paar Fahrer meinen, sie müssen Polizist spielen und dann z.B. gerne mal 30 Kilometer lang auf der linken Autobahnspur exakt 120km/h fahren.
Ich denk mir jeweils, dass sich aufregen nicht lohnt. Das tut dem Herzen nicht gut und den Idioten will man ja nicht noch einen Infarkt schenken. Darum: Dr Klüüger git nah, dr Esu bliibt stah. ![]() |
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#5 | |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Jul 2005
Ort: Benissa (Spanien)
Alter: 40
Beiträge: 6,621
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Zitat:
Wenn man von Thun her kommend auf die Autobahn A1 (Richtung Lausanne) kommt hat's ja vorher eine 2 spurige Strecke, die dann kurz vor der Einfahrt einspurig wird. Nun spuren viele schon sehr früh rechts ein, obwohl ja eigentlich Reissverschluss gefordert wäre. Nun, ich war auf der Überholspur, vor mir 1 Auto, auf der Rechten Spur steht sicher 1 km weit alles. Und was macht der vor mir? Er blockiert die Spur, fährt nur weiter, wenn sich rechts auch ein Auto bewegt. Vor mir bis auf dieses Auto locker 1 km freie Spur. So macht man aus einer 2 spurigen Autobahn eine 1 spurige - bravo!. Mann mir zieht sich heut noch alles zusammen, wenn ich daran denke. Verdammte Lehrmeister, die meinen es besser zu wissen und dabei gegen eine ganze Reihe von Verkehrsregeln verstossen. Sowas findet sich irgendwie nur in der Schweiz. Hier in Spanien wär ich noch nie absichtlich behindert worden, im Gegenteil, niemand besteht auf seinem Recht, sondern jeder schaut halt, dass er so gut wie möglich durch kommt ohne die anderen zu behindern. Fahren mit gesundem Menschenverstand. Aber gut, das treibt einem natürlich in der Schweiz die Polizei auch aus... |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu sirdir für den nützlichen Beitrag: | HB-RSC (4. April 2010) |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Sep 2005
Ort: zw. Nord- u. Ostsee
Beiträge: 2,509
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Achje... der Fahrer war nicht zufällig ein Lenkradbeißer mit Hut, der über die aus dem Kopf in die Haare auslaufende Weissheit hinwegtäuschen sollte?
Solche gibt es hier bei uns ständig, der ganze Landkreis wird fast nur davon bewohnt. Diese seltsamen Geister der Straße sind hier auch als "Altbauern" bekannt, sprich die Acker-Opis, die vor einem gefühlten Jahrhundert den eigentumserhaltenden Inzest begründeten, den man heute hier beim gemeinen Volke an einer minimal eigentümlichen und sonderbaren Einwärtskehrung der Fußspitzen erkennen kann. Man möge mich nicht falsch verstehen, ich habe mitnichten etwas gegen alte Menschen, aber Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr ist die absolute Todsünde, und dazu zähle ich dann auch solche Manöver des Sonntagsfahrers, wie du sie schilderst, Walti. Lustigerweise merken die das dann immer erst, dass sie lahm unterwegs sind, wenn man neben ihnen ist. Ist die Stresssituation des Überholtwerdens dann überstanden (meist weil der Überholende zurückstecken muss), verfallen sie wieder in die Langsamfahrt. Schon oft habe ich da auf die Hand Gottes gehofft, die solche Fahrzeuge dann vom Himmel herab aus dem Verkehr greift und tief in einen Acker abseits der Straße treibt - Ackerfläche wäre ja genug da... Da hilft nur Geduld, kein Risiko eingehen, zurück in die Reihe und bei entsprechend erfolgter Aufwandsabwägung vielleicht eine Anzeige wegen Behinderung/Gefährdung des Straßenverkehrs inkl. Nötigung. Macht aber nur mit Zeugen in der Hinterhand einen gewissen Sinn, so schnell geht die Gendarmerie einem Opi allgemein nicht an den Lappen. Was ich als Lehre daraus ziehen würde ist, einen verlängerten Überholweg direkt von vornherein mit einzukalkulieren, und entsprechend vorausschauend zu fahren. Falsch gelaufen ist da denke ich nichts, auch würde ich deswegen garantiert nicht per se aufs Überholen verzichten. Je nach Situation sind aber selbst 300-400m noch deutlich zu wenig für einen passenden Überholweg, selbst bei 400 PS am Pedal. Wem 150m vor der Nase mal ein Kleintransporter aus dem Gegenverkehr auf die eigene Spur kam, wird mir nachempfinden können, wie wenig 150m plötzlich sein können. Mit Abstand schlimmer aber finde ich noch die jungen Könige der Straße, die sich fühlen wie King Louie im Affenstall und dabei sogar noch Rettungswagen fast von der Straße rammen (beinahe passiert, schon selbst mit eigenen Augen gesehen). Schade, dass man diesen Leuten dann nicht noch nen lieben Gruß ins Ohr flüstern darf, wenn man sie später beim Wiedersehen dann aus ihrem Metallklumpen (ehemals PKW) kratzt, während sie dauernd nach ihrer Mami wimmern... und dabei würde ich manches Mal doch so gern... :/ Da lobe ich mir Schweden - so entspannt wie dort bin ich wahrlich noch nie Auto gefahren. PS: Walti, die Titelwahl ist ausgezeichnet gelungen, ein gewisses Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen - herrliche Analogie... ![]()
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Viele Grüße, Henning Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie. (Stanislaw Jerzy Lec) Geändert von D-EBIP (4. April 2010 um 18:17 Uhr). |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Jun 2003
Ort: FRA
Alter: 28
Beiträge: 3,836
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Zitat:
Zitat:
Im Falle des Falles müsste dies aber natürlich erst nachgewiesen bzw. bezeugt werden. Der Straßenverkehr ist manchmal schon ein seltsames Sammelsurium von Charakteren ![]() Hierzulande nennen wir übrigens die langsamfahrer schlicht "Bremser", wobei das auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen ist, siehe auch Mittermeier (bitte ganz ansehen, am Ende kommt das Beispiel der Autofahrer): ![]() Wobei es sein Ansatz ist, dass man zum Bremser geboren wird und sich nicht etwa im Alter dazu entwickelt ![]()
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Gruß, Viktor |
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| 2 Danke für den Beitrag | HB-RSC (4. April 2010), Walter Fischer (4. April 2010) |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Apr 2005
Ort: Hellikon
Beiträge: 743
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Walti, fahr nur weiter. Wer überholt wird und böswillig beschleunigt, gehört rechtsseitig ins Gras....
Hab ich schon einige so gelehrt. Und der Gegenverkehr kann notfalls auch mal bremsen. Nicht böse sein, er hat nur um Meinungen gefragt...... Gruss Martin |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu huskymartin für den nützlichen Beitrag: | Walter Fischer (4. April 2010) |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Apr 2009
Ort: Schweiz
Alter: 36
Beiträge: 230
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Wenn wir das - unbegreifliche und idiotische - Verhalten des zu überholenden Wagens mal ausser Acht lassen, dann könnten wir mal folgende Rechung machen:
Dass man beim Überholen die Höchstgeschwindigkeit überschreiten dürfte steht natürlich nirgends. Also müssen mir bei der Berechnung des Überholwegs mal von der Vmax 80 km/h ausgehen. Bei zwei Autos von je 5m Länge und einem Sicherheitsabstand von 30m vor und nach dem eigentlichen Überholen, ein Wagen Geschwindigkeit 80 km/h und der andere 65 km/h, da kommen wir schon rechnerisch mal auf etwa 375m Weg. Da es aber keine spurgetrennte Fahrbahn ist, muss ich mich Gegenverkehr rechnen, der mir mit ebenfalls 80 km/h entgegenkommt. Der Mindestweg denn ich einberechnen muss beträgt also das doppelt = ungefähr 750m. Hier wurden sogar noch zwei Wagen überholt, der Weg wäre also eigentlich nochmals länger. Folglich also eigentlich ganz klar ein unnötiges Risiko hier zu überholen. Deshalb, meiner Meinung nach: Zitat:
Vielleicht als Denkanstoss: Ich hatte mal, in jüngeren und leichtsinnigeren Jahren, einen Versuch gemacht. Strecke Zürcher Unterland - Basel Stadt. Einmal ganz brav gefahren, einmal sehr aggresiv, viel überholt, zu schnell etc. Der Unterschied auf die gesamte Strecke waren nicht mal 5 Minuten! ![]()
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---- cheers Stefan |
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| 4 Danke für den Beitrag | bleuair (5. April 2010), Nikon (6. April 2012), VJS-Tiger (5. April 2010), Walter Fischer (4. April 2010) |
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#10 |
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ILS Gönner
Themenstarter
Registriert seit: Jan 2001
Ort: Zürich West
Alter: 62
Beiträge: 8,449
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Hoi Stefan, das richtige Leben besteht nicht nur aus Formeln und deren Berücksichtigung. Selbst das Bundesgericht hatte mal die Prioritäten von erlaubter Höchstgeschwindigkeit bei sich plötzlich im Verlaufe der sich nach Initierung des zuvor berechneten Vorganges verändernden Fakten und der damit zusammenhängenden Kausalitäten im besonderen Falle als unerheblich bei der gewollten oder durch diese besonderen Umstände sich als logische Folgemassnahme sich ergebenden Gefahrenverminderungen als in der menschlichen Natur begründeten adäquaten Folgehandlung sich als einsehbare, weil im speziellen Falle anders im Moment sich nicht abzuzeichnendes alternatives Handeln sich in diesem kurzen Moment der Entscheidungswilligkeit nicht hätte in brauchbarem Masse so umsetzen lassen, dass sich eine derart sichere Situation ergeben hätte, die es allen Beteiligten ermöglicht hätte, gefahrlos weiterzufahren.
Demzufolge darf zur Gefahrenverminderung im speziellen Falle die Höchstgeschwindigkeit in dem Masse eigenmächtig erhöht werden , dass der sowohl zu Ueberholende, wie auch der sich im Gegenverkehr nähernde Verkehrsteilnehmer nicht in dem Masse gefährdet fühlen, dass diese sich zu ihrerseits unvorhersehbaren Reflexen in der Fahrweise hinleiten lassen, welche wiederum dazu geeignet sind, den allgemein dort vorherrschenden Verkehrsfluss in unzulässiger Weise zu beeinflussen. dies und mein eigenes Begräbnis schossen mir in den paar Sekunden durch den Kopf, als ich mich im gegnerischen Strafraum befand ![]() Gruss Walti |
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#11 |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Apr 2009
Ort: Schweiz
Alter: 36
Beiträge: 230
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Die Gefahrenminderung wäre ja aber nicht nötig gewesen, wenn schon vorher mehr Wert auf einen längeren sicheren Weg gelegt worden wäre
Der BGE würde hier also nicht greifen (da sich keine Fakten zum zuvor berechneten Vorgang verändert haben sondern ebendieser schon auf wackeligen Beinen stand - und dies nicht wegen dem Adrenalinschub vom Überholen)Man kann solche Szenarien halt immer aus (mindestens) zwei Perspektiven sehen: Als Fahrer eines sportlichen und PS-starken Wagens sehe ich das sicher auch so wie Du (und ich habe da durchaus meine Erfahrungen diesbezüglich gemacht). Wenn ich mir aber vorstelle, dass das Ganze schiefgegangen wäre und Du mit 90 oder 100 km/h frontal in meine Freundin gefahren wärst, dann sieht das ganze wieder anders aus.... ![]() Ich durfte übrigens gerade vor ein paar Wochen an einen Unfall ranlaufen, bei dem es nicht mehr gereicht hat.... (zum Glück wurde niemand schwer verletzt, aber die Schreie des einen Opfers hallen immer noch nach in den Ohren...)
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---- cheers Stefan |
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#12 |
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ILS Gönner
Themenstarter
Registriert seit: Jan 2001
Ort: Zürich West
Alter: 62
Beiträge: 8,449
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Meine Meinung, Stefan.
Doch was ist, wenn der Entgegenkommende nicht abbremst und nach rechts zielt? Und die Strasse ist über 10 Meter breit? Wieso muss es dann krachen??? Nur weil der andere im Recht ist? Und wann bist Du zum letzten Male über den Julier gefahren, und hast die wahnwitzigen Ueberholmanöver der dort ansässigen GTI und A- weiss nicht was- Fraktion hautnah erleben müssen? Gruss Walti |
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#13 | |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Feb 2009
Ort: 4614
Alter: 43
Beiträge: 114
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Zitat:
Schneller ankommen ist für mich so gut wie nie das Thema, wenn ich einen morgendlichen Schleicher oder einen Sonntagsfahrer überhole. Statt mich während der ganzen Fahrt immer nur auf das vor mir gelegene Fahrzeug zu konzentrieren, welches bspw. bei Gegenverkehr die Fahrt verlangsamt oder vor jeder noch so kleinen Kurve bei bester Sicht bremst, entschliesse ich mich lieber für ein Überholmanöver. Natürlich nicht um jeden Preis - aber dort wo ich die Strecke kenne, schon. Obwohl ich keine 400 PS unter der Haube habe - oder vielleicht gerade deswegen ![]() Kommt hinzu, dass ich absolut kein Verständnis für jene Autofahrer habe, welche die Tachonadel strikt auf der vorgeschriebenen Geschwindigkeit halten. Da jeder Tachometer um ein paar kmh vorausgeht, sind auch mal 3-4 über dem Limit kein Problem, niemand macht sich deswewgen zum Gesetzesbrecher..! ![]() In meinem Fahrschulauto wurde am Armaturenbrett vom Fahrlehrer ein Aufkleber angebracht, auf welchem "+5 Km/h" stand. Auf meine Frage, ob der Tacho ungenau sei, erhielt ich die Antwort, das sei die gesetzliche Toleranz. An der Prüfungsfahrt waren die 5 kmh mehr jedenfalls kein Thema, das Hochschalten vom 3. direkt in den 5. Gang hingegen schon. Das war 1988, heute nennt man das glaub' ich Eco-drive - aber das ist ein anderes Thema.. ![]()
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mfG, Roli |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu HB-RSC für den nützlichen Beitrag: | consti (9. April 2010) |
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#14 |
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ILS Gönner
Themenstarter
Registriert seit: Jan 2001
Ort: Zürich West
Alter: 62
Beiträge: 8,449
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Genau, und ein unbedarfter "Sonntagsfahrer" lässt sich im richtigen Moment auch mit 60 PS gefahrlos überholen. In meinem Falle aber schien es sich um eine fiese Roadrat zu handeln, welche es darauf angelegt hat, andere Strassenbenutzer zu schikanieren. Leider habe ich dies nicht in meine Formel einfliessen lassen. Bisher...
Uebrigens habe ich ab und zu dieselben Probleme mit dem Van und drei Mal weniger Drehmoment ![]() Gruss Walti |
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#15 | |
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: Sep 2003
Ort: AUT
Beiträge: 1,576
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Zitat:
Da die Info, daß es nun geradeaus dahingeht, länger braucht um in des Schauer's Hirn (es gibt auch genug Schauerinnen - das sei mal erwähnt ) verarbeitet zu werden, kann es eben sein, das just in dem Moment, wo man als Überholer parallel steht, Gas gegeben wird. Dank Turbodiesel-Zeitalter hat man selbst bei zu überholenden Familienkutschen in diesem Moment oft keine Chance, und sie ziehen einfach gleich oder gar davon und lassen einen links stehen.Nun ist es aber eben oft so, daß der/die zu Überholende nichts von all dem wahrgenommen hat, was rundherum abläuft. Somit die Kategorie "gefährlicher Schauer", denn es kann sogar passieren, daß sich hinten einer überschlagend in den Acker vertschüsst, und das Schauer-Gefährt bewegt sich einfach weiter, denn regelmässiger Rückspiegel-Check sowie situativ angebrachter Schulterblick im Schauer-Repertoire oft fehlen. Allerdings kurz der Hinweis, daß jeder, der schon mal Schmerzen in der Halswirbelsäule gehabt hat, nachempfinden kann, warum es Autofahrer gibt, die sich nicht mehr umdrehen (können). Hier allerdings stellt sich dann die Frage, ob jene Gruppe verkehrstauglich ist. Das Wichtigste ist jedenfalls, daß nichts passiert ist, bis auf das, daß Walter's Nervenbahnen offenbar ordentlich durchgeputzt wurden. In diesem Sinne einen toast auf den Schutzengel! Gruß Johannes |
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