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kuno

14.07.16 | Easyjet | LFSB | Drohne kollidiert fast mit Easyjet-Maschine

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Pioneer300

Drohnen sind übrigens nicht kurz in der Luft, sondern meistens eher lang, weil die Jungs ja einen schönen Video drehen wollen. Da die Drohne relativ langsam fliegt, braucht es eine ziemliche Zeit, bis sie im Ziel ankommt und wieder zum Piloten zurück fliegt.

 

Ganz im Gegensatz dazu der Laserpointer, den man normalerweise nur kurz aus der Tasche nimmt, ein bisschen rumfuchtelt und dann wieder in die Tasche steckt und davon rennt.

 

Genau Dani, die Drohne fliegt recht langsam und braucht lange bis zum "Zielgebiet". Sagen wir mal 5min. Macht 10 Minuten fuer den Weg. Gesamtflugzeit 15-20 Minuten. Bleiben also 5-10 Minuten fuer realisieren, dass da eine ist, Heli hinbeordern, Drohne visuell ausfindig zu machen, etc. Ich sage: Ohne sehr viel Glueck nicht zu schaffen.

 

Die Laserpointer-Idioten, die nur mal kurz rumfuchteln und dann gleich wegrennen, kriegt man nicht zu fassen. Es sind die, die so unglaublich daemlich sind, und ueber einen laengeren Zeitraum damit "spielen".

 

Ja nu, ich denke, es ist alles gesagt.

 

 

Chris

bearbeitet von Pioneer300
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Hans Tobolla

Drohnen sind ja mit Wifi mit der Bodenstation verbunden. Das kann man mit wenig Aufwand orten. Einzelne Polizeihubschrauber haben übrigens standardmässig Ortungsradios an Bord, die auf verschiedensten Frequenzbändern aufgeschaltet werden können.

 

Orten, aber nur wenn ein technisch versierter Drohnenpilot das zulässt.  

 

Dani, du kannst doch auch dein Flugzeug  vollautomatisch einen vorher programmierten Flugweg abfliegen lassen, ohne dass du dich durch eigene Funksignale orten lässt.   Vielleicht braucht der Drohnenpilot mal kurz für den Start ein Funksignal (eher nicht), und dann noch kurz für die Landung ganz woanders. 

 

Gruß!

Hans

bearbeitet von Hans Tobolla

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Danix

also theoretisch ist wohl vieles möglich. Ich bezweifle allerdings, ob ein versierter Drohnenpilot einem Flugzeug gefährlich wird, weil er nämlich seine Sache versteht. Ausser eben, das wäre wieder der Fall eines Kriminellen. Wie wir erarbeitet haben, ist eine Drohne als Waffe nicht geeignet - ausser wir sprechen hier militärische Drohnen oder Spionage oder Terrorismus an.

 

Drohnen funktionieren autonom, aber sie haben immer eine Verbindung mit der Station. Die ist höchst einfach gestaltet. Es ist nicht mal eine proprietäre Frequenz wie bei den Modellflugzeugen. Es ist einfach eine WLAN-Verbindung. Der Drohnenpilot braucht dieses Signal, sonst kann er sich gar nicht orientieren, weil er ja - im Fall einer Gefährdung rund um den Flugplatz - seine Drohne gar nicht mehr sieht.

 

Wir können hier schon abstrakte Szenarien aufstellen. Der Normalfall für eine Gefährdung wird sein: Es ist ein unkundiger Drohnenlenker, der seine Maschine nicht im Griff hat, oder es ist ein unwissender Laie, der sich nicht mit den Vorschriften auskennt, ein bisschen herumfliegen will oder seine Maschine verloren hat.

 

Dani

bearbeitet von Danix

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Hans Tobolla

Ja, ok. Wenn eine Schweinerei  technisch möglich ist, dann wird sie auch irgendwann mal gemacht.   Es wäre gut, wenn die für die Einhaltung der Gesetze und Sicherheit verantwortlichen Personen diesen Gedanken stets im Hinterkopf hätten. 


Gruß!
Hans 

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Danix

wahrscheinlich ist es auch ein leichtes, eine solche Drohne zu stören. Ich sehe da wirklich nicht viel technisches Knowhow nötig. Sollte es wirklich wider erwarten mal zu einer Häufung von Kollisionen kommen oder wenn Crashversuche ergeben würden, dass wider Erwarten Drohnen gefährlich werden können, wird man diese Option bestimmt prüfen. Auf jeden Fall bevor man überall Laserbatterien aufstellt.

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Hans Tobolla

Dani, dein Flügzeug kann auch nicht von außen gestört werden, wenn es nach IRS/GPS ein Profil abfliegt.

Gruß!
Hans

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DaMane

Dani, dein Flügzeug kann auch nicht von außen gestört werden, wenn es nach IRS/GPS ein Profil abfliegt.

Gruß!

Hans

Immer noch nicht? Da wurde doch schon vor Jahren - und auch hier im Forum - geschrieben, daß daran gearbeitet wird, die Kontrolle über entführte Flugzeuge á la 9/11 von aussen zu ermöglichen.

 

Gruß

Manfred

bearbeitet von DaMane

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Danix

Dani, dein Flügzeug kann auch nicht von außen gestört werden, wenn es nach IRS/GPS ein Profil abfliegt.

Gruß!

 

Stimmt schon. Aber eine Drohne ohne WLAN bringt ja nichts mehr. Der Typ will ja Fotos machen, nicht den Verkehr stören. Zumindest die meisten, wie wir doch jetzt annehmen. Oder müssen wir die ganze Terrorismus-Diskussion noch einmal von vorne beginnen? Eine Drohne ohne WLAN ist wie ein Passagierflugzeug ohne Passagiere: Nutzlos. Deshalb wird das doch niemand machen.

 

Macht es mal trotzdem einer, dann verfolgen wir den Delinquenten halt auf konventionelle Weise: Streifenwagen schwärmen aus und suchen in der Gegend rum. Sie nennen es "Grosseinsatz" und genau das hat bei den Laserpointern zum Erfolg geführt.

 

Dani

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Volume

dein Flügzeug kann auch nicht von außen gestört werden, wenn es nach IRS/GPS ein Profil abfliegt.

So kann man das nicht sagen, du kannst das GPS jammen, du kannst dich mit einer Bodenstation als GPS Satellit ausgeben, und die Instrumente soweit verwirren, dass sie aussteigen. Gezieltes Fehlleiten ist eine andere Hausnummer.

Nur IRS ist völlig autonom und extrem schwer von aussen zu stören.

 

wahrscheinlich ist es auch ein leichtes, eine solche Drohne zu stören. Ich sehe da wirklich nicht viel technisches Knowhow nötig.

Kommt halt immer auf das Know How des Drohnenherstellers an... Eine Phantom 4 Pro störst du leichter als eine Global Hawk...

 

Aber eine Drohne ohne WLAN bringt ja nichts mehr.

Amazon wird seine Drohnen nicht über WLAN steuern, die werden autonom ihren Weg suchen.

 

Streifenwagen schwärmen aus und suchen in der Gegend rum. Sie nennen es "Grosseinsatz"

Damit findest du die, die ihre Drohnen wiede landen und weiterbenutzen wollen. Aber nicht die, die es auf eine Kollision anlegen. Wie immer kann man es sich schlicht finanziell nicht leisten, da 100% Sicherheit und Strafverfolgung sicherzustellen. Derzeit wäre ich ja schon über 10% Strafverfolgung glücklich...

 

denn:

Modellflieger sehen sich wohl zum großen Teil als (Unter-)Kategorie der "richtigen" Fliegerei, und bringen von daher auch eher die Bereitschaft mit, spezifische  Spielregeln zu beachten

Die Modellflieger werden dafür bezahlen, was die Drogenchaoten anrichten.

Und die GA vermutlich auch, deren Lufträume werden vermutlich weiter eingeschränkt und noch mehr teure Avionik vorgeschrieben.

 

Gruß

Ralf

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Rainero

Hallo

Dani, nur die ganz, ganz kleinen Quatschkopter werden über WLAN gesteuert resp. habe eine WLAN-Verbindung. Und die gehen eh nur 50-100m weit und können nix 'autonomes'. Alle Quatschkopter die ich kenne werden mit ganz normalen Modellflug-Funken gesteuert und die Videoübertragung (downlink) läuft über spezielle Sender/Empfänger für Bildübertragung. Die Steuerung ist zwar oft auch 2.4 Ghz und somit im selben Frequenzband wie WLAN, aber eine viel ausgereiftere Technik (Frequenzhopping und vieles mehr, was WLAN nicht kann). Sonst könnte man Distanzen von 1-2 Km zum Sender glatt vergessen, das schafft kein WLAN Signal mit gesetzlich zugelassener Sendeleistung.

Und das mit den Kanälen wie zu 35/40 Mhz Zeiten gibts schon lange nicht mehr. Der Video Downlink ist dann oft auf 5 Ghz irgendwo oder etwas mit 433 oder 800 Mhz, damit sich Steuerung und Downlink nicht gegenseitig ausschalten. Für grosse Distanzen (> 500m) dann auch oft mit nicht ganz gesetzeskomformer Sendeleistung, manchmal bis zu 10x mehr...

Dazu kann man mit Multicoptern genau gleich fliegen wie mit Modellfliegern, wenn man es denn kann. Die müssen gar nicht in der Luft geparkt sein, die können auch mit 80 - 100 Km/h unterwegs sein.

Allerdings wäre sowohl der Videosender wie auch die Steuerung (Sender) sehr einfach zu orten und die Technik dafür gar nicht so teuer. Und um einen Multicopter so zu programmieren, dass er autonom gezielt in ein Stadion oder sogar in einen fliegenden Airliner rasselt, ist schon nicht ganz ohne. Wer das kann ist meiner Meinung nach zu schlau, um ein Terrorist zu sein.

Die Unfälle mit Schwerverletzten oder sogar Toten sind mit Grossmodellen passiert (5 - 30 Kg), mit den kleinen und mittleren Modellfliegern passiert da nicht so viel. Da liegt die Verletzungsgefahr viel mehr beim Piloten, dass der sich aus Unachtsamkeit mit dem Propeller selber verletzt. Das gleiche gilt so auch für Multicopter, es sind die grossen Profi-Modelle, welche eine Gefahr darstellen. Die zu hunderttausenden verkauften Qutschkopter sind weder für die GA noch für Hubschrauber und die Airliner eine wirkliche Gefahr. Und um die grossen Multicopter gezielt zu betreiben ist auch wieder einiges an Know-How nötig, die kauft man nicht einfach irgendwo in der Spielzeugabteilung und fliegt dann mal los. Da hast Du sicher recht, das Thema wird völlig aufgebauscht und es wird sehr viel von Leuten dazu gesagt, die keine Ahnung davon haben.

Winterliche Grüsse
Rainer

 

Edit wegen Rechtschreibfehler...

bearbeitet von FleaFlyFloh
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Hans Tobolla

So kann man das nicht sagen, du kannst das GPS jammen, du kannst dich mit einer Bodenstation als GPS Satellit ausgeben, und die Instrumente soweit verwirren, dass sie aussteigen. Gezieltes Fehlleiten ist eine andere Hausnummer.

Nur IRS ist völlig autonom und extrem schwer von aussen zu stören.

 

Ja, aber keine Behörde wird großflächig um einen Airport das GPS stören, um eine Drohne auszuschalten,  und  ein böser Bube wird sein eigenes, vorschriftenwidrig betriebenes Gerät auch nicht stören.  

 

Gruß!

Hans

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Hans Tobolla

Wie schaffen es eigentlich Drohnen, die außerhalb der Sichtweite des Piloten fliegen können,  z.B. in IMC die Fluglage zu halten?

 

Gruß!
Hans

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Rainero

Wie schaffen es eigentlich Drohnen, die außerhalb der Sichtweite des Piloten fliegen können,  z.B. in IMC die Fluglage zu halten?

 

 

 

Dazu haben die 3-Achsen-Stabis drin mit Beschleunigungssensoren. Das hat heutzutage auch jedes bessere Smartphon verbaut, und die meisten Modellhelipiloten nutzen das auch. Die paddellosen Modellhelis (rigid) wären ohne nur von wirklichen Könnern zu fliegen. Auch viele Modellflugis werden heute damit verkauft. Das ist nicht mehr so wie früher, als man noch mit viel Bruch und Kleinholz fliegen lernen musste...

 

Am Anfang war der Gyro für den Heckrotor beim Modellheli mit 'nur' einem Beschleunigungssensor in eine Richtung. Weil man die Dinger dann auch in grosser Zahl in die Schmartföhns verbaut hat (z.B.: Bildschirm drehen je nach Lage), wurden die Sensoren immer kleiner und billiger. Heute gibts bereits Modellfunken-Empfänger mit eingebauten 3-Achsen-Stabi zu einem Preis, für welchen man vor 20 Jahren gerade mal ein Servo bekam...

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Hans Tobolla

Allerdings wäre sowohl der Videosender wie auch die Steuerung (Sender) sehr einfach zu orten und die Technik dafür gar nicht so teuer. Und um einen Multicopter so zu programmieren, dass er autonom gezielt in ein Stadion oder sogar in einen fliegenden Airliner rasselt, ist schon nicht ganz ohne. Wer das kann ist meiner Meinung nach zu schlau, um ein Terrorist zu sein.

 

 

Nicht ganz ohne... das mag zur Zeit noch so sein.  Aber sobald es eine Hardware zu einem akzeptablen Preis gibt,  kann  man auch bald  Software-Werkzeuge  kaufen, um das Gerät   möglichst einfach zu bedienen.  Sonst kauft das doch keiner. 

 

Bei meiner uralten PMDG 738 z.B.  kann ich mit Hilfe einer einfachen und verständlichen .txt-Datei ein beliebiges Flugprofil stricken.Da muss man schon sehr unbegabt sein um das damit nicht zu schaffen.

Gruß!

Hans

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Danix

Dani, nur die ganz, ganz kleinen Quatschkopter werden über WLAN gesteuert resp. habe eine WLAN-Verbindung.

 

Wenn ich hier von Drohnen rede, dann rede ich immer von der DJI Phantom. Denn das ist der Standard heute, die einzige vernünftige Drohne zu einem vernünftigen Preis, in grossen Stückzahlen hergestellt und am meisten verkauft. Es ist der Volkswagen Golf der Drohnenindustrie. Obwohl es den Diesel 1.0 und den GTI V6 gibt, es ist immer noch ein Golf.

 

Alle diese Drohnen werden mit WLAN gesteuert.

 

Was sie genau steuern, auf welchen Frequenzen, welche Modulation, welche Bitraten, das ist mir alles nicht bekannt. Es ist gut möglich, dass sie noch Seitenbänder und anderen Schnickschnack haben. Aber sie werden per WLAN gesteuert. Mein Smartphone nimmt Kontakt mit ihr auf wie mit einem Router oder einer Smartwatch.

 

Selbst wenn es 5 GHz oder 800 MHz oder irgendetwas dazwischen ist, das kann man mit vernünftigen Aufwand orten. Orten heisst nicht abhören. Das ist ganz einfach. Darin sind sich die Gesetzeshüter geübt, das machen sie seit Jahrzehnten, sie orten Mobilphone, illegale Sender, Transponder von gestohlenen Lastwagen, Wanzen etc.

 

GPS stören würde ich jetzt nicht, denn dann fallen dann wirklich ein paar echte Flugzeuge vom Himmel...

 

Drohnen sind nicht schnell. 80 km /h schafft fast keiner. Die Phantom schafft 16 m/s, das sind ca 32 km/h, wenn ich das richtige umrechne. Drohnen fliegen nicht in irgendwas hinein. Sondern irgendwas fliegt in eine Drohne hinein.

 

Dani

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Rainero

Nein, die DJI Phantom Modelle verwenden das Futaba 2.4 GHz FASSTest Protokoll für die Steuerung, Du kannst ohne was dran zu ändern eine DJI Phantom mit einer Futaba T8 FG Super binden. Das ist NICHT WLAN!

-> http://www.futabarc.com/technology/fasstest.html

 

Der Rückkanal mit dem Bildli sowie auch Programmierungen können mit einem Schmartföhn gemacht werden, ja, das Ding kann auch WLAN. Ob die DJI Dinger auch mit einem Smartphon gesteuert werden können, weiss ich nicht sicher, glaub ich aber nicht. Steuerst Du Deine Phantom mit dem Handy? Wie weit weg geht das? Sie haben eine Funktion, dass sie Deinem Handy automatisch hinterherfliegen, das weiss ich. Aber kannst Du die mit dem Handy 300m weit weg steuern, oder übermittelst Du einfach GPS Wegpunkte, welche die Phantom dann selber anfliegt?

 

Die DJI Phantom 4 (neustes Modell) macht laut Herstellerangaben 72 Km/h, die DJI Phantom 3 57.6 Km/h (= 16 m/s, haste falsch gerechnet). Racecopter fliegen locker über 100 Km/h. Aber nicht ab Stange, die sind dann schon aufgemotzt mit viel know-how oder sogar ganz selber gebaut.

bearbeitet von FleaFlyFloh
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Danix

Alles klar. Dann gibt es 2 Steuerungen: Die reinen manuellen Steuerbefehle werden über die "Fernsteuerung" gemacht, also manuell runter und rauf, Drehung und zur Seite.

 

Alles andere wird von meinem Smartphone gesteuert: Automatischer Start und Landung, Return to Home, PFV, Folge-/Umkreismodus etc. Das steuere ich direkt am Smartphone.

 

Die Bilder kommen auch per Smartphone an. Ich kann  meine Drohne nicht starten, bis sie mit WLAN mit meinem Smartphone und mit meiner Fernsteuerung verbunden ist. Die Motoren starten gar nicht. Bilder kommen nur per WLAN runter. 

 

Es braucht also unbedingt eine WLAN-Verbindung, anders bekommst du das Ding nicht in die Luft.

 

Danke fürs Rechnen: 16 m/s = ca 32 Kts. Bin halt nur ein Piloooot ;-) Der rechnet in Knoten.

60 km/h ist immer noch relativ langsam. Damit kannst du nicht ein anderes Flugzeug "angreifen" oder andere Böswilligkeiten planen. Wie ich schon immer sage: Drohnen sind primär statische Objekte. Sie verbringen die meisten Zeit am gleichen Ort. Sie "wandern" nicht. Natürlich gibt es Renndrohnen, von denen reden wir hier nicht. Die sind etwa handgross.

 

Nach 300m bekomme ich ungefähr eine Warnung, dass ich Verbindung mit der Drohne verliere. Deshalb gibt es ja so viel Zubehör, um die Reichweite zu verlängern. Diese Pseudoparabolantennen, ob sie wirken, schwer zu sagen, viel wird es nicht bringen. Aber darin siehst du ja schon das Hauptproblem dieser Geräte. Wenn das Signal abbricht, kommt die Drohne von selber wieder zurück. Habe ich spezielle Apps, kann sie auch Wegpunkte abfliegen, dann muss ich das Videomaterial vom Speicher auslesen, wenn sie wieder zurück ist. Allerdings bringen diese Art von Film relativ wenig, weil dann hast du die Kamera gar nicht unter Kontrolle, und du filmst dann per Zufallsprinzip. Ausserdem ist es illegal. Und vor allem: Das Gerät hat keinen Geländefolgemodus. Es wird in jedes Hindernis hineinfliegen, das sich ihm in den Weg stellt. Deshalb sollte man beim Return-to-Home-Modus auch eine Minimalhöhe einstellen.

 

Kann ich die Phantom auch mit einer Robbe-Fernsteuerung fernsteuern? Das ist nämlich auch Futaba. Wie ginge das denn, du hast ja nicht die gleiche Frequenz? Brauchst doch einen Futuba-Empfänger.

 

Dani

bearbeitet von Danix

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Rainero

...bis sie mit WLAN mit meinem Smartphone und mit meiner Fernsteuerung verbunden ist.

Kann ich die Phantom auch mit einer Robbe-Fernsteuerung fernsteuern? Das ist nämlich auch Futaba. Wie ginge das denn, du hast ja nicht die gleiche Frequenz? Brauchst doch einen Futuba-Empfänger.

 

 

Korrekt: ...bis sie mit WLAN mit meinem Smartphone und mit FASSTest mit meiner Fernsteuerung verbunden ist. Aber eigentlich müsste das Signal der Funke (2.4 GHz FASSTest) reichen, damit Sie fliegt. Der Rückkanal (Smatphon, WLAN) ist nicht wirklich notwendig. Du bist doch auch Modellflieger, solltest Du eigentlich alles wissen ;)

 

Wenn Deine Robbe-Fernsteuerung, welche eine Futaba ist, 2.4 GHz FASSTest redet, dann geht das ohne neuen Empfänger. Weil der Empfänger in der DJI Phantom eben ein 2.4 GHz FASSTest Empfänger ist und die original DJI Funke ein 2.4 GHz FASSTest Sender ist.

 

Hast Du eine ältere Robbe (=Futaba) Funke mit 35 MHz oder einem früheren 2.4 GHz Protokoll, dann gehts nur mit neuem Empfänger in der Phantom. Die Phantom kann D-Bus sowie PPM aus dem Empfänger verstehen.

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Rainero
Drohnen sind primär statische Objekte.

 

Aber nur, weil die Piloten nülpen sind. Guckst Du, ab 30 Sek. gehts los:

 

Wenn das statisch ist, dann bin ich der Papst :)

 

Dass man mit dem Spielzeugs keine Angriffe auf fliegende Flugzeuge machen kann und die auch sonst recht ungefährlich sind, da bin ich ja mit Dir. Am meisten würd ich mir noch mit dem Auto oder als Fussgänger gedanken machen, dass mich mal so ein Ding versehentlich trifft. Aber für Terrorakte völlig unbrauchbar, das ginge wenn überhaupt nur mit den grossen Profi-Teilen, die auch mal locker 5 Kg Nutzlast stemmen können.

 

Dann nimmt Herr Achmed, der tote Terrorist, doch lieber einen LKW oder einfach eine Knarre.

bearbeitet von FleaFlyFloh
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kruser

 

Zitat:

.."Ich vermute mal, die meisten die hier keine Gefahr durch Drohnen sehen fahren auch ohne Sicherheitsgurt, haben keine Versicherungen abgeschlossen, und lassen auch ihr Haus immer unverschlossen. Sie haben ja bisher gut überlebt. (oder wie der Kölner an sisch sagen würde: Et hätt noch immer jotjejange).." 

 

 

"vermuten" (ebenso glauben+hoffen) ist nicht ganz optimal weder in der Aviatik noch im Präsumieren gar auf andere  Personen..

 

 

nachdenklich im Ticino

jens

 

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Danix

Dass man mit dem Spielzeugs keine Angriffe auf fliegende Flugzeuge machen kann und die auch sonst recht ungefährlich sind, da bin ich ja mit Dir. Am meisten würd ich mir noch mit dem Auto oder als Fussgänger gedanken machen, dass mich mal so ein Ding versehentlich trifft. Aber für Terrorakte völlig unbrauchbar, das ginge wenn überhaupt nur mit den grossen Profi-Teilen, die auch mal locker 5 Kg Nutzlast stemmen können.

 

genau, die meisten Laien (also Pilotenprofis, die keine Ahnung von Drohnen haben) vermischen alles. Die schmeissen alles in den gleichen Topf:

Es gibt Drohnen, die sind gross, es gibt welche, die sind schnell, es gibt welche die sind hoch und andere haben eine grosse Nutzlast. Es gibt militärische und zivile. Es gibt günstige und teure, ja sehr teure. Aber alles miteinander haben sie alle nicht. Deshalb gibt es praktisch keine Gefährdung für echte Flugzeuge.

Wenn es dann mal Transportdrohnen geben sollte (Geheimtipp: Das wird niemals kommen, mit der aktuellen Batterie- und Antriebstechnik), dann müssen wir wieder weiterschauen.

Aber auch wenn es mal eine Predator als Bausatz gibt, die muss dann natürlich ganz anderen Vorschriften genügen, und wie der eine oder andere Forumsteilnehmer ja schon beigesteuert hat, aktuell dürfen "gefährliche" Drohnen (es gibt nur eine in der Schweiz, das ist die ADS-90 Ranger von Ruag, betrieben von der Schweizer Luftwaffe) nur in Begleitung eines menschengesteuerten Flugzeuges (Helikopter oder Porter) fliegen. Wieso wohl? Weil die Verantwortlichen wissen, dass eine Kollision gefährlich wäre. Ergo: Die anderen sind es nicht (so sehr).

 

Dani

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Danix

Korrekt: ... Der Rückkanal (Smatphon, WLAN) ist nicht wirklich notwendig. Du bist doch auch Modellflieger, solltest Du eigentlich alles wissen ;)

 

das weiss ich natürlich.

 

Aber das System ist nun mal so festgelegt, und das finde ich noch recht clever. 

 

Die meistverkauften Drohnen können also nicht ohne WLAN funktionieren. Sie sind in Höhe und Reichweite der technischen Limitation eingeschränkt. Und ja, jetzt kommt wieder der eine oder andere, den ich verballhorne, und sagt: Tja, aber ein findiger Tüftler könnte das neu konstruieren. Ja, kann er. Aber die meisten werden das nicht haben.

 

Und da alle mit WLAN funktionieren, können sie auch sehr schön verfolgt werden. Ja, mann könnte sich sogar in sie hinein häcken, falls das notwendig wäre oder die Gefahr zu gross wäre.

 

Da niemand so ein Antidrohnensystem probiert, sind sich die Verantwortlichen wohl bewusst, dass es nicht nötig ist.

 

Zurück auf Feld 1: Drohnen sind (im Moment) keine übergrosse Gefahr für die Fliegerei.

 

Dani

bearbeitet von Danix

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Wingman340

genau, die meisten Laien (also Pilotenprofis, die keine Ahnung von Drohnen haben) vermischen alles. 

Dani

 

 

Sorry Danix. Wie sagt ein altes Sprichwort?

Man wischt am besten zuerst vor der eigenen Türe. Und ja, ein wenig tut mir es mir schon leid, dass ich mich nicht zurück halten kann.

Schau Dir die letzten paar Seiten dieses Themas an. Und dann stell Dir die Frage, wer hier "alles vermischt"  ;)

Nein, kein persönlicher Angriff, nur eine Feststellung.

 

Lassen wir doch mal die Laien (also Pilotenprofis, die keine Ahnung von Drohnen haben) aussen vor.

Dann sind da immer noch die Segelflieger, die Motorflieger, die Gleitschirmflieger, die Helikopterpiloten, welche durchaus wenig Verständnis haben für Drohnenpiloten, welche ihre Maschine nicht im Griff haben. Dies ist doch das eigentliche Problem.

Den Triebwerken, welche unsere Maschinen aufgesetzt bekommen, machen Drohnen wahrscheinlich wenig aus.

Dem einmotorigen Flieger, der legal auf 600 Fuss über Grund unterwegs ist, kann eine solche Drohne das Leben kosten. Das sind die Fakten.

 

Lass doch einfach mal die anderen eine andere, richtige Meinung haben.

Dies hilft enorm bei Diskussionen. Und man lernt, wie man auch hier leicht erkennen kann, immer noch etwas dazu.

 

Patrick

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qnh1013

Wenn ich hier von Drohnen rede, dann rede ich immer von der DJI Phantom.

 

Alle diese Drohnen werden mit WLAN gesteuert.

Hallo,

 

ich glaube nicht, das Du schon mal eine DJI Phantom benutzt hast. Sie benutzt zwar die 2.4 GHz, aber eben kein WLAN. Zumindest nicht, was im allgemeinen als WLAN gesehen wird. Nach Deiner Auslegung ist jede Digitale-Funkverbindung WLAN. Das ist aber nicht richtig.

 

Zur DJI, die Verbindung zur Drohne geht über eine eigene Fernsteuerung und eigener Übertragung, das SmartPhone an der solchen ist im Prinzip nichts weiter als ein Bildschirm für die Kameradaten aus der Fernsteuerung und ein paar Knöpfe mehr als die Fernbedienung selbst hat. Das Phone selbst schickt keine Daten direkt zur DJI sondern nur über ein Kabel an die Fernbedienung.

 

Sorry, bisschen OT

 

Gruss Michael

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Danix

also, jetzt wird's langsam grotesk!

 

Ich bin Besitzer einer DJI Phantom 3 Standard. Muss ich das beweisen? Willst du die Kaufquittung?!!!

 

Also, ich gebe zu, ich bin kein Programmierer, aber ich verstehe schon noch das eine oder andere über Computerei. Es ist einwandfrei Wifi, mit dem ich mich kopple, vor jedem Flug. Es ist wirklich genau das gleiche Verfahren wie wenn ich mich in ein Netzwerk einlogge (Wifi ein, Netzwerk suchen, auswählen, Passwort eingeben, drin bin ich).

 

Sorry, aber ihr habt wirklich relativ wenig Ahnung von der Materie, das muss ich schon sagen. Und vor allem sieht man, wie die Leute frei flunkern, obwohl sie noch nie eine Phantom von nahem gesehen haben!
 

 

Ich gebe auch gerne eine Flugstunde, dem einen oder anderen Laien, wenn das gewünscht wird.

 

Dani

bearbeitet von Danix

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