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  1. Letzte Stunde
  2. In dem Zeitraum sind auf der Welt ca. 96.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verstorben. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens in einem Autounfall zu sterben, liegt in Deutschland bei etwa 1 zu 100. Die Wahrscheinlichkeit, in einem kommerziellen Flugzeugabsturz zu tödlich zu verunglücken, liegt dagegen bei unter 1 zu 10 bis 15 Millionen Flügen. (Quelle) Bei der reinen GA Fliegerei mag das Verhältnis etwas anders aussehen.
  3. Dass wir nachdenklicher und kritischer werden gegenüber der Flugsicherheit auf Grund der stark zunehmenden schweren Flugunfälle insbesondere der letzten Jahre. Ich fürchte, diese Vorfälle/Unfälle Rubrik des flightforum wird sich in Zukunft noch mehr füllen.
  4. Na da hast Du mal Glueck gehabt, dass Du vor 30 Jahren noch nichts von Wetterradar verstanden hast. Die Dinger damals hatten noch gar keine Computerunterstützung, da musste man noch Dinge wie Radarschatten bei der Bedienung in Betracht ziehen. Man musste noch scannen um den Bodencluster vom Wetterbild trennen zu können etc. Und Du bist einfach eingestiegen. Wolfgang
  5. The U.S. Sun obtained FAA records showing pilot Jeffrey was issued an Airline Transport Pilot certificate on October 1, 2021, with ratings for multiple jet types, including the Learjet 60.
  6. Schon in einem Airbus A320 von 1985 wird man solche Gewitterzellen unproblematisch erkennen können. Die Displays sind da kleiner, als bei der modernen Avionik. Zu Zeiten einer 747-200 muss das schwieriger gewesen sein, ohne Farbdisplay, solche Gewitterzellen zu erkennen. Der Learjet hat da schon eine moderne Ausstattung. Ich denke da eher an eine Arbeitsüberlastung des Piloten in der Situation. Er hatte gerade den Kurs geändert und wollte an Höhe gewinnen.
  7. Ja, aber nicht auf Kosten von Menschenleben.
  8. Naja Alex, aber da steig ich in Zukunft in kein Verkehrsflugzeug mehr ein, schon gar nicht in einen Privatjet, wenn dem so ist. Am Starnberger See zu Fuss Urlaub zu machen ist doch eine erstrebenswerte Alternative …
  9. Schwierig… Die Aussage wird der Komplexität der Thematik nicht gerecht. Auch die teuersten Devices haben Schwächen, können nicht zaubern und müssen richtig bedient werden. Und Erfahrung muss man sammeln, die kommt nicht plötzlich durch mehr Geld. Gruß Alex
  10. was willst du uns damit sagen?
  11. Wolfgang, zum einen lasse ich mich von KI’s gerne beraten und zum anderen bin ich kein Fachmann auf dem Gebiet von Wetterradars. Zu junge, zu unerfahrene Pilot:Innen, kein Geld für die besten Devices für die teuersten Flieger … Leute, ich fürchte, da wird sich in Zukunft nur wenig ändern an der Flugsicherheit, die nicht die beste zu sein scheint auf Grund der sehr vielen Flugunfälle insbesondere der letzten Jahre. Mein Mitleid hält sich dann aber in Grenzen.
  12. Phil

    Neue Linien ab Basel

    YUL-BSL wurde gemäss aeroroutes.net 3x pro Woche bedient.
  13. Auch mit neuen Radaren gibt es die Gefahr Wetter zu übersehen oder gar komplett falsche Bilder angezeigt zu bekommen. Mir geht es um die KI-Zusammenfassung und die daraus resultierende suggestive Unterstellung, man brauche nur eins der neuen Radare und so etwas könnte nicht mehr passieren. Gruß Alex
  14. Bruno Blaettler

    Neuer MFS2024 PC

    Danke Christan für die Einschätzung. Habe bei digitec nachgeschaut. Es rund 1800 pc dieser Firma im Angebot. Immer angegeben nur 2 Stück am Lager beim Drittanbieter. Bewertungen gibt es keine. einzig bei einzelnen PC jeweils eine einzige mit 5 Sternen ohne Kommentar. Gruss Bruno
  15. Schoen, dass Du Deine Meinung an AI abtrittst. Ich bin solche Vollautomaten geflogen. Nett wenn in IMC eigentlich nix böses zu erwarten ist. Auto Wetterradar als Wächter an. Wenn sich doch eine einsame Zelle anschleichen sollte - gibt es eine Warnung. Aber bei wirklich schwerem Wetter - so wie in diesem Fall - ist der wichtigste Schalter : "Manuell". Sonst ist der ganze Schirm voller Warnung , ganz gleich wohin Du abbiegst. Wolfgang
  16. Nun, vielleicht sollten wir diesen Sachverhalt den NTSB zukommen lassen.
  17. Das Thema Wetterradar könnte einen eigenen Thread füllen. Aber nur weil die KI dir Marketing-Aussagen auflistet, wäre ich vorsichtig mit Schlussfolgerungen, was momentan das Beste auf dem Markt ist. Denn von all den Problemen mit den Radaren schreibt sie nichts. Gruß Alex
  18. Leute, wer sich einen Learjet kaufen kann, der kann sich auch eines der besten Wetterradar kaufen.
  19. Immer noch um Welten besser, als im Sturzflug in den Boden krachen. Gregor
  20. Was bringt uns das im Zusammenhang mit diesem Unfall? Auch bei Privatjets gibt es meist kein "ohne Rücksicht auf Anschaffungskosten", sondern da wird knallhart kalkuliert. Der hier verunfallte Learjet ist von 2004 - das ist eine andere Generation an Hard- und Software als das, was heutzutage verbaut wird. PS: ATC nimmt einen da sehr früh runter, damit man in den entsprechenden ATC-Sektor für die Bahamas einfliegt und nicht mit den vielen Überflügen ins Gehege kommt. In Europa werden wir teilweise auch extrem früh runtergeschickt, z.B. auf dem Weg nach Paris Le Bourget: 60 NM vom Platz schon auf FL70.
  21. Heute
  22. Was dazu führen kann, dass man bei schönstem Wetter den Starnberger See als Gewitter (Hazard-Symbol) angezeigt bekommt. Die neuen Radare haben ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Aber schön, wie viel Erfahrung die KI aus Marketing-Brochüren sammelt. Gruß Alex
  23. Kurze Sideline zum Topic: In den USA inflaten derzeit diverse VTs zu dem Unglück. Manche sehen die Nähe zum Trump'schen Anwesen als "verdächtig", andere, weil die AF One kurz vorher in der Nähe gewesen sein soll; wieder andere "beunruhigt", dass man im Krater kein "Flugzeug" mehr erkennt. Junge, Junge..., da fehlen selbst mir die Worte! "Herr lass' Hirn regnen!" Gruß Johannes
  24. Ich beauftragte soeben Gemini ( Google ) > „Welches Wetterradar für Learjet, Airbus, Boeing, sind zur Zeit die Allerbesten ohne Rücksicht auf die Anschaffungskosten!“ Gemini > „Ohne Rücksicht auf die Anschaffungskosten gibt es in der Luftfahrt zwei absolut führende Premium-Hersteller für High-End-Wetterradare: Honeywell und Collins Aerospace (RTX) sowie für Business-Jets wie den Learjet zusätzlich Garmin. Welches System das Allerbeste ist, hängt von der Flugzeugklasse ( Flugzeugnase / Antennengrösse ) ab: 1. Für Airbus & Boeing (Großraum- & Verkehrsflugzeuge) In Verkehrsflugzeugen kommen volldigitale 3D-Volumenscan-Radarsysteme zum Einsatz. Die beiden absoluten Marktführer teilen sich den Thron: • Honeywell IntuVue RDR-4000 / RDR-7000 Series • Highlights: Scannt das Wetter in 3D von 0 bis 60.000 Fuß Höhe und bis zu 320 NM (Nautische Meilen) Entfernung. • Besonderheiten: Automatische Unterdrückung von Bodenecho (Ground Clutter), präzise Doppler-Turbulenzerkennung, Hagel- und Blitzeinschlagsvorhersage sowie Erkennung von Scherwinden (Predictive Windshear). • Einsatz: Serienmäßig oder als Option auf Airbus A320/A350/A380 sowie Boeing 737 MAX, 777 und 787. • Collins Aerospace MultiScan ThreatTrack™ (WXR-2100) • Highlights: Verfolgt und analysiert bis zu 64 Unwetterzellen gleichzeitig. • Besonderheiten: Nutzt adaptive Scan-Technologien, um Unwetter im Reiseflug automatisch auf Höhe der Flugroute zu bewerten. Erkennt Gewitter-Overflights und Turbulenzen extrem zuverlässig. • Einsatz: Weit verbreitet in modernen Flotten von Airbus und Boeing. 2. Für Learjet & Midsize Business-Jets Da Learjets kleinere Radardome (Nase) besitzen, passen dort die riesigen Commercial-Antennen nicht. In dieser Kategorie gelten folgende Systeme als absolut High-End: • Honeywell IntuVue RDR-7000 • Entwickelt als Kompaktversion des RDR-4000 für Business-Jets. Bietet echte 3D-Scans und vollautomatischen Betrieb auch in kleineren Radardomen. • Garmin GWX 8000 StormOptix™ • Highlights: Das fortschrittlichste Radar für die Business-Avionik von Garmin (z. B. G3000 / G5000 Systemen). • Besonderheiten: Vollautomatische 3D-Volumenabtastung, automatische Neigungs- (Tilt) und Verstärkungsregelung (Gain), Doppler-Turbulenzerkennung und erweiterte Hagel-/Blitzrisikodarstellung. Fazit: Wenn Geld keine Rolle spielt, sind das Honeywell IntuVue (RDR-4000/RDR-7000) und das Collins MultiScan ThreatTrack der weltweite Goldstandard. Sie nehmen dem Pilotenteam das manuelle Ausrichten der Radarantenne vollständig ab und berechnen Gefahrenstellen in Echtzeit in 3D.“ ______________ Gregor
  25. Quelle: ASN FR Elixir F-WZAG 2 RUS Mi-8 - 3 USA Glasair N314SR 1 UKR Mig-29 - 1 ISR Tecnam P92 4X-HPN 1 USA IAI Astra SPX (Ambulance Jet) C-GRJP 6 IT Magi M16 (Gyro) ? 1 GB Microlight ? 1 D Aeroprakt A32 D-MPOC 2 Mexico Cessna Ciation 501 XB-BAR 2 USA DA40 Star XLS N162GL 2 Nigeria ATR 42-500 NAF931 25 FR Eclipse CX 77BRD 1 USA Hughes 269B N9390F 1 GB VaryEze G-BIMX 1 USA Lancair IV-P N5SV 1 USA Vans RV-7A N425DG 2 DE Lancair ? 1 Guatemala EC 130T2 TG-GUH 2 CAN Steen Skybolt C-GLXA 2 Brasilien EMB-711ST PT-VHE 1 Brasilien Beech 300 Super King Air PP-EJO 3 USA PA-18-150 N927JS 2 Pakistan PAC MFI 395 - 2 USA Quciksilver MXL II N947BX 1 USA PA-46-350P N931TT 6 USA Bell 407 N618TS 1 Australia Aeropup 19-7336 2 GB PA-38-112 G-LFSU 2 Brasilien Vans RV-7A PP-ZLC 2 Polen SZD 30 Pirat SP-2827 1 GR Sting Carbon RG (Ultralight) OK-MUA 2 Saudi Arab. Boeing AH-6i ? 2 USA J3C-65 Piper Cub N88218 1 FR Mirage 2000D – RMV Luftwaffe 2 RUS Sukoi SU-30SM ? 2 Phillipinen 2x SIAI SF-260FH Armee 8 Bulgarien Cessna 150L LZ-TTE 1 USA PA 28-235 Cherokee N8777W 3 Venezuela Rihn DR-109 CX-FLG 2 Venezuela Cessna U206G YV1666 1 Australia Cessna 337 ? 1 Bosnien-He. Boeing Chinook ICH 47F RA89095 4 USA R22 Beta N501HL 3 USA Ecureuil AS 350 B3 N704RH 3 India Ecureuil AS 350 B3e VT-HCX 6 USA Cessna 185 ? 1 Czech Aeropilot Legend (UL) OK-AUL 09 1 USA RLU-1 N234BB 1 Russia Gyro Eigenbau - 1 USA Learjet 60 N722BD 9 1.Okt. – 1.Nov. 2026 135 Die Datenbasis für diese Liste (ASN Wiki) hat für diesen Zeitraum über 500 gemeldete schwere Vorfälle. Cosy
  26. Lieber Reverser, Ich mag Facts und halte i.d.R. nicht viel von der medialen Selektivität. Gerne nehme ich Deine Zeilen als Beispiel für die durch mediale Masseneintrichterung verfälschte intuitive Wahrnehmung des gemeinen Konsummenschen Du erwähnst den Unfall "vor ein paar Tagen" der Elixir an der Atlantik-Küste in Frankreich. Das ist ein Monat her. In diesem einen Monat - vom 1. Oktober bis zum 1. November sind in der ASN-Database 51 Unfälle mit Toten gemeldet. Insgesamt starben 135 Menschen. Das schlimmste Einzelunglück war die ATR42-500 mit 25 Toten. Diese Sequenz beginnt mit der Elixir F-WZAG am 1. Oktober und endet mit dem Learjet 60 N722BD vom 1. November. Ein weiteres Beispiel, das - wie du treffend schreibst auch medial voll eingeschlagen hat - ist der Unfall der zwei Airbus Helikopter AS 350 B3 in Nepal: ASN- wikbase link Am (heute) Dienstag, 3.11.26 sind zwei Ecureuil Helikopter zweier verschiedener Gesellschaften auf einem Landeplatz nahe des Basecamps für die Everest Touren im Anflug zusammengestossen: Dieses X-posting wird bestimmt klick-Rekorde schlagen. Da wird gefaselt von Parkplatzkrieg wie im Stadtparking u.s.w. Die Folge: 1 Toter Fluggast, 1 Verletzter Gast (Neuseeländer), sowie der eine Pilot, der aber nach einem med- Checkup gleich wieder 'befreit' wurde. Glimpflich abgelaufen. Die nepalesische Behörde ist sehr kritisch auf die Heli-Unternehmen eingestellt. Zwischen offizieller Regelung (Touristen-Transporte nur in med. und anderen Notfällen, Rundflüge ohne Landung/Absetzen erlaubt), sei es offenbar gang und gäbe dass bei Warentransportflügen (im Leerflug?) trotzdem betuchte Paxen mitgenommen werden... Cosy
  27. Florida ist nicht gleich der Rest von Nordamerika. Zentral- und Südflorida sind von der Erwartungshaltung her als "Tropische Wetterzone" einzustufen und das weiss so gut wie jeder Pilot, der dort herumgurkt. Wenn es dort quillt, dann richtig und teilweise grossflächig - egal ob El Niño gerade aktiv ist oder nicht. Ich werde mal nachfragen wie gut das Wetterradar des Lear 60, ich habe da noch einen Kontakt. Mal sehen was da über WX Radar berichtet werden kann. Allerdings. Vor kurzem hiess es ja noch, dass die Pilotin mit einem der (jüngeren) Kapitäne dort zusammen gewesen sei und die auch beide den Flug durchgeführt hätten. Dem ist offensichtlich nicht so gewesen, was die Diensteinteilung angeht. Die Ausweichroute um das Wetter war ziemlich normal bis sie halt kurz vor der schnell wachsenden Zelle nach rechts abgebogen sind, die sie augenscheinlich nicht im Blick hatten. Warum dem so gewesen ist, gilt es zu klären. Die Nutzung eines Wetterradars ist nichts für Anfänger. Jedes Modell ist anders, hat andere Stärken und Schwächen, Genauigkeiten und Anwendungsprozeduren. Als ich vor zwei Jahren von der Falcon (Honeywell) auf den Global (Collins) umgestiegen bin, musste ich auch neu lernen, das Radar zu bedienen und zu interpretieren. Durch grüne Bereiche kann man problemlos fliegen, das ist nur leichter Niederschlag. Vermeiden sollte man logischerweise gelbe, rote und magenta Bereiche. In den Tropen muss man unter Umständen durch massive Gewitterfronten durch und da wird dann auch mal ein gelber Bereich berührt, davon stürzt man aber nicht ab, es ist nur unangenehm. Mit der Falcon bin ich einmal aus Versehen (war im Wetterradar schlecht zu erkennen) durch einen kleinen CB durchgerauscht und ziemlich durchgeschüttelt worden, wir haben 500ft an Höhe verloren und nach 15 Sekunden war wieder alles okay. Daraus lernt man. Ich wiederhole mich: Die von der Crew gewählte Umfliegungsroute sieht mir ganz normal aus und wird von vielen weiteren Crews genutzt. Am Ende hatten wie massiv Pech mit dieser gemeinen Giftzelle - warum sie das aus dem Himmel geholt hat wird das NTSB hoffentlich klären können. Der Learjet ist nichts für Anfänger.
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