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CarstenB

Drei L-1649 Starliner für die Lufthansa

Empfohlene Beiträge

Oli88

Am besten nimmst du 6, 18, 21, 24, 42, 50 und * 2+4

 

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kruser

Ich nehm Dich beim Wort/den Zahlen. 

Werde aber nix abgeben bei eventuellem Gewinn.  >>>>----> 🤑N i X  !

 

 

jens

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Phoenix 2.0
Am 25.10.2018 um 08:24 schrieb guy:

"Kein Herz für Super Connie"

 

In Zeiten wie heute ist für solche "Sentimentalitäten" kein Platz mehr. Was zählt ist der Reibach für die Großaktionäre!

 

Das Projekt an sich ist cool, aber seien wir uns ehrlich - die Nostalgie-Nordatlantikflüge hätten sich die meisten hier ohnehin nicht geleistet bzw. leisten können. Somit wurde ein elitäres Ansinnen von "der Elite" selbst (Großaktionäre) gecancelt. Die Spotter sind um eine antizipierte Attraktion ärmer, aber damit muss man leben. Ich selbst hätte keinen Cent ausgegeben, um mit einem Kolbenrüttler auf max. FL 250 über den Teich zu fliegen...

 

Fazit: Obwohl ich ein Oldtimer-Fan bin, sticht es mich in dieser Sache nicht im Herzen. Mir ist eh lieber, sie lassen ihre gierigen Finger vom geistigen und emotionalen Erbe der 50er und 60er...!  Das Museum in Speyer wäre eine angemesse End-Destination, sofern da noch Platz ist...

 

Damit - und mit reduzierten Cabin-Crews auf den kleineren LR-Jets - werden die Aktionärsschützer nun wieder ein Quartal ohne Rohypnol schlafen können..., bis ihnen die Berater neue Flöhe ins Ohr setzen...

 

Gruss

Johannes

bearbeitet von Phoenix 2.0

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guy

Und noch ein Artikel über die Starliner: 

 

 http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/lufthansa-starliner-projekt-scheint-endgueltig-gescheitert-15815240.html?GEPC=s3

 

"Connie kann nicht mehr" 

"Seit zehn Jahren restauriert die Lufthansa eine 1957 gebaute Starliner. Der Wiederaufbau verschlingt Millionen. Nun scheint das Projekt endgültig gescheitert."

---

"Dass der so kostspielig wurde, liegt auch daran, dass die Super Star eines Tages wie ein modernes Flugzeug Passagiere befördern sollte, das Ganze in Qualität der Airline. Es waren Kollisionswarner vorgesehen, dazu Flugplanungs- und Navigationssysteme, wie sie Boeing oder Airbus heute an Bord haben. Der Oldie sollte im Instrumentenflug fliegen können und damit allwettertauglich sein."

...

"Um dem späteren Pilotennachwuchs das Fliegen mit dem Klassiker zu erleichtern, sollte sogar ein Glascockpit mit mehreren Bildschirmen eingebaut werden. Allerdings macht so viel Hightech eine Luftfahrtzulassung für ein Oldtimer-Einzelstück teuer und kompliziert. GERüCHTEn aus der Branche zufolge hat die amerikanische Luftfahrtbehörde zur Überraschung der deutschen Verantwortlichen die ZULASSUNG des GLASSCOCKPITs VERWEIGERT. Die Kosten liefen laut Fachleuten derart aus dem Ruder, dass die Lufthansa-Spitze die Notbremse zog."

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guy

Das neueste zur Lufthansa Starliner von Ralph Pettersen  - 5. Januar 2019

 

Das neueste zum Starliner N7316C besagt, dass Rumpf und Flügel bis zum Frühjahr 2019 in Auburn verbleiben
werden. Dann werden sie zur Pease Air National Guard-Basis in New Hampshire transportiert und in einen
Antonov-Transport für den Transport nach Deutschland verladen. 


Ein Komitee entscheidet über das endgültige Schicksal des Flugzeugs, was offenbar nicht dazu führt, dass
das Flugzeug aufgrund von Kosten für die Fertigstellung des Projekts, künftiger Betriebskosten und der
Nichtverfügbarkeit von Avgas in weiten Teilen der Welt, flugfähig wird. 
Die Option, die die größte Unterstützung zu haben scheint, besteht darin, das Flugzeug für die statische
Ausstellung außerhalb des Frankfurter Flughafens fertigzustellen. 

 

Eine weitere Meinung zum Glascockpit erhielt ich von einer Person, die in Auburn an dem Projekt gearbeitet
hat. Er antwortete, nachdem er meinen Beitrag vom 11. Dezember 2018 gelesen hatte, und seine Kommentare
sind, gelinde gesagt, sehr interessant.

Die FAA hat die Geschäftsführung sehr früh in dem Projekt beraten, dass das Glascockpit eine wesentliche
Änderung des ursprünglichen Designs darstellt und ein umfassendes Testflugprogramm unter Aufsicht der FAA
erforderlich wäre.
Es war die Flugbesatzung, die ein Glascockpit verlangte. Der ursprüngliche Plan sah die Wiederherstellung
der ursprünglichen Anzeigen vor, die an Consolidated Instruments am Teterboro Airport in New Jersey
gesendet wurden. Sie sollten nach Originalvorgaben überarbeitet werden, jedoch mit blendfreiem Glas.
Die Flugbesatzung erklärte, dass es nicht möglich sei, das Flugzeug mit dem ursprünglichen Cockpit-Layout
sicher zu fliegen, und erklärte auf einer Besprechung, dass sie es ablehnen würden, das Flugzeug ohne das
Glascockpit zu fliegen.

 

http://www.conniesurvivors.com/1-connie_news.htm#JAN05

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Falconer
6 hours ago, guy said:

Die FAA hat die Geschäftsführung sehr früh in dem Projekt beraten, dass das Glascockpit eine wesentliche
Änderung des ursprünglichen Designs darstellt und ein umfassendes Testflugprogramm unter Aufsicht der FAA
erforderlich wäre.

 

Ja, gut, ich meine, wenn man nur die vorhandenen Instrumente, geht ja da primär um Attitude und HSI und RMI, mit moderneren mechanischen analogen Komponenten ersetzt hätte, wäre das mit einem relativ vergleichsweise einfachen STC zu lösen gewesen..

 

Glass Cockpits, und solid state gyros allerdings, ja , da kann die FAA auch nicht über ihren Schatten springen, die Connies gelten noch immer, egal wie alt die ursprünglichen Zulassungsregeln auch sind, als Air Transport Category..und da wird es immer doch heftiger, was Zulassungsrequirements für solche neue digitale Instrumentation betrifft..

 

Das scheint mir von Pilotenseite doch ein etwas übertriebener Maximalwunsch gewesen zu sein..der der Finanzierbarkeit des Projektes vielleicht auch nicht ganz zuträglich war

 

Gerd

 

P.S.: Und was IFR Zulassung betrifft…ja, klar die macht man, aber doch nicht um Hard IMC mit sowas heutzutag noch zu fliegen…wenn ich "Allwettertauglichkeit" hör bei so einem Projekt stellt es mir schon die Haare auf…man macht so einen Flieger halbwegs modern IFR um bei schlechten Sichtverhältnissen, oder durch dünne Layers durchzusteigen..aber bitte doch nicht um da grossartig hard IMC zu fliegen..das mag bereits von Anfang an eine etwas hinterfragenswerte Prämisse der Lufthansa gewesen sein bei dem Projekt..

 

 

bearbeitet von Falconer
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Falconer
On October 28, 2018 at 9:42 AM, Phoenix 2.0 said:

Ich selbst hätte keinen Cent ausgegeben, um mit einem Kolbenrüttler auf max. FL 250 über den Teich zu fliegen...

 

Ja, für sowas findet auch die LH keine Passagiere mehr…das wär ja eine Schnappsidee sowas anbieten zu wollen..

 

wusste gar nicht, dass die LH solche Pläne damit gehabt hat..

 

mit sowas macht man bei schönem Wetter mit den Fans ein paar nette Rundflüge, meinetwegen mit Service im Retrolook in der Cabin, und die Sache hat sich..

 

und IFR braucht man halt um "ferry" von Airshow zu Airshow oder Event zu Event zu fliegen..aber dafür braucht man kein Glasscockpit mit allen Bells & Whistles..

 

jetzt wird mir klar warum die da von Glasscockpits angefangen haben zu reden..

 

wenn die das von Anfang an so geplant gehabt hatten, wundert mich jetzt nicht, dass ihnen die Kosten komplett aus dem Ruder gelaufen sind..

 

Gerd

 

 

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maxrpm

Die L-1649 war ein hochgezüchteter Airliner mit 3 Piloten Cockpit. Es ist mir nicht klar wie man überhaupt geplant hatte die Crews auf so etwas mit LH Airline Standard zu trainieren. Ein Airline Pilot darf kein zwei Transport Cat Flugzeuge parallel im Lininedienst fliegen. War geplant, dass die Besatzungen nur noch auf diesem Modell fliegen? Eine JU52 bei VMC neben einem A320 zu fliegen ist ein Herausforderung aber machbar. Eine L-1649 und eine A320 unter Lininenbedingungen?

 

Wolfgang

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reverser
vor einer Stunde schrieb maxrpm:

Die L-1649 war ein hochgezüchteter Airliner mit 3 Piloten Cockpit.  Eine JU52 bei VMC neben einem A320 zu fliegen ist ein Herausforderung aber machbar. Eine L-1649 und eine A320 unter Lininenbedingungen?

 

Wolfgang

Spannende Frage:

Dass da einige altgediente, erfahrene, passionierte LH- und andere Kapitäne sich freiwillig, gegen relativ geringes Entgelt,  zur Verfügung gestellt hätten, halte ich nicht für  ausgeschlossen.

Ähnlich wie bei den heutigen Kommandanten der JU52.

 

Und auf den (tiefergelegten) trans-ozeanischen Flightlevels wären sie ohnehin für sich gewesen;  die Kollisionsgefahr somit gering.  Ansonsten, was die Sicherheitsmargen betrifft,  galt die Superconnie schliesslich  schon damals als   "die beste dreimotorige der Welt."😉

 

Gruss   Richard

 

 

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