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  1. Today
  2. Überhaupt gar nicht, logischerweise. Aber wenn das ILS am Flughafen gerade ausser Betrieb ist, dann steht man dumm da. Darum sind wir auch noch weit weg davon, dass Funkfeuer und ILS-Anlagen flächendeckend abgebaut werden, weil man gemerkt hat, dass man sich so sehr verwundbar macht. In meiner Firma dürfen wir bei Nacht keine Sicht- oder Circling-Anflüge ausführen, wenn es sich um einen Flughafen mit Bergen rundherum handelt. Ja, dann müssten wir woanders landen.
  3. Ich kenne mich mit dem Muster nicht aus. Wie weit wirkt sich den eine GPS Störung auf das ILS aus? In wie weit wirkt sich das GPS auf die Geschwindigkeit, Höhen und Richtungsanzeigen aus? Hat ein so kleines Flugzeug ein vollständiges Trägheitsnavigationssystem, oder nur so etwas wie das Garmin, was viele Daten aus dem GPS holt? Wo anders hin fliegen, wenn Sie diesen Airport nicht erreich konnten wegen GSP Störung? In einem anderen Forum habe ich gelesen, das die sich nur auf die Standby Instrumente und Karten verlassen hätten müssen. Keine Ahnung ob das bei dem Muster so war. Sicher kann man sagen, das die Situation diese Crew überfordert hat. Aber ursprünglicher Auslöser war die GPS Störung, welche die Kette bis zum Absturz auslöste. Vielleicht hätten gute Piloten die Situation lösen können. Leider nicht diese Crew. OT an Im Auto verlässt man sich auf die GPS in der Navigation. Und wie abhängig man davon ist habe ich dieses Jahr zuletzt bei eine Oldtimer Rally erleben müssen und wie meine Beifahrerin komplett ohne Handy und Navi mit der Karte verloren war. Nur dort konnten wir anhalten fragen und wenden.. Grüße Frank
  4. Yesterday
  5. Das trifft den Punkt, aber nicht nur in der Fliegerei!
  6. Wie gesagt, das ist nur ein Teil des Problems. Das Hauptproblem, welches ja auch hier zum Zwischenfall geführt hat, ist, wenn eine Batterie egal welcher Herkunft eingeklemmt und beschädigt wird. Genau das passiert immer wieder auf Flugzeugen, wenn ein Gerät zwischen die Sitze fällt und dort dann wohlmöglich noch durch elektrische Verstellmotoren eingequetscht und beschädigt wird. Das war bei der LX ja offenbar der Fall. Sicher, Batterien "namhafter" Hersteller sind da besser, aber der Fall Samsung Note 7 hat gezeigt, auch da kann es Probleme geben. Viel wichtiger ist, auf die Dinger aufzupassen und zu schauen, dass sie nicht beschädigt werden, keine kaputten Kabel anschliessen und so weiter.
  7. Ähm, es war die Wahl der Crew, dort bei Nacht nach Sicht anzufliegen! Sie hätten auch einfach den Abflug abbrechen und woanders landen können, mit einem ILS oder einem anderen Anflug. Nicht umsonst heisst es "Pilot in Command", nicht "GPS in command".
  8. nico01

    Neue Linien ab Basel

    es sind E-Commerce also Temu shein and co frachtfluge..Keine pharma fluge
  9. Diese GPS-Störungen im Süden der USA gibt es schon länger. Der Hintergrund ist ja gerade der, dass die Air Force ihre Piloten trainiert, bei GPS-Ausfall trotzdem sicher zu navigieren. Die Ausfallzeiten sind auch im Voraus angekündigt. Wäre GPS nicht ausgefallen, dann hätten sie die gewohnte vertikale Führung gehabt und nicht in die Bergflanke geflogen. Aus meiner Sicht war der Ausfall ursächlich für den Unfall.
  10. Ich bin da mit Martin. Solange wir massenhaft billige Elektronik-Gadgets aus unseriösen Quellen wie Temu oder Aliexpress kaufen, befeuern wir sprichwörtlich diese Probleme. Smartphone, Tablet oder Laptop sind aus meiner Sicht wesentlich unkritischer, solange da ein vernünftiger Hersteller dahinter steht. Gruss Magnus
  11. Naja, Sichtanflug bei Nacht... Ursächlich für den Unfall war sicher nicht die GPS-Störung des Militärs, sie war höchstens dazu beitragend. Hier in Osteuropa und im Mittleren, sowie Nahen Osten gehören GPS-Störungen und entsprechende Flugtaktiken zum täglichen Brot, da stürzt keiner ab. In den USA ist das für die Inland-Piloten eine neue Sache und offensichtlich gibt es nicht ausreichend Schulungen, um damit korrekt umzugehen. Ursächlich für den Absturz war aber aber der Verlust des Lagebilds und dann die Entscheidung, den Anflug im Dunkeln nach Sicht durchzuführen, obwohl dort Berge sind.
  12. https://www.flugrevue.de/zivil/gps-stoerung-durch-us-militaer-brachte-offenbar-zivilflugzeug-zum-absturz/ Grund für den Absturz war laut NTSB und "WIRED" eine großangelegte GPS-Störübung der US-Streitkräfte auf dem nahegelegenen Testgelände White Sands Missile Range Laut Flugüberwachungsdaten verlor die Besatzung kurz nach dem Start die GPS-Navigation. Der Pilot bat den zuständigen Fluglotsen der Flugsicherung Albuquerque um Kursvorgaben und forderte zunächst den GPS-gestützten RNAV-Anflug auf Ruidoso an, wechselte dann jedoch auf den ILS-Anflug, da auch dieser durch den GPS-Ausfall nicht mehr zuverlässig nutzbar war. Der Fluglotse alarmierte daraufhin seinen Vorgesetzten, der das Militär bat, die Störung zu unterbrechen. Mindestens drei weitere Flugzeuge im selben Luftraum meldeten GPS-Ausfälle. Als die Besatzung schließlich meldete, die Lichter von Ruidoso in Sicht zu haben, erteilte die Flugsicherung die Freigabe für einen Sichtanflug. Kurz darauf teilte der Supervisor dem Militär mit, dass die Maschine im Sichtflug sei und die Störung wieder aufgenommen werden könne. Ob neben der GPS und ILS sich die Störungen auch auf die anderen Flugsysteme auswirkten, konnte nicht bestätigt werden. Beim anschließenden Sinkflug übersah die Besatzung im Dunkeln die vor ihnen liegende Bergkette. Die Maschine schlug rund 230 Fuß unterhalb des Gipfels der Capitan Mountains auf. P- Report https://data.ntsb.gov/carol-repgen/api/Aviation/ReportMain/GenerateNewestReport/202990/pdf
  13. Laut ASN gab es mal wieder Rauch durch ein Gerät: https://aviation-safety.net/wikibase/575722 Lufthansa Flight LH573 diverted to Brazzaville, Congo, after smoke was detected on board coming from electronic components.
  14. Monarch1974

    Neue Linien ab Basel

    EuroAirport Juni 2026 Fracht 10'377 (in tons) +22.5%
  15. Last week
  16. Nach einem unfreiwilligen Aufenthalt mit Verpflegung in Brazzaville haben dann über 50% der Paxen Probleme mit der Verdauung
  17. Da hat vielleicht nur jemand eine schlechte Verdauung gehabt!
  18. Gerüche und Rauch ist gerade IN Lufthansa-Flug LH573 von Johannesburg nach Frankfurt hat Luftnotlage gemeldet. Landete am Flughafen der Hauptstadt Brazzaville. Nach Auftreten eines undefinierbaren Geruchs in der Kabine wurde sicherheitshalber in Brazzaville (Republik Kongo) zwischengelandet» Hoffentlich gibt es keine Schwierigkeiten bei der Rückreise, wegen Ebola Gebiet bezüglich Quarantäne
  19. until
    ILS-Sternflug mit Besichtigung des Fliegermuseums in Langenthal - Bleienbach
  20. Klar, die technischen Eigenschaften solcher Geräte sind ein Problem, dieser China Schrott sollte bei uns schlicht nicht mehr reingelassen werden. Aber hier wie auch bei anderen Fällen war das nicht das Problem sondern dass Geräte irgendwo runterfallen oft unbemerkt und dann eingequetscht und kaputt gepresst werden. Dadurch werden die Zellen beschädigt und es passiert genau das, was hier passiert ist. Dies ist ein bekanntes Problem, eher mit Handy's und Tabletts als mit Powerbanks oder grösseren Geräten, die eben eher mal in einen Spalt reinfallen und dann, wenn der Sitz sich bewegt, zerstört werden und in Brand geraten. Dagegen lässt sich nicht extrem viel machen, bis endlich Batterien auf den Markt kommen, die nicht mehr so latent brandgefährlich sind wie diese Dinger. Ob das überhaupt machbar ist....
  21. Genau das, stelle ich als IT'ler bei den China Billig PB und Ladegeräte in Frage. Die sind meist selbstgebastelt von irgendeinem privaten. Ich spreche da nicht von den Apple "Made in China" Adapter.
  22. Dieses als schwerer Vorfall taxierte Ereignis ist vom franz, BEA erfasst und publiziert worden, auf der SESE -Publikation ist nichts erwähnt. Laut BEA ist die untersuchende Behörde die Schweizer SESE. Dieses Flugzeug hatte (hier der FF-Eintrag) schon einmal ein Zwischenfall. Es ist mit einem Thielert TAE 125-02-114 bestückt. Cosy
  23. Das war auf meinen eigenen Flug bezogen, (im Satz danach)Meine "Verweilzeit" auf Dichtehöhe über FL100 zur gleichen Zeit war über 1h. Ausserdem sollte man als nicht-Bergsportler - je älter desto eher O2 nutzen. Cosy
  24. Dieser schwere Vorfall liegt zwar schon fast genau 1 Jahr zurück. Ich erfasse diesen Fall, weil die BEA vor ein paar Tagen einen sehr ausführlichen fundierten Schlussbericht veröffentlichte. 5 Schwerverletzte auf 143 Paxen, 4 Cabin, 2 Pilots. Der Bericht hier ist zwar französisch, aber die Bilder und der Inhalt wird einem ATPL sofort bekannt vorkommen. Es sind zum Beispiel die Beschleunigungswerte an verschiedenen Positionen am Flugzeug ausgewertet worden. Es ist erstaunlich, wie gross die Differenz zum Wert im Schwerpunkt ist. Den nachfolgenden Text hab ich mangels Zeit auto-übersetzt aus der Zusammenfassung (auf der BEA Website auch fr). Während des Sinkflugs durch eine Wolkenschicht erkannte die Flugbesatzung erst spät Echos auf dem bordeigenen Wetterradar, die auf ihrer Flugbahn lagen. Diese späte Erkennung ließ keine Zeit, die Echos zu analysieren und eine Ausweichstrategie zu entwickeln. Das Flugzeug flog auf Höhe von etwa FL 260 in eine isolierte Konvektionszelle ein und durchquerte einen Bereich starker Turbulenzen, begleitet von Hagel. Da keine Aufzeichnungen der Wetterradardaten (Einstellungen und Anzeige auf dem ND) vorlagen, konnte die Untersuchung nicht klären, warum die Flugbesatzung die Konvektionszelle erst so spät wahrnahm. Das Wetterradar war funktionsfähig; die Konvektionszelle hatte sich etwa 45 Minuten vor dem Durchflug des Flugzeugs entwickelt und war – je nach Höhe – mit mäßigen bis starken Niederschlägen (flüssiges Wasser) verbunden. Der Kern der Zelle blieb bis etwa 12:10 Uhr unterhalb von FL 230. Als das Flugzeug die Zelle sechs Minuten später passierte, wies sie eine starke vertikale Entwicklung auf, was die Heftigkeit der Turbulenzen erklärt. Cosy
  25. Nebenbemerkung bezgl. Sauerstoff und Vorschriften NCO.OP.190 spricht von pressure altitude (nicht density altitude): Macht zwar Sinn bzw ist nicht falsch, Sauerstoff zu benützen, ist aber nicht vorgeschrieben, falls man unter 30 min in Höhen zw. FL 100 und FL 130 bleibt.
  26. Das Büro für Flugunfall-Untersuchungen BEA hat das Dossier zu diesem Unfall eröffnet (Flugzeug des AC Annemasse) Link Cosy
  27. Vorläufiger Bericht S. 11: Système d’air conditionné L’ensemble du système a été séparé de la structure de l’avion pour examen. Il n’a pas été observé de zone d’échauffement ou de dépôt de suie pouvant attester de la présence de fumée. Eine Erstickung durch Kältemittel ist unwahrscheinlich, das hätte nicht nur den Piloten erwischt und die Videos aus der Kabine zeigen keinen Hinweis darauf. Die AC Funktion ist interessant für die Frage, ob der Pilot Hitzestress ausgesetzt war. Viel wahrscheinlicher ist ein Abgasleck der Turbine in die Kabine mit schleichender CO-Vergiftung des Piloten nach mehreren Flügen. Zum Ablauf würde ein Abgasleck in die Kabine passen. Beim Hochdrehen läuft die Turbine kurz zu fett und raucht. Nach der Sichtung von Rauch in der Kabine im Startlauf kein weiterer Hinweis auf Rauch in den Videos. Bei kontinuierlicher Leistung ensteht kein Rauch mehr, nur noch unsichtbares Gas, das wie zuvor der Rauch jetzt in die Kabine leckt. Kohlenmonoxid vergiftet langsam immer mehr Hämoglobin in den roten Blutkörperchen, das saugt CO förmlich an und lässt es nicht wieder los. Die Symptome sind diesselben wie bei Sauerstoffmangel: Massiv eingeschränkte geistige Leistung, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle. Der Pilot ist die einzige Person im Flugzeug, die der Kabinenluft lange und kontinuierlich ausgesetzt war. Die Autopsie wird das klären.
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