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12.06.2025| VT-ANB | Air India | AI171 | B787-8 Dreamliner | Ahmedabad VAAH | Absturz nach Start


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Gibt es überhaupt einen überzeugenden Videobeweis, dass versucht wurde, das Fahrwerk einzufahren? Die Auflösung der Videoaufnahmen ist doch so grottenschlecht, dass man das gar nicht sagen kann.

 

Hier zumindest (beim Landeanflug in Zürich) passt die Auflösung:

 

 

Bearbeitet von Dierk
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Selbst wenn "gear up" betätigt wurde,

ohne Triebwerke kein Strom ,

ohne Strom keine Hydraulikpumpen, 

ohne Hydraulik kein Fahrwerk einfahren.

 

Mit den Batterien geht das nicht.

Und mit der RAT Fahrwerk einfahren?

Ausfahren ja aber einfahren? 

Einfahren bedeutet viel mehr Kraft für die Fahrwerke.

Hat die RAT solche  Kapazität?

Grüße Frank

 

 

 

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Christian Heinzel
Geschrieben
Am 24.8.2025 um 14:30 schrieb Dierk:

Gibt es überhaupt einen überzeugenden Videobeweis, dass versucht wurde, das Fahrwerk einzufahren? Die Auflösung der Videoaufnahmen ist doch so grottenschlecht, dass man das gar nicht sagen kann.

 

Hier zumindest (beim Landeanflug in Zürich) passt die Auflösung:

 

 

 

Hallo Dierk

 

Hier ist ein kontrastverstärktes Video, welches ich noch gefunden habe:
Räder vorne sind unten... (meiner Meinung nach also klares "Gear-up"
in der Anfangsphase).

 

Aber entscheide selber, was Du hier siehst. Vielleicht wurde der "Gear-up"
noch ausgeführt, aber ob der Einzug weiterhin funktionierte ist nicht mehr

sichtbar wegen der schlechten Auflösung des Original-Videos.

 

Klar, der "Gear-up" ist nicht unbeding Absturzrelevant, jedoch hätte ich

erwartet, dass dieser Befehl halt trotzdem noch erwähnenswert gewesen

wäre im sekundengenauen Zeitablauf (er hätte nämlich kaum mehr Platz

irgendwo dazwischen).

 

Aber vielleicht ist der Schlussbericht ja dann etwas ausführlicher, mal sehen.

 

Gute Flüge!

Christian

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Christian Heinzel:

 

Hallo Dierk

 

Hier ist ein kontrastverstärktes Video, welches ich noch gefunden habe:
Räder vorne sind unten... (meiner Meinung nach also klares "Gear-up"
in der Anfangsphase).

 

Aber entscheide selber, was Du hier siehst. Vielleicht wurde der "Gear-up"
noch ausgeführt, aber ob der Einzug weiterhin funktionierte ist nicht mehr

sichtbar wegen der schlechten Auflösung des Original-Videos.

 

Ja, sieht so aus als würden sie parallel hängen. 

 

Allerdings frage ich mich nun, ob sie nicht immer so hängen, wenn kein Hydraulikdruck für's Fahrwerk mehr da ist. Weil die Landeposition wohl Hydraulikdruck benötigt, um die relativ schweren Räder in die Landeposition zu bringen?

Geschrieben

Knapp drei Sekunden nach dem Start schaltet der Kapitän das Flugzeug aus. Durch das Abschalten der Treibstoffventile. Der FO bemerkt das sofort und fragt, warum der Kapitän das gemacht hat. Besser wäre es gewesen er hätte blitzschnell reagiert und die Cut Off Schalter selber betätigt. Zumindest war er völlig perplex, was verständlich in so einer Situation ist. Der Vorgang ist ja unvorstellbar. Danach soll er in Panik verfallen sein. Auch menschlich nachvollziehbar. Auf jeden Fall wurden dadurch die normalen Abläufe als nicht mehr notwendig eingestuft. Wie das Fahrwerk einfahren. Wäre auch nicht mehr möglich gewesen. Zumindest wurde versucht, nach ca. zehn Sekunden, die Triebwerke wieder hochzufahren. Mit dem Abschalten der Triebwerke in der Situation war dem FO doch völlig klar, dass es keine Chance mehr gibt. Trotzdem hat der den Kapitän noch aufgefordert die Triebwerke wieder einzuschalten.

Das Fahrwerk zu betätigen wäre dann auch die Aufgabe des Kapitäns gewesen. 

Der Kapitän hat Handlungen ohne die Aufforderung des FO durchgeführt. Vielleicht hat er nach dem Abschalten der Triebwerke noch den Fahrwehrkshebel nach oben gesetzt. Das der Kapitän Ursache für das Unglück ist, wird man nicht mit logischen Erklärungen wiederlegen können. 

Geschrieben (bearbeitet)

Es gab noch eine These eines Wasserein-/Durchbruchs bei den vorderen Toiletten. 

 

Bereits einen Monat vor dem Unglück hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA in einer Richtlinie ausdrücklich vor Wassereintritt in die Elektronik von Boeing-787-Jets gewarnt und forderte in einer Anweisung die Kontrolle der Feuchtigkeitsschutzsysteme.

Das würde allenfalls einen Kurzschluss und die RAT erklären, aber nicht die mechanische Klick Verstellung der fuels. Es sei denn ein möglicher Kurzschluss hat die Treiber abgestellt und die Frage des FO war logischer Natur - er dachte die Switches wurden bewegt. 

 

Ob aber ein Kurzschluss (müsste heftig sein) die Treiber auf off stellen kann...? 

 

 

Bearbeitet von Gulfstream
Geschrieben
21 hours ago, Gulfstream said:

.

 

Ob aber ein Kurzschluss (müsste heftig sein) die Treiber auf off stellen kann...? 

 

 

nein

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  • Danke 1
Geschrieben
On 8/25/2025 at 8:28 PM, Christian Heinzel said:

Hier ist ein kontrastverstärktes Video, welches ich noch gefunden habe:
Räder vorne sind unten... (meiner Meinung nach also klares "Gear-up"
in der Anfangsphase)


Das ist so ein Beispiel, wie Interpretation Spekulationen ohne Wert kreieren. Schlag mich tot, aber für mich sind die Radpaare nach unten geneigt, also ganz klar kein gear up. Im Interimsbericht sieht man dann ja auch den Fahrwerkshebel auf Gear Down und die FCS auf RUN. Man kann jede These aufstellen, wenn man die Fakten entsprechend interpretiert.

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Geschrieben

Statt nur so blöd auf den Zwischenbericht zu pochen und die Fotos vom "wie war der Fahrwerkshebel nach dem Absturz gefunden worden" könnte man ja aber auch mal mit der Idee kommen, dass die vorderen Räder des Fahrwerks nach dem Abheben immer weiter vom Rumpf entfernt sind, weil sie dadurch, dass sich das Flugzeug "auf die Hinterbeine stellt" oder "mit dem Hinterteil näher an den Boden geht", automatisch in diese Position gedrückt werden. ... und dann könnte man sich weiter fragen, warum die denn nicht wie normal in die andere Position "zurückgefedert" sind, wie man das von normalen Starts kennt. ... oder ob sie nach einer Weile wirklich wieder in die besagte Stellung gebracht wurden. ... oder ob sie in die Stellung "gerutscht" sind, weil irgendwo ein Gegendruck fehlte? ... na ja, am Ende gäb's eine recht interessante Diskussion. Finde ich zumindest. Aber, natürlich nur, wenn man nicht schon vorher alles weiss. 🙂

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

On Sep 22nd 2025 India's Supreme Court scheduled a hearing for Oct 11th 2025 to ensure the investigation is conducted in a "free, fair, impartial, independent and expeditious manner". The petition filed by "Constitution by Safety Matters Foundation" cites conflict of interest within the DGCA led investigation and alleges electrical system failure rather than pilot actions caused the crash. The petition seeks disclosure of the FDR data and CVR transcripts both with synchronised timestamps and Electronic Aircraft Fault Recording data

 

Aus AVH.

  • 3 Wochen später...
Frank Holly Lake
Geschrieben

Die Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in Indien wurde vom 11. Oktober 2025 auf den 10. November 2025 verschoben, um weitere Zeugen anzuhören und zusätzliche Unterlagen zu sammeln.

 

AVH

Grüße Frank

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Viele Worte und keine Erkenntisse, das Verschweigen geht weiter. 

Die Unfalluntersuchung ist noch immer nicht bereit, die FDR und CVR Daten zusammengefügt zu veröffentlichen.

 

 

Am 13. November 2025 begann die Anhörung durch den Obersten Gerichtshof. 
Das Gericht erklärte, dass die indische Regierung (die die AAIB vertritt) 
seit über zwei Monaten keine Antwort auf die Petitionen eingereicht hat, 
wies die Regierung an, Antworten zu geben und beendete die Anhörung, 
die daher sehr kurz blieb. 

 

In der Anhörung erklärte der Anwalt, 
der die Regierung vertritt: "Wir haben die Piloten nie beschuldigt."
In einer Anhörung, die sich ausschließlich auf die Petition des 
Vaters des Kapitäns am Freitag, den 7. November 2025, bezog, 
die damals zwei, später drei Petitionen zu einer Anhörung zusammenführte, 
hatte das Gericht dem Vater gesagt: 
"Niemand kann Ihren Sohn für den tragischen Absturz verantwortlich machen." 
und erklärte weiter: "Niemand in Indien glaubt, dass es die Schuld der Piloten war. 
Es gibt keine Unterstellung gegen die Piloten." 

 

Und in Bezug auf ausländische Berichte wie das Wall Street Journal erklärte das Gericht:
"Wir sind nicht durch ausländische Berichte beunruhigt. Wenn das Ihr Anliegen ist, 
sollte Ihr Rechtsmittel vor einem ausländischen Gericht sein. 
Es ist nur eine böse Berichterstattung."

 

Nach der Anhörung am 13. November 2025 veröffentlichte die 
indische Pilots Association ALPA India die folgende Erklärung:

Die Petition bezüglich Air India Flight AI-171 wirft Fragen auf, 
die weit über eine routinemäßige Unfalluntersuchung hinausgehen.
Neue technische Beweise deuten darauf hin, dass die Boeing 787-8 einen komplexen, 
mehrschichtigen Systemausfall erlebte, der elektrische und  
hydraulische Unterbrechungen und mögliche Verlust von Anomalien 
der Befehlsgewalt beinhaltete, die mit langjährigen Servicebulletins und 
Lufttüchtigkeitsrichtlinien für die integrierte elektrische Architektur 
des Dreamliners übereinstimmten. 

 

Dies sind nicht die Signaturen von Pilotfehlern, 
sondern Indikatoren für eine tiefere, systemische Verwundbarkeit, 
die eine unabhängige Überprüfung erfordert. Nach den eigenen Luftfahrtvorschriften 

Indiens erfordert ein schwerer Unfall dieser Art, bei dem ein potenzielles Design 
oder ein Systemausfall direkt zum Kontrollverlust beigetragen haben könnte, 
ein Untersuchungsgericht, nicht nur eine geschlossene technische Überprüfung.

 

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, eine Mitteilung zu erlassen, 
spiegelt die Schwere dieser Bedenken wider und erkennt an, 
dass die öffentliche Sicherheit Vorrang vor der institutionellen Optik haben muss.

Wie ein leitender Anwalt vor Gericht hervorhob, unterstreichen mehrere Fehler
nach dem Absturz in 787 Flotten weltweit, dass die von AI-171 aufgedeckten Risiken 
nicht isoliert sind.
Eine transparente, gerichtlich überwachte Untersuchung ist unerlässlich, 
um nicht nur festzustellen, was auf diesem Flug passiert ist, sondern auch, 
ob ähnliche Gefahren weiterhin Passagiere und Besatzungsmitglieder 
über alle Betreiber hinweg bedrohen. Dieser Fall ist jetzt eine Frage der 
nationalen und internationalen Flugsicherheit, und sein Ergebnis wird das 
Vertrauen der Regulierung und die technologische Rechenschaftspflicht 
für die kommenden Jahre prägen.

 

Geschrieben (bearbeitet)

das erklärt viel

 

Über  Indien

Bearbeitet von Maxrpm
Geschrieben

So langsam glaube ich auch dass hier vertuscht wird... nur was? 

Geschrieben (bearbeitet)

Derweilen fliegen die 34 verbleibenden B787 der Air India munter weiter.

 

jeden Tag.

 

Kollektives Verdrängen 

Bearbeitet von Maxrpm
  • Gefällt mir 2
  • Danke 2
Geschrieben
1 hour ago, Johnny said:

So langsam glaube ich auch dass hier vertuscht wird... nur was? 

Hier wird nichts vertuscht. Hier wird verdrängt.

Geschrieben (bearbeitet)

https://www.hindustantimes.com/india-news/centre-tells-v-no-blame-being-fixed-in-air-india-crash-probe-inquiry-to-find-cause-not-fault-101763023775620.html

Für mich klingt das jetzt nicht nach Vertuschung oder Verdrängung. Die AAIB und der indische Gerichtshof spielen das Blame-Game nicht mit und wollen Antworten um in Zukunft solche Vorfälle zu verhindern, während die indischen Pilotenvereinigungen den Unfall krampfhaft der Technik in die Schuhe schieben wollen. Bin da eher auf der Seite der Ermittler und des Gerichts, solang nichts nachgewiesenermaßen bestätigt ist, wird auch keinem etwas in die Schuhe geschoben. Die sind vermutlich auch näher an der Sache dran, als irgendwelche Pilotenvereinigungen.

 

In Teilbezug dazu aber vielleicht durchaus relevant stehen indische Piloten und somit auch deren Vertretungen aktuell gehörig unter Druck, nachdem kürzlich bekannt wurde, dass es wohl eine recht hohe Anzahl an Piloten gibt, die mit gefälschten Berechtigungen rumgeflogen sind: https://www.bbc.com/news/world-south-asia-12857742

Bearbeitet von conaly
Geschrieben
Am 14.11.2025 um 13:41 schrieb conaly:

https://www.hindustantimes.com/india-news/centre-tells-v-no-blame-being-fixed-in-air-india-crash-probe-inquiry-to-find-cause-not-fault-101763023775620.html

Für mich klingt das jetzt nicht nach Vertuschung oder Verdrängung. Die AAIB und der indische Gerichtshof spielen das Blame-Game nicht mit und wollen Antworten um in Zukunft solche Vorfälle zu verhindern, während die indischen Pilotenvereinigungen den Unfall krampfhaft der Technik in die Schuhe schieben wollen. Bin da eher auf der Seite der Ermittler und des Gerichts, solang nichts nachgewiesenermaßen bestätigt ist, wird auch keinem etwas in die Schuhe geschoben. Die sind vermutlich auch näher an der Sache dran, als irgendwelche Pilotenvereinigungen.

 

In Teilbezug dazu aber vielleicht durchaus relevant stehen indische Piloten und somit auch deren Vertretungen aktuell gehörig unter Druck, nachdem kürzlich bekannt wurde, dass es wohl eine recht hohe Anzahl an Piloten gibt, die mit gefälschten Berechtigungen rumgeflogen sind: https://www.bbc.com/news/world-south-asia-12857742

 

 

Könnte das was mit dem AI Unfall was zu tun haben? Glaube ich nicht richtig. Warum ? Es wurden doch hier von Experten klar gesagt, dass diese TW Knöpfe unmöglich von alleine sich auf out stellen, diese können nur bewusst  gezogen werden. In der Flugphase ist nicht mal ein 50% ausgebildeter Verkehrspilot so doof und macht ausgerechnet und aus versehen diese zwei Schalter aus. 

 

In der Materie hab ich sicher sehr wenig Ahnung, bissel logisch denken kann ich aber -hier gehts den Indern bzw. Air India ums Überleben wollen Zeit gewinnen u.a.

 

Aber  wie gesagt hier gibts viele die da mehr Fach -Wissen haben, somit vielleicht auch falsch...

 

Geschrieben

Bezüglich gefälschter Pilotenlizenzen bei AI; gab es nicht im Rahmen der Untersuchung zum Absturz des Pakistan International Airlines Flug PK 8303 in Karachi ähnliche Erkenntnisse. Es hieß doch das ein nicht unerheblicher Anteil der pakistanischen Piloten mit gefälschten Lizenzen unterwegs sind. Ob das je offiziell verifiziert wurde weiß ich allerdings nicht. 

 

VG Christian 

Geschrieben

Ja, das ist in beiden Ländern und in Ländern der Region ein Problem.

Geschrieben (bearbeitet)

Es gibt nur 3 Möglichkeiten

 

1 -Die Technik hat an den Piloten vorbei Fuel Cut off betätigt.

Sehr unwahrscheinlich zumal es ja die CVR Auswertung schon gab : PF fragt: "Hast Du die beiden Schalter "auf" aus gestellt?"

Hier könnte ein Schalter "aus" der erste Schritt  zum Neustart des TW sein. Jedoch keiner wird gleichzeitig  beiden TW abstellen, um einen Neustart zu erzwingen. 

Da der FO der  PF war, hat Er sicher beide Hände am Steuerknüppel gehabt. 

 

2- Der Kapitän hat unbewusst die beiden Schalter ausgeschaltet , wie am Gate - Menschlicher Fehler 

 

3- Der Kapitän hat mit Absicht die beiden Schalter ausgeschaltet. - Erweiteter Suizid. Sicherer kann man eine Boeing nicht zum Absturz bringen in geringer Höhe.

 

Das ist die wahrscheinlichste Version nach heutigen Kentnissstand   

 

Religion in Indien spielt eine wichtige Rolle. 

Im  Hinduismus und Buddhismus und ist Suizid verpöhnt. Er gilt als Versuch, Karma abzuwerfen, man gilt als geistig instabil, nicht ausgereift. 

Nach dem Glauben vieler Hindus wird  jeder Mensch deshalb  im nächsten Leben mit Krankheit oder allen schlechten Bedingungen bestraft, wenn er sich selbst Gewalt angetan hat  und sich von eigener Hand getötet  hat.

 

Deshalb ist man sehr vorsichtig das auszusprechen. Ein Alptraum, vor allen für die Familie / Kinder.

Grüße Frank 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Es gibt nur 3 Möglichkeiten

 

1 -Die Technik hat an den Piloten vorbei Fuel Cut off betätigt.

Sehr unwahrscheinlich zumal es ja die CVR Auswertung schon gab : PF fragt: "Hast Du die beiden Schalter "auf" aus gestellt?"

Hier könnte ein Schalter "aus" der erste Schritt  zum Neustart des TW sein. Jedoch keiner wird gleichzeitig  beiden TW abstellen, um einen Neustart zu erzwingen. 

Da der FO der  PF war, hat Er sicher beide Hände am Steuerknüppel gehabt. 

 

2- Der Kapitän hat unbewusst die beiden Schalter ausgeschaltet , wie am Gate - Menschlicher Fehler 

 

3- Der Kapitän hat mit Absicht die beiden Schalter ausgeschaltet. - Erweiteter Suizid. Sicherer kann man eine Boeing nicht zum Absturz bringen in geringer Höhe.

 

Religion in Indien spielt eine wichtige Rolle. 

Im  Hinduismus und Buddhismus und ist Suizid verpöhnt.

 

 

Bin was die 3 Möglichkeiten anbelangt ziemlich bei Dir. Auch beim Punkt mit dem Suizid. Die gleiche "Problematik" gibt es im Islam - siehe MH 370. Viele Fachleute und Piloten sind überzeugt, dass derjenige der beiden Piloten, der den mutmaßlichen erweiterten Suizid durchgeführt hat, das Flugzeug deswegen bewusst "verschwinden" ließ, damit ein solcher (also ein Suizid) nicht nachweisbar ist.

 

LG

Patrick

Geschrieben (bearbeitet)

Ihr (letzte beiden Postings) impliziert offenbar, dass die beiden Piloten (MH370 und AI171) versuchten, ihren Suizid, den sie dann zudem vorab geplant haben mussten, zu verschleiern, um nach außen nicht "schlecht dazustehen". Argumentiert wird das u.a. mit den jeweiligen Religionen, welche Suizid verurteilen.

 

Am Ende des Tages ist das Fremdbild aber egal, das "Karma" schlägt dann - auch auf Basis eurer Gedankengänge und Interpretationen - für die "sündigen Selbstfrevler" so oder so zu, weil jene Kräfte, an welche die Gläubigen da glauben, sich nicht so billigst hinters Licht führen lassen bzw. umso erzürnter sind, wenn hunderte Unschuldige mitgerissen werden. Karmisch würde das dann u.U. bedeuten, dass der AI-Kapitän "Ehrenrunden" bis ans Ende seiner seelischen Tage drehen müsste... (Ironie OFF).

 

Ein erheblicher Teil des "Aufwands" bzw. Vorgehens in beiden tragischen Fällen soll also - so die Hypothese - rein als "Nebelgranate" gedient haben, damit der Name und das Ansehen der Kapitäne in der öffentlichen Wahrnehmung gewahrt bleiben soll. Möglich, aber irgendwie nie 100% beweisbar sowie tw. auch , zumal das ja intelligente Menschen waren und sie damit rechnen mussten, dass die Dinge - auch wenn sie meinten, "kriminell perfekt" agiert zu haben - letztlich dennoch aufgeklärt werden könnten und der "erweiterte Suizid" dann noch viel mehr (!) Schande über den nunmehr Massenmörder, dessen Namen und dessen Sippe bringen würde, als eine blosse religiöse "Selbstfrevelei" im Sinne eines normalen Suizids.

 

Zudem kann man auch im Meer baden gehen und nie mehr lebend wiederkehren, ohne dass ein Suizid bewiesen werden kann. Mit all den Mikros und Aufzeichnungen, ATC, Mil-Radar/-Aufklärung und all den anderen Aspekten, die mit dem Bedienen eines Airliners zusammenhängen und tw. gespeichert werden, erscheint das ungleich schwieriger und komplexer, da den Suizid zu verschleiern. Noch dazu, weil ja klar ist, dass nachher Experten aus diversen Ländern an den Untersuchungen mitwirken werden. Lubitz hingegen - so der Tenor - WOLLTE, dass alle es wissen.

 

Bei MH370 kommt noch m.E. dazu, dass seit den Nullerjahren jeder Youngster, der am Rechner "Bilder und Filmchen" schaut/streamt oder Games mit expliziten Inhalten spielt, weiß, dass er seine Spuren (History) löschen oder auf "unsichtbaren" Partitionen speichern muss, damit Geschwister, Partnerin, Eltern ned draufkommen, was er da tut. Der MH370-Captain hingegen hatte angeblich seine Sim-History nicht gelöscht, inklusive einem "Flug ins Nichts" im Indischen Ozean, welcher dann in der Untersuchung als "Generalprobe" bewertet wurde. Der MH-Captain hatte also - trotz eines ansehnlichen Sim-Set-ups zuhause - anscheinend null Ahnung bzgl. der Funktionsweise von Applikationen auf seinem PC, aber im Cockpit wusste er jeden CB, den er ziehen musste, und wie er wo und wann am besten "unsichtbar" für ATC werden konnte. Irgendwie paßt das nicht ins Bild, da wirklich professionell seine "Suizid-Spuren" zu verwischen gewollt zu haben...., jeder Depp weíß seit den Nullerjahren, dass PC-Programme Histories anlegen. Ein wirklich gewissenhaft und systematisch Agierender hätte die HD mit dem Vorschlaghammer geschrottet und in Einzelteilen über eine große Müllkippe verteilt...

 

Fazit: Dieses Thema (Religion) ist m.E. keine feste Größe in diesen Untersuchungen. Leider steigen die Chancen weiterhin, dass wir in beiden Fällen als globale Öffentlichkeit nie erfahren werden, was wirklich geschah und was die wahren Hintergründe waren.

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

 

 

 

Fazit: Dieses Thema (Religion) ist m.E. keine feste Größe in diesen Untersuchungen. Leider steigen die Chancen weiterhin, dass wir in beiden Fällen als globale Öffentlichkeit nie erfahren werden, was wirklich geschah und was die wahren Hintergründe waren.

 

 

 

Stimmt, Du hast völlig recht, es ist kein "feste Größe", es ist EIN möglicher Erklärungsansatz, der mitunter eine gewisse Plausibilität haben kann. Wobei Religion an sich (egal welche) schon sehr irrational ist, insofern ich mir (wiederum egal welcher Glaube) von einem sehr gläubigen Menschen ganz generell kein durchgehend rationales Handeln erwarte(n) (kann).  Gab schon Unfälle, da hat der Co-Pilot, der erkannt hatte, was sein Cpt. da gerade für einen lebensgefährlichen Mist baut, lieber wiederholt Gott um Hilfe angefleht, anstatt zu sagen "I have controls" und den Crash zu verhindern ... und betend flog er zwei Minuten lang ins Verderben ...

 

Zum Thema religiös motiviertes völlig sinnloses und irrationales Verhalten erinnere ich beispielsweise auch an den Absturz einer Maschine der Pakistan International, nach dem Mitarbeiter eine Ziege geschlachtet hatten, um "weiteres Unheil von der Fluglinie abzuwenden": https://www.austrianwings.info/2016/12/nach-absturz-mit-48-toten-pakistan-mitarbeiter-opfern-ziege/

 

Sorry fürs Abschweifen, ich komme schon wieder zum Thema zurück.

 

Um konkret zum Air India Absturz zurückzukommen: Wie mein Vorschreiber schon gesagt hat, sehe ich hier mehrere Möglichkeiten, wobei die Theorie des (erweiterten) Piloten-Suizides, sprich ein zweiter Fall Andreas Lubitz, aus heutiger Sicht immer wahrscheinlicher ist - wenngleich noch nicht bewiesen.

 

LG
Patrick

 

 

  • 1 Monat später...

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