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Heinz Richner

25.07.2020 I HB-TLF | C172 | Kleinflugzeug im Lötschenthal abgestürzt

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DaMane
vor 6 Stunden schrieb funky:

........... In der Schweiz gehört die Alpeneinweisung zur Grundausbildung, die ja mit einem lizenzierten Fluglehrer erfolgt. .............

Dieses "wahrscheinliche Versäumnis" ist also nicht gegeben.

Das macht ja auch Sinn. Genauso, daß man ein Mountain-Rating in Dänemark, Finnland oder Niederlande für verzichtbar hält. 😉

 

Gruß

Manfred

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funky
vor 3 Stunden schrieb DerAlteSenf:

Aus den Flugdaten ist ablesbar, dass der Pilot vor dem Absturz auf etwas tieferer Höhe (ca. 11'500 - 12'000 ft) ein paar enge Radien geflogen ist;

Vorsicht, das sind die Aufzeichnungen aus flightradar24. Die Höhen und Zeiten mögen stimmen, aber schon bei Geschwindigkeit und Ort ist grosse Vorsicht angebracht. Das darf man nicht 1/1 als Flugdaten nehmen, und reicht auf keinen Fall für irgendwelche Spekulationen.

Wie schlecht die in Flightradar24 dargestellten Daten sind zeigen die ersten zwei Tracks, die in die umgekehrte Richtung mit unsinniger Geschwindigkeit zeigen. Da sind die Ortsdaten vermutlich komplett falsch. 

Das Flugzeug wurde vom Sion Radar kurz nach dem Überqueren des Rawilpasses erfasst und hat sich in Sion gemeldet, und ist Richtung Matterhorn geflogen.

Der letzte Track scheint plausibel, insbesondere wenn sich beim Bietschhorn ein paar Quellwolken gebildet hatten. 

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verve
9 minutes ago, funky said:

Vorsicht, das sind die Aufzeichnungen aus flightradar24. Die Höhen und Zeiten mögen stimmen, aber schon bei Geschwindigkeit und Ort ist grosse Vorsicht angebracht. Das darf man nicht 1/1 als Flugdaten nehmen, und reicht auf keinen Fall für irgendwelche Spekulationen.

Wie schlecht die in Flightradar24 dargestellten Daten sind zeigen die ersten zwei Tracks, die in die umgekehrte Richtung mit unsinniger Geschwindigkeit zeigen. Da sind die Ortsdaten vermutlich komplett falsch. 

Das Flugzeug wurde vom Sion Radar kurz nach dem Überqueren des Rawilpasses erfasst und hat sich in Sion gemeldet, und ist Richtung Matterhorn geflogen.

Der letzte Track scheint plausibel, insbesondere wenn sich beim Bietschhorn ein paar Quellwolken gebildet hatten. 

 

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verve

So viel ich weiss hat Sion kein Radar.

 

LG

Chris

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DaMane
vor 4 Stunden schrieb teetwoten:

 

Die Stall Warnung ist eigentlich nur im Kunstflug, bei kontrollierten Übungen oder ein paar Zentimeter vor dem Aufsetzen harmlos.

.................

 

Stefan

 

 

Mein PPL-Fluglehrer - der als WW2-Veteran wohl noch andere Maßstäbe für eine Risikobewertung in Erinnerung hatte - meinte zum Sinn der Überziehwarnung in der C-152: "wer sowas braucht, um einen drohenden Strömungabriss zu erkennen, solle lieber am Boden bleiben" (er war kein guter Geschäftsmann!). Immerhin habe ich trotz (oder wegen?) solcher "Grundlagen" bald 30 Jahre Fliegerei überlebt......

 

Gruß

Manfred

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funky
vor 4 Stunden schrieb DerAlteSenf:

Aus den Flugdaten ist ablesbar, dass der Pilot vor dem Absturz auf etwas tieferer Höhe (ca. 11'500 - 12'000 ft) ein paar enge Radien geflogen ist; 

Das lese ich nicht so, wenn Du Dich auf flightradar24 beziehst. Der Pilot hat dort vermutlich einen Standardlinkskreis geflogen, da der Kreis gemäss den Daten im flightradar24 ca. 2 min dauert mit ca. 50ft Höhengewinn. D.h. Bei der C172 15Grad bank. Das ermöglicht nochmal einen imposanten Blick auf die südlichen Alpen von dort aus und ist absolut save!

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Olindaguy
vor einer Stunde schrieb verve:

So viel ich weiss hat Sion kein Radar.

 

LG

Chris

 

Ich möchte nur richtigstellen dass Sion TWR/APP sogar mehrere Radars zur Verfügung hat!

 

Erstens ein Militärradar (FLORAKO) das wunderbar auf das Wallis herunterblicken kann (Position ist klassifiziert - irgendwo auf einem Berg zwischen dem Wallis und dem Kanton Bern. Die (militärische) Seilbahn dort rauf geht ab einem sehr bekannten Berner Skiort im Simmental. Googled mal, man findet es schnell raus..

 

Ein Approachradar (das unten in einem kleinen Radarraum neben dem Eingang des Kontrollturms von Sion liegt). Es wird gebraucht für IFR-Flüge, vor allem für den Line-up zum IGS Sion bei ALETO (Aletschhorn) und dem Radar-Monitoring der IFR-Anflüge via dem IGS.

 

Und dann auch die Radardaten der ACC Genf, die per High-Speed Datentransfer in das ATC-System von Sion eingespeist werden. Natürlich sind die Radardaten von Genf nicht gerade hilfreich für Flieger, die im Wallis unter 10000 Fuss hoch fliegen. Aber die beiden anderen Radars liefern da doch sehr gute (und brauchbare) Daten ab. Das Militärradar ist per Abkommen Skyguide/Luftwaffe H24 available, also Tag und Nacht zur Verfügung, inklusive auch am Wochenende, während der Radarraum im Prinzip nur dann gebraucht wird wenn es IFR-Aktivitäten in Sion hat...

 

LG Chris

 

 

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