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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
HuPa antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Mit so einer absoluten Aussage wäre ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr vorsichtig. Es gibt noch keinen Abschlussbericht zu dem Trojan-Absturz. Es kann auch sein, dass sie einfach mit nicht funktionierendem Fluglageanzeiger (siehe Zwischenbericht) in IMC gekommen sind, dann die Kontrolle verloren haben und sich die Trojan deshalb durch Überlastung der Zelle "zerlegt" hat. Deine dezidierte Behauptung, dass ein "Cumulonimbus" das Flugzeug "vom Himmel geholt" habe, ist durch nichts objektiv belegt/nachgewiesen. LG Patrick -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
HuPa antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Damit hast Du Recht. Genau deshalb habe ich aber vor meinem Beitrag auch intensiv mit mehreren befreundeten Verkehrspiloten korrespondiert bzw. auch telefoniert, die diese Einschätzung absolut teilen. Du schreibst ja selbst sinngemäß (so verstehe ich es jedenfalls) dass eine erfahrene Crew hier anders vorgegangen wäre und der Absturz folglich kein alternativloses Szenario war. LG Patrick -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
swisswingman antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Grün gilt als unbedenklich. Gewitter kann man umfliegen, die ziehen ja meist relativ schnell von einem Flugplatz weg. Falls das aber nicht klappen sollte, kann man immer noch ausweichen. Schlechtes Wetter heisst nicht automatisch, dass ein Flug immer direkt abgesagt werden muss. Natürlich halten moderne Flugzeuge einiges aus und man fliegt im Linienverkehr auch mal durch schwächere Schauerkanten oder moderaten Regen. Aber eine echte, ausgewachsene Gewitterzelle will man weder im Airliner noch erst recht in einem kleineren Jet absichtlich durchfliegen wegen der extremen Turbulenzen und der massiven Vereisungsgefahr. Was das Überfliegen angeht: Das ist oft gar nicht so einfach, da sich solche Gewitter enorm in die Höhe ziehen können. Selbst mit einem Jet springt man da nicht einfach mal so drüber. Zusätzlich zur massiven Vereisung könnte bei so einem Szenario übrigens auch eine Art Overspeed eine Rolle gespielt haben, bei der es in der Folge zu einem Mach-Tuck gekommen ist, wenn das Flugzeug unkontrolliert in steilem Sinkflug beschleunigt wurde. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Maxrpm antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Würden wir Grün prinzipiell vermeiden gäbe es zumindest in Europa an vielen Tagen im Jahr keine Flugverkehr. Grün kann wirklich komplett harmlos sein. Es regnet und eist halt den ganzen Flug. Das Flugzeug kann das problemlos ab. ja. Solange Du Wings Level und unter turbulence penetration speed fliegst sollte die Konstruktion eines modernen Flugzeuges jeder Zelle widerstehen können. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem dynamischen Stall und das Flugzeug fängt sich 1000 Fuß tiefer wieder. ich kenne die turbulence penetration speed der Lear nicht. Die GS erscheint hoch. Wolfgang -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
LS-DUS antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Sollte man dann nicht selbst so dunkelgrüne Bereiche meiden? Theoretisch wären dort ja überall solche Phänomene möglich. Nur dann hätte sie den Flug abbrechen müssen. Bei der Wetterlage wäre sie nicht zum Ziel gekommen. Wobei das auch von der Höhe abhängig ist. Mit dem Flugzeug sollte man solche Wettergebiete überfliegen können. Prinzipiell wird ja auch gesagt, dass Flugzeuge Gewitter aushalten. Wobei man noch unterscheiden muss, ob ein größerer Airliner oder ein kleineres Flugzeug, wie hier ein Learjet. Da muss es wohl zu einer massiven Vereisung gekommen sein. - Heute
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Beat Schweizer folgt jetzt dem Inhalt: 01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Maxrpm antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Sehr böse Situation. Die Kolleg:innen haben diese massiver Zelle umflogen. Die ist war natürlich massiv präsent auf ihrem Radar und mach es noch schwieriger ein leichtes aufkommendes Grün daneben zu sehen. Auch deshalb weil so große Zellen normalerweise so nahe an ihrer Niederschlagsgrenze keine anderen Zellen aufkommen lassen. so scharf abgegrenzt, und so schnell vom Grün ins Rot wie diese kleine Zelle aussieht war die sehr agressiv. Wenn Du da schneller als turbulence penetration einfliegst, kann es strukturelle Schäden geben. wolfgang -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
spornrad antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Embedded CB kann wirken wie Flak, aber nicht zu sehen. Ein ähnlicher Cumulonimbus hat erst kürzlich die Trojan bei Mannheim vom Himmel geholt. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Niko antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Einige Monate zuvor, gleiches Flugzeug, von den Stimmen her vielleicht sogar die gleichen Piloten, schwierige Kommunikation. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Maxrpm antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Für diese Aussage fehlt Dir die Erfahrung mit solchen Wetterbedingungen in solchen Höhen. Diese „fast developing cells “ gehören zu den schwierigsten Wetterphänomenen. Du fliegst in IMC, es schüttelt gehörig schon eine ganze Zeit. Dann baut sich für Dich unsichtbar vor Dir eine solche Zelle auf (mit mehr al 1500 Fuß pro Minute nach den vorliegenden Berichten). Aber die Zelle ist nicht nur optisch sondern auch für den Wetterradar unsichtbar. Sie entwickelt sich erst und regnet und hagelt erst in tieferen Höhe aus. Dein Radar sieht nach vorn und dort zeichnet noch nichts - höchstens ein leichtes Grün. in einer sehr erfahrenden Besatzung geht in einer solchen Situation die Speed auf turbulence Penetration und der oder die erfahrenste Pilot:in im Cockpit Beobachter dauernd das Wetterradar auf Veränderung. Ein plötzlich auftauchender grüner Schatten - sonst zu ignorieren wird ein absolutes Alarmzeichen. Wolfgang P.S Kein Flugzeug im Stall erreicht Schallgeschwindigkeit. Die Triebwerke müssen bis zum Schluss mit hoher Leistung gelaufen sein. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
MarkusP210 antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Genau die Frage stellt sich mir auch, wieso fliegt man sehenden Auges in eine isolierte Zelle ein? Das Flugzeug war ganz sicher entsprechend ausgerüstet dass das zu sehen gewesen wäre. Im Alter von 20 (oder 23) Jahren könnte fehlende Erfahrung eine entsprechende Rolle gespielt haben. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
LS-DUS antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Sehr tragisch. Sie hatte das größere Gewittergebiet umflogen und hat dann leider noch eine kleine Gewitterzelle erwischt. Und da ist die Frage, ob das Wetterradar ihr das nicht angezeigt hat. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
HuPa antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Ich habe das was bekannt ist, gemeinsam mit Kollegen und dank Unterstützung durch einen Flugkapitän, mal zusammengefasst: https://www.austrianwings.info/2026/11/learjet-stuerzt-senkrecht-in-wohngebiet-keine-ueberlebenden/ Fällt offenbar mal wieder in die Kategorie absolut vermeidbarer Unfall. Die junge Pilotin hat aber durch ihre "Reports" während des Sturzfluges viel zur Ursachenaufklärung beigetragen, denn ob CVR und FDR diesen Aufprall überstanden haben? Tragisch. LG Patrick -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
oneworldflyer antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Wahnsinnig schnell wachsende CB -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Niko antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Die Pilotin war wohl erst 23 Jahre alt und hat über die High School ihre Lizenz erworben (keine Wertung!). “Jack“ war wohl ihr Lebensgefährte und PF. https://x.com/evanakilgore/status/2117125119755591691/video/1?s=46 -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
LS-DUS antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Bei so einem Learjet muss Anti-Ice vorsorglich aktiviert werden. Bei einer größeren Vereisung reicht das System sonst nicht aus. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Chris.apunkt antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Ja, die sind offenbar direkt vor dem Crash durch schweres Wetter geflogen.. ATC hat schon deutlich davor gewarnt. - Gestern
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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Baeriken antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Ice-Conditions ? Die Pilotin sagte kurz vor dem Absturz etwas über "managing Ice". -
Hoi Stefan Ja, die Adresse ist auch weiterhin gültig. 1 oder 2 mal neu laden, dann sollte dort die Übersicht für alle Flughäfen auftauchen Muss mir dann irgendwann eine neue URL ausdenken Liebe Grüsse Tis
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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
conaly antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Die Audio-Aufnahme ist grausam. Die wussten, es geht zu Ende und sie konnten nichts tun. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
D-PKDO antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Das schaut in der Tat sehr tragisch aus! Auf dem screenshot sieht es wirklich so aus, als ob das Höhenleitwerk fehlt. -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Niko antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Vielleicht als Warnung, das ist nicht nur ein ATC Mitschnitt, die Pilotin schreit um ihr Leben. Sowas kann ggf. bei dem ein oder anderen hängen bleiben. RIP -
Touni folgt jetzt dem Inhalt: 01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Touni antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
Würde das lieber nicht hören. Sehr tragisch. Da scheint das Höhenleitwerk abgebrochen zu sein? -
01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
oneworldflyer antwortete auf Johnny's Thema in Vorfälle/Unfälle
ATC recording… -
motoknut folgt jetzt dem Inhalt: 01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden
Johnny erstellte Thema in Vorfälle/Unfälle
In West Palm Beach Florida ist ein Learjet 60 nahezu senkrecht in den Boden geflogen. Es gibt zahlreiche Dashcam Videos des Aufschlags. Laut Flightradar ist der aus 35000 Fuß in knapp einer Minute auf 0... War zunächst auf 41000 unterwegs zu den Bahamas und dann über Florida eine Weile auf 35000 und dann innerhalb kürzester Zeit runter. Schauen Sie sich das Playback des Flugzeugs N722BD von Austin nach North Eleuthera auf Flightradar24 an. https://fr24.com/data/aircraft/n722bd#426342df -
cosy folgt jetzt dem Inhalt: Elektra Trainer: 2,5h Flugzeit
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Hallo Moni, Gut, dass es weiterhin neue Entwicklungen und Projekte gibt, die unsere Leichtflugzeuge weiterbringen. Persönlich würde ich heute nicht in ein e-Zweisitzer einsteigen, weil mir die Reserven fehlen würden. (Mein Flugzeug hat 4 Sitze, und mit den 150 kg Benzin fliege ich mindestens 2000km weit, bis zu 10h Autonomie, etwa 70 kW Reiseleistung im eco mode) Also hier meine Gedanken zu den von Dir zitierten Daten: Autonomie: Worst case ist Flugzeugschlepp. Da fliegt man vom "Gas" geben bis zum Ausklinken mit 100% Startleistung und dann mit der maximalen Dauerleistung. Bei der Annahme, dass die Startleistung bei einem wassergekühlten e-Motor beibehalten werden kann, ergibt sich: 29 Minuten Flugzeit. Bei realistischen 45% Motorleistung bingt es der Flieger auf 56 Minuten und 15 Sekunden bis zur Anzeige 0% (das System verabschiedet sich schon etwas vorher). Gesamtwirkungsgrad des Antriebsstrangs Geiger liegt bei 80% (inkl Verluste durch Hilfsantriebe wie Kühlwasserpumpe, Bordversorgung usw). Dadurch ergibt sich die am Propeller ankommende max.-Leistung für höchstens 29 Minuten Flugzeit bis die Batterie auf 0% ist. Schleppflüge: Da e-Flieger aus rechtlichen Gründen nicht den Akku in der Luft leeren dürfen, sondern eine grössere Reserve als Verbrenner einplanen müssen, reicht die Autonomie (von brutto 29') real für etwa 2 , höchstens 3 Schleppflüge in eher niedere Höhen. Zudem scheint mir die Startleistung von 67PS zu gering für das Schleppen in der Schulung Doppelsitzer mit bis 800kg), somit ist dieses Flugzeug ein sehr begrenzter Ersatz für bewöhrte Schlepper. Schulung PPL: Bei dieser Nutzung muss der Flieger die letzte Full-stop Landung bei spätestens 30% Restkapazität machen. Das bedeutet etwa 1h Flugschule für das nachladen von 20kWh, somit bis ca. 2h Wartezeit. Rechnet sich (nioch) nicht. Batteriekapazität: Leider ist die aktuell(s)te Batterietechnologie noch in den primitiven Kinderschuhen. Die hier genannte Kapazität von brutto 30kWh entspricht dem Energiegehalt von 3.3 Liter UL91! (unterer Brennwert). Mein Benzin im MCR4S (long range tanks) entspricht einem Energiewert von 19'000 kWh !! dabei kann (Vollgetankt) noch 230kg Zuladung in den Flieger bei MTOM von 750kg. Der gleiche Flieger in der Version 820kg Mtom ermöglicht die Zuladung 300 kg. Cosy
