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MarkusP210

CO2-Fussabdruck - Möglichkeiten und Wege zur Verbesserung der Situation

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Dierk

Ein Autopilot im Fahrzeug macht die Strecke nicht gerade. Arbeiten während der Fahrt würde nur auf Autobahnen funktionieren, niemals im normalen Überland- und Stadtverkehr. Zu viele Kurven, zuviel bremsen und beschleunigen, zuviele Kreisel usw. 

 

Ich bin auch mal 2 x 55 km  jeden Tag gependelt, ca. 85% davon Autobahn, das Fahren geht auch ohne Autopilot so weitestgehend unbewusst und ist eine Art Meditation, nur eben mit geöffneten Augen. Nach spätestens zwei Wochen reine Routine. 

 

Das die Flotte in so wenigen Jshren komplett auf Emobile umgestellt wird ist komplett realitätsfreie Utopie und wird auch dann nicht passieren, wenn Greta noch eine militante Zwillingsschwester hätte. 

 

Die Öl-basierte Infrastruktur mit Tankstellen etc. wird schon wegen den ganzen LKW und Baumaschinen während mind. den nächsten 30 Jahren bestehen bleiben. Irgendwann wird man dann lieber das Öl aus gequetschten Algen herstellen als in jeden LKW einen 3 Tonnen Lithium Akku einbauen. 

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Touni
30 minutes ago, Dierk said:

Ein Autopilot im Fahrzeug macht die Strecke nicht gerade. Arbeiten während der Fahrt würde nur auf Autobahnen funktionieren, niemals im normalen Überland- und Stadtverkehr. Zu viele Kurven, zuviel bremsen und beschleunigen, zuviele Kreisel usw. 

 

Deswegen rede ich ja von FSD - Full Self Driving. Das Auto hat dann z.B. auch kein Lenkrad mehr, da es nicht dazu entwickelt wurde von Menschen manuell gefahren zu werden...

 

Quote

 

Ich bin auch mal 2 x 55 km  jeden Tag gependelt, ca. 85% davon Autobahn, das Fahren geht auch ohne Autopilot so weitestgehend unbewusst und ist eine Art Meditation, nur eben mit geöffneten Augen. Nach spätestens zwei Wochen reine Routine. 

 

Jep, hatte ich auch eine Zeit lang - kann ich so bestätigen. 🙂 Bei FSD wirst du aber schlafen, arbeiten oder Filme schauen können.

 

Quote

Das die Flotte in so wenigen Jshren komplett auf Emobile umgestellt wird ist komplett realitätsfreie Utopie und wird auch dann nicht passieren, wenn Greta noch eine militante Zwillingsschwester hätte. 

 

Werden wir sehen. Aktuell sind wir erst bei 4% Marktanteil bei den Neuwagen 2019. Nächstes Jahr wird es mind. doppelt so viel.

 

Quote

Die Öl-basierte Infrastruktur mit Tankstellen etc. wird schon wegen den ganzen LKW und Baumaschinen während mind. den nächsten 30 Jahren bestehen bleiben. Irgendwann wird man dann lieber das Öl aus gequetschten Algen herstellen als in jeden LKW einen 3 Tonnen Lithium Akku einbauen. 

 

Baumaschinen werden bald ersetzt. Dort sind die Vorteile und Einsparungen ja noch grösser als beim PKW. Allein dass die Bauarbeiten keine Abgase und Lärm mehr ausgesetzt sind.

 

Bzgl. LKW: Im Sommer soll ja der Tesla Semi Truck mit 1000 km Range als 40t auf den Markt kommen. Mit einem Verbrauch von 100 kW auf 100 km. Das macht Stromkosten von Fr. 16.- / 100km vs. Dieselkosten von Fr. 60.- bei 35l/100km da kannst du dir die Ersparnis aufs Jahr selbst ausrechen. Genau in dem Bereich schenkt das deutlich mehr ein inkl. der wegfallenden Wartung.

 

 

Edited by Touni

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Touni
37 minutes ago, Pioneer300 said:

Ahja, toll. Aber der "Autopilot" erkennt noch nichtmal Verkehrsschilder (greift auf Google-Daten zurück, was natürlich sehr geil ist bei Wechselschildern und den günstigen Bussen in der Schweiz. Und da willst Du mir was vom vor der Tür stehenden selbstfahrenden Auto erzählen? Das wird noch viele viele Jahre dauern.

 

Jep, absolut nervig. Wird hoffentlich bald per Update nachgeliefert. Das konnte schon mein Golf 7 aus 2014 relativ gut.

 

Sie haben ja auch auf den Regensensor verzichtet. Bei wenig Regen ist das Ding nie automatisch angesprungen. Vor zwei Wochen kam da auch ein Update mit einer Verbesserten Machine Learning Modell zur Regenerkennung, jetzt klappt wieder wie beim Golf seit Jahren gewöhnt 😄

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Phoenix 2.0
vor 9 Minuten schrieb Touni:

Deswegen rede ich ja von FSD - Full Self Driving. Das Auto hat dann z.B. auch kein Lenkrad mehr, da es nicht dazu entwickelt wurde von Menschen manuell gefahren zu werden...
 

Jep, hatte ich auch eine Zeit lang - kann ich so bestätigen. 🙂 Bei FSD wirst du aber schlafen, arbeiten oder Filme schauen können.

 

Der "Preis: Skynet😎

 

gruß

Johannes

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reverser
vor 50 Minuten schrieb Dierk:

 Irgendwann wird man dann lieber das Öl aus gequetschten Algen herstellen als in jeden LKW einen 3 Tonnen Lithium Akku einbauen. 

Es könnte auf einen Wettkampf herauskommen; zwischen E-batteryfuel und Synthetiktreibstoff.

Wer hat die Nase vorn?

 

Gruß Richard

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Touni
12 minutes ago, reverser said:

Es könnte auf einen Wettkampf herauskommen; zwischen E-batteryfuel und Synthetiktreibstoff.

Wer hat die Nase vorn?

 

Stell dir vor du hast 10 Windräder - du könntest sie zum Betrieb von folgenden Fahrzeugen nutzen:
- 10'000 Elektroautos (Batterie)
- 3'000 Wasserstoff-Autos
- 1'000 Verbrenner mit Synth-Treibstoff.

 

https://insideevs.com/news/332584/efficiency-compared-battery-electric-73-hydrogen-22-ice-13/

 

Synthetische Treibstoffe werden nur in der Luft und Schiff-Fahrt eine Rolle spielen.

 

Beim PKW ist das Rennen gelaufen. BEV hat gewonnen!

Edited by Touni

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reverser
vor 22 Minuten schrieb Touni:

 

Stell dir vor du hast 10 Windräder - du könntest sie zum Betrieb von folgenden Fahrzeugen nutzen:
- 10'000 Elektroautos (Batterie)
- 3'000 Wasserstoff-Autos
- 1'000 Verbrenner mit Synth-Treibstoff.

 

 

Ich möchte diese 10 Windräder nicht in meiner unmittelbaren Nachbarschaft haben:

Aber ansonsten

O.K.

Gruß Richard

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reverser

A pro pos CO2-Fussabdruck (Thread Titel).

Habe direkt gegenüber einen Neubau in Arbeit. 12 Eigentumswohnungen. Ich höre das Geräusch. Der Rohbau wird gerade über Nacht belüftet, zwecks Austrocknung. Die Deadline für den Einzug ist auf Ende Januar gesetzt.

 

Wo früher eine Baustelle im Winter ruhte, wird  heute elektrisch entlüftet.

 

Gruß Richard

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Lubeja
vor einer Stunde schrieb Touni:

Bei FSD wirst du aber schlafen, arbeiten oder Filme schauen können.

Und das nenst du "produktiv arbeiten"?😜

Spass beiseite, genau dass kann man doch eben im Zug seit über 150 Jahren machen, dafür brauchts keinen Tesla und kein Elektromobil. Und genau so sehen die Pendlerzüge jeden Morgen und jeden Abend aus; rumdaddeln, Musik hören, Insta-stories reinziehen - und die Hälfte pennt. Warum läuft heute jeder mit nem Smartphone rum? Weil die Dinger verdammt praktisch sind und mindestens 20 andere Dinge weitgehend überflüssig gemacht hat, vom Fotoapparat über die Stereoanlage bis zur gedruckten Tageszeitung. Was ersetzt aber ein autonomes Elektroauto? Bloss andere Autos. Eine Menge teurer und komplizierter Technik für ein Problem, was eigentlich längst gelöst ist. Disruptiv ist etwas anderes.

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Touni
6 minutes ago, Lubeja said:

Bloss andere Autos. Eine Menge teurer und komplizierter Technik für ein Problem, was eigentlich längst gelöst ist. Disruptiv ist etwas anderes.

 

Deswegen nutzen ja auch im Bahnland Schweiz nur 31% der Pendler den ÖV und ganze 51% das Auto. Das ganze wird in ländlichen Gebieten massiv mehr Komfort bringen und die Region Bahnen / Postautos überflüssig machen.

 

Komplizierte Technik? Diese ist jetzt auf den Strassen mit Verbrennern unterwegs. Von der Logistik mit der Erdölversorgung nicht zu reden. Die Technik für Full Self Driving wird nicht mehr als Kameras erfordern oder hast du ein LiDAR auf dem Kopf zum Autofahren? 😄

 

Warum kann man sich so schlecht mit der Tatsache anfreunden, dass diese Technologie den Komfort verbessern, den Preis für Mobilität stark senken und umwelttechnisch nachhaltig sein wird?

 

Ahja, auch ohne FSD spart ein Elektroauto 90% des CO2 und die Energie kann im Land produziert werden. Wenn man bedenkt, dass die Schweiz pro Jahr 30 Milliarden für Erdöl ins Ausland überweist. Einfach wahnsinnig.

 

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reverser
vor 9 Minuten schrieb Touni:

 

 

 

Ahja, auch ohne FSD spart ein Elektroauto 90% des CO2 und die Energie kann im Land produziert werden. Wenn man bedenkt, dass die Schweiz pro Jahr 30 Milliarden für Erdöl ins Ausland überweist. Einfach wahnsinnig.

 

Hat was:

Wäre ein Schritt hin zu energetischer Autarkie (abgesehen von Stromimporten).

Gruß Richard

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Lubeja
vor 31 Minuten schrieb Touni:

Komplizierte Technik? Diese ist jetzt auf den Strassen mit Verbrennern unterwegs. Von der Logistik mit der Erdölversorgung nicht zu reden. Die Technik für Full Self Driving wird nicht mehr als Kameras erfordern oder hast du ein LiDAR auf dem Kopf zum Autofahren? 😄

Ich spreche von spurgeführten Systemen. Simpel, sicher, ausgereift, keine Kameras, keine komplexe Software, massiv geringerer Rollwiderstand. KISS-Prinzip in Reinkultur.

 

vor 31 Minuten schrieb Touni:

Deswegen nutzen ja auch im Bahnland Schweiz nur 31% der Pendler den ÖV und ganze 51% das Auto. Das ganze wird in ländlichen Gebieten massiv mehr Komfort bringen und die Region Bahnen / Postautos überflüssig machen.

 Ein spannender Punkt: was machen die ganzen Bergler mit ihrem automatischen Ruftaxi? Am Morgen zur Arbeit fahren und abends wieder zurück. Anstatt einem Postauto oder einem Triebwagen fahren dann dutzende vollautomatische Ruftaxis zusätzlich in die Stadt? So löst man keine Verkehrsprobleme... es spricht ja aber auch nichts gegen ein vollautomatisches Elektro-Postauto, oder?

 

vor 31 Minuten schrieb Touni:

Warum kann man sich so schlecht mit der Tatsache anfreunden, dass diese Technologie den Komfort verbessern, den Preis für Mobilität stark senken und umwelttechnisch nachhaltig sein wird?

Ich finde eigentlich eher deine absolute Überzeugung belustigend, dass dies der einzige und bereits fest in Stein gemeisselte Weg in die Zukunft sein soll. Nicht jede grosse Vision oder Technologie wird sich als sinnvoll erweisen, mache sogar als Sackgasse. Überschallpassagierflugzeuge, Magnetschwebebahnen, Atomantrieb für alles und jedes, you name it. Oder aber es gibt verschiedene Wege, die sich parallel etablieren können.

 

Gehen wir z.B. mal davon aus, dass sich in der (Gross-)Luftfahrt die Verbrenner noch einige Jahrzehnte halten können: ja, Biotreibstoffe sind aktuell ca. 3 bis 5 mal teurer als konventionelle. Geschenkt, das läuft aktuell alles noch zu sehr im Labormassstab. Was ist, wenn wir in absehbarer Zeit das Zeug in grossen Mengen zu bezahlbaren Preisen herstellen können? Weil die Luftfahrt noch lange drauf angewiesen sein wird und dort als Technologietreiber wirkt? Und Autotreibstoff quasi als Abfallprodukt en masse anfällt? Man ohne schlechtes Gewissen und völlig CO2-neutral einen dicken V8 fahren kann, der 25 Liter säuft? Rein mal als Gedankenexperiment. Es kann so kommen, oder so. Oder etwas dazwischen, lassen wir uns überraschen. Ich habe bloss immense Vorbehalte gegenüber jedem, der DIE alleinseeligmachende Lösung für alles präsentiert - die haben in der Vergangenheit meist mehr Ärger gemacht, als genutzt...

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kruser

 

Bin kürzlich Tesla gefahren. Absolut erstaunlich, faszinierend, diese Ruhe, diese Kraft.

Diese Technik hat sicher Vorteile, keine Kupplung, keine Automatik, sehr viel einfacheren Motor, kurz: Viel, sehr viel weniger Teile in der Mechanik. Ob sich diese Technik schlussendlich durchsetzen wird, wird allerdings erst die Zukunft zeigen. Wasserstoff lässt grüssen..

 

Dass man allerdings in nächster Zukunft Zeitung lesen, Schach spielen oder gar schlafen kann als Fahrer/Lenker ist Wunschdenken: Allein für die Übermittlung der xxxx-millionen Daten in (!) Echtzeit braucht's (bräuchte!) es sehr, sehr viele tausende von neuen 5G-Sendeanlagen. Diese allein zu bauen benötigt weit über xx10 Jahre, von den vielen Einsprachen mal ganz abgesehen. Auch ist die Ausbreitung dieser sehr hohen Frequenzen alles andere als einfach: 

Sie sind derart hoch, dass sie sich diese ähnlich wie Licht verhalten: An Häusern, Wasserflächen werden sie gespiegelt, durch einen Baum nahezu absorbiert, in Wäldern null, Bergflanken spiegeln wieder usw. Diese Probleme sind schon bei Festanlagen sehr proplematisch, bei sich schnell bewegenden Objekten kaum zu managen. Wir empfangen Daten drei und vierfach, etliche wieder verzögert oder gar nicht. Abwarten, träumen darf man ja..

 

Einen grossen Markt haben diese E-Mobiles aber sicher im innerstädtischen Verkehr. Dabei sticht mir das allerneuste Modell von VW in's Auge, der  >>>>---->   e.up! 

 

https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/vw-e-up/

(klicken und Goggle ziehen, sry)

 

260-300m km Reichweite,

8 Jahre Garantie (Batterie),

rund 22000 EU VP minus 4000 (!) Zugabe vom Staat (DL), verbleibt also Rest 18000.-

In der Stadt und Umgebung absolut genügend und sieht erst noch sehr gut aus, BRAVO!

 

Obwohl ich grundsätzlich eher skeptisch zu dieser ganzen e-Evolution stehe, noch fahre ich mit Freude einen sehr schweren SUV,  aber sowas würde ich gerne kaufen.


 

Gruss

jens

 

 

Edited by kruser

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Touni
6 hours ago, kruser said:

 

Bin kürzlich Tesla gefahren. Absolut erstaunlich, faszinierend, diese Ruhe, diese Kraft.

Diese Technik hat sicher Vorteile, keine Kupplung, keine Automatik, sehr viel einfacheren Motor, kurz: Viel, sehr viel weniger Teile in der Mechanik. Ob sich diese Technik schlussendlich durchsetzen wird, wird allerdings erst die Zukunft zeigen. Wasserstoff lässt grüssen..

 

Mit Wasserstoff machst du aber genau diese Vorzüge des Tesla zu Nichte. 😉

 

- schlechte Performance, da die Brennstoffzelle nicht so viel Leistung liefern kann. Die meisten Systeme haben nur kleine Puffer-Batterien.

- Wartung: eine Brennstoffzelle braucht eine aufwändige Wartung. Der Tesla fährt locker 300'000 km ohne Wartung.

- Wasserstoff-Betankung: der hohe Druck muss nach jedem Tankvorgang aufgebaut werden. Wenn du als zweites ansteht, darfst du mind. 20 Minuten warten.

- Wasserstoff-Tankstellen sind sehr teuer und hat auch niemand zuhause. Beim Tesla steckst du einmal in der Woche zuhause ein und verwendest auf Reisen die Supercharger

 

- Generell ist die Effizienz von Wasserstoff-Autos unterirdisch. Wir können uns nicht leisten erneuerbare Energie einfach so zu verschwenden. Das hat zum Glück nun auch der VW Konzern eingesehen und konzentriert sich komplett auf BEV:

 

 

 

Quote

 

Dass man allerdings in nächster Zukunft Zeitung lesen, Schach spielen oder gar schlafen kann als Fahrer/Lenker ist Wunschdenken: Allein für die Übermittlung der xxxx-millionen Daten in (!) Echtzeit braucht's (bräuchte!) es sehr, sehr viele tausende von neuen 5G-Sendeanlagen. Diese allein zu bauen benötigt weit über xx10 Jahre, von den vielen Einsprachen mal ganz abgesehen. Auch ist die Ausbreitung dieser sehr hohen Frequenzen alles andere als einfach: 

Sie sind derart hoch, dass sie sich diese ähnlich wie Licht verhalten: An Häusern, Wasserflächen werden sie gespiegelt, durch einen Baum nahezu absorbiert, in Wäldern null, Bergflanken spiegeln wieder usw. Diese Probleme sind schon bei Festanlagen sehr proplematisch, bei sich schnell bewegenden Objekten kaum zu managen. Wir empfangen Daten drei und vierfach, etliche wieder verzögert oder gar nicht. Abwarten, träumen darf man ja..

 

Für FSD wird es sicher kein 5G brauchen. Eine P2P Kommunikation sollte ausreichen. Generell sollte FSD ohne Anpassungen an der Infrastruktur funktionieren. Ich meine du kommst aktuell ja auch klar auf der Strasse, dann sollte das ein Computer bald auch schaffen. 😉

 

5G hat ein breites Frequenzspektrum. Das 24 GHz Band ist nur für Fussballstadien oder so mit direktem Sichtkontakt angedacht und so weit ich weiss in Europa nicht mal geplant.

 

Quote

Einen grossen Markt haben diese E-Mobiles aber sicher im innerstädtischen Verkehr. Dabei sticht mir das allerneuste Modell von VW in's Auge, der  >>>>---->   e.up! 

 

https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/vw-e-up/

(klicken und Goggle ziehen, sry)

 

260-300m km Reichweite,

8 Jahre Garantie (Batterie),

rund 22000 EU VP minus 4000 (!) Zugabe vom Staat (DL), verbleibt also Rest 18000.-

In der Stadt und Umgebung absolut genügend und sieht erst noch sehr gut aus, BRAVO!

 

Obwohl ich grundsätzlich eher skeptisch zu dieser ganzen e-Evolution stehe, noch fahre ich mit Freude einen sehr schweren SUV,  aber sowas würde ich gerne kaufen.

 

Warum nur in der Stadt und in Kleinwagen? Je grösser das Auto und je mehr Sprit das es Verbraucht desto besser ist ein Elektroauto. Schau dir mal den Puckup von Tesla an:

- mit drei Motoren in 2.9 Sek. auf 100 km

- über 800 km Range

- ab 40k

 

Endlich werden die blöden F-150 und Dodge RAMs von der Strassen verschwinden mit ihrem 20 - 30l Verbrauch.

Edited by Touni
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Phoenix 2.0
Am 5.12.2019 um 08:48 schrieb Touni:

Endlich werden die blöden F-150 und Dodge RAMs von der Strassen verschwinden mit ihrem 20 - 30l Verbrauch.

 

Bei uns keimt diese RAM-Sache grade erst auf und wird mitunter noch aufgehalten. Allerdings können es sich hierzulande eh nur Unternehmer leisten, weil sie die Vorsteuer geltend machen können und das Ding dann in der Firma im Anlageverzeichnis steht. Die etwas "bescheideneren" VW, Ford und Benz-Pickups sieht man auch schon öfter - jeder Baumeister meint halt, sowas fahren zu müssen. Wenn der mit einem E-Auto auf die Baustelle käme, müsste er sich von seinen Bauarbeitern gewiss "Schwulenwitze" anhören (ernsthaft - habe sowas schon mitbekommen).

Das sind die Aspekte, die Alexh weiter oben angesprochen hat. Viele definieren sich noch über das Auto und sehen es als Hobby. Ich muss hier anmerken, dass ich diese Seite selbst von früher kenne und nicht dagegen wettern werde. Mir waren meine Autos  tw. wichtiger als meine damalige Beziehung, und meine Ex durfte jene Oldies, die Handschaltung hatten, nicht fahren, weil ich ihr das Gefühl absprach, mit der Schaltung "auf Du" zu sein (was tw. wirklich notwendig war). Das hat aber per se nichts mit dem Geschlecht zu tun - ich kenne genug Männer, die grottig Auto fahren und null Gespür für einen angemessenen Umgang mit einem technischen Gerät haben.

 

Gruß

Johannes

 

 

 

 

Edited by Phoenix 2.0

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Alexh
vor 12 Stunden schrieb Touni:

Warum kann man sich so schlecht mit der Tatsache anfreunden, dass diese Technologie den Komfort verbessern, den Preis für Mobilität stark senken und umwelttechnisch nachhaltig sein wird?

 

Ich könnte mich damit gut anfreunden, glaube aber schlichtweg nicht daran, wenn ich mich so umsehe.

 

Gruß Alex

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kruser

 

vor 6 Stunden schrieb Touni:

. ..Mit Wasserstoff machst du aber genau diese Vorzüge des Tesla zu Nichte. 😉.. .

 

Brennstoffzelle, Wasserstoff befinden sich erst am Anfang der Entwicklung, wie Du vielleicht (?) bemerkt hast..

 

 

vor 6 Stunden schrieb Touni:

. ..Generell sollte FSD ohne Anpassungen an der Infrastruktur funktionieren. Ich meine du kommst aktuell ja auch klar auf der Strasse, dann sollte das ein Computer bald auch schaffen. 😉.. .

 

Träumst Du? Komplexe  Situationen überfordert den PC resp. Tesla (selbstfahrend) regelmässig, Zeitung lesen, Nachrichten hören..

 

 

vor 7 Stunden schrieb Touni:

. ..Endlich werden die blöden F-150 und Dodge RAMs von der Strassen verschwinden mit ihrem 20 - 30l Verbrauch.. .

 

Finde die F150 und DodgeRAM nicht blöd, aber faszinierend, wenn auch unnötig in unserem EU-Strassenbild. Drüben im tr(l)umpen Land US ist's wieder anders.

30 lt brauchen auch diese bei weitem nicht, warum nur immer so in Extremis?? Du beschreibst Sachen über die Du  leider keine Ahnung hast..

Dass Du vom PickUp dieses skurrilen Musk schwärmst entlarvt Dich vollumfänglich. Du schreibst zwar von einem Tesla-Puckup, ev. meinst Du anderen Wagen??

 

 

Gruss

jens

 

 

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Rolf
7 hours ago, Touni said:

Endlich werden die blöden F-150 und Dodge RAMs von der Strassen verschwinden mit ihrem 20 - 30l Verbrauch.

 

...in der Schweiz? Zimindest hier in Colorado gehen die Dinger immer noch weg wie warme Gipfeli. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die in ein paar Jahren verschwunden sein werden. OK, Teslas sehe ich hier auch immer mehr, zusaetzlich zu den eh schon zahlreichen Priussen, Nissan Leafs etc..

 

Land der Gegensaetze halt, leben und leben lassen. Etwas weniger dogmatisch, etwas weniger pauschalisieren, dann kommt das schon recht.

 

Ausserdem glaube ich kaum, dass ein F-150 mit 2.7l oder 3.5l Ecoboost-Motor 20 bis 30 Liter verbraucht, zumal mein Silverado 1500 mit 13 Liter auf 100 km auskommt, und das mit 5.3l V8 nota bene.

 

(Was ist eigentlich die Mehrzahl von Prius? Prii? Priusse?)

 

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kruser

 

vor 7 Minuten schrieb Rolf:

. ..(Was ist eigentlich die Mehrzahl von Prius? Prii? Priusse?). ..

 

 

                              >>>>-------->     P E R S I L   !!

 

 

jens😅

 

 

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Touni
1 hour ago, kruser said:

Brennstoffzelle, Wasserstoff befinden sich erst am Anfang der Entwicklung, wie Du vielleicht (?) bemerkt hast..

 

Wir brauchen jetzt Umweltverträgliche Mobilität nicht irgendwann in 10 Jahren, wenn es vielleicht einen Durchbruch bei den Brennstoffzellen gibt. Die Umwandlung und Kompression ist übrigens jetzt schon sehr effizient. Lass die Brennstoffzelle eine 100% Effizienz haben es wird immer noch unter dem eines BEV sein!

 

1 hour ago, kruser said:

Träumst Du? Komplexe  Situationen überfordert den PC resp. Tesla (selbstfahrend) regelmässig, Zeitung lesen, Nachrichten hören..

 

Wtf? Ich rede doch nicht vom aktuellen Tesla AP. Das ist noch lange nicht FSD...das dauert sicher noch 3 - 5 Jahre.

 

1 hour ago, kruser said:

Finde die F150 und DodgeRAM nicht blöd, aber faszinierend, wenn auch unnötig in unserem EU-Strassenbild. Drüben im tr(l)umpen Land US ist's wieder anders.

30 lt brauchen auch diese bei weitem nicht, warum nur immer so in Extremis?? Du beschreibst Sachen über die Du  leider keine Ahnung hast..

Dass Du vom PickUp dieses skurrilen Musk schwärmst entlarvt Dich vollumfänglich. Du schreibst zwar von einem Tesla-Puckup, ev. meinst Du anderen Wagen??

 

Ich fand das Design des Tesla Pick-up anfänglich auf dumm, aber es hat einige entscheidende Vorteile und soll sehr aerodynamisch sein.

 

- Preis ab 40k USD mit über 400 km Range

- Top Version kostet 70k mit drei Motoren, 2.9 Sek. auf 100, über 800 km Range und kann fast 6.5t ziehen.

- Eingebauter 120/240/380V Stromanschluss und Luftkompressor. Der Stromgenerator kann zuhause bleiben. Für Bauarbeiter sicher cool.

 

Nach zwei Tagen schon über 250'000 Vorbestellungen. Da die Leute Geld sparen im Unterhalt. Sogar in den USA sind 15l/100km viel von den CO2 Emissionen nicht zu reden:

 

https://electrek.co/2019/12/05/tesla-cybertruck-cheaper-than-ford-f150-cost-of-ownership/

 

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kruser

 

Ich brauch keine Beschleunigung von 2,9 Sek. (!) auf 100kmH, das überlass ich gerne anderen Sp.. Brauche nur behäbigen Untersatz, der sehr ruhig, ohne Hektik und Gezicke komfortabel dahingleitet, mehr nicht.

 

Kauf und fahr Du diesen monströsen el.Tesla-SUV alleine von dem Du da so überschwänglich schwärmst, OK:  Aber dann bitte 😄 nicht foulen gegen DodgeRAM und Konsorten.. Wo bleibt da Deine (elektrische!) Logik?   

Diese Version kostet wohl in den USA rund 70T $, in der Schweiz dank Generalimporteur vermutlich gegen 120T:

Fussabdruck wohl bekomms!

 

Bin nicht gegen diese Elektrifizierung der Autos, siehe meinen ersten Post. Nur, diese werden noch über sehr lange Zeit eher kleine wenn auch interessante Minderheit sein.

Habe 😉 fertig!

 

 

Gruss an alle Fahrer/Flieger

jens

 

 

Edited by kruser

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Touni
2 hours ago, kruser said:

Kauf und fahr Du diesen monströsen el.Tesla-SUV alleine von dem Du da so überschwänglich schwärmst, OK:  Aber dann bitte 😄 nicht foulen gegen DodgeRAM und Konsorten.. Wo bleibt da Deine (elektrische!) Logik?   

Diese Version kostet wohl in den USA rund 70T $, in der Schweiz dank Generalimporteur vermutlich gegen 120T:

Fussabdruck wohl bekomms!

 

Nee, was soll ich damit? 😄 Bei uns findest du eh keinen Parkplatz für das Ding.

 

Quote

 

Bin nicht gegen diese Elektrifizierung der Autos, siehe meinen ersten Post. Nur, diese werden noch über sehr lange Zeit eher kleine wenn auch interessante Minderheit sein.

Habe 😉 fertig!

 

Hier GM macht auch mal einen Schritt:

 

Quote

The official statement from GM says that the $2.3 billion lithium-ion cell effort (50/50 with LG Chem) will be capable of producing more than 30 GWh of batteries annually with an option for further expansion.

Assuming an average of 50 to 100 kWh battery packs, that amount of batteries would be enough for 300,000 to 600,000 BEVs annually, which shows us the scale of the project.

 

https://insideevs.com/news/386234/gm-lg-chem-ev-battery-jv

Edited by Touni

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cosy
On 12/4/2019 at 8:22 PM, Dierk said:

wenn Greta noch eine militante Zwillingsschwester hätte

..und wenn nicht, werden die Marketinfuzzies der Ultraliberalen "green economy warriors" noch schnell eine zusammen-clonen"!!!

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cosy
5 hours ago, Touni said:

Wir brauchen jetzt Umweltverträgliche Mobilität nicht irgendwann in 10 Jahren, wenn es vielleicht einen Durchbruch bei den Brennstoffzellen gibt. Die Umwandlung und Kompression ist übrigens jetzt schon sehr effizient. Lass die Brennstoffzelle eine 100% Effizienz haben es wird immer noch unter dem eines BEV sein!

Du wirkst für mich einfach gestrickt und gleichzeitig realitätsfremd. Hab das schon mal geschrieben als Antwort auf Deine Traumberichte hier. Wasserstoff ist als Gas ein perfekter Treibstoff, aber leider so extrem gering in der Leistungsdichte, dass man ihn im Tank nur mit 300 Bar rumschleppen kann. Ist Dir bewusst, was das bedeutet? Nix mit herkömmlichen Tankstellen. Ausserdem ist Wasserstoff (flüssig) ganz extrem korrosiv. Alle üblichen V4A- Verrohrungen aus der Chemie gehen damit nicht, weil gewisse rostfreie Stähle regelrecht aufgefressen werden.

Sobald Wasserstoff beim Tanken (mit diesem Druck auch in geringsten Mengen) in die Umwelt entweicht, wirds hochriskant. Explosionsgefahr. Da ist unser gutes altes Benzin gerade mal kaltes Nasenwasser dagegen.

 

Um den Tankvorgang nochmal zu beschreiben:

Die Brennstoffzellenautos der neusten Generation (z.B.. Toyota) haben etwa 20 Liter Volumen für 300 bis 320 bar Nenndruck verbaut.

Wenn Du mit so einem Ding an eine der ganz wenigen Tankstellen fährst, wirst Du nur bedient, wenn Du eine Mindestmenge abnimmst. Ich habe von 10 kg gehört. Warum?

Weil zu beginn des Tankvorgangs der Schlauch mit dem Schnellverschlussventil (passt nicht auf alle H2-Autos auf dem Markt- Adapterarmaturen mitnehmen) imme mit Stickstoff gefüllt wird- eben wegen der Explosionsgefahr.

 

Du kommst also, steckst die Schlauchkupplun d an und wartest. H2 muss langsam fliessen - explosionsgefahr. Ist der Tank dann voll, ,wird zuerst der Schlauch bis zum Tankventil mit Stickstoff gespühlt. Eine aufwändige Absauganlage mit Gastrennung sorgt für ein geschlossener Kreislauf.  Wenn der Sensor beim Autoventil nur noch Stickstoff misst, wird die Kupplung automatisch frei und du kannst den Schlauch zurüclklegen.

 

Die H2 Tankstellenanlage kostet laut eines Ingenieurs für eine freie Tankstellenkette , den ich kenne, etwa 1 Mio Investition (ohne Gebäude, Dach usw.

 

Der Aufladevorgang des Hochdruckspeichers der Tankstelle bedingt eine Räumung in mindestens 50 m umfeld, und in 10m Umfeld gilt erhöhte Schutzzone (alles was elektrisch oder elektronisch ist, ist verboten, nur antistatische Kleidung und Schuhe...) Sogar die Beleuchtung und IT der Tankstelle müssen sie abstellen wöhrend des Betankungsvorgangs.

 

Du glaubst, das liesse sich  so schnell schnell flächendeckend einrichten? Du träumst!

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