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Alt 21. November 2004, 00:56   #1
Hans Fuchs
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Schaut Euch mal dieses Video an: http://www.alaska.faa.gov/capstone/cs512.ram

Das hört sich doch sehr vielversprechend an. Ist das die Zukunft?

Mehr infos hier: http://www.alaska.faa.gov/capstone/

Hans
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Alt 22. November 2004, 18:30   #2
Hans Fuchs
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Es würde mich mal interssieren, wer die Sache hier überhaupt angeschaut hat. 132 Klicks bis jetzt, und kein einziger Kommentar bei einem System, das eine Revolution der Fliegerei, wie wir sie bisher kannten darstellt, wundern mich sehr.

Capstone ist nicht Science Fiction oder irgenwelche Zukunftsmusik. Das System ist operationell und in 2 Gebieten in Alaska im Einsatz.

Ich bin der Meinung, wenn uns und vor allem auch unseren zuständigen Behörden irendetwas an der Verbesserung der Sicherheit in der Luftfahrt gelgen ist, dann müssen wir uns sofort mit dieser Sache eingehend beschäftigen.

Hans
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Alt 22. November 2004, 19:47   #3
joh-k
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Hallo Hans.

Also, *hüstel*, ich gestehe... ... ... ich habe mir das Video angeschaut. Aber erst gerade jetzt!

Im Ernst... Um darüber zu urteilen verstehe ich von all' den Systemen entschieden zu wenig. Dass in der Sachen Inflight-Kollisionen aber etwas gehen sollte, sind wir uns vermutlich einig.

Sollte sich das hier durchsetzen, bedeutete es vermutlich auch gleichzeitig die Totgeburt für FLARM?!


Gruss
Johannes
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Johannes
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Alt 22. November 2004, 22:06   #4
DNovet
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Entschuldige Hans, denn ich gestehe, ich habs schon länger geguckt...

Was mir jedoch noch fehlt, sind technische Informationen (oder vielleicht hab ich die im Film auch nicht mitgekriegt... ).
Ein solches System, welches die gezeigte Funktion übernimmt, ganz unabhängig von was für einer Technologie-Anforderung, ist schon schön und auch interessant...
Sollte aber dennoch nicht prinzipiell vorgeschrieben werden...
Hat für mich den gleichen Effekt wie die Supa-Cuupa-Truupa-3D-Gelände-Darstellungs-PseudoHUD-anlagen: Und weiterhin wird dem VFR Sicherheit ohne Sicht nach Aussen vorgegaukelt... Und weiterhin werden damit Flieger in Konditionen reinfliegen, die sie sonst vermieden hätten.
Ich sage NICHT, dass dies alleine aufgrund dieses System passieren würde, die Entscheidung liegt alleine beim Pilot und wird von dessen Disziplin gelenkt.

ABER es ist in meinen Augen ein weiterer Schritt in Richtung Pseudo-airline-VFR...
Ein weiterer Schritt dahin, dass man sogar in einem Bücker ein Glascockpit einbauen lassen muss, auch wenn man nur kurz ein paar Volten drehen will.

So wie ich das System verstanden habe, hat es Ähnlichkeiten mit TCAS, die gewonnenen Informationen werden jedoch von Pilot wie auch Controller genutzt, beide sehen also das gleiche.
Nur blieb für mich die Frage offen, wie die Daten gewonnen werden? Mit Transponder und einem up-, resp downlink, von wo aus die Daten für alle empfänglich versendet werden? Ähnlich wie das TCAS-ähnliche System, welches in Amerika schon in Betrieb ist, wo man via Transponder traffic-informations auf dem moving-map anzeigen lassen kann?

In diesem Sinne würde ich den vorgeschriebenen Einsatz im kommerziellen IFR gutheissen, allerdings gibts da ja eben schon TCAS. Dem Nicht-kommerzieller IFR und VFR sollte es lediglich empfohlen werden. Doch ich befürchte, dass dies dann gleich als Obligatorium eingeführt würde, natürlich preisgünstig und auch in oldtimern umzusetzen...
Ungefähr so, wie die Sache mit den Annex-10-Funkgeräten, ELT's und Mode-S-Transpondern...

Gruss vom Dani, der davon überzeugt ist, dass ein Fernseher in die Stube gehört und nicht in das Cockpit eines VFR-Fliegers...
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I fly R/C helicopters because...
...the voices tell me to and if I don't do as they say, they get mad.
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Alt 22. November 2004, 23:52   #5
Hans Fuchs
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Also wie es ganz genau funktioniert würde man erfahren, wenn man sich beim 2. Link mal in die Materie vertieft. Sicher braucht es dafür keinen Transponder mehr.

Was die Kosten angeht, so ist dies nur ein Mengenproblem. Es braucht zwar ein paar Bodenstationen, für ganz Alaska etwa 20, dafür überlegt man dort alle alten NDBs und VORs still zu legen. Cockpitseitig sind die Geräte bessere GPS, die über einen zusätzlichen Datenkanal Daten mit diesen Bodenstationen austauschen. Garmin scheint in das Projekt involviert zu sein und das gibt Hoffnung, dass sich die Sache durchsetzt.

Das Prinzip ist ähnlich dem FLARM nur dass die Darstellung der Luftlage in den Cockpits wesentlich übersichtlicher sein wird. Zudem wird natürlich auch das umliegende Gelände, wie bei der neusten Generation GPS heute schon üblich, im gleichen Display dargestellt. Einblendungen weiterer Dienste sind möglich. usw.

Man kann schlecht sagen, dass man sowas nicht wolle, weil sowieso zu teuer und weil es sich mit der Nostalgie der ursprünglichen VFR Fliegerei nicht verträgt.

Damit man mich richtig versteht, hier geht es nicht um Ersatz der derzeitigen IFR Flugsicherung und auch nicht um das VFR Fliegen in IMC, sondern es geht um den Einsatz moderner Technologie zur machbaren Optimierung der Sicherheit vor allem beim traditionellen VFR Fliegen und ganz besonders auch im Gebirge. Als Backupsystem für IFR ist die Sache natürlich ebenfalls gut zu gebrauchen.

Hans
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