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  1. Hallo zäme Ich dachte, ich teile hier mal meine Erfahrungen mit dem Enroute IR. Bald wird dieses Rating von der EASA ersetzt durch das Basic IR, welches aus drei Modulen besteht. Das Basic IR mit Enroute-Modul entspricht dabei dem heutigen Enroute IR. Wir flogen nach Carcassonne via Grenoble Isère, dann für eine Nacht nach Albi und wieder mit demselben Zwischenstopp zurück in die Schweiz. Die Flugplanung machte ich mit autorouter.aero (gratis Tool, wirklich super Sache, sogar mit einem Telegram Bot, dem man Befehle geben kann, um den Flugplan zu verspäten oder um Wetter abzufragen). Fünf Tage vor dem ersten Flug tippte ich also Abflug- und Ankunftflughafen in den Autorouter und wählte die passendste Route. Bevor man dann auf "file flight plan" klickt, musste ich natürlich noch kontrollieren, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Mit dem Enroute IR muss ich unter VFR starten und landen, nur der Reiseflug findet unter Instrumentenflugregeln statt. Somit musste ich schauen, dass ich VFR bis zum ersten IFR-Punkt auf FL080 steigen kann. Das war glücklicherweise kein Problem, dank dem schönen Wetter. Auch die Nullgrad-Grenze war knapp über unserer Reiseflughöhe und mit starker, konvektiver Aktivität war nicht zu rechnen. Interessant beim Start war, dass ich gemäss AIP Skyguide per Telefon anrufen musste, um einen Squawk zu erhalten und den IFR-joining-Punkt zu bestätigen. Ich setzte also, wie am Telefon von Skyguide gewünscht, den Code und startete in Richtung Bern (seltsamerweise kannte der Tower dieses Prozedere nicht und ich musste ihm erklären, weshalb ich nicht VFR squawke). Ohne Skywork ist natürlich gähnende Leere über Bern und so konnte ich quer durch den Luftraum Delta auf FL080 steigen und das Joining organisieren. Beim Joining in Europa finde ich immer interessant, dass keine richtige Standardisierung zu erkennen ist. In den USA war es stets "CRAFT": Wenn man dem Controller sagt, man sei "ready to copy IFR", dann kommen in der Reihenfolge das C für Clearance Limit, R für Route, A für Altitude, F für Frequency und T für Transponder. In Europa kam bisher jede Clearance tröpfchenweise und teilweise muss man selbst dafür sorgen, dass einem alles Wichtige mitgeteilt wird. Der Flugplan war eine gerade Linie mitten über Genf. Ich dachte schon, dass das niemals so geflogen wird und so erhielt ich in der Umgebung Lausanne Vectors in Richtung Jura, wo ich Gelegenheit hatte durch die einzigen paar Wolken am Himmel zu fliegen. Wunderschön! Das war das erste Mal, dass wir mit unserem neuen Equipment in IMC waren. Mit dem GTN650 und den zwei Garmin G5 ist alles sehr übersichtlich, die Bildschirme sind äusserst klar, mit hohem Kontrast und sind einfach zu verstehen. Einen Autopiloten haben wir nicht, doch das sehe ich nicht als Nachteil, ausser man fliegt stundenlang in IMC und das wäre dann eine Frage der Currency und gesundem Menschenverstand. Noch im Luftraum Delta von Genf meldete ich: "request cancelling IFR and descent via the VFR route to Grenoble Isère". Scheinbar hatte der Controller nicht den Flugregelwechsel eingetragen, sondern den ganzen Flugplan gelöscht. Jedenfalls musste Lyon Approach zuerst noch unseren Flugplan finden und wieder aktivieren -- seltsam! Dasselbe passierte übrigens, gemäss autorouter, auch beim IFR canceln auf dem Rückweg über Bern (also der Flugplan wurde komplett gecancelt, anstatt ein einfacher Flugregelwechsel). Mal sehen, ob das irgendein Problem im System ist, ich werde auf den nächsten Flügen darauf achten. Auf dem zweiten Flug stiegen wir wieder VFR von Grenoble zum IFR-joining-Punkt. Hier zeigte sich, dass es einfacher wäre, direkt IFR starten zu können. Ich musste einigen Wolken ausweichen, daher die paar Kurven im Track. Wobei, eigentlich waren wir im Luftraum Golf und wie überall in Europa ist dort IFR ohne Clearance erlaubt, jedoch hatte ich das Terrain in diesem Moment zu wenig im Fokus, um zu entscheiden, auf eigene Faust nach IFR zu fliegen (dies muss geplant sein und sollte nicht unbedacht spontan gemacht werden). Etwa die Hälfte des Fluges war dann on top über einer scattered/broken Wolkendecke. Auf dem ADL in-flight weather sahen wir jedoch stets, dass das Wetter der Flugplanung entsprach und wir rechtzeitig in VMC absinken können würden. In der Nähe von Carcassonne hörte man dann die eine oder andere Ryanair auf der Frequenz. Als ich die Freigabe zum Initial Approach Fix erhielt (IAF, der Übergang von der Enroute-Phase in den Approach) und es hiess "expect RNVAV (GNSS) approach rwy 10 into Carcassonne", informierte ich die Controllerin, dass ich beim Waypoint IFR canceln würde und unter VFR zur Übung den Approach fliege. Da ATC die Einschränkungen der einzelnen Piloten nicht kennt, lohnt es sich, am Funk kurz und knapp zu erklären was man will. Der LPV-Anflug (localizer precision with vertical guidance) hatte ein Minimum von 250 Fuss und führte uns direkt an der mittelalterlichen Festung von Carcassonne vorbei. Die böige Landung war speziell, da unsere Cessna mit dem Wing-Extension-STC (ca. ein Fuss pro Flügel verlängert) bei jedem Lüftchen gerne wieder abhebt. Die Stadt Carcassonne ist äusserst sehenswert und versetzt einen ein bisschen ins Mittelalter. Die Festung ist wirklich beeindruckend, sowie auch der Canal du Midi mit seinen Bootsschleusen, der Atlantik und Mittelmeer verbindet. Weiter ging es nach Albi. Der Flugplatz hatte ein NOTAM, welches sagte, dass der Flugplatz auch als Autorennstrecke verwendet wird und daher der Threshold versetzt sei. Auch AFIS wies uns darauf hin und tatsächlich, etwa 15 Meter über der Piste raste noch ein Lamborghini unter uns durch. Echt cool und gut organisiert, sodass es keine Gefahr darstellt und man sich nicht in die Quere kommt. Die Stadt selbst ist wunderschön und ist definitiv ein Besuch wert. Es hat tolle Bars, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Der Rückweg gestaltete sich sehr simpel, nach dem Start folgte sogleich der Flugregelwechsel und von da an ging es in einer geraden Linie nach Grenoble, wo wir nochmals unter VFR einen LPV-Approach (Minimum 200ft) fliegen durften. Auch der Flug von Grenoble zurück in die Schweiz hätte nicht einfacher sein können. Direkt nach dem Start flogen wir dem Airway entlang. Kurz darauf gab es einen Vector, welcher uns ziemlich direkt zum VOR FRI brachte. In Grenchen landeten wir dann mit einem Slot, wegen dem Heli-Weekend. Das funktionierte tiptop und es gab sogar noch eine ganz kurze Zollkontrolle. Falls ihr Fragen zum Enroute IR (bzw. Basic IR) habt, könnt ihr mir natürlich gerne schreiben. ? Liebe Grüsse Florian
  2. Ja, ich habe mich doch wieder einmal überwunden, in diesem doch interessanten Corner etwas zu posten (Social Media ist nicht alles ...) Vorgeschichte: Seit langer Zeit organisieren wir bei der Motorfluggruppe Fricktal jeweils am Donnerstagabend ab ca. 16:30 wöchentliche Flyouts nach Plätzen in der Schweiz und auch ins nahe Ausland. Verbunden damit ist ein Nachtessen oder Grillen auf dem angeflogenen Flugplatz. Die Organisation übernimmt jeweils ein Vorstandsmitglied der MFGF. Eine gute Sache für neue Piloten um sich gegenseitig besser kennenzulernen, die Scheu vor fremden Plätzen zu nehmen und auch für ältere Piloten, das Training zu erhalten. Schlussendlich macht das Ganze auch noch gehörigen Spass. Häufig schliessen sich auch noch Mitglieder mit eigenen, privaten Flugzeugen an. 2 - 4 Mal pro Jahr stehen auch mehrtägige internationale Flyouts auf dem Programm und die sind immer gut besucht. Jeder der möchte, kann hier mitmachen und beispielsweise von den erfahreneren Kollegen profitieren, wie es geht und was man alles berücksichtigen muss bei internationalen Flügen. Ebenso lernt man die verschiedenen fliegerischen Eigenheiten von diversen europäischen Ländern kennen. Last but not least: wir haben es immer lustig zusammen, zumal das eigentliche Flyout aus Wettergründen dann häufig ganz woanders hingeht, wie ursprünglich geplant. Diese Entscheide fallen dann jeweils am Vorabend beim Briefing oder sogar - noch kurzfristiger - erst am geplanten Abflugtag. Auch 2016 war das nicht viel anders. Am Freitag, 8. Juli hatten wir geplant mit 5 Club - und 2 Privatflugzeugen nach Duxford/UK an die https://www.flyinglegends.com/ Airshow zu fliegen und am Dienstag, 12. Juli wieder zurück. Wir hatten verschiedene Hotels in Cambridge lange voraus gebucht, denn Hotelzimmer sind während der Airshow Mangelware. In mehreren verschiedenen Hotels buchen mussten wir, weil wir natürlich nur Zimmer buchen konnten, die man am Vortag noch stornieren kann. Alle zusammen im gleichen Haus mit diesem Stornierungswunsch - dazu war kein Hotel bereit. Kann ich noch nachvollziehen. Es kam wie es kommen musste. Das Briefing am Vorabend zeigte uns, dass wir zwar nach Duxford (Cambridge) kommen würden, dann aber vermutlich 2 Tage während der Airshow im Regen stehen würden. Ein Kollege hat es passend ausgedrückt: "Do könne mer grad so guet 2 Dääg im Räägemantel unter d´Duschi schtoh - kunnt billiger!" - Also: Hotelzimmer im Königreich stornieren ... Was nun? Die Besatzung der HB-PIG beschliesst - da die Meteo im Westen suboptimal ist - nach Osten zu entfleuchen. Die Säuli-Crew hatte bereits öesterreichische Riesenschnitzel und Zwickelbier im Hinterkopf, oder vielleich sogar einen Burgenländer. Am nächsten Tag dann Richtung Süden (Klagenfurt - Kroatien oder so), einfach Richtung Sonne. Anfängliche Zweifel in den Augen unserer Kollegen - dann, eine Besatzung nach der andern: "Jo, doch, mir kömme au mit". Ausser einer Besatzung - die zog es nach der Default Destination der MFGF, nämlch nach Korsika. Und so wurde aus "Duxford 2016" => "Je-Ka-Mi 2016" (Jeder Kann Mitmachen), dem Codenamen unseres Unternehmens :). Also, EU Zollflugplatz bestimmen: Hohenems LOIH, (Achtung Betriebszeiten!), Zoll amelden, Flugplan aufgeben und los. Als zweiten Leg nehmen wir den landschaftlich schönen Weg durchs Inntal => Arlberg => Innsbruck => Salzburg => Wolfgangsee => Attersee => Traunsee (Gmunden - Laakirchen, LOLU, Nightstop). Einigen älteren Forumianern sollte diese Destination noch bekannt sein ... Je-Ka-Mi 2016 Teil I - Film ab (HD 1080p). Leider hat mich die Cam (Garmin VIRB Elite) beim ersten Teil etwas verse....t - Kondensat am unteren Teil zwischen Schutzscheibe und Objektiv, was ich leider nicht bemerkt habe :( https://youtu.be/YnR5e4Th7QQ Nach einem durchwegs netten Abend am Traunsee bei Oesterreichischer Küche und Getränken, bei den immer wieder sehr gastfreundlichen Wirtsleuten, geniessen wir am nächsten Morgen ein umfangreiches Frühstück. Das anschliessende Briefing zeigt uns, dass der Weg Richtung Süden nach Klagenfurt bis am Nachmittag leider zu sein wird. Das geht uns zu lange. Was nun? Süden ist zu - also Norden. Was liegt nördlich von uns? Ja, die Tschechische Republik. Warum eigentlich nicht? Ich wollte schon immer mal Tschechisches Bier an den Originalschauplätzen kosten. Also Flugplan nach Budweis und dann weiter nach Prag. Wenn schon Prag, dann auch Nightstop in Prag! Jedenfalls bereut haben wir es nicht. Freundliche Leute, recht gut verständliche ATC, ein stylisches Stadthotel, eine schöne Stadt und ein Preisniveau "etwas" unter dem von Helvetien. Nicht zu vergessen, die hochmotivierten Taxifahrer in ihren durchwegs neuen Skodas, die vermutlich alle mindestens einen Formel 1 Kurs belegt haben müssen (Abstände und Geschwindigkeitstafeln sind sowieso etwas für Warmduscher :) :) ). Erstaunlicherweise haben ihre Skodas kaum Dellen, tja, muss wohl das Training sein. Zurück ging es dann via Bayrische Schnitzel (äh, Tannheim, EDMT, beschränkter Zollflugplatz) bei Dolderers. Übrigens freut sich Verena Dolderer über jeden Zoll Ein - und Ausflug! Nur bei genügend Zollabfertigungen pro Jahr können die Tannheimer ihren Zollstatus erhalten. Wollen wir sie doch dabei unterstützen! Langer Worte kurzer Sinn: Film ab (HD 1080p), diesmal ohne beschlagene Kameralinse. https://youtu.be/i6Qo3jEryhc Ich hoffe, dass mein Comeback nicht allzu schief herausgekommen ist und wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre und den beiden Videos. E Gruess usem Freakdaal - niggi
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