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Walter Fischer

Hochspannender deutscher Reise Kn√ľller

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kruser
vor 14 Stunden schrieb Urs Wildermuth:

Nee Jens, so brauchst Du mir nicht kommen. Ein privater SEP..

 

Mrūü§©President,

Jetzt bitte mal langsam, nicht so hektisch.

Nicht ganz alles ist soo ernst gemeint wie geschrieben, meist ist immer auch etwas Humor, Schalk und/oder Satire mit dabei.. 

Im Ernst: Winkel liegt verkehrs-strategisch nat√ľrlich enorm vorteilhaft zum Airport Kloten, voll bewusst.

Trotzdem: Die Anreise mit PW, Anmarsch zum Stellplatz, Startklar machen seines¬†Privatflugzeuges, alles genau √ľberpr√ľfen, checken, berechnen+betanken, WX studieren usw. braucht auch erhebliche Zeit. Ganz zu schweigen vom Zeitaufwand beim Landen ausserhalb von Genf, in der Pampa oder sogar in Frankreich dr√ľben, erneut Zoll, mit √ĖV in die City etc..¬†

Braucht ja alles auch Zeit gell?

 

Der jetzt ach so moderne "Fussabdruck" oder "Footprint" lass wir jetzt mal ganz bewusst aussen vor, denn auch ich ben√ľtze ja sehr gerne¬†meinen fast 3T schweren SUV, 10g√§ngig plus 2 R√ľckg√§nge. Muss aber dazu bemerken¬†dies ist¬†auch n√∂tig, denn die Rampe zum Parking bei der Migros ist hier ūüėܬ†dermassen steil..¬†

 

Freude herrscht!

 

Zitat

Ich werde es wohl sehen, n√§chste Woche komm ich wieder in den Genuss ZRH-GVA im Zug machen zu m√ľssen, nicht zur Stosszeit, vielleicht gibts da noch ein Pl√§tzchen, wo man sich hinsetzen kann....

 

"..machen zu m√ľssen.."¬†¬†

M√ľssen?¬† N e i n, Sie d√ľrfen!

Entspannen Sie sich, freuen Sie sich, schauen Sie aus dem Fester, entdecken neues draussen oder am Gegen√ľber, es wird ein toller Tag, eine tolle Reise. Aber eben nicht wenn ich mich schon im Voraus, eine (!) Woche davor bereits gr√ľn und blau √ľber Theoretisches √§rgere..

 

Wenn ich etwas im¬†Leben gelernt habe dann dies: √Ąrgern lohnt sich nicht. In jeder Situation gibts immer was Positives: Picke dies raus und erfreue Dich daran anstatt an Nebens√§chlichem sich zu √©chauffieren.

 

 

Zitat

 

crowded-train-575x344.jpg

 

Diese Z√ľge kenne ich!¬†

Zu meiner Entschuldigung muss ich jedoch beif√ľgen, dass ich jeweils im Saloon-Wagon, meist ganz am Ende sass..¬†

 

 

In diesem Sinne

Hellau, Hallodria ūü•āGruss

jens


Beilage:
Entschleunige Dich, entspanne Dich, das Leben ist eine fantastische Reise, man muss es nur sehen (wollen)..

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von kruser
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Phoenix 2.0
vor 11 Stunden schrieb quinto55:

Eile und Stress sind oft habituell, wenn ich böse bin könnte ich sagen: hat seine Termine nicht im Griff und/oder ist ein Schaumschläger. [...] Je älter man wird umso besser lernt man sich zu organisieren und erkennt den Bluff......notwendigerweise!

 

Das ist¬†sch√∂n f√ľr Dich, dass Du so gelassen bist und "das Leben" in derart vielen Belangen meisterst. Gratulation (ernsthaft)! Ich sehe es allerdings als problematisch, wenn sozusagen "Meister" (fachlich und erfahrungsbezogen) scheinbar weniger Fortgeschrittenen erkl√§ren wollen, dass sie falsch liegen und es anders sehen und machen sollen, ohne wirkliche L√∂sungen (Verfahren, Methoden, etc.)¬†anbieten zu k√∂nnen. Das funktioniert so nicht, schon gar nicht bei den von Dir selbst angesprochenen¬†Stressmustern, die oft schon in der fr√ľhesten Kindheit ihre Wurzeln haben (was den einen stresst, l√§sst den anderen kalt).

 

Ich bin (kilometerbezogen) bereits einige¬†male mit dem Zug um die Erde gefahren (alles Intercity Strecken). Ich wei√ü, wovon ich rede, wenn ich sage, dass man eine Folge von √∂ffentlichen Verkehrsmitteln aufgrund der Versp√§tungen bei der Bahn nicht (mehr) gut durchplanen kann -¬†Internet, Apps und elektronische Systeme in den Verkehrsmitteln hin oder her - Letztere zeigen einem nur fr√ľhzeitig, dass man es nicht mehr schafft.¬†10 Minuten Versp√§tung mit dem Zug¬†reichen bei ca. 80% der vorgeschlagenen Verbindungen bereits, um den ach so sch√∂nen Plan in den Gully zu schicken!
Wenn ich z. B. von Salzburg nach Wien Meidling fahre, von dort mit der U6 nach Wien West, von dort mit der U3 nach Neubaugasse und von dort mit dem 32A weiter, dann geht das immer wieder komplett daneben, obwohl mir die APP eine Idealverbindung zeigt, mit der ich ideal zum Termin k√§me (nat√ľrlich inkl. 30 Min Puffer). Da dies so oft nicht hinhaut, muss ich einen Zug fr√ľher nehmen und sitze dann mit 60 bis 90 Minuten Puffer herum, wenn es doch glatt l√§uft.
Hier sei noch erwähnt, dass die Wiener Linien, aber auch Verkehrsbetriebe in anderen Städten,  im Rahmen dieser Ketten eher unkritisch sind, da die Intervalle (U-Bahn, Busse) meistens kurz  genug ausfallen und man bei unvorhergesehenen Ereignissen mit dem 30 Minuten-Puffer auskommt. Ausnahme sind Brandalarme in Stationen, Mega-Stau (wg. Bauarbeiten oder Unfällen) oder wenn eine Garnitur liegenbleibt, aber das kommt nicht allzu oft vor.


Das Problem mit den Bahnverspätungen ist, dass die von der APP berechnete Kette bricht und man dann oft bei jedem anderen Verkehrsmittel warten muss (die sind nicht alle zu jedem Intervall gleich ideal connected). Das summiert sich schnell und der Puffer schmilzt dahin; fassungslos stellt man dann fest, wie schnell 30 Minuten (vor allem in Wien) verloren gehen. Auch will man nicht schwitzend und hechelnd beim Kunden oder so auftricksen. Fazit hier: Super-doll berechneter Fahrplan + 30 Minuten Puffer reichen nicht, um gewappnet zu sein. Läuft jedoch alles glatt, steht man mit 30 Minuten Puffer vor dem Ort des Termins. Fährt man zwei dreimal im Monat zu solchen Terminen, plant man mehr Puffer ein, macht man das zweimal die Woche, hat man schnell die Schnauze voll von Kaffeehäusern, Foyers und Co.!

 

Meine Herangehensweise ist, dass ich m√∂glichst¬†mehrere Termine zusammenlege¬†und √∂fter ausw√§rts √ľbernachte. Das nervt bisweilen auch (Hotels, Kumpels belagern, etc.)¬†aber dann kann ich l√§nger schlafen sowie gelassener aufstehen und wei√ü, dass die Bahn nicht als "gro√üe Unbekannte" am Tagesplan steht; da bin ich dann sehr relaxed - somit ist das meine Coping-Strategie. Aber ich fahre notgedrungen auch immer wieder mal in der Fr√ľh hin und am Abend zur√ľck - bin also definitiv am Puls der Problematik.

 

Aber vielleicht bin ich ja auch nur ein Schaumschl√§ger - wer wei√ü...¬†¬†ūü§ó

 

Gruss

Johannes

bearbeitet von Phoenix 2.0

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quinto55

Johannes,

wenn Du Chef w√§rst, welche Mitarbeiter sind dir lieber? Diejenigen die dauernd so tun, als w√§ren sie sich am √ľberarbeiten, oder die, die z√ľgig und ruhig vor sich hinarbeiten u. bei entsprechend zeitkritischen Vorhaben verl√§ssliche Vorschl√§ge machen? Der letzten Gruppe wird meiner Erfahrung nach auch mal ein klares "Nein", geht nicht, oder geht unter den derzeitigen Umst√§nden nicht etc. abgenommen.Souver√§nit√§t¬† in seinem Arbeitsbereich muss man sich erarbeiten und leben....

Das sind allgemeine Erfahrungen aus der Arbeitswelt, niemand sollte sich pers√∂nlich angesprochen f√ľhlen. Tut mir leid, wenn dem so war, das war sicher nicht meine Absicht. Umgang mit Verkehrstr√§ger im Aussendienst ist ein Dauerbrenner. Aber mit der entsprechenden Dokumentation und Strategie kann man das jedem verst√§ndlich machen.

 

Bernhard (LSZH)

bearbeitet von quinto55
typo
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Phoenix 2.0

Hallo Bernhard,

 

ich war mal F√ľhrungskraft und nat√ľrlich verhielt es sich eher so, wie Du es beschrieben hast. Wenn man selber genug (bzw. zuviel) um die Ohren hat, umgibt man sich noch viel lieber mit Leuten, die selbst√§ndig sowie eigenverantwortlich agieren und die in der Lage sind, Probleme ohne st√§ndige R√ľckversicherung zu l√∂sen. Da interessiert es mich nicht, wie der Mitarbeiter ans andere Ende der Welt kommt, er muss die "Mission" erf√ľllen - der Rest (u. a. die Dienstreise)¬†ist auf dem Manager-Radar nicht mal Beiwerk.

 

Was mich in die Diskussion reingesaugt hat ist der Umstand, dass Andreas' und auch Urs' Statements gef√ľhlterma√üen als Nonsense oder All√ľren vom Tisch gewischt wurden. Dem ist aber nicht so, denn man muss sich in die Rahmenbedingungen und auch Erfahrungen des jeweiligen Gegen√ľbers reinversetzen. Kann man das nicht, weil es an eigenen Erfahrungen oder auch M√∂glichkeiten sich konkret (oder generell) reinzuversetzen fehlt, dann fehlt einem m. E. die Kompetenz, sich objektivierend bzw. verallgemeinernd hierzu zu behaupten. Nachdem mir das auch immer wieder passiert (man tippt schneller, als man denkt und kann auch nicht jeden potentiellen Einwand antizipieren), soll das nun nicht das gro√üe Ged√∂hns sein.

 

Das Leben ist nicht perfekt und alle machen Fehler. Viele kriegen eines auf den Deckel daf√ľr, aber mitunter regt man sich bei der Bahn deshalb so schnell auf, weil dort Beamte zu Werke sind und die auch noch pragmatisiert sind, wenn sie Mist bauen (sprich unk√ľndbar), sofern nicht total fahrl√§ssig. Die Privatisierung ist jedoch auch keine L√∂sung, denn das Beispiel U.K. (nach dem Thatcherismus) wurde ja bereits erl√§utert.¬†

 

Unterm Strich getraue ich mich zu sagen, dass die Zeit f√ľr Arbeitnehmer seit den 80ern immer knapper bemessen ist und der Stress somit steigt. Diese Burnout-Thematik (was immer man davon rein wissenschaftlich/schulmedizinisch halten mag, irgendwas ist definitiv¬†dran) war damals noch kein so ein breites Problem. Mein Vater hat in den 80ern Vertragsentw√ľrfe¬†per Post herumgeschickt und dann wurde halt telefoniert und neu geschickt und dgl. Da vergingen Wochen, und der Spa√ü kam nicht zu kurz (es gab meist eine inoffizielle Bar im Keller, wo man gerne mal l√§nger blieb). Er sagt auch ehrlich, dass es eine gute zeit war und dass er froh ist, seit paar Jahren diesen ganzen modernen Irrsinn nicht mehr on the Job erleben zu m√ľssen (am Ende hatte er die Verantwortung √ľber 400 Leute).

 

Heute muss alles "gestern" sein und es wundert dann einen auch nicht, wenn im Zug die Minuten relevant werden, weil man als Dienstleister selber¬†auch seine Vorgaben erf√ľllt bzw. erf√ľllen will, sich das eben √ľber die Wochen und Monate zu Tagen addiert oder weil man einfach dauer-genervt oder verspannt ist. Wenn man dann selbst im Schraubstock steckt, hat man mit anderen, die sich einen (ggf. scheinbar) feinen Lenz machen, dann auch immer weniger Nachsehen.

 

Gruss

Johannes

 

bearbeitet von Phoenix 2.0
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Urs Wildermuth

Hallo Jens, 

 

alles klar, aber wie Du seit sp√§tenstens jetzt weisst, ist die "alle Flugzeugeigner m√ľssen zwingend Million√§re sein" bei mir ein Allergiepunkt, wo ich aktiv werde. Denn dagegen k√§mpfen wir hier u.a. im Forum aber sicher seit dem ich selber fliege massiv an, denn es ist schlicht Bl√∂dsinn.¬†

 

Klar, man braucht Zeit um vorzubereiten, zum Flieger zu gehen und so weiter. Wenn ich aber an den Bahnhof muss und dann Ticket kaufen, umsteigen (was vor allem in Z√ľrich ein Horror ist) und am Ende ist der IC Bahnhof auch selten da, wo ich hin muss.... abgesehen davon, bin ich meist nach einer 4 st√ľndigen Zugfahrt nicht wirkllich zu viel zu gebrauchen, viel zu viel Stress und Aerger.¬†

 

Mit Auto oder Flieger ist das einiges unaufgeregter. Genf hat ne recht gute Anbindung und dort wo ich hin muss (Versoix) wäre La Cote recht nahe. Will man in die Stadt ist Annemasse besser oder halt Genf selber, da ist um diese Jahreszeit auch ein Slot zu kriegen. 

 

Am 3.11.2018 um 01:25 schrieb kruser:

machen zu m√ľssen.."¬†¬†

M√ľssen?¬† N e i n, Sie d√ľrfen!

Nicht wirklich. Dienstreise vom Arbeitgeber, der auf dem Zug als Beförderungsmittel besteht. Glaub mir, ich weiss deutlich besseres mit meiner Zeit anzufangen, als alles in allem 10 Stunden in 3 Tagen im Zug zu verbringen. 

 

Nee, ich reg mich nicht schon voher auf, bringt ja eh nix ich schau halt dass ich nen Zug nehme, der zumindest im Buchungssystem der SBB als nicht √ľberf√ľllt geht und warte sonst, was halt die Reise nochmal verl√§ngert....¬†

 

Privat kriegt man mich da aber keinesfalls rein. Gl√ľcklicherweise denkt meine Frau auch so und mit Kleinkind ist das eh keine Option und auch viel zu teuer.¬†

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kruser
Am 3.11.2018 um 10:22 schrieb Phoenix 2.0:

..Ich sehe es allerdings als problematisch, wenn sozusagen "Meister" (fachlich und erfahrungsbezogen) scheinbar weniger Fortgeschrittenen erkl√§ren wollen, dass sie falsch liegen ÔĽŅund es anders sehen und machen sollen, ohne wirkliche L√∂sungen (Verfahren, Methoden, etc.)¬†anbieten zu k√∂nnen. Das funktioniert so nicht, schon gar..

 

Niemand will hier jemandem was erkl√§ren was Sache ist oder gar umerziehen.. "Umerziehen"¬†habe ich vor 30J endg√ľltig abgelegt, √ľberlasse ich den Polizisten, Lehrern und Popen, die kriegen ūüėÖ¬†nicht genug davon..¬†

 

Habe nur dargelegt, wie  ich  es mache und dabei auch sehr gut gefahren bin.

Ein kleiner Wink trotzdem: Man kann nat√ľrlich nicht einfach umschalten und "klick". Vielmehr braucht's¬†√úbung, viele Versuche. Hatte jedenfalls durchschlagenden Erfolg damit, deutlich h√∂here Ums√§tze, Gewinn, mindest 25% weniger Aufwand/Arbeit, viel mehr Zeit f√ľr meine Kunden f√ľr pers. Gespr√§che und freitags ab 13 Uhr grosse Befriedigung und Ruhe zu Hause,¬†Zeit diverses zu √ľberdenken und zu planen.¬†Geht nat√ľrlich nicht eben so in allen¬†Berufen, klaro, aber auch der Fabrikarbeiter, der da h√§mmert hat kleine Nischen, sicher aber¬†privat zu Hause.¬†

 

Grundmotto: Mehr Gelassenheit und Ruhe, keine Hektik/Aufregungen wg. jedem "Kleinmist"

  

 

vor 13 Stunden schrieb Urs Wildermuth:

..alles klar, aber wie Du seit sp√§tenstens jetzt weisst, ist die "alle Flugzeugeigner m√ľssen zwingend Million√§re sein" bei mir ein Allergiepunkt, wo ich aktiv werde.ÔĽŅ.

 

Hab ich aber nie behauptet.¬†Schwamm dr√ľber, schon lange vergessen,¬†und Dir eine tolle Woche!

 

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†So, habe ūüėܬ†fertig!¬†

 

Nein, kleiner Seitenhieb sei bitte noch erlaubt, leicht böse, muss ich aber einfach  loswerden, aber halb so schlimm als gedacht:

F√§llt mir einfach auf, ausgerechnet jene Personen welche da schreiben sie seien im Dauertress, in Hektik und mit zu wenig Zeit, besoners im oder wegen dem Zuge,¬†schreiben tats√§chlich am allermeisten, am l√§ngsten..¬†¬†¬†-¬† Also eventuell, rein theoretisch nat√ľrlich, haben etwa doch (fast) genug Zeit?

 

 

Gruss und¬†ūüĆī¬†r e l a x!

jens 

ūüėČ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hunter58

Und da haben wir Steuerzahler dich zwi L√∂cher f√ľr Milliarden bauen lassen damit Brig ein Vorort von Bern wird und Lugano einer von¬†Z√ľrich....

 

Halt, da stand in den Abstimmungunterlagen doch etwas von G√ľterverkehr auf der Schiene...!!!

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quinto55
vor 23 Stunden schrieb Urs Wildermuth:

Nicht wirklich. Dienstreise vom Arbeitgeber, der auf dem Zug als Bef√∂rderungsmittel besteht. Glaub mir, ich weiss deutlich besseres mit meiner Zeit anzufangen, als alles in allem 10 Stunden in 3 Tagen im Zug zu verbringen.¬† ÔĽŅ

 

@Urs:  ja wenn dich dein Arbeitgeber dazu verdonnert hast Du keine andere Wahl. Ich hoffe Du hast es auch als Arbeitszeit mit entsprechenden Spesen abgerechnet.

Vielleicht wird es sich dein Arbeitgeber beim n√§chsten Mal anders √ľberlegen und eine kosteng√ľnstigere Variante suchen.

 

Am 3.11.2018 um 18:15 schrieb Phoenix 2.0:

Das Leben ist nicht perfekt und alle machen Fehler. Viele kriegen eines auf den Deckel daf√ľr, aber mitunter regt man sich bei der Bahn deshalb so schnell auf, weil dort Beamte zu Werke sind und die auch noch pragmatisiert sind, wenn sie Mist bauen (sprich unk√ľndbar), sofern nicht total fahrl√§ssig. Die Privatisierung ist jedoch auch keine L√∂sung, denn das Beispiel U.K. (nach dem Thatcherismus) wurde ja bereits erl√§utert.¬†

 

Unterm Strich getraue ich mich zu sagen, dass die Zeit f√ľr Arbeitnehmer seit den 80ern immer knapper bemessen ist und der Stress somit steigt. Diese Burnout-Thematik (was immer man davon rein wissenschaftlich/schulmedizinisch halten mag, irgendwas ist definitiv¬†dran) war damals noch kein so ein breites Problem. Mein Vater hat in den 80ern Vertragsentw√ľrfe¬†per Post herumgeschickt und dann wurde halt telefoniert und neu geschickt und dgl. Da vergingen Wochen, und der Spa√ü kam nicht zu kurz (es gab meist eine inoffizielle Bar im Keller, wo man gerne mal l√§nger blieb). Er sagt auch ehrlich, dass es eine gute zeit war und dass er froh ist, seit paar Jahren diesen ganzen modernen Irrsinn nicht mehr on the Job erleben zu m√ľssen (am Ende hatte er die Verantwortung √ľber 400 Leute).

 

Heute muss alles "gestern" sein und es wundert dann einen auch nicht, wenn im Zug die Minuten relevant werden, weil man als Dienstleister selber¬†auch seine Vorgaben erf√ľllt bzw. erf√ľllen will, sich das eben √ľber die Wochen und Monate zu Tagen addiert oder weil man einfach dauer-genervt oder verspannt ist.

 

@Johannes

¬†das ist aber eine andere Baustelle, das ist klar? Sie hat mit dem Thema Mobilit√§t/Arbeit nicht unmittelbar zu tun. Richtig ist, die Angestellen/Arbeiter sind in den letzten 30 Jahren dank technischem Fortschritt und Digitalisierung produktiver geworden. Die "Taktzahlen" und auch die Kontrollm√∂glichkeiten haben sich ebenfalls deutlich erh√∂ht. Ob sich das auf dem Lohnzettel und der Zufriedenheit wiederspiegelt ist noch eine ganz andere Frage. Es ist auch klar,¬† diese √Ąnderungen im Berufsleben, bzw. die h√∂heren Anforderungen bilden sich √ľber die Fehlertorleranzen ab. Wenn Dir weniger Fehler zugestanden werden, wirst Du es auch bei anderen weniger tolerieren. Krasses Beispiel, Du bist in einem reinen Dienstleistungsbetrieb, du gehst privat ganz anders in einen anderen Dienstleistungsbetrieb hinein wenn du was brauchts. Hier aber jetzt glauben zu k√∂nnen, ich kenne "das Mass der Dinge" ist falsch! Den in der Regel sind auch dort Anforderung und Kontrollszenarien aufgebaut und die Leute dort versuchen in der Regel das beste draus zu machen. Wir sind uns da wahrscheinlich einig. Die Verbindung dieses Komplexes zur (Bahn-) mobilit√§t besteht am Rande.

 

An anderer Stelle habe ich geschrieben: ICE ist eine Erfolgsgeschichte, dabei bleibe ich. Die Engl√§nder w√§ren froh sie h√§tten so ein System. Nur Erfolg muss auch entsprechende gemanaged werden, High-Tech ICE und Bahnhofstechnologie wie vor 100 Jahren geht halt nicht. Beim ICE hiesse das z.B. wie in Japan, Zugangskontrollen zu den Bahnsteigen. Es ist absolut √§rgerlich, wenn ein ICE wegen √úberf√ľllung nicht fahren kann und pl√∂tzlich eine Versp√§tung von 20 min und mehr generiert die sich auch wieder auf das ganz ICE-System auswirken. Damit ist das System einer Hochgeschwindigkeitsbahn ad absurdum gef√ľhrt.¬† Es ist aber noch unertr√§glicher wenn Reisende glauben,¬† sich dann am Zugchef "ihr M√ľtchen k√ľhlen" zu k√∂nnen. Der ist "die √§rmste Sau" in dieser Kette! Die entsprechenden Kreaturen in den mittleren und oberen Etagen m√ľssten jetzt am Bahnsteig erscheinen und sich "der Meute" stellen und sich vor ihre Leute stellen. Das machen sie nat√ľrlich nicht. ...

Das diese Gemengelagen zu einem zunehmend egoistisch geh√§ssigem sozialen Klima f√ľhrt (..ich habe ja schliesslich daf√ľr bezahlt!) und jede 2 Min. Versp√§tung schon zur Staatskrise ausgerufen wird ist halt dann das traurige Ergebnis und da erwarte ich Zur√ľckhaltung und die notwendige Gelassenheit.¬† Um diesem Dilemma zu entgehen brauchts entsprechende Vorbereitungsmassnahmen wenn man beruflich mit der Bahn unterwegs ist. Die m√ľssen dann bei den entsprechenden Chefs auch so kommuniziert und dokumentiert werden. Dieser Weg ist nicht zu untersch√§tzen! Wie alle grossen Firmen in Deutschland, die Bahn h√∂rt mehr auf die Industrieverb√§nde als auf ihre Kunden. Man k√∂nnte auch schauen an welcher Stelle politischer Druck entsteht und sich √ľberlegen ob man dort unterst√ľtzt.

Aber dann wären wir z.B. auch beim Bahnausbau,  z.B. beim Drama um Kleingärten an der Oberrheinstrecke (Basel-Karlsruhe)........

Das ist dann schon wieder eine andere Baustelle und wieder eine Stufe höher in der Verkehrspolitik.

 

Bernhard (LSZH)

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Phoenix 2.0

@Bernhard: Stimme Dir prinzipiell zu, letztendlich hängen von einer Metaebene betrachtet halt die Dinge zusammen bzw. korrelieren, sodass eine isolierte Betrachtung ab einem gewissen Punkt schwer möglich ist.

 

Das mit der Taktung aus Deinem Posting¬†ist ein sch√∂nes Beispiel. Wie haben uns in den letzten 30 Jahren quasi als √∂konomie- und innovationsgetriebene Gesellschaft von einem "286er" zu einem" Multicore-System" entwickelt, wo nur Speed, Effektivit√§t, Effizienz, Durchsatzraten und Leistung z√§hlen. Fr√ľher schaute man nach Japan und staunte ob des Drucks im Schulsystem und am Arbeitsmarkt. Deswegen gibt es dort auch die "U-Bahn-Stopfer" sowie die Zutrittssysteme - damit es m√∂glichst reibungslos flutscht (eben auch der √∂ffentliche Verkehr).
Unser Kanzler war neulich in Singapore und S√ľdkorea - und war fasziniert von Schulsystem und Co. Mir w√§re lieber, er f√ľhre nach Finnland oder Norwegen und w√§re dort fasziniert, aber man ist eher auf dem Weg zu einem Hybrid aus neotraditionellem Leistungstr√§ger¬†und digitalisiertem¬†(total vernetzten) B√ľrger, anstatt zu etwas anderem. Wir profitieren letztendlich nicht - entgegen wie in den 50ern u. a. von Leuten wie Vannevar Bush prophezeit wurde - von der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung, sondern wir konkurrieren mit ihr bzw. m√ľssen uns adaptieren. Cyberphysikalische und andere intelligente Systeme¬†werden menschlich, und Menschen m√ľssen wie Maschinen/Roboter werden, um mithalten zu k√∂nnen (anstatt sich ein sch√∂neres Leben machen zu k√∂nnen). Am Thema von Chaplin oder Fritz Lang hat sich nicht viel ge√§ndert, au√üer dass nun eine fortgeschrittenere Stufe der Industrialierung (Digitalisierung) stattfindet.

 

Wer es noch nicht kennt (Sophia) und hier die entscheidende Szene von "Ex Machina". Eine m. E. außerordentlich gruselige Koinzidenz. Es ist zwar noch ein weiterer Weg, aber hell yeah... zwischen 1945 und der Erstauslieferung der B707 lagen 13 Jahre! Verhältnismäßig gleich schnell läuft es im Hintergrund mit der Digitalisierung.

 

Auch die Schweiz hat dem Grundeinkommen eine Absage erteilt. Bei den Werkt√§tigen und Angestellten ist der Gedanke, dass nur jemand was erhalten soll, der leistet, tief verankert (das ist auch absolut¬†nachvollziehbar) und √Ąngste bestehen, dass das System von Unbefugten ausgenutzt werden k√∂nnte. √úbernehmen aber immer mehr AI-Systeme und Roboter unsere Jobs (siehe Amazon-Shops ohne Kassen, Industrie, Verkehr, etc.), dann m√ľssen¬†die Menschen¬†entweder eine Art Grundeinkommen, welches aus dieser digitalisierten Wertsch√∂pfung ausgehoben wird, erhalten, oder viele treffen sich in Zeltst√§dten wieder. Wie genau das gehen soll und welche Probleme es geben k√∂nnte (z. B. Preissteigerungen, wenn alle pl√∂tzlich "einfach so" (mehr) Geld ausgeben k√∂nnen, sollen sich die VWL'ler und sonstigen √Ėkonomen ausbaldowern). Die digitale Disruption wird kommen bzw. l√§uft schon - das ist so fix wie das Amen in der Kirche. Das Einzige, was dies aufhalten k√∂nnte, w√§re ein gro√üer Krieg, eine Pandemie oder eine gewaltige Naturkatastrophe.

 

Sorry f√ľr das "d√ľstere" OT!
 

Gute Nacht

Johannes

 

[Edit: Ergänzung}

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Lubeja

Mittwochmorgen, 8:15 Uhr, live aus dem Interregio 16 von Olten nach Bern - etwa 75% load factor, mein Nebensitz ist frei. Gesagt hat seit der Abfahrt in Olten kein Mensch etwas. Vier Menschen in meinem Blickfeld dr√ľcken am Schmartf√∂n rum, zwei auf dem Notebook, zwei h√∂ren Musik. Irgendwo raschelt eine Zeitung und¬†jemand¬†putz sich verhalten die Nase, w√§hrend wir kurz vor Lyssach mit 200 Sachen an der Blechlawine auf der A1 vorbeifliegen. War gestern auch so. Vorgestern auch. Die Sonne vertreibt gerade den Nebel... Stress? Sieht anders aus.¬†ūüėé

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Urs Wildermuth

Nun, ich kann nur sagen, mein Eindruck hat sich bestätigt....

 

Z√ľrich - Genf war soweit ok... weiter nach Versoix im Regionalzug, 4 minuten zu fr√ľh abgefahren. War ok, war zuf√§llig schon drauf.

Gestern abend kurz nach Genf rein, was essen, Café de L' Aviation. 

SBB App gibt eine gute Verbindung via Coppet, garantierter Anschluss. 

Ankunft in Coppet im Regen und Kalt wie die Sau zur Zeit. Bei der Einfahrt kommt uns der "garantierte" Anschluss entgegen!!!

 

Also eine Stunde draussen warten (es gibt in der Welschschweiz keine Busse nach 9 Uhr Abends und Taxis wollen 250.- Vorauszahlung per Kreditkarte bevor die nur kommen). Der n√§chste Zug f√§hrt 3 Minuten zu fr√ľh ein und macht die gleiche Nummer wieder. Als der Anschlusszug aus Genf einf√§hrt haut der ab. Also hat das System.¬†

 

Unglaubliche Sauerei. Ergibt ne massive Beschwerde nutzen wirds eh nix. 

 

Von nun an kann mich wer auch immer mal, NIE wieder mit dem Zug. Die Stunde in der Saukälte kostet mich wohlmöglich das Flightsimweekend, da sie meiner Erkältung mit beginnender Bronchitis nicht gerade wohlgetan hat.... 

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Urs Wildermuth

Und es geht weiter... Da reisst man sich den Arsch auf um noch auf den fr√ľheren Zug zu kommen und etwas Zeit mit der Familie zu gewinnen, die seit 3 Tagen auf einen wartet... KEINE der Verbindungen in der App funktionieren weil jeder Zug f√§hrt wann er will. Ex Versoix wieder 3 min zu fr√ľh.... geht. In Genf gerannt wie ein Irrer um den Zug zu erwischen und Mittagessen sausen gelassen (Den KFC kann man auch rauchen, um 12 Uhr Mittags EIN Schalter offen und sowas nennt sich fast food??? und dann ist der ICE schon mal¬†6 Minuten hintendrein, heisst im Z√ľrich HB kann man wieder nen Hindernisslauf irgendwo hin machen und wenn man Gleis 72 gefunden hat ist der Zug weg... den Anschluss auf dem Gleis nebenan kann ich vergessen.¬†

 

Soviel dazu dass doch 5 minuten nix ausmachen. Oh doch, tun sie. 

 

Ne ne... hat alles gehalten was versprochen war. 3 Tage Zug, 2 Tage √Ąrger.¬†

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AlphaSierra
vor 5 Stunden schrieb Urs Wildermuth:

Ne ne... hat alles gehalten was versprochen war. 3 Tage Zug, 2 Tage √Ąrger.¬†

 

√Ąrger gibt es durchaus auch mit dem Flugzeug, etwa bei meinen letzten zwei Fl√ľgen nach Genf: vorletztes Mal hatte ich¬†meinen Anschlusszug nicht erwischt, da dieser p√ľnktlich abfuhr, aber mein Flug versp√§tet war... Auch letztes Mal habe ich den Zugsanschluss verpasst. Diesmal war der Flug zwar mehr oder weniger p√ľnktlich, nur war mein Gep√§ck nicht dabei... Das bedeutete dann rund¬†45 Minuten Schlage stehen bei der Gep√§ckermittlung!

 

Es liegt also nicht nur immer am Zug. Aber ich gebe dir Recht, die Zugsverbindungen von Genf Richtung Deutschschweiz und umgekehrt waren diesen Sommer/Herbst ausgesprochen m√ľhsam (und apropos KFC Genf: dort braucht's Geduld, denn das war die weltweit erfolgreichste Neuer√∂ffnung von KFC, nur dieser generierte¬†innerhalb eines Monats nach Er√∂ffnung eine Million Dollar Umsatz; dies als Klammerbemerkung).

 

Gruss Andreas

bearbeitet von AlphaSierra
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Lubeja

Urs, ich will nicht st√§nkern, aber ich nutze seit gut 10 Jahren den √ĖV zur Arbeit. Du darfst mich daher durchaus als Nutzer mit fortgeschrittenen Kenntnissen betrachten, zumal ich aus einer B√§hnlerfamilie stamme und das System dahinter f√ľr einen Laien ziemlich tief kenne. Nat√ľrlich ist¬†dabei einiges an Versp√§tung zusammengekommen - aber das ein Zug dermassen zu fr√ľh abgefahren ist, habe ich nicht ein einziges Mal erlebt, maximal vieleicht mal 15, 20 Sekunden, bevor der Zeiger gesprungen ist. Und diese F√§lle kann ich an einer Hand abz√§hlen. Wenn ich feststelle, dass systematisch¬†3 bis 4 Minuten¬†zu fr√ľh gefahren wird, w√ľrde ich erst mal meine Uhr des ungenauen Ganges verd√§chtigen.ūüėĮ

 

So etwas ist schlicht nicht m√∂glich, es sei denn, es war an dem Tag (wegen Bauarbeiten z.B.) ein Sonderfahrplan g√ľltig. Dies w√§re aber in der App hinterlegt und auch via¬†Anzeigen & Lautsprecherdurchsagen kommuniziert. Des weiteren f√§hrt der Regioexpress¬†ab Coppet nach Genf bis Mitternacht halbst√ľndlich. Und der Regio macht eine Kurzwende und folgt dem RX postwendend - einfach sitzenbleiben¬†w√§re unter normalen Umst√§nden die k√ľrzeste und w√§rmste L√∂sung gewesen. Also entweder suchst du abnormale Umst√§nde, oder das Pech¬†verfolgt dich.ūüėČ

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Alexh

@Urs Wildermuth

Als ehemaliger Eisenbahner kann ich Lubeja nur zustimmen. Ein Zug f√§hrt nicht einfach so zu fr√ľh ab, dann geht entweder deine Uhr falsch oder der Fahrplan den du hast ist nicht korrekt. Als Einzelfall kann das vielleicht mal¬†vorkommen, aber nicht in der H√§ufigkeit wie du das unterstellst.

 

Gruß Alex

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Urs Wildermuth

Hallo Alex und Lukas,

 

ja, das habe ich auch gedacht. Wir waren aber Zeugen in Coppet am Dienstag Abend. Der Zug in Richtung Versoix hat die Station 2x hintereinander VOR der Einfahrt des Zugs aus Genf verlassen und zumindest der 2. Zug aus Genf kam fahrplanmässig. Ebenso gibt die APP dies als Verbindung von Genf nach Versoix. Die Fahrplandaten kamen aus der SBB App live an dem Abend. Dazu hatte man uns in Genf gesagt (SBB Personal) der Anschluss sei garantiert, es werde gewartet. Dies war nicht der Fall, 2x hintereinander am Dienstag!!

 

Meine Uhr ist √ľbrigens eine, die sich die Zeit von den GPS Satelliten holt. Garmin D2. Denke die kann gar nicht falsch gehen. Sie stimmte √ľbrigens auch mit dem Handy √ľberein, welches ja auch Netzwerkzeit hat.

 

Gem√§ss einigen sehr w√ľtenden Welschen dort passiert dies √∂fter und ist Gegenstand von heftigem √Ąrger bei der dortigen Kundschaft. Vor allem weil zwischen den Z√ľgen jeweils eine volle Stunde Wartezeit liegt und Coppet komplett am Arsch der Welt liegt, es gibt dort auch keine Busse oder Taxis, bzw die wollen auf Telephonanruf 250 CHF Vorkasse damit sie nur raus kommen.

 

Wer also Genf-Versoix muss, der sollte die Verbindung √ľber Coppet vergessen. Ebenso muss man aufpassen, denn die Zonenkarten die man im Hotel kriegt decken diese Verbindung nicht ab, da Coppet ausserhalb der Zone 10 liegt.

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Urs Wildermuth
vor 11 Stunden schrieb Lubeja:

Des weiteren f√§hrt der Regioexpress¬†ab Coppet nach Genf bis Mitternacht halbst√ľndlich.

Tut er nicht. Nur Fr/Sa/So, jedenfalls wenn man nach Versoix will. Nach Genf gibts noch einen, der zwischendurch fährt, der hält aber nicht in Versoix.

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Walter Fischer

Das waren noch Zeiten, als in einem solchen Fall der Stationsvorstand Giezendanner einen G√ľterzug mit dem Sputnik Schlusswagen anhalten liess, und man einsteigen konnte zum Zugbegleiter Oski Huber in sein fahrbares Kafi Fertig Abteil mit WC und Wellensittich.

 

Gruss Historiker Walti

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cosy
On 10/29/2018 at 1:30 PM, Phoenix 2.0 said:

Japan wäre mein Ding! Dort gilt es als Tugend, möglichst leise und bedacht zu sein, um andere (auch Fremde) nicht zu stören.

Es ist sogar so, dass in der Metro oder in den Z√ľgen telephonieren am Platz nicht erlaubt ist. Man steht auf, entschuldigt sich bei den umliegenden Paxen, und geht in den Ein/Ausstiegskorridor, um zur√ľckzurufen (nie am Platz einen Anruf abnehmen!)

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cosy
On 11/8/2018 at 8:54 AM, Lubeja said:

So etwas ist schlicht nicht m√∂glich, es sei denn, es war an dem Tag (wegen Bauarbeiten z.B.) ein Sonderfahrplan g√ľltig.

Doch. Vor sehr kurzer Zeit hat mir eine Zugchefin erkl√§rt, dass das interne Reglement eine Verspr√§tung bis 3 min. nicht als Versp√§tung behandelt, die auf der App und im Zugsverkehrs-St√∂rungssystem gelistet werden muss (Verzeihung wegen dem Begriff, ich weiss nicht wie die SW hinter den Versp√§tungsbildschirmen heisst). Es gibt nun aber einige Verbindungen, die in diese L√ľcke fallen, weil, wenn der abgehende z.B. p√ľntklich ist und der erwartete mit 3' zu sp√§t unterwegs ist und dann aus irgendeinem Grund in der Einfahrt in den BHF Lausanne warten muss, kommen 7' ungemeldete Versp√§tung zusammen und meine Fortsetzung auf der Simplonlinie ist weg. Das Gleiche in der gleichen Woche √ľber die Strecke Biel-Lausanne bei Yverdon- diesmal aber wegen Elektronikst√∂rung am ICE. 200m vor dem Perron von Yverdon stand der Zug w√§hrend 35'- keine News. Dann habe ich den n√§chsten Stundentakt ri ZH grad noch so erwischt. Aussteigen durften wir nicht - obwohl der BHF in Sichtweite war (wir waren auf der H√∂he des Fachhochschulgeb√§udes). fYI: hab seit etwa bald 20 Jahren das GA.

bearbeitet von cosy

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AlphaSierra
vor 2 Stunden schrieb cosy:

Doch. Vor sehr kurzer Zeit hat mir eine Zugchefin erklärt, dass das interne Reglement eine Versprätung bis 3 min. nicht als Verspätung behandelt, die auf der App und im Zugsverkehrs-Störungssystem gelistet werden muss 

 

Das gilt f√ľr die Versp√§tungen (was¬†bis zu drei Minuten eben keine Versp√§tung im fahrplantechnischen Sinn ist). Aber das der Zug zu fr√ľh abf√§hrt, das gibt es nicht, jedenfalls habe ich das in meinen 25 Jahren als GA-Besitzer noch nie erlebt. Wie hier schon gesagt, sind Sonderfahrpl√§ne m√∂glich; so f√§hrt beispielsweise¬†am Wochenende der IC Basel-Bern in letzter Zeit h√§ufig um xx.28 Uhr statt wie sonst immer um xx.31 Uhr ab Basel SBB.¬†Das ist aber im Fahrplan so vermerkt, es handelt sich dabei¬†somit nicht um eine¬†zu fr√ľhe Abfahrt.¬†In Frankreich¬†hingegen ist dies unter Umst√§nden m√∂glich. Dort gilt zumindest f√ľr die TGV eine "gate closing time" von zwei Minuten vor planm√§ssiger Abfahrtszeit. Wenn dann niemand mehr einsteigt, dann ist es m√∂glich, dass der TGV bereits bis zu zwei Minuten vor der Zeit abf√§hrt. Aber auch dies wird¬†(von den franz√∂sischen Eisenbahnen) klar kommuniziert...

 

Gruss Andreas

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cosy
1 hour ago, AlphaSierra said:

Aber das der Zug zu fr√ľh abf√§hrt, das gibt es nicht,

Hab ich auch nie behauptet. Aber die nicht registrierten 3' waren vorletzte Woche eben 7' . Nichts gegen SBB. Im Vergleich sehr teuer, aber ok.

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Phoenix 2.0

Heute aus Wien heimgefahren. Alles ohne Stress (weil Heimfahrt), aber durchaus ein "Erlebnis". 

 

Städtischer Bus hatte 6 Minuten Verspätung (bei 10 Min Intervallen ist das was), und das um 11:00 Uhr an einem Freitag, wo der "Freitags-Wahnsinn" erst ca. 45 Minuten später beginnt.

Bei Ankunft am Bahnhof sehe ich auf den Monitoren, dass der Zug 10 Min Verspätung hat. "Cool", denke ich , das Schicksal ist mir gnädig und egalisiert den Bus, weshalb ich keinen Stress habe und das Ticket noch am Schalter kaufen kann (billiger als im Zug). Entspanntes Gehen zum Bahnsteig und dann - kein einziger Sitzplatz, sogar die Premium-Klasse ist voll  - dort bleibt jeder zweite Sitz frei. Naja, Freitag halt - die Studis fahren heim und in St. Pölten (30 Minuten Fahrtdauer) steigen genug aus. Ich sitze also im Aufgang auf meinem Koffer und bereue ein weiteres mal das Investment in den Alu-Rimowa nicht, weil ich als schlanker Bengel gut drauf sitzen kann und er sich unter mir nicht deformiert.

Pl√∂tzlich - unverst√§ndliches Gestammle aus der PA, irgendwas mit "auf unbestimmte Zeit". Mir wird nun klar, das kann dauern. Eisige Luft f√§llt - trotz nebligem Novembertages - aus den Klima-Ritzen auf meinen R√ľcken, weshalb ich mich in eine andere Ecke verziehe. Ich sitze und beobachte gestresste MitfahrerInnen; mit etwas Disziplin schaffe ich es zudem, nicht in das allgemeine Schimpfen und Klagen der neben mir Stehenden einzustimmen;¬†lieber Energie sparen und f√ľr mich bleiben ist die Devise. Da ich tiefer sitze, √ľbersieht man mich ohnehin, und eine Gruppe mir abgewandter¬†junger Damen erfreut zeitweise mein Gem√ľt (ideale Blickh√∂he).¬†ūüėä
Mit 38 Min Versp√§tung geht es schlie√ülich los;¬†dann erfahren wir, dass wir die alte Strecke zw. Wien und St. P√∂lten nehmen, weil auf der neuen Strecke "eine Rettungsaktion l√§uft" (bislang finde ich nichts in lokalen Online-Zeitungen). Es geht langsam und mit st√§ndigen Stopps (andere umgeleitete Z√ľge und so vorbeilassen) dahin.¬†Letztendlich¬† komme ich mit¬†√ľber 60 Min Versp√§tung ans Ziel, doch nach dem ersten planm√§√üigen Halt¬†konnte ich eh einen Sitzplatz ergattern.

Andere Reisende erzählten an ihren Smartphones ebenfalls ihre Geschichten, die von steckengebliebenen Straßenbahnen handeln, weshalb die den Zug vorher versäumt haben, oder von verspäteten S-Bahnen usw.

 

Da es sich um eine spezielle Sache handelt (angeblich ein Unfall), soll hier keinen Wirbel¬†drum gemacht werden... aber solche kapitalen Versp√§tungen kommen auch regelm√§√üig vor (technische St√∂rungen, etc.). ICEs aus Deutschland kommen gerne mal bereits mit 15 bis 45 Minuten Versp√§tung nach AUT herein, und holen das bis Wien nat√ľrlich niemals auf; deshalb meide ich sie, obgleich ich diese Z√ľge gerne mag, weil so laufruhig und leise).¬†Man muss also, egal wie man unterwegs ist, eigentlich Stunden als Puffer einplanen. Ob per Auto, Zug oder Flugzeug....

 

Fr√ľher, als es die marktwirtschaftliche "Produktivit√§ts-Neurose" noch nicht so fortgeschritten war, konnte man sowas leichter hinnehmen und wegstecken, da es oft durch weniger enge Terminpl√§ne leichter absorbiert werden konnte. Heute fehlt einem die verlorene Zeit allzu oft wo..., und darum geht es mir. Von Arbeitnehmern, Partnern, Lieferanten, etc. erwartet man Perfektion, aber das System in dem man sich bewegt ist nicht perfekt.
Fragt sich, wie das zu l√∂sen sein soll. Wenn sie nach all¬†den Jahren nicht mal die Z√ľge hinkriegen sowie die st√§dtischen √Ėffis, wie sollen dann selbstfahrende Autos, LKW und das sagenhafte Internet der Dinge alles und jedes √ľberwachen und steuern? Diese k√ľnstliche Intelligenz muss wirklich sagenhaft intelligent sein, um das alles hinzukriegen..., vor allem um erst mal eigenst√§ndig den Pfusch der Softwareentwickler auszubessern und sich dann von selbst weiterzuentwickeln. Eines Tages "berechnet" sie mitunter, dass wir Menschen ein sinnloses Spiel spielen und lieber zuhause bleiben und abchillen sollten - und schaltet alle¬†Verkehrsmittel ab. Das w√§re f√ľr mich die ironischte Ironie des Schicksals, die ich mir derzeit ausmalen kann... DAS w√§re wahrhaftige Intelligenz!!¬†ūüėú

 

 

Gruss

Johannes

bearbeitet von Phoenix 2.0
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