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10.11.11 | HB-LOT | Piper PA 31 | Cottens (FR) | Absturz n. Kollision mit Leitung


Bergler

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Der Absturz eines Kleinflugzeuges bei Cottens FR (zwischen Romont und Freiburg) hat mindestens ein Todesopfer gefordert.

 

Die Maschine soll vorher eine Hochspannungsleitung berührt haben, wie die SDA unter Berufung auf einen Polizeisprecher schreibt. Zum Zeitpunkt des Unfalls soll Nebel geherrscht haben.

 

Polizei und BFU sind vor Ort, Weiteres ist bisher nicht bekannt.

 

http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/mindestens_ein_toter_bei_flugzeugabsturz_im_kanton_freiburg_1.13280987.html

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Nach den beiden bisher erhältlichen Bildern vom Unfallort zu urteilen, sieht es nach der HB-LOT aus, die offenbar in Ecuvillens und Genf anzutreffen war.

 

DIESE INFORMATION IST NICHT GESICHERT.

Dafür spricht aber das Farbschema (Gelbe und beide Streifen am Leitwerk und Schweizerkreuz), welche am Wrack und an der HB-LOT zu sehen sind.

 

03548988-6e7dcbf104f25589c6836902ed5e5873.jpg

Quelle: 20min.ch / Keystone

 

5823885021_aba7f6aa5b.jpg

Quelle: swag-trip-logs.blogspot.com

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Ach, so ein schönes Flugzeug.

Solche Unfälle müssten nicht sein, wenn die lieben Leutchen im BAZL endlich mal IFR-Abflüge ohne FVL und im Luftraum G bewilligen würden.

Jeder Wald- und Wiesenplatz in den USA hat einen GPS An- und Abflug.

 

Natürlich ist der Pilot selbst schuld, aber mit den nötigen Mitteln könnte man so was vermeiden. Man geht halt lieber hin und legt der professionelle Privatfliegerei noch mehr Steine in den Weg...

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Solche Unfälle müssten nicht sein, wenn die lieben Leutchen im BAZL endlich mal IFR-Abflüge ohne FVL und im Luftraum G bewilligen würden. ...

Ein unglaublicher Kommentar. Auf die Idee, dass man bei unpassendem Wetter einfach am Boden bleiben könnte, kommst Du offenbar überhaupt nicht.

 

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@Fritz

 

Hör mir doch auf. Aus meinem Text geht das klar hervor. Vielleicht noch mal lesen.

 

Man kann sich, wie immer bei solchen offensichtlichen Unfällen, um solchen Mist streiten. Fakt ist: Piloten sind auch nur Menschen und lassen sich manchmal zu etwas hinreissen. Klar sollten sie nicht, aber das passiert alle Jahre mindestens einmal oder nicht?

 

Einfachere IR-Ausbildung und unsere technischen Hilfsmittel des Jahres 2011 ausnützen, dann würden vielleicht nur noch 20% sterben.

 

@Hansruedi

 

Sry, habe mich ein wenig unpassend ausgedrückt.

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Einfachere IR-Ausbildung und unsere technischen Hilfsmittel des Jahres 2011 ausnützen, dann würden vielleicht nur noch 20% sterben.

Es würde jedenfalls die Steigleistung über Stromleitungen deutlich erhöhen :001:

 

Gruß

Ralf

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Einfachere IR-Ausbildung und unsere technischen Hilfsmittel des Jahres 2011 ausnützen, dann würden vielleicht nur noch 20% sterben.

 

Es ist aber auch mit einer IR-Ausbildung und den tech. Hilfsmittel des Jahres 2011 möglich eine falsche Entscheidung zu treffen, daher würde sich damit die Unfallrate nur marginal verbessern.

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Wenn man sieht, wie nahe die Einschlagstelle beim Platz ist, muss man auch in Betracht ziehen, dass das Wetter keine Schuld hatte. Zudem steigt das Gelände gegen Westen hin an.

 

Und bräuchte es überhaupt zwingend einen IFR Abflug? Man könnte ja IFR nach dem Start (und vor dem Einflug in Wolken) joinen, oder? Vermutlich finden die Untersucher raus ob ein Z-Flugplan gefiled (und aktiviert?) war. Schliesslich müsste die Kiste in Genf auch wieder reinkommen. On verra!

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Joinen kannst Du eben erst in einer bestimmten Minimalhöhe und im kontrollierten Luftraum. Und dahin musst Du erst mal kommen.

 

Ein IFR Abflug von solchen Plätzen würde mit Sicherheit die Unfallhäufigkeit bei solchen Wechselverfahren positiv beeinflussen. Was nicht heisst, dass man bei Minimalbedingungen VFR starten sollte um dann irgendwie zu joinen, aber leider wird das eben praktiziert. Ob es in diesem Fall etwas damit zu tun hat, ist aber vollkommen offen. Hier kann es genau so gut ein Performanceproblem gegeben haben.

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Ok, das mit der Mindesthöhe und kontrolliertem Luftraum wusste ich nicht. Das verstehe ich so, dass man in Ecu erst mal bis in C steigen müsste - was auf FL100 wäre. Oder gehts auch schon in E? Aber das ist ja nur ein Nebengleis.

 

Hier kann es genau so gut ein Performanceproblem gegeben haben.

Genau diesen Gedanken wollte ich anregen.

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Es würde jedenfalls die Steigleistung über Stromleitungen deutlich erhöhen :001:

 

Gruß

Ralf

 

Für was glaubst du, gibt es standardisierte Abflugrouten? Damit man eben ohne irgendwo hineinzufliegen, sicher auf die minimale Radarhöhe kommt.

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Ok, das mit der Mindesthöhe und kontrolliertem Luftraum wusste ich nicht. Das verstehe ich so, dass man in Ecu erst mal bis in C steigen müsste - was auf FL100 wäre. Oder gehts auch schon in E? Aber das ist ja nur ein Nebengleis.

 

Echo ist auch kontrollierter Luftraum!

 

Florian

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Echo ist auch kontrollierter Luftraum!

 

Florian

 

Natürlich richtig. Ich war nicht präzis im Gedanken. In E kann ich, darüber MUSS ich FVL kontakten. Als VFRler denke ich im E halt eher "muss nicht" ;) . Der IFRler andererseits ist froh ums "Kann" resp. da ist E auch schon MUSS.

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airspace E ist bereits "kontrollierter airspace" reicht für IFR, es ist also möglich unter FL100 zu joinen.

 

allerdings ist die schwierigkeit meist der minimale IFR level, was eine kombination aus terrain clearance (aufgerundet auf 1000), funkabdeckung und airspace struktur (mil/ziv, segelfllugzonen, ausserhalb von class G etc...) ist.

im normalfall bewegt sich dieser level im mittelland so um 5000ft, manchmal 4000, manchmal 6000 oder 7000. ecuvillens ist nahe an den voralpen, da kann es durchaus sein, dass dieser level einiges höher ist. Und häufig sind diese 5000ft bereits in/über den wolken. um legal/sauber zu joinen muss es aber möglich sein vmc bis zum erreichen des minimalen ifr levels einzuhalten. ausser es gibt eben ein departure oder approach procedure, was aber wieder ein eigener themenkomplex ist.

generell sind "flache länder" wie z.b. holland oder norddeutschland bzgl Y/Z im vorteil.

 

gruss bernie

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Was nicht heisst, dass man bei Minimalbedingungen VFR starten sollte um dann irgendwie zu joinen, aber leider wird das eben praktiziert.

 

selber im Birrfeld gesehen. Nebelsuppe und trotzdem ist einer gestartet und kurz darauf (Höhe AMAG) im Nebel verschwunden. Ich als Laie würde sagen das war illegal:confused:

Ist dem so ?

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airspace E ist bereits "kontrollierter airspace" reicht für IFR, es ist also möglich unter FL100 zu joinen.

 

allerdings ist die schwierigkeit meist der minimale IFR level, was eine kombination aus terrain clearance (aufgerundet auf 1000), funkabdeckung und airspace struktur (mil/ziv, segelfllugzonen, ausserhalb von class G etc...) ist.

im normalfall bewegt sich dieser level im mittelland so um 5000ft, manchmal 4000, manchmal 6000 oder 7000. ecuvillens ist nahe an den voralpen, da kann es durchaus sein, dass dieser level einiges höher ist. Und häufig sind diese 5000ft bereits in/über den wolken. um legal/sauber zu joinen muss es aber möglich sein vmc bis zum erreichen des minimalen ifr levels einzuhalten. ausser es gibt eben ein departure oder approach procedure, was aber wieder ein eigener themenkomplex ist.

generell sind "flache länder" wie z.b. holland oder norddeutschland bzgl Y/Z im vorteil.

 

gruss bernie

Absolut korrekt.

Im Fall von Z-Flights in der Region LSGE/FRI VOR ist die minimum IFR Höhe 8'000ft (bedingt duch MIL IFR Flights unterhalb)

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selber im Birrfeld gesehen. Nebelsuppe und trotzdem ist einer gestartet und kurz darauf (Höhe AMAG) im Nebel verschwunden. Ich als Laie würde sagen das war illegal:confused:

Ist dem so ?

Ob das legal ist weiss ich auch nicht. Hier in LSZR haben wir schon die ganze Woche Nebel und trozdem gibt es Trafic: beim Landen tauchen die Flieger 300 Meter vor der RWY aus der Nebelsuppe auf.....beim starten das gleiche "Spiel".

 

Es dürfte aber auf der Hand liegen dass diejenige Piloten die bei solchen Sichtverhältnisse fliegen möchte nicht nur die geeignete Ausrüstung (aktuelle Karte der Lufthindernisse, Terainkarte, GPS und ev. Bodenradar nebst ACAS oder gleichwertig), sondern auch Kenntnisse über das umliegende Gelände rund um den Flugplatz haben müssen.

 

Schade um den Piloten..... auch möglich das die Unfallursache nicht auf die schlechten Sichtverhätnisse zurückzuführen ist.

Gruss Franc

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