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Registrierter Benutzer
Privatpilot
UL-Pilot Gleitschirmflieger Registriert seit: Sep 2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 41
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Hallo Fliegerkollegen.
Liege mit meinem Club in den Haaren: - kürzlich habe ich den Trainingsflug absolviert- auf einer Robin DR400-180 . ich habe das JAR/FCL PPL. Die Stunden "Ausbildungsflug" ist clubintern anfang Jahr vorgeschrieben (wird pro Flz, das man fliegt, verlangt). Ich hab das Garmin 500 mitgenommen, dieses hat mit allen Übungen echte Flugzeit von 46 Minuten registriert. - Der Fluglehrer verrechnet mir 1h 07 minuten im DC-Tarif. Da hab ich den Stundenzähler in der Maschine überprüFt: 1) der original Hobs-Meter ist defekt oder absichtlich stillgelegt (NOP), aber nicht als inoperativ bezeichnet 2) Es wurde ein sep. Stundenzähler eingebaut, der Làuft, sobald die Lichtmaschine des Motors eine Spannung erzeugt. Das heisst, es wird die Brutto-Motorlaufzeit gemessen 3) Am besagten Tag war es minus 15 Grad, und ich hab den 180PS-Motor entsprechend lange warmlaufen lassen müssen. Ausserdem mussten wir am Holdingpoint noch den Pistenwagen wegen der Pistenkontrolle abwarten (Der Grasplatz glich einem Ententeich) Nun darf und muss ich nach JAR/FCL 1.080 im Flugbuch Blockzeiten schreiben. Frage: - Darf der Vermieter diese Bruttolaufzeit des Motors zur Verrechnung verwenden? - Der Operator verwendet diese Zeiten auch zur Führung des Routenbuchs/Motorenbuchs , das als Basis für Unterhalt und Revision gilt. Die Zeiten sind doch falsch, denn die Hersteller beziehen sich auf Hobbs Meter Stunden? - Auch die lokale Checkliste wird so geschrieben. Angaben über reine Flugzeit und Blockzeit fehlen. Das müsste der Operator jedoch gemäss Regeln jederzeit gegenüber den Autoritäten nachweisen können, kann er aber nicht. - und zuletzt: die "dummen" Piloten zahlen ca. 20% zuviel, schreiben aber auch zuviel in ihre Flugbücher! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass keiner hier - so wie ich nun - 67 Minuten bezahlt und 46 Minuten im Flugbuch verbucht! Auf meinen Protest hin hat der Cheffluglehrer nur gesagt, dass die Aufwärmzeit etwa 5' ist und beim Abstellen etwa 1-2' draufgehen, das liege in der erlaubten Tolleranz für Flugzeit versus Blockzeit und sei somit kein Problem. Ausserdem müssten die Preise um mindestens 30 bis 50 .- pro h angehoben werden , wenn sie das ändern würden. Ist das alles zulässig???? Wie wird bei Euch die Nutzung der Charterflugzeuge verrechnet???
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Cosy |
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#2 |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
UL-Pilot Gleitschirmflieger
Themenstarter
Registriert seit: Sep 2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 41
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NAchtrag:
Im Bereich für Helipiloten gibts das hier: http://www.flightforum.ch/forum/show...eit+verrechnen möchte aber mit diesem Thread trotzdem ein Stimmungsbild für Flächenflieger einfangen!!!
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Cosy |
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#3 |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Nahe EDFE
Alter: 38
Beiträge: 1,576
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Einfache Antwort: Flugzeugcharter ist ein privatrechtlicher Vertrag zwischen Dir und dem Vercharterer, der in Deutschland und soweit ich weiss auch in der Schweiz ueberhaupt nicht speziell rechtlich geregelt ist. Daher steht es Dir und dem Vercharterer voellig frei, ob Ihr Motorlaufzeit, Blockzeit, Flugzeit oder die Schuhgroesse des Fluglehrers als Basis fuer den Charterpreis vereinbart.
Gruss, Florian |
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ILS Mitglied
Privatpilot
Aviatik-Fan Registriert seit: Nov 2005
Ort: ZUE R160 D29.5
Beiträge: 261
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Salü Bruno
Die effektive Flugzeit wird bei uns am Ende des Fluges vor dem Shutdown am Transponder abgelesen, ich glaube der beginnt beim Start ab 30kt zu zählen und Stoppt dementsprechend während der Landung unter 30kt, somit hat man die exakte Flugzeit die dann auch im Rapport notiert wird. Beim Transponder handelt es sich um den GTX 330. Natürlich wird auch noch per Uhr und von Hand die jeweiligen Zeiten notiert, so kann man das auch noch gegenprüfen. Gruss Jan
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Up in the Sky - Mein Blog, Aktuell; Flugberichte nach Innsbruck und Bolzano |
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#5 |
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ILS Mitglied
Privatpilot
Registriert seit: Jul 2004
Ort: LSZH
Alter: 43
Beiträge: 646
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Hoi Bruno
Viele Vercharterer verrechnen reine Flugzeit, die oft auch von einem Flighttime counter aufgezeichnet wird. Gerade bei Kontrollierten Plätzen wo man am Holdingpoint auch mal etwas länger warten muss, sicher vorteilhaft. Dass der Stundenpreis dabei etwas höher liegen müste als z. B. bei Berechnung nach Motorlaufzeit oder Block ist klar. Je nach Länge der Flüge kann die eine oder andere Methode für dich besser sein... Am Schluss bist du Kunde und entscheidest, wo du ein Flugzeug charterst. Thomas |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
UL-Pilot Gleitschirmflieger
Themenstarter
Registriert seit: Sep 2007
Ort: Solothurn
Beiträge: 41
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Zitat:
Was verrechnet Dein Vercharterer, und was schreibt Ihr auf den Listen und in den Büchern (Logbuch Flz und Pilot) ein?
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Cosy |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Nahe EDFE
Alter: 38
Beiträge: 1,576
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Vercharterer verrechnet Motorlaufzeit.
In mein Piloten-Log trage ich Blockzeit ein. In das Bordbuch des Flugzeugs die Airtime (Takeoff time und Landing time). Ist beides imho voll JAR-kompatibel Motor warmlaufen lassen ist imho kein Problem: Roll halt gleich nach dem Anlassen ein paar Meter von der Halle weg, dann zählt das auch formal klar zur Blockzeit. Und bezüglich Deiner "dummen Piloten". JAR-FCL 1.001 sagt ganz klar: "Flight time: The total time from the moment an aircraft first moves for the purpose of taking off until the moment it finally comes to rest at the end of the flight." Es gibt also nach JAR-FCL gar keinen unterschied zwischen Block- und Flugzeit. Gruss, Florian |
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Chipart für den nützlichen Beitrag: | FalconJockey (8. February 2012) |
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ILS Gönner
Privatpilot
Modellflieger Registriert seit: Jan 2006
Ort: Baselland
Alter: 40
Beiträge: 261
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Zitat:
Mit meinem Vermieter rechne ich den Flieger in Flugminuten ab, sprich Zeit in der Luft, den Fluglehrer für die gesamte Zeit inkl. Briefing. Irgendwelche Taxi- Aufwärm- oder Holdingzeit am Boden kostet mich also Fluglehrer-Honorar aber keine Flugzeit. Den Flieger in Flugminuten abzurechnen (true flight time, nicht Block) macht für mich Sinn weil: - ein Grossteil der variablen Kosten direkt von dieser Zeit abhängt - Ich mir ohne Kostendruck gemütlich Zeit für seriöse checks & briefings nehmen kann. So oder so ist klar, dass Minutenpreise nach Flugzeit eher etwas höher liegen werden als nach Motorlaufzeit, sonst stimmt etwas nicht. Was zählt steht im Mietvertrag, wer diesen nicht gelesen und verstanden hat braucht sich nicht zu beschweren. Was zählt denn der Hobbs-Meter normalerweise? Gruss Niggi
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If everything seems under control, you’re just not going fast enough |
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#9 |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Registriert seit: Jun 2011
Ort: Nahe EDFE
Alter: 38
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ILS-Vorstand/Moderator
Registriert seit: Nov 2000
Beiträge: 7,547
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Genau: wenn dort nicht das steht, wie es nun auch abgerechnet wird, dann ist es Beschiss.
Wenns auf dem Papier zwar steht, aber in den Vorgesprächen ein anderer Eindruck erweckt wurde, dann ist das zumindest fragwürdig. Wenn durch die angewandte Regelung der Flieger nun erheblich teurer auf die tatsächliche absolvierte True Flighttime als bei der Konkurrenz ist, dann muss man halt zur Konkurrenz. Hans |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Segelflug-Pilot Registriert seit: Nov 2007
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Letztlich ist es doch gehupft wie gesprungen, wie die Zeit abgerechnet wird: Der Vermieter rechnet sich aus, was er haben muss, und setzt den Betrag entsprechend fest. Ob auf meiner Rechnung dann 30 x 4.– oder 40 x 3.– steht (als fiktives Rechenbeispiel), kann mir eigentlich herzlich wurscht sein. Ich muss es einfach vorher bedenken.
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Fritz «Ich glaube, das ist falsch verstanden worden mit der Demokratie. Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Das wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.» (Dieter Nuhr) |
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Registrierter Benutzer
Segelflug-Pilot
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Zitat:
Gruss, Georg |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
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Zitat:
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__________________________ Gruss Theo |
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#14 | |
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Registrierter Benutzer
Segelflug-Pilot
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Zitat:
Gruss, Georg |
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#15 | |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Registriert seit: Jun 2011
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Zitat:
Sorry, aber in dem Moment in dem ich die Entscheidung getroffen habe, einen bestimmten Flug durchzuführen darf Geld bei der Entscheidungsfindung absolut keine Rolle mehr spielen. Gruss, Florian Geändert von Chipart (9. February 2012 um 13:24 Uhr). Grund: Komma zu viel entfernt |
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#16 | |
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Registrierter Benutzer
Privatpilot
Segelflug-Pilot Registriert seit: Nov 2007
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Zitat:
Um doch noch auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen: In unserem Club rechnen wir nach Motorlaufzeit ab, wobei aber der Motorlaufzeitmesser Drehzahlabhängig ist. Nur Schleppflüge werden wie in der Schweiz allgemein üblich nach reiner Flugzeit abgerechnet.
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Fritz «Ich glaube, das ist falsch verstanden worden mit der Demokratie. Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Das wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.» (Dieter Nuhr) |
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#17 |
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Kann sein dass das hier auf der anderen Seite des Atlantiks anders geregelt wird, aber meiner Erfahrung nach Rechnen die Schulen hier allgemein nach Hobbs Time ab. Das bedeutet, man bezahlt für die Hobbs Time und auch wird die Hobbs Time ins Logbuch eingetragen. In diesem Fall ist es zwar nervig, wenn man 10 Minuten lang am Holding Point das Geld verpulvert aber immerhin kann man die Zeit ins Buch schreiben. You get what you pay for...
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