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Lausig

Bericht: Neues Kampfflugzeug Schweizer Luftwaffe

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mds
17 hours ago, Kuno said:

Etwas verwirrend für mich ist es, dass du sagst, die Tiger könnten keinen Luftpolizeidienst ausfühern und im nächsten Satz dann aber forderst, die Luftwaffe solle doch bitte einmal erklären, was "Luftpolizeidiesnt eigentlich bedeutet".... 

 

Ich halte es nicht für meine Aufgabe, für die gut dotierte Kommunikationsabteilung beim VBS einzuspringen.

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mds
2 hours ago, Hausi122 said:

Ich erlaube mir hier anzufügen, dass ich beeindruckt bin, wie Frau Amherd ihren Laden managt. Einen so klaren, glaubwürdigen, konsequenten und gradlinigen Verteidigungsminister hat in der Vergangenheit die Schweiz noch kaum gehabt. Rüedu Minger mal ausgenommen....

 

Du scheinst diese Aussage nicht ironisch zu meinen. Ich beobachte mit Sorge, wie sich Frau Amherd aus dem Kerngeschäft in Soft-Themen flüchtet und zum Beispiel auf «Diversity» und «Klima» setzt. Das erinnert an die SBB, wo die Führung aus dem Kerngeschäft in die «Digitalisierung» flüchtet. Klar, das jeweilige Kerngeschäft ist anspruchsvoll, aber dafür übernimmt man ja den jeweiligen Job.

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Walter_W

@Martin,

Dem VBS und der Armee wurde zu Recht vorgeworfen, dass sie die aktuellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu wenig oder gar nicht berücksichtigt. Die sind nun mal „Gleichstellung (der Frauen)“ und die „Klimapolitik“.

Wenn die Armee in der Gesellschaft auch in Zukunft zumindest wohlgelitten oder gar unterstützt werden will,  kommt sie nicht darum herum, auch die aktuell drängenden Probleme der Gesellschaft zu berücksichtigen und sich nicht nur auf die Technologie und Organisation zu setzen wie es die Vorgänger von Frau Bundesrat Amherd gemacht haben.

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Kuno
1 hour ago, mds said:

 

Ich halte es nicht für meine Aufgabe, für die gut dotierte Kommunikationsabteilung beim VBS einzuspringen.

 

...ich wusste natuerlich nicht, dass die "wohldotierte Kommunikationsabteilung des VBS" zur Aufklaerung des Widerspruchs in deinem Beitrag zustaendig ist 🙂

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Hotas
Posted (edited)

@Hausi122, ich widerspreche dir nicht, aber warten wir mal die Taten ab von Frau Amherd. Bei einem Führungswechsel werden meistens nach ein paar Wochen Entscheidungen gefällt, das Führungsteam umgestellt, und bei einigen Projekten des Vorgängers den Stecker gezogen. Das war auch bei ihren Vorgängern so, und man denkt schnell mal dass ab jetzt ein anderer Wind weht. Danach wird es aber meistens bald ruhig, und nach etwa einem Jahr flaut der "Wind of Change" ab und die neue Führung wird vom Tagesgeschäft aufgefressen. Amherd muss dann auch für die Umsetzung ihrer Entscheide geradestehen und ihr Team zur Umsetzung motivieren, das ist ungleich mühsamer als die Projekte des Vorgängers zu bodigen. Ich traue ihr das zu 100% zu, erlaube mir aber ein Kompliment erst dann.

 

Edited by Hotas

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mds

@Kuno Wenn Du persönliche Betreuung von mir erwartest, wäre es ein Anfang, mich nicht ständig falsch zu zitieren. Tipp: Kopieren und einfügen hilft.

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Kuno

Martin... eigentlich habe ich ja sogar die "Quote"-Funktion des Forums benutzt... alles klar 😉

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Kuno

Die Auswahl eines neuen Kampfflugzeuges ist eine aufwändige und schwierige Angelegenheit - nicht nur in der Schweiz. Wenn man keine imminente Bedrohungslage hat, auf die man sich beziehen kann und trotzdem ein Flugzeug wählen muss, dass sich dann gegenüber allen möglichen Bedrohungslagen die in den nächsten Jahrzehnten entstehen könnten, als optimal erweisen soll, dann wird es richtig kompliziert. Und damit sind wir ja erst bei den technischen Aspekten.

 

Jetzt ist man dabei, aus den vier verbleibenden Flugzeugen, die in Frage kommen, das optimale Flugzeug zu evaluieren (Russen und Chinesen hat man gar nicht erst zum Wettbewerb zugelassen, die Schweden haben sich daraus zurückgezogen).

 

Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass sich eines der Flugzeuge as das "Optimale" erweisen wird - aus technischer Sicht.

Jetzt ist aber dieses Flugzeug leider mit Abstand das teuerste der vier und "leider" ist die zur Verfügung stehende Summe für die Beschaffung auf 6 Mia Franken begrenzt.

 

Das würde dann unter Umständen heissen, dass man keine genügende Anzahl dieser "optimalen Flugzeuge" beschaffen könnte, um eine minimale Flottengrösse zu erhalten, die zur Erfüllung der gestellten Aufgaben nötig ist.

 

Da der Betrag aber bereits fixiert ist, würde das dann automatisch bedeuten, dass man auf ein "nicht optimales", jedoch billigeres Flugzeug zurückgreifen müsste. Im dümmsten Fall würde sich die Schweiz dann also das aus der Evaluation als am wenigsten geeignete Flugzeug kaufen müssen.

 

Oder man definiert neu, was in den 6 Milliarden alles enthalten sein muss 😉

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