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#126 |
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ILS Mitglied
Flightsimmer
Airline-Pilot Aviatik-Fan Registriert seit: May 2004
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@Moritz
aha, endlich ein Fachmann. Du vergleichst also Kai-Tak mit dem GNA. Bist Du Kai-Tak mal angeflogen? War die Hindernisfreiheit UNTER Dir bis zu den Lead-in-Lights vor dem Checker-Board auch in etwa so, wie Du sie unter "Gesuchsunterlagen" von Rolf ("alter Hase") vom 9.Mai 2007 um 14:25 nachschauen kannst. Tomi "wer laut schreit braucht nicht zwangsläufig recht zu haben" |
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#127 | |
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Registrierter Benutzer
Segelflug-Pilot
Aviation Ground Staff Aviatik-Fan Registriert seit: Aug 2002
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Zitat:
![]() (aus dem Statusbericht «Gekröpfter Nordanflug» der Unique (Flughafen Zürich AG) vom 23. Januar 2007) Abgesehen davon sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Zukunft generell Instrumentenanflugverfahren jenseits der heute üblichen ILS verspricht… leider verpasst es die Schweiz sich diesbezüglich als innovatives Land zu präsentieren. Gruss, Martin |
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#128 | |
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Moderator/ILS-Vorstand
Privatpilot
Gletscherpilot Aviatik-Fan |
Zitat:
Kein Wunschdenken ob politisch, träumerisch, technikgläubig oder sonstwie motiviert, wird das jemals ändern können. Hans
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Gletscherflug.ch Geändert von Hans Fuchs (15. May 2007 um 12:33 Uhr). |
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#129 | |
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Registrierter Benutzer
Flightsimmer
Aviatik-Fan Modellflieger Registriert seit: Oct 2006
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Beiträge: 90
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Ich war lange Zeit ein stiller mitleser dieses threads. Finde ihn sehr spannend. Aber nun möchte ich mich auch mal zu Wort melden...
Und an alle die jetzt denken, "Haha, wieder ein Schneiser", die muss ich leider entäuschen. Ich wohne in der Region Winterthur, und rege mich jedes mal auf, wenn ich wieder jemanden in meiner Region sehe , der die "Anti-Anflüge"-Flaggen, sei es Ost oder Süd an seinem Balkon hat, obwohl er in rein gar keiner Schneise wohnt. Jeder Zug oder jedes Auto (und vor allem die Segelflugzeuge die in Hegi landen - warum gibts eigentlich keine Anti-Segelflug-Kampagne ) machen mehr Lärm. Ich denke manchmal, diese Leute müssen einfach über etwas jammern und sich beklagen, weil es Ihnen sonst zu gut geht. Und meiner Meinung nach, ist das mit den Schneisern genau gleich. - Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Zitat:
An alle die sagen, der GNA sei Safe und gerne Wikipedia zitieren... Schaut euch mal dieses Bild an. Besonders den Teil zwischen ZH813 und der RWY14. SAFE? ![]() Und alle die gerne von Kai Tak sprechen.. Wieso führen wir nicht einen GSA (Gekröpften Südanflug) ein, dann haben wir ein Anflugverfahren wie in HongKong. Es ist über dicht besiedeltes Gebiet, hat eine Kurve drin und tief genug ist es dann allemal.... Nur, wir könnten es anders haben. Aber wir lassen uns alles gefallen, von ein paar Leuten, die jedes Jahr in die Ferien fliegen, und sich freuen, wenn sie beim Anflug am Morgen, wenn sie nach Hause kommen, ihr eigenes Haus sehen!!! Und an alle befürworter des GNA und gegner der Südanflüge, wieso beschwert ihr euch über die Südanflüge? Beschwert euch besser über die deutschen, die tagtäglich mit Ihren Lastwagen durch unsere Schweiz donneren, uns aber nicht erlauben, über ihrem Territorium anzufliegen. Ausserdem, frage ich mich immer wieder, wieviele Süddeutsch nach Zürich kommen um abzufliegen, und wieviele von Deutschland aus fliegen.... Dies ist meine Meinung. Ich weiss, vielen wird sie jetzt wahrscheinlich nicht passen aber vieleicht stimmt mir auch jemand zu. Also die die wollen, die dürfen mich jetzt gerne zerfleischen! |
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#130 |
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ILS Mitglied
Privatpilot
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Die Diskussion hier ist symptomatisch für die letzten sechs Jahre, die ich mehr oder weniger genau mitverfolgt habe: Jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu, anstatt dass sich die Schweiz nun geschlossen hinter eine Lösung stellt - welche wohlgemerkt für alle das kleinste Übel bedeutet - um Deutschland in dieser Angelegenheit endlich etwas Stirn zu bieten.
Solange selbst die Schweiz nicht gemeinsam hinter dieser Sache steht, haben wir auch eine schlechte Verhandlungsposition gegenüber den Deutschen. Eine Lösung wird dadurch auch in weiteren sechs Jahren nicht greifbar. DAS ist des Pudels Kern!
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Gruss Philip |
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#131 | |
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ILS Mitglied
Flightsimmer
Spotter Aviatik-Fan |
Zitat:
Ein Visual Approach soll und kann von jedem Piloten geflogen werden, nur ist das Risiko bei einem solchen Anflug grösser. Auch wenn es ein kleines Risiko ist, das Risiko ist da. Jedes nur so kleine Risiko sollte vermieden werden, besonders wenn dieses Risiko durch politische Entscheidungen entsteht. Gruss Marc |
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#132 | |
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Registrierter Benutzer
Flightsimmer
Aviatik-Fan Modellflieger Registriert seit: Oct 2006
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Zitat:
Danke Marc, das wollte ich eigentlich damit sagen, hätte ich wohl etwas ausführlicher beschreiben müssen. ![]() |
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#133 |
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ILS Gönner
Aviatik-Fan
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"Jedes nur so kleine Risiko sollte vermieden werden, besonders wenn dieses Risiko durch politische Entscheidungen entsteht."
Hallo Marc, kannst Du Dir eine bessere Ausgangslage im Falle eines Unglückes vorstellen? "Ja, wir standen unter Zugzwang..." "Die Bevölkerung hat rebelliert.." "Die wirtschaftlichen Interessen waren erdrückend..." "Das Ganze war von Fachleuten genehmigt..." ...so höre ich schon die Politiker reden. Gruss Walti |
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#134 | |
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Registrierter Benutzer
Flightsimmer
Spotter Aviatik-Fan
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gruz andreas |
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#135 | ||
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Aviation Ground Staff Aviatik-Fan Registriert seit: Aug 2002
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Zitat:
Zitat:
Diese Woche findet übrigens am Donnerstagabend in Zürich im «Kulturhaus Helferei» (Nähe Grossmünster) eine öffentliche Podikumsdiskussion zum «Gekröpften Nordanflug» statt. Vor Ort diskutieren Nationalrat Filippo Leutenegger und VFSN-Präsident Thomas Morf (jeweils pro) sowie Nationalrat Geri Müller und Verein Gekröpfter Nordanflug Nein-Präsident Kurt Schmid (jeweils contra). Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, die Türöffnung ist um 18.15 Uhr. Weitere Informationen zur Veranstaltungen finden sich unter anderem auf der VFSN-Website. Gruss, Martin
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ZRHwiki mit (Deinem) Wissen über den Flughafen Zürich – Airbus A380, Flugfunkfrequenzen, Flugspuren, … |
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#136 |
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Registrierter Benutzer
Aviatik-Fan
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Laut NZZ soll sich die Stadt Zürich klar für den Bau einer Parallelpiste ausgesprochen haben. Hört sich ja schonmal gut an!
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Flickr Foto-Page | Homepage | tilllate.com alcohol doesn't solve any problems. but then again, neither does milk. |
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#137 | |
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Gruss Fritz |
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#138 | |
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Gruss Markus |
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#139 |
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Spotter Aviatik-Fan |
Hier noch der Link zum Artikel: http://www.nzz.ch/2007/06/05/zh/articleF8MDA.html
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Mfg Christian ------------------------------------------------ |
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#140 |
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Herr Cron scheint sich schwer zu tun mit der Entscheidung.....
Gekröpfter Nordanflug: Überarbeitung von Dokumenten nötig Bern, 19.12.2007 - Im Rahmen der Arbeiten am gekröpften Nordanflug auf den Flughafen Zürich hat sich Bedarf für die Anpassung einzelner technischer Unterlagen ergeben. Solange diese Dokumente nicht vorliegen, kann das BAZL nicht abschliessend über das Gesuch der Flughafen Zürich AG entscheiden. Der gekröpfte Nordanflug ist ein Verfahren, das teilweise von den internationalen Standards abweicht und bei dem im Gegensatz zu einem Präzisionsanflugverfahren die Landung nicht nach Instrumenten, sondern auf Sicht erfolgt. Dieser Umstand und die Tatsache, dass der Flugweg entlang der Landesgrenze zu Deutschland verläuft, erforderten mehrere Änderungen am Verfahren und auch eine Anpassung am für den Anflug notwendigen Luftraum. Sowohl für die Abweichungen von den internationalen Normen als auch die vorgenommenen Ergänzungen am Verfahren musste der Flughafen respektive die Flugsicherung Skyguide umfassende Sicherheitsnachweise liefern. Im Rahmen der technischen Arbeiten am gekröpften Nordanflug ist inzwischen ein weiterer Aspekt aufgetaucht, der zusätzliche Abklärungen und eine neuerliche Überarbeitung der Dokumente erforderlich macht. Gestützt auf internationale Vorgaben müssen die verschiedenen Phasen des Anflugs vor dem Eindrehen auf die Pistenachse neu definiert werden. Der Flugweg selber ist davon nicht betroffen. Als Folge der neuen Einteilung der Anflugabschnitte muss Skyguide das Konzept für die Flugsicherung anpassen und den Bericht über die Sicherheitsprüfung ergänzen. Dabei handelt sich um einzelne technische Ergänzungsarbeiten. Solange das BAZL diese Unterlagen nicht hat, kann es die fortgeschrittene Gesuchsprüfung nicht weiterführen. Gemäss Angaben von Skyguide sollten die überarbeiteten Dokumente bis Ende Januar 2008 vorliegen. Danach wird das BAZL die Unterlagen prüfen und auch die abschliessende Sicherheitseinschätzung über den gekröpften Nordanflug beenden könne http://www.bazl.admin.ch/aktuell/med...e&msg-id=16341
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Mit freundlichen Grüssen Mario |
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#141 |
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Hat halt schon etwas christchindlihaftes, derGNA.
Alle reden davon, in der Hoffnung, es gebe was Gutes. Dass ihn noch niemand (nein, nicht Du niemand ) gesehen oder geflogen hat, heisst aber auch nicht unbedingt, zwingend und absolut abschliessend, dass es ihn NICHT gibt.Gibts nun das gute Kind oder nicht? FWUAGINJ Tomi ![]() |
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#142 |
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«Tages-Anzeiger», Samstag, 22. Dezember 2007, Seite 11:
IM BRENNPUNKT: ENTSCHEID ZUM GEKRÖPFTEN NORDANFLUG VERZÖGERT Der Gekröpfte ist längst klinisch tot Seit Monaten werkelt der Bund an seiner Entscheidung über den gekröpften Nordanflug herum. Das Verfahren wird aber kaum je eingeführt. Von Liliane Minor Seit der Einführung der Südanflüge geis*tert der gekröpfte Nordanflug als Patent*lösung durch die Köpfe von Politikern und Schneisern. Diese Woche hat das Bun*desamt für Zivilluftfahrt (Bazl) den Ent*scheid über das umstrittene, von Unique und dem Kanton Zürich gewünschte An*flugverfahren einmal mehr verschoben, weil weitere Abklärungen nötig wurden. Sehr zum Ärger der Schneiser – dabei nähmen sie besser zur Kenntnis, dass der Gekröpfte längst klinisch tot ist. Wider jegliche Vernunft Im Grunde war dieses Anflugverfahren von Anfang an eine Missgeburt. Nicht nur die betroffenen Regionen sowie Swiss und Skyguide haben sich dagegen ausgespro*chen. Schwerste Bedenken melden auch jene, die diesen Anflug praktizieren müss*ten, nämlich die Pilotengewerkschaft Aer*opers und die Fluglotsengewerkschaft Ae*rocontrol. Und das aus guten Gründen. Man muss sich das Verfahren nur einmal am Bei*spiel eines aus Asien kommenden Flug*zeugs plastisch vor Augen führen: Da soll also ein Pilot nach zwölf Stunden Flug in stockdunkler Nacht um den Stadler Berg he*rumkurven, und das auf Sicht. Überwacht von einer Flugsicherung, die für diesen An*flug nur wenig Routine entwickeln kann, weil er im besten Fall jeden zweiten Tag eine Stunde lang geflogen werden kann. Mag sein, dass das fliegerisch möglich ist. Mag sogar sein, dass das Bazl und Sky*guide es schaffen, diesen Anflug tatsäch*lich mit allen zu beachtenden Sicherheits*richtlinien in Einklang zu bringen. Nichts*destotrotz ist es absurd, aus politischen Gründen einem Sichtanflug den Vorzug zu geben, wenn vier präzisere und sicherere Instrumentenanflugwege bestehen. Das läuft sämtlichen Bestrebungen im zivilen Luftverkehr zuwider. Aber selbst wenn der Gekröpfte wirk*lich so geflogen und überwacht werden kann, dass er bewilligt werden könnte: Eingeführt ist er damit noch lange nicht. Zum einen sind Rekurse bis vors Bundes*gericht zu erwarten, und das dauert erfah*rungsgemäss Monate oder sogar Jahre. Zum anderen hat Deutschland mehr als einmal klar gemacht, dass es dann die Überwachung jenes Streifens Luftraum nördlich der Grenze, den derzeit die Schweizer Flugsicherung Skyguide über*wacht, wieder der deutschen Flugsiche*rung übertragen würde. Rechtlich wäre das praktisch von einem Tag auf den anderen möglich. Damit wäre der Gekröpfte min*destens in der von Unique beantragten Form verunmöglicht, weil der vorgeschrie*bene Minimalabstand zur Luftraumgrenze verletzt würde. Ob es eine andere Variante des Nordanflugs über Schweizer Gebiet gäbe, die auch unter diesen Bedingungen fliegbar wäre, ist höchst zweifelhaft. Zuge*geben, ein freundlicher Akt wäre eine sol*che Übernahme durch Deutschland nicht – andererseits ist der Gekröpfte auch keine Geste der Zuneigung. Kein Grund für deutsches Ja Deutschland hat auch aus ökonomischer Sicht keinen Grund, den Gekröpften hin*zunehmen. Die Lufthansa-Tochter Swiss hat sich gegen das Verfahren ausgespro*chen, und Unique hat längst bewiesen, dass der Flughafen auch ohne Gekröpften funktionsfähig ist. Zwar sind viele süddeutsche Unterneh*men auf ein gutes Einvernehmen mit der Schweiz angewiesen. Nur sind die wirt*schaftlichen Verflechtungen inzwischen viel zu eng, als dass man sich mit einem Flughafenstreit die Suppe versalzen würde. Den meisten Schweizer Unternehmern ist zudem klar, dass die wichtigsten Geschäfts*partner im Raum Stuttgart zu finden sind und somit wenig zu tun haben mit den An*wohnern am Hochrhein, wo der Protest ge*gen die Nordanflüge am lautesten ist. Ohne Deutschland wird es also keinen Gekröpften geben. Das muss Unique und dem Kanton bewusst sein. Stellt sich die Frage, weshalb man das Gesuch ans Bazl trotzdem gestellt hat. Ganz einfach: Er*weist sich der Gekröpfte als unmöglich, gibt das den Südanflügen eine neue Legiti*mation. Und dem aufsässigen Protest der Anwohner wird der Boden entzogen.
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Mit freundlichen Grüssen Mario |
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#143 |
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Flightsimmer
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Ich kann einfach nicht verstehen, wie immer noch mehr Steuergelder in ein Verfahren gebuttert werden können, wenn die Sachlage eigentlich für alle beteiligten Parteien schon längstens klar ist.
Aber ist halt so, solange man einfach ins Kässeli langen kann, ohne dass diejenigen, welche eben jenes Kässeli wieder auffüllen dürfen, was zu sagen haben, wirds immer so weiter gehen. In dieser Situation gibt es doch eigentlich nur noch eines, nämlich sofortigen Abbruch der Übung "Gekröpfter Nordanflug" ![]() Gruss Andy ![]() |
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#144 | |
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Zitat:
Wo die Problematik liegt, dies auch Berlin klar zu machen kann ich nicht verstehen. Scheint so als ob der kleine Mann nicht alles weiss was abgeht... Saludos David |
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Ausgleichende Gerechtigkeit - so wohne ich halt als Deutscher in Binz (Gemeinde Maur) und ertrage den Lärm der Südanflüge. Selbst für einen Fliegerfan ist es halt sch....e wenn morgens um 6 die beiden kleinen Kinden von dem @#&%* Krach geweckt werden ...
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#146 |
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Piloten warnen vor gekröpftem Nordanflug:
Von Susanne Mühlemann Sonntagslick| 22:16 | 29.03.2008 Piloten und Fluglotsen machen mobil gegen den gekröpften Nordanflug auf den Flughafen Zürich Kloten. Sie machen sich Sorgen um die Flugsicherheit. ![]() Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) entscheidet in wenigen Wochen über den gekröpften Nordanflug. «Noch im Frühjahr», bestätigt Sprecher Daniel Göhring. Das neue Anflugverfahren lancierte die Flughafenbetreiberin Unique, um die politisch heiss umstrittenen Südanflüge zu reduzieren. Doch der «Gekröpfte» ist ebenso umstritten. Das Problem: Ein anspruchsvolles Streckenstück muss auf Sicht geflogen werden. Jetzt machen Piloten und Fluglotsen ihrer Besorgnis erstmals Luft. Aeropers «lehnt den gekröpften Nordanflug strikte ab». Die Umstellung «verschlechtert die Flugsicherheit», schreibt der Verband Schweizer Linienpilo*ten in einem Communiqué, das SonntagsBlick exklusiv vorliegt. «Der Gekröpfte ist klar ein Rückschritt gegenüber dem üblichen Verfahren», sagt Pilotensprecher Peter Schmid. Sicherheitsbedenken haben auch die Fluglotsen. Der Gekröpfte stelle «vor allem ortsunkundige Piloten nach einem langen Nachtflug vor grosse Herausforderungen», erklärt Aerocontrol, der Verband der Flugverkehrsleiter. Die neue Linienführung erfordere zudem «eine aussergewöhnlich hohe Aufmerksamkeit der Flugverkehrsleiter» und schränke deren «Handlungsspielraum erheblich ein». Airline-Experte Sepp Moser hat Verständnis für die Bedenken der Flugprofis: «Der Gekröpfte ist ein klarer Rückschritt, was die Sicherheit angeht. Zürich ersetzt ein weltweit standardisiertes, sehr sicheres Anflugverfahren durch ein spezifisches mit viel weniger Sicherheitsmargen.» Was die Berufsverbände besonders stört: Das neue Anflugregime ist politisch motiviert. «Die Flugsicherheit wird klar der Lärmproblematik untergeordnet», kritisiert Aeropers-Sprecher Peter Schmid. «Wir sind nicht länger *bereit, die alleinige Verantwortung für risikobehaftete, politische Konzepte zu übernehmen», warnt Aerocontrol-Sprecher Mario Winiger. Im Falle einer Einführung prüfen Flugverkehrsleiter und Piloten bereits allfällige «Eskalationsszena*rien». An welche Massnahmen sie dabei denken, ist noch nicht bekannt. Die Verantwortlichen der Flughafenbetreiberin Unique halten dagegen. «Sicherheit hat am Flughafen Zürich oberste Priorität», so Unique-Sprecher Marc Rauch. Die beim Bazl eingereichten Unterlagen enthielten auch eine Sicherheitsprüfung durch Experten von Skyguide und Unique. Rauch: «Wir betrachten den ‹Gekröpften› als *sicher.» Der Ball liegt nun beim Flugamt in Bern.
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Mit freundlichen Grüssen Mario |
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#147 | |
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Die 180-Grad-Kurve der Aeropers (VFSN) Ziemlich peinliche Sache für Ch. Frauenfelder, finde ich. |
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Zitat:
1. Man muss die unterschiedlichen Zeitpunkte der Aussagen betrachten. Dazwischen liegen 3-5 Jahre, und während dieser Zeit haben sich auch gewisse Faktoren geändert. 2. Es ist nicht verboten, gescheiter zu werden Es zeugt eher von Grösse, wenn man seine früher geäusserte Meinung auch mal ändern kann. Es gibt in dieser Geschichte wahrlich genügend Personen mit "ich bin der Einzige der Recht hat".3. Wenn der VFSN fair kommunizieren würde, hätte er auch die aktuelle Stellungsnahme der Aeropers zur Meinungsänderung publiziert. Aber die Fairness ging in diesen Kreises schon lange verloren... ![]() Gruss Hugi |
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#149 |
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na gut, dümmer könnten sie ja nicht werden
![]() Also kann mir irgendjemand sagen, was genau "gefährlich" am GNA ist? Ausser dass man den Autopilot ausschalten muss und eine Rechtskurve im Sichtanflug zu machen? Ich erinnere mich daran, dass das zum beliebtesten Teil des Pilotenlebens gehörte. Aber wenn es dann zur Pflicht wird ist es plötzlich gefährlich? Ich finde den GNA genial und hätte ihn längstens eingeführt. Mir ist immer noch nicht klar, weshalb man 5 Jahre braucht, um ein Verfahren in den Vernehmlassungsmühlen zu diskutieren? Dani |
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Zitat:
Dani, sorry wenn ich jetzt etwas heftig reagiere. Aber ich hoffe, du hast deine Aussagen nicht als verantwortungsbewusster Pilot gemacht.... ![]() Ich weiss nicht, bei welchen Airlines du schon überall geflogen bist. Sowohl während meiner Arbeit wie auch als Passagier gehe ich davon aus, dass in der Fliegerei "safety first" kommt. Ich hoffe schwer, dass dieses Motto auch über deinem Berufs-Alltag steht. Ich behaupte nicht, der GNA sei grundsätzlich gefährlich. Aber es ist unbestritten, dass die "Sicherheits-Marge" signifikant schwindet. Beim GNA geht es nicht darum, am Ende noch einen visual approach zu fliegen, einfach weil es geil ist. Es ist schlichtwegs fernab jeglicher Vernunft, wenn man frühmorgens nach einem longhaul-flight noch einen Anflug dieser Art ausführen musst. Zumal als Alternative noch 2 ILS zur Verfügung stünden. Es gibt auch Piloten, die nicht täglich in Zürich anfliegen. Und das Terrain um den Flughafen ist nun mal nicht ganz ohne (das haben leider sogar einheimische Piloten in Bassersdorf bewiesen). Tut mir leid, aber ich habe immer noch keine plausiblen Gründe für einen GNA gefunden. Gruss Hugi |
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