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21.12.2012 | HB-ZLN | Ecureuil | Elm | Absturz


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21 Antworten in diesem Thema

#21 consti

consti
  • Moderator / ILS-Mitglied
  • 2.203 Beiträge
  • Aviation Ground Staff, Modellflieger

Geschrieben 02 Januar 2014 - 14:51

Na ja - Du hast sicher nicht Unrecht.
Und die bisherigen Infos lassen wohl darauf schliessen, dass der Heckrotor nach Bodenkontakt irgendwie ausgesetzt hat und es dann wohl zum Unvermeidlichen kam. Und wie schon gesagt - die Ursachen oder ob es ein Pilotenfehler war, ist ja noch unklar.

Es stimmt schon, dass es immer ein Restrisiko gibt.
Aber ich glaube auch, dass man als Pilot so nicht denken darf, wenn man auch zukünftig noch Freude an der Fliegerei haben möchte.
Vor allem dann, wenn man schon einen Absturz hinter sich hat (bin übrigens auch schon mal mit nem Flächenflieger abgestürzt - ich kenne das Gefühl also sehr gut).

LG

Frank


Bei einer Heckrotorberührung ist es gut möglich, dass es die Welle abschert oder sich die Zähne im Getriebe verabschieden. Oder, falls die Welle ähnlich wie im JR aufgebaut ist, sich die Bolzen, die die Wellenelemente zusammenhalten, verabschieden.


Nein, denken darf man auch nicht so, sonst dürftest Du gar nichts mehr auf diesem Planeten machen. Viele sagen, dass man in einem Falle eines Flugunfalls, so schnell wie möglich wieder fliegen sollte... Sonst tut man es nie mehr.


lgC

(\__/) Das ist ein Hase
(O.o ) Kopiere ihn in deine Signatur
(> < ) um ihm zu helfen die Weltherrschaft an sich zu reissen
¯\_(ツ)_/¯


#22 mds

mds
  • ILS-Mitglied
  • 2.032 Beiträge
  • Aviatik-Fan

Geschrieben 02 Januar 2017 - 21:33

«Der Unfall ist darauf zurückzuführen, dass der Helikopter während eines Landeanfluges mit grosser Vertikal- und erheblicher Vorwärtsgeschwindigkeit auf dem Boden aufschlug.
 
Die Ursache konnte nicht restlos geklärt werden. Sie liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit im betrieblichen Bereich.»

«Während des Unfallfluges benutzte abgesehen vom Piloten niemand die Sicherheitsgurte, obwohl dies für die Insassen auf den hinteren Sitzbänken problemlos möglich gewesen wäre. Das Tragen der Gurten hätte verhindert, dass die vier Personen auf den hinteren Sitzbänken im Verlauf des Unfalls aufgrund der wirkenden Zentrifugalkraft auf der rechten Seite aus dem Helikopter geschleudert wurden. Angesichts des praktisch unversehrten Innenraums der Kabine wäre damit die Gefährdung für diese Personen deutlich geringer gewesen. Die Schilderung der einen Person, wonach sich das Heck des Helikopters über sie hinwegdrehte, als sie bereits am Boden lag, sowie die Tatsache, dass einer der Insassen in unmittelbarer Nähe des Hauptrotorkopfes zu liegen kam, verdeutlichen, welch grosser Gefahr die Insassen durch das Herausschleudern aus dem Helikopter ausgesetzt waren.»

 

 

https://www2.sust.ad...hte//2276_D.pdf


Hinweis: Sollte im obigen Beitrag (m)ein Vorname fehlen, so lautet dieser Martin. Merci!