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FalconJockey

Ryanair und das Thema "fatigue" (Übermüdung)

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FalconJockey

Man sollte sich wirklich überlegen, ob man mit dieser Firma fliegt...

 

Mein Arbeitgeber stellt keine Fragen, wenn wir uns "übermüdet" melden, denn Crews machen das in der überwiegenden Mehrheit nicht aus Spass an der Freude, sondern haben einen triftigen Grund. Bei Ryanair mag es derzeit auch noch am Klima zwischen Angestellten/Gewerkschaft und der Geschäftsführung liegen, aber trotzdem geht sowas überhaupt gar nicht! Drecksladen!

 

Quelle: https://www.aerotelegraph.com/ryanair-droht-flugbegleitern-mit-kuendigungen

 

Zitat

Ärger mit den Angestellten

Ryanair droht Flugbegleitern mit Kündigung

Eine Crew von Ryanair weigerte sich in Köln wegen Übermüdung weiterzufliegen. Kein Einzelfall. Die Billigairline reagiert mit einer Warnung.

 

Die Crew von Ryanair startete am Sonntag (8. Juli) um 13.30 Uhr* pünktlich zum Dienst. Vier Flüge standen auf dem Tagesprogramm. Palma – Madrid, Madrid – Palma, Palma – Köln und Köln – Palma. Schon da war den in Mallorca stationierten Mitarbeitern bewusst, dass es ein schwieriger Tag wird. Denn Europas Luftfahrt kämpft aktuell Tag für Tag mit ungewöhnlich vielen Verspätungen. Das Problem zog sich denn auch durch den ganzen Tag.

Am frühen Abend stand ein Flug von Palma nach Köln auf dem Programm der Ryanair-Besatzung. In der Domstadt landete sie um 20:48 Uhr. Weitere 20 Minuten vergingen, bis die Passagiere aussteigen konnten. An einen pünktlichen Rückflug nach Mallorca war nicht mehr zu denken. Der Kapitän fragte deshalb die gesamte Besatzung, ob sie sich noch fit für den geplanten Rückflug FR7212 zurück an die Basis Palma fühlte. Während der Kopilot bejahte, verneinten die vier Flugbegleiter.

Antraben in Dublin

Der Kapitän teilte den Entschluss seinem Vorgesetzten mit. Er bot zugleich an, die Boeing 737 mit dem Kopiloten noch leer nach Palma zu fliegen, damit sie wenigstens am nächsten Morgen am richtigen Ort stand. Das wurde von der Zentrale in Dublin abgelehnt. Beim Kapitän meldete sich später ein Manager von Ryanair. Er verlangte, einzeln mit allen Flugbegleitern sprechen zu können.

Auch ihm teilten die Flugbegleiter mit, weshalb sie sich nicht mehr fähig fühlten, zurück nach Palma zu fliegen. Sie argumentierten dabei hauptsächlich mit der Sicherheit. Der Manager aus Dublin ließ das nicht gelten und befahl der ganzen Crew, sich am nächsten Tag in Dublin vorzusprechen. Abflug um 7:55 Uhr am kommenden Morgen via Manchester.

Verspätungen und Flugzeuge an den falschen Basen

Bis die Besatzung im Hotel war, war es nach zwei Uhr nachts. Viel Schlaf gab es deshalb in jener Nacht nicht mehr. Beim späteren Treffen in Dublin wurden die Flugbegleiter dann gerügt und bei voller Bezahlung bis auf weiteres vom Dienst suspendiert, wie Dokumente belegen, die aeroTELEGRAPH vorliegen. Dies gilt bis die disziplinarische Untersuchung gegen sie abgeschlossen ist.

Es war offenbar kein Einzelfall. Denn jetzt am Mittwoch (11. Juli) wandte sich Ryanair-Managerin Andrea Doolan per Rundschreiben an alle Flugbegleiter der Billigairline. «In den letzten Wochen weigerten sich einige Flugbegleiter, ihre Dienste zu beenden.» Das sei unter der «irrigen Annahme geschehen, dass sie ein Recht dazu» hätten, schrieb die Chefin Inflight Operations weiter. Die Folge dieses Verhaltens seien Verspätungen und Flugzeuge an den falschen Basen gewesen.

«Inklusive Entlassungen»

Nur der Flugkapitän könne darüber entscheiden, ob der Dienst noch beendet werden müsse oder nicht, so Doolan. «Als Kabinenbesatzung haben sie Dienste von fünf Tagen und danach drei Tage frei. Ermüdung tritt darum kaum auf», so die Managerin. Erschöpfung sei auch beim Fall von Köln und anderen nicht der wahre Grund gewesen. Es seien Gründe wie zu wenig Essen oder Wasser an Bord vorgebracht worden. In solchen Fällen entscheide aber allein die Betriebszentrale in Dublin.

Es sei nur eine kleine Minderheit, die sich so verhalte, so Doolan im Rundschreiben weiter. Aber das könne man nicht tolerieren. «Wir weisen Sie darauf hin, dass solche Weigerungen disziplinarische Folgen haben – bis hin zu und inklusive Entlassungen.» Ryanair will zu den Vorgängen keine Stellung nehmen. «Wir kommentieren die Kommunikation mit unseren Mitarbeitern nich», erklärt ein Sprecher.

 

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reverser

Ist schon bedenklich:

Wenn die Cabin-Crew sagt:   "Wir können nicht mehr  ❌ ",    Kapitän und Co-Pilot jedoch:   "Wir können weiterfliegen...wir schaffen das✅!   "... dann scheint sich die Gesamt-Crew nicht einig zu sein.

 

"Teile und herrsche", "Divide et  impera"🙁- in solchen Verhältnissen wird's halt "machiavellianisch", wie so oft;  und die Bosse von Ryanair machen da auch keine Ausnahme, IMO.

 

Gruss

Richard

 

 

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FalconJockey

Hallo Richard,

 

so wie ich das verstehe, hat der Kapitän gefragt, ob es noch geht und die Kabine hat das verneint. Somit fand kein weiterer Flug mit Passagieren statt, allerdings bot die Cockpit Crew an, das Flugzeug noch leer nach Palma zu bringen, damit es für den nächsten Tag pünktlich zur Verfügung steht.

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Hunter58

Bei uns wäre das BAZL auf die Chefin Kabinenbesatzung bereits aufmerksam geworden und hätte dem Postholder Flight Operations schriftlich gerügt sowie eine Frist gesetzt um korrigierende Massnahmen vorzunehmen...

 

Die Dame irrt sich, aber das Irische Luftamt ist mit solchen Dingen öfters überfordert...

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mds

@Hunter58 Bei Lufthansa / SWISS wäre ich mir da nicht so sicher … Aber Du weisst es hoffentlich besser! 🙂

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Wingman340

Eine kurze Erklärung zum Thema "fatigue" und wie in den meisten westlichen Airlines damit umgegangen wird.

 

Selbstverständlich kann der Kapitän entscheiden, dass die gesamte Besatzung "fit to fly" ist.

Kein einigermassen vernünftiger Kapitän wird sich über die Einschätzung eines Crew-Mitglieds hinwegsetzen. Insofern gilt es dies zu berücksichtigen.

 

Die Chefin von "Inflight Operations" der RyanAir sollte sich zwingend mal mit den luftverkehrsrechtlichen Grundsätzen auseinandersetzen (sollten die oben genannten Aussagen wirklich stimmen).

 

Gruss

Patrick:

 

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FalconJockey

Obwohl es ja Dublin ist, ordne ich das Verhalten von Ryanair in die Schublade "Manchesterkapitalismus" ein: Spure oder stirb.

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Gulfstream

Um 13.30 begann der Dienst, 7h später soll Ende Feuer sein?

Wie sehen normale Turns aus? Es gibt Arbeitende, welche 10h Jobs haben....für gleich wenig Geld.

Markus

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qnh1013
18 minutes ago, Gulfstream said:

Wie sehen normale Turns aus? Es gibt Arbeitende, welche 10h Jobs haben....für gleich wenig Geld.
 

Hallo,

 

beeindruckend, hat nur 7 Posts gedauert bis wieder jemand erklärt, das andere Jobs auch arbeiten müssen. Hast Du den Job in der Kabine schon mal gemacht? Zum einen sind 7 Stunden Dauerstress nicht zu unterschätzen und man muss auch den restlichen Dienstplan kennen. Ich glaube nicht, das die Kollegen wenn sie aus dem Urlaub kommen nach 7 Stunden sagen das es nicht mehr geht. Und es war ja auch klar, das der Dienst noch eine deutliche Zeit länger dauert.

 

Und der Commander darf gar nicht fliegen mit einer Crew die sagt sie ist nicht fit. Das ist ganz klar geregelt.

 

Gruss Michael

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Manfred J.

Zuerst war ich auch etwas skeptisch, dachte schon lang ect

Ich wage sogar zu behaupten, dass Kabinen-Personal eher am ende

sind als Cockpitbesatzung. Jene sind ja ständig in Bewegung, sowie das

Gequatsche der Paxe, bedienen ect.  Nicht ganz einfach, stimmt.

 

Dennoch gebe ich Markus (Gulfstream) recht. Wenige können nach 7 Stunden jammern - bin fertig, geht nix mehr....

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Gulfstream

Michael

7h Dauerstress nennst du das....aha.

Sorry, mit allem Respekt, da gibt es andere Jobs welche deutlich mehr Stress erzeugen in kürzeren Zeiten. Dabei sage ich nicht, dass es Zuckerschlecken ist.

Und ja, ich kann es beurteilen, bin ziemlich oft Gast und sehe, was geht und was nicht. Ich war auch mal Schuhverkäufer auf Akkord während meinen Semesterferien. 12h, jeden Tag, stehend und rennend.

Vielmehr denke ich, dass diese Reaktion Ryanair innenpolitisch war.

Markus



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FalconJockey

Offenbar stimmen die Zeiten nicht alle so genau. Auf der verlinkten Seite findet man in einem der ersten Kommentare einige Details, die im eigentlichen Artikel nicht geschrieben wurden. Es waren somit mehr als 7 Stunden Dienst.

 

Zitat

Sachlich falsch bzw. ungenau ist an dem Artikel auf jeden Fall, dass CGN-MAN, mit dem die Crew zum Rapport antreten sollte, um 05:55 Uhr UTC rausgeht, also 07:55 Uhr Ortszeit.

Wahrscheinlich ging es um den Abend des 08.07. Dann war die Landezeit in CGN auch in UTC. Da stand der Flieger sehr lange in CGN, ist aber letztlich um 01:27 Uhr noch unter der regulären Flugnummer nach PMI gegangen.

Demnach war das der Arbeitstag der Crew:

08.07. PMI-MAD FR2054
plan: 14:15→15:50
real: 15:08→16:09 (1:02)
EI-FZP (B738/FR)
landed (+19m)

08.07. MAD-PMI FR2053
plan: 16:25→18:00
real: 17:18→18:19 (1:01)
EI-FZP (B738/FR)
landed (+19m)

08.07. PMI-CGN FR7211
plan: 18:35→21:05
real: 20:46→22:50 (2:04)
EI-FZP (B738/FR)
landed (+105m)

08.07. CGN-PMI FR7212
plan: 21:30→23:55
real: 01:27+→03:16+ (1:48)
EI-FZP (B738/FR)
landed (+201m)

 

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qnh1013
4 minutes ago, Gulfstream said:

Sorry, mit allem Respekt, da gibt es andere Jobs welche deutlich mehr Stress erzeugen in kürzeren Zeiten. Dabei sage ich nicht, dass es Zuckerschlecken ist.

Und ja, ich kann es beurteilen, bin ziemlich oft Gast und sehe, was geht und was nicht. Ich war auch mal Schuhverkäufer auf Akkord während meinen Semesterferien.
 

Hallo,

 

nein, nicht Sorry. Du hast keinen Respekt vor deren Arbeit. 

 

Nur weil Du öfter als Passagier fliegst, weißt Du also was die Leute in der Luftfahrt arbeiten? Auf diesem Niveau ist die weitere Diskussion sinnlos.

 

Falls Dich das wirklich interessiert, dann informiere Dich über die Aufgaben vor, während und nach dem Flug einer Crew und über die kurzfristigen medizinischen Einwirkung auf einen Menschen während des Fliegens.

 

Gruss Michael

 

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Wingman340
vor 26 Minuten schrieb Gulfstream:

Sorry, mit allem Respekt, da gibt es andere Jobs welche deutlich mehr Stress erzeugen in kürzeren Zeiten. Dabei sage ich nicht, dass es Zuckerschlecken ist.

Und ja, ich kann es beurteilen, bin ziemlich oft Gast und sehe, was geht und was nicht. Ich war auch mal Schuhverkäufer auf Akkord während meinen Semesterferien. 12h, jeden Tag, stehend und rennend.

Vielmehr denke ich, dass diese Reaktion Ryanair innenpolitisch war.

Markus



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Hallo Markus

 

Ich bin mir nach Deiner Aussage ziemlich sicher, dass Du es eben nicht beurteilen kannst (schliesse mich voll und ganz Michael an).

Andererseits (und dies meine mitnichten abschätzig) kannst Du, auch wenn Du müde bist, noch Schuhe verkaufen oder irgendwo auf einem Bürosessel sitzen (wie ich es oft genug tue) und arbeiten.

In einer Verfassung jedoch, in welcher ich als Pilot oder Kabinencrew eben nicht mehr meiner primären Arbeit mehr nachgehen kann. Und diese heisst für die Kolleginnen und Kollegen in der Kabine nicht Getränke servieren, sondern in einem Notfall Leute evakuieren und retten.

Dies muss sich jedes Crewmember immer wieder überlegen.

 

Ich kann Dir ein Beispiel aus der Praxis nennen:

Flug nach Ägypten Abends spät. Pünktlich raus und pünktlich an der Destination gelandet. Leider zog plötzlich Nebel auf, welcher ich so in dieser Gegend noch nie gesehen habe. Aus dem TAF (Wettervorhersage) war dies nicht ersichtlich.

Wir sassen dann 5 Stunden in Ägypten fest. Es war ersichtlich, dass wir mit unseren Company "Flight Time Limitation" nicht mehr nach Europa fliegen können. Wie üblich in solchen Fällen wurde jedem Crewmitglied die Frage gestellt, ob es sich noch fit fühlt. Hätten 2 JA gesagt, wären wir alle (inklusive Passagiere) vorerst in Ägypten geblieben und hätten den Flug "delayed".

Es sagten jedoch alle JA und so flogen wir zurück nach Europa. Mit 10 Minuten Luft zur maximalen Flugdienstzeit nach JAR/ EASA.

Im Nachhinein musste ich mir selber eingestehen, dass es eine schlechte Entscheidung war!

Mit derselben Arbeitszeit habe ich früher in einem Materiallager in Schicht gearbeitet, ohne diese Anstrengung zu spüren. Wieso?

Ganz einfach: am Ende meiner Arbeitszeit als Lagerist wartete nicht eine anspruchsvolle Aufgabe an mich. Sondern nur die Übergabe an meinen Kollegen (und nicht eine Landung).

 

In diesem Sinne

Patrick

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Wingman340
vor 1 Stunde schrieb Manfred J.:

Zuerst war ich auch etwas skeptisch, dachte schon lang ect

Ich wage sogar zu behaupten, dass Kabinen-Personal eher am ende

sind als Cockpitbesatzung. Jene sind ja ständig in Bewegung, sowie das

Gequatsche der Paxe, bedienen ect.  Nicht ganz einfach, stimmt.

 

Dennoch gebe ich Markus (Gulfstream) recht. Wenige können nach 7 Stunden jammern - bin fertig, geht nix mehr....

 

Hi Manfred

 

Ich denke, dass so jeder Berufsmann oder Berufsmann mit Verantwortung dies sagen könnte. Ein Busfahrer, welcher sich nach 7 Stunden aus irgendeinem Grund nicht wohl fühlt, täte gut daran, seine Arbeit zu beenden. Gleiches gilt für Ärzte, Polizisten, Sanitäter und viele mehr.

Wieso machen sie es nicht? Weil es meines Wissens nach keine solchen Möglichkeiten für diese Leute gibt (kann mich jedoch auch irren), ohne dass es unter Umständen gravierende Folgen für den Betroffenen hätte.

Jeder Vorgesetzte täte gut daran, seinen Mitarbeiter in den Feierabend zu entlassen, er zu müde ist. Passiert dies häufiger, sollte man der Ursache auf den Grund gehen.

 

Kabinenpersonal schneller müde als Cockpitbesatzungen

Ist sicherlich sehr individuell. Aber stell Dir mal einen Langstreckenflug (bspw. LAX-  ZRH vor):

Cockpit rollt zur Startbahn, startet manuell und schaltet bei 1000 oder 2000 Fuss den Autopiloten ein. Die nächsten knapp 11 Stunden ist man mit aktiver Überwachung und passiver Sitzstellung im Cockpit. Unterbrochen von einer Ruhepause. Am Ende des Fluges wartet die Landung.

Als Kabinenbesatzung fängt nach ca. 20 Minuten der Service an, welcher in etwa 2 - 3 Stunde dauert. Danach geht die erste Gruppe in die Pause, währenddem die zweite Gruppe in der Kabine verbleibt. Nach 3 Stunden wird gewechselt. Dann nochmals 2 Stunden Service.

Mir persönlich fällt es einfacher, konzentrierter zu bleiben wenn ich mich auch hin und wieder bewege als angeschnallt auf einem Sitz zu sitzen.

 

Gruss

Patrick

 

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Manfred J.
Geschrieben (bearbeitet)

Hi  Patrick

 

ja, richtig, sowas gibt es nicht, allen voran bei Akut-Situationen...

Und leider meistens nein, der Vorgesetzte tut es nicht, du irrst also nicht.

Zumindest in der Regel 🤨

 

In meinem Beispiel ( Cockpit,Kabine) war ich bei Kurz und Mittelstrecke eher.

 

Aber es ist  einleuchtend und nach vollziehbar, wenn ich deine Post richtig durch lese.

(Auch als Laie 😉 ) 

 

ich und nur aufm Stuhl sitzend, wäre....unmöglich - wer rastet, rostet 🤣

 

Danke und Gruß

bearbeitet von Manfred J.

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reverser
vor einer Stunde schrieb FalconJockey:

Offenbar stimmen die Zeiten nicht alle so genau. Auf der verlinkten Seite findet man in einem der ersten Kommentare einige Details, die im eigentlichen Artikel nicht geschrieben wurden. Es waren somit mehr als 7 Stunden Dienst.

 

 

"There is more to it than meets the eye."

Da steckt mehr drin, als diese läppischen 7 Stunden, da bin ich mir ziemlich sicher. Wir wissen vieles nicht:  was ist vor dem regulären Arbeitsantritt gelaufen? z.B., was haben die vorher an Schichten geschoben? usw.

Da dürfte einiges zusammengekommen sein, was sich nicht über einen Kamm scheren lässt. Und wie Mr.Wingman sagt: "Flight Duty" ist nicht irgendeine "Duty".

Den Arbeitsdienst einer Cabin-Crew, mit allen luftfahrt-spezifischen Anforderungen, würde ich nicht mit Büro-oder  Laden-Verkaufs-Arbeitszeiten auf sicherem Boden,  Terra firma,  vergleichen wollen... genausowenig wie Äpfel mit Birnen;-)

 

Gruß

Richard

 

 

 

 

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Gulfstream

Danke Patrick für deine sachliche Sicht ohne ausfällig zu werden. Das schafft offenbar nicht jedermann.

 

Deine beschriebene U Anlage und Beschreibung machen für mich Sinn. Und wahrscheinlich ist es so, wie Richard /Andreas das vermuten: das waren nicht nur 7h...

 

Markus

 

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