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Geschrieben

Heute morgen war ich im Hangar, um die Batterien an ein Ladegerät anzuschliessen(*). Als ich raus ins Sonnenlicht trat, sah ich einen seltenen Gast, den ich mit der OM ablichtete:

q6klrl7y.jpg

Startlauf des REGA - Ambulanzjets

 

jmdcs7gs.jpg

Diese Bombardier Challenger 650 dient zur Repatrieierung von Verletzten und auch für Verlegung von Patienten zwischen Spitälern.

 

rvq6n2le.jpg

Übergang in den Steigflug etwa auf der Höhe der F/A-18 Hangars, etwa 1km vom Pistenanfang RWY 25.

 

igp77kcm.jpg

Einfahren des Fahrwerks

 

Vermutlich ist dies ein solcher Patientenverlegungs- Einsatz:

 

Gestern abend ist in Montana (einer von 4 Topregionen des Wallis (nebst Zermatt, Verbier..) ein schreckliches Unglück passiert, die Polizei meldet heute morgen mehrere 10 Tote und um die 30 Verletzte. In einer Trendbar entfachte sich ein heftiges Feuer in den Untergeschoss-Räumen. Die Polizei schliesst ein Attentat aus. 

Die Billigpresse verbreitet Bilder und Videos von Besuchern, die Fackel-ähnliche pyrotechnische Artikel in den Händen halten.. 

 

Mein tiefstes Beileid den tragisch betroffenen Opfern und Familien.

 

Cosy

*) Das Flz hat 2 LFP-Batterien, die man ausbauen müsste ab Temperaturen unter -15°. Im Moment haben wir in den Morgenstunden jeweils um  -8°. Wenn man die Batterie an ein Ladegerät mit Schwebeladungs- Automatik anschliesst, so wird das Innenleben der Zellen leicht erwärmt durch die Verlustenergie- und zwar genau an den kritischen Stellen. Dadurch schützt sich die Batterie vor einsetzender Kristallisierung der (Ionentransport-) Zwischenschichten.

 

 

 

Geschrieben

Ja, die Schweizer Rettungsdienste sind leider am Neujahrstag extrem gefordert. Es könnte sich im Bereich Brände in der Schweiz leider um ein Jahrhundertereignis handeln. Selbst ausländische Flugrettungen helfen mit, z. B. aus dem italienischen Aostatal.

 

Den zahlreichen Angehörigen von Toten und Verletzten gilt unser Mitgefühl. Mit Spekulationen über die Ursachen der Katastrophe (es muss eigentlich wirklich  alles schief gegangen sein, wenn es so endet, was man ja aus den sehr weit entwickelten Unfallanalysen der Aviatik bestens kennt) sollte man schon zurückhaltend sein, oder zumindest sie als das definieren.

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Xeno:

Selbst ausländische Flugrettungen helfen mit, z. B. aus dem italienischen Aostatal.

Das ist sprichwörtlich naheliegend. Sion-Aosta ist kürzer als Sion-Bern oder Sion-Genf.

Geschrieben (bearbeitet)

Aufgrund des Memorials in Martigny (in den Hallen der 'Herbstmesse' / Foire du Valais) wurde ein Flugverbotszone per DABS publiziert, welche sich von der franz./schweiz. Landesgrenze bis zur Grenze Italien/Schweiz (südliche Alpenkette) erstreckt.*) Crans Montana selbst ist nicht in der Verbotszone.

 

Der Flughafen meldet per NOTAM, dass kein Sprit mehr verfügbar sei, die Lieferung werde Freitag in 1 Woche erwartet. 

 

Der Flughafen ist morgen Samstag 10.1. geschlossen. NOTAM:

Aerodrome Closed
Starts 10 Jan 2026 11:00 Z; Finishes 16:02; SFC+
×
AD closed due to lack of staff. ••• LSSN/B2126/25
Schedule: 1100-1150 1400-1602
 
*) von der Fläche her etwas grösser als der ganze Kanton Zürich.
Bearbeitet von cosy

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