Frank Holly Lake Geschrieben 5. Februar Geschrieben 5. Februar (bearbeitet) Hallo, das ist ein komische Frage, ich weis. Aber nach dem ich verschiedene YouTube Tube Kanäle durchgesehen haben, kann man mit You Tube weitaus mehr Geld verdienen als Pilot als nur zu fliegen. Es soll nun keine Kritik an den beiden Personen sein. Es macht aber nicht nur mich nachdenklich. Ich nenne mal 2 zufällig ausgesuchte Beispiele nach meiner Recherche https://www.youtube.com/@AeroNewsGermany P.S. Sein Name, war Flugbegleiter, ist nun Airline Pilot bei LHG Condor Muster A350 A330 Neo Und einer der Quellen, wo man sehr zuverlässige Informationen zum fliegen und Vorfällen gibt. Hat ein sehr offenes Video (Respekt) gepostet. Und sein fliegen deutlich reduziert. Grund ist unter anderen, das er mit YouTube mehr Geld verdient, als in seinem Job als Airline Pilot.. Er gibt von 130K im Jahr bei YouTube an . https://youtu.be/P1cvSJm-5C0?si=Ku3EfKIHfHDz6L9H Zeit 5:55 Ein anders Beispiel ist https://www.youtube.com/@MentourPilot P.H sein Name Inzwischen ist es ein ganzes Team, was dort den Kanal betreibt. Recerce , Grafiker Netzwerkadmins IT usw. Die Angaben , wenn man mal die Abonnenten und gesamte Zeit, welche Nutzer auf dem Kanal verbringen zusammen zählt, könnten es Schätzungsweise bis zu 540K pro Jahr sein. So viel, das der seine Job als Kapitän und Ausbilder nieder gelegt hat. Aus verschienden Quellen. I am an TRE (Type Rating Examiner). Aktuell arbeite ich als Linienkapitän und Base TRE an meinem Stützpunkt in Girona, Spanien von B737 800 und bevor ich eine Flugpause einlegte und mich 2023 hauptberuflich YouTube widmete. Dabei bleib es dann auch bis jetzt Grüße Frank Bearbeitet 6. Februar von Frank Holly Lake A330 Neo . Zitieren
Maxrpm Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar Es gibt derzeit etwa 350000 aktive Linienpiloten auf diesem Planeten. Wenn die alle ihre You Tube Kanäle aufmache könnte es unter Umständen sein, dass die Erträge dort sinken. 2 4 Zitieren
conaly Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar Du machst den gleichen Fehler, wie diese ganzen Only-Fans-Möchtegern-Models: Du suchst dir die erfolgreichsten 0,1% aus und projizierst das auf jeden Anderen. Fakt ist: Die wenigsten der Wenigen schaffen es mit einer Social-Media-Karriere, egal ob als Flight-Sim-Streamer/Youtuber, als Gamer, Cosplayer oder gar als Pornodarsteller so viel zu verdienen, dass es zum Hauptberuf werden kann. Ich kenne ein paar von diesen Leuten inzwischen, hatte privat Kontakt mit ihnen und hab auch einiges erfahren. Das ist für viele ein netter Nebenerwerb oder teilweise gar nur einer Art "Hobby Plus", bei dem auch mal bisschen was abspringt (vor allem gesponserte Soft- und Hardware). Mentour Pilot und AeronewsGermany sind da eher die großen Ausnahmen, gerade letzterer hat zudem völlig andere Voraussetzungen, weil sein Arbeitgeber sein Social-Media-Tun nicht nur toleriert sondern gar aktiv fördert und als Eigenwerbung nutzt. Das ist ein absoluter Sonderfall, bei vielen ists nämlich genau andersrum, die vermeiden es tunlichst jemals ihren Arbeitgeber zu nennen um nicht als deren Botschafter eingesetzt zu werden. Ich durfte mal die offizielle Social-Media-Politik einer größeren Airline sehen und glaub mir, so eine Karriere kann da extrem schnell vorbei sein, wenn da eine nachweisbare Verbindung gezogen wird, denn dann unterliegt man deutlichen Regeln, die vieles, was man auf Youtube und Co. zeigt, unmöglich machen. Der Thread wurde übrigens im völlig falschen Bereich gepostet. 3 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar vor 19 Stunden schrieb Frank Holly Lake: https://www.youtube.com/@AeroNewsGermany P.S. Sein Name, war Flugbegleiter, ist nun Airline Pilot bei LHG Muster A350 Und einer der Quellen, wo man sehr zuverlässige Informationen zum fliegen und Vorfällen gibt. Hat ein sehr offenes Video (Respekt) gepostet. Und sein fliegen deutlich reduziert. Grund ist unter anderen, das er mit YouTube mehr Geld verdient, als in seinem Job als Airline Pilot.. Er gibt von 130K im Jahr bei YouTube an . Meine Güte, wie wenig oder wie schlampig recherchierst Du denn? Pascal ist mitnichten bei der LHG angestellt und fliegt auch nicht den A350. Er ist seit Jahren Erster Offizier bei Condor und fliegt dort nun auf dem A330-900Neo, es existiert sogar eine eigene Informationsseite bei Wikipedia, die nach der Eingabe von "aeronews germany" sofort auftaucht: https://de.wikipedia.org/wiki/Pascal_Schmidt_(Pilot) 2 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar Ich bin da 100% bei Dimitri, dem ist nicht viel hinzuzufügen. Ausser, dass man als erfahrener und kompetenter Kapitän auch locker die 200K-Grenze überspringt und das ist doch kein schlechter Lohn - dazu muss man dann halt schaffen, die Billig-Airlines zu verlassen, die eh jeden einstellen, der nicht schnell genug fliehen konnte. Weiterhin sollte erwähnt werden, dass der Betrieb eines professionellen Social Media Kanals viel, viel mehr Arbeit ist, als ein wenig mit dem Flugzeug durch die Gegend zu gondeln. Das ist ein Ritt auf der Kanonenkugel mit dem ständigen Stress, regelmässig Inhalte zu produzieren und zu liefern. Petter aka. Mentour Pilot nimmt vielleicht 540k im Jahr ein, muss dafür aber auch dauernd Löhne an seine Angestellten/Mitarbeiter zahlen, egal ob da nun gerade ein Video viel eingebracht hat, oder nicht. Das sind Selbständige mit dem entsprechenden wirtschaftlichen Risiko. Ich knipse lieber bei der Arbeit ein paar Fotos für mich und für Instagram, ansonsten ist es viel entspannter mit einem Jet durch die Welt zu knattern und sich dafür gut bezahlen zu lassen. 4 3 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 6. Februar Autor Geschrieben 6. Februar Sorry ich hatte übersehen das die Condor Anfamg 2007 von LHG verkauft wurde und 2009 abgeschlossen, korrigiert. Am 2. November 2025 fand der letzte planmäßige Linienflug von LH Condor Lakierung statt . Das war wohl auch der Grund weshalb ich das nicht auf dem Schirm hatte. Zitieren
FalconJockey Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar vor 38 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Am 2. November 2025 fand der letzte planmäßige Linienflug von LH Condor Lakierung statt . Wie bitte, was? Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 6. Februar Autor Geschrieben 6. Februar aus WIK Am 2. November 2025 fand der letzte planmäßige Linienflug einer Boeing 757 bei Condor statt Die 757 waren nicht mehr für das Stripe Vibe Design vorgesehen. Die alten behileten die alte Lackierung bis zur Ausmusterung. Das ist mein Wissensstand. Grüße Frank Zitieren
FalconJockey Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar Das war aber nicht die "LH Condor Lackierung", sondern einfach die "Condor Lackierung" aus den Zeiten von Thomas Cook. Zitieren
conaly Geschrieben 6. Februar Geschrieben 6. Februar vor 49 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Die 757 waren nicht mehr für das Stripe Vibe Design vorgesehen. Die alten behileten die alte Lackierung bis zur Ausmusterung. Das ist mein Wissensstand. Auch der ist falsch, vier Maschinen der 757-300-Flotte haben das Ringelsöckchen-Design bekommen, bin selbst mit einer von denen schon mitgeflogen. Zitieren
Urs Wildermuth Geschrieben 10. Februar Geschrieben 10. Februar Kann mich nur anschließen. Das Youtube Geschäft ist Knochenarbeit und nur sehr wenige bringen es zu was. Und hinter denen steht dann meist eine recht grosse Organisation, sowie andere Einnahmequellen wie Patreon,.Sposorship e.t.c oder sie entwickeln Firmen und Plattformen die das 2. Standbein werden und mittelfristig zur Haupteinnahme mutieren. All das zu bewirtschaften ist extrem aufwändig und alles andere als sicher. Selbst YT Größen wie etwa Sam Chui und andere müssen sich gegen Nachahmer und Hater durchsetzen, dazu kann ein YT Fame in Tagen wegbrechen wenn irgend wer verleumderisches Zeug postet oder ein Video beanstandet wird. So sehr ich Kanäle wie etwa Mentour Pilot schätze, kann ich nicht nachvollziehen wieso jemand wie er die Pilotenlizenz ruhen lässt, denn das Risiko sie zu verlieren wenn man mal raus war ist immens. Und irgendwann gehen auch die Unfälle aus über die man berichten kann, wie man sieht ist der Kanal jetzt schon in den 70gern angekommen. Was dann? Dazu kommt auch dass man nie weiss, wenn einem YT oder sonstige Plattformen den Boden inter den Füssen wegziehen, sollte man nur einmal danebentreten oder von jemandem verleumdet oder missbräuchlich angezeigt werden etwa wegen Copyright issues. Wie auch gesagt, Arbeitgeber sehen YT und Co ausgesprochen kritisch! Die meisten werden derartige Anfragen auf Nebenjob sehr genau ansehen und oft ablehnen. Wer es dann im Geheimen versucht fliegt irgendwann auf. Über Onlyfans muss man gar nicht reden. Die Mädels die sich dort verkaufen erleben zwar oft anfänglich extreme Gagen, sollten sich aber auch mal überlegen was sie machen wenn es mal nicht mehr geht. Dann kennt man sie weltweit und weit mehr als nur das Gesicht, da kann Stellensuche e.t.c sehr schwer werden. Oder wenn der aktuelle Arbeitgeber drauf kommt knallt es sehr schnell. (OF ist ausserdem mal wieder ein Beispiel wie eine andere sich gute Idee sehr schnell zu etwas völlig anderem wird weil halt Ferkeleien immer noch verkaufen wie irre. Sagt auch mal wieder sehr viel über die vor allem männliche Kundschaft aus und ist symptomatisch für das gesamte Internet. Aber das ist ne andere Baustelle.) Für mich sind YT Kanäle die wirklich guten und nicht gefakten Content bieten was eher selten ist heute, zwar eine tolle Sache. Aber als Haupteinkommen extrem volatil und daher höchstrisiko. Zitieren
FalconJockey Geschrieben 10. Februar Geschrieben 10. Februar vor 2 Stunden schrieb Urs Wildermuth: So sehr ich Kanäle wie etwa Mentour Pilot schätze, kann ich nicht nachvollziehen wieso jemand wie er die Pilotenlizenz ruhen lässt, denn das Risiko sie zu verlieren wenn man mal raus war ist immens. Naja, er lässt seine Karriere ja nicht in einer guten Airline ruhen, sondern bei so einem B-Ding mit einem einzigen Flugzeugtyp und immer derselben Kundschaft und Strecken. Wäre er bei einem Flag-Carrier angestellt, hätte er das im Leben nicht gemacht! Zitieren
Alexh Geschrieben 10. Februar Geschrieben 10. Februar vor 27 Minuten schrieb FalconJockey: Naja, er lässt seine Karriere ja nicht in einer guten Airline ruhen, sondern bei so einem B-Ding mit einem einzigen Flugzeugtyp und immer derselben Kundschaft und Strecken. Wäre er bei einem Flag-Carrier angestellt, hätte er das im Leben nicht gemacht! Dazu wurde seine Homebase Girona während der Pandemie abgeschafft und wie aufgeschlossen Ryanair seiner Nebenbeschäftigung gegenüberstand wissen wir auch nicht. Gruß Alex 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 10. Februar Geschrieben 10. Februar vor 2 Stunden schrieb Alexh: Dazu wurde seine Homebase Girona während der Pandemie abgeschafft Er wollte sich halt nicht weiter entwickeln. Ryanair ist für mich nur ein Durchlauferhitzer: Einstieg in die Fliegerei, Logbuch füllen (3000+ Stunden) und dann so schnell wie möglich weg. So wie bei der Crossair. Zitieren
Tis Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar vor 19 Stunden schrieb FalconJockey: Er wollte sich halt nicht weiter entwickeln. Ryanair ist für mich nur ein Durchlauferhitzer: Einstieg in die Fliegerei, Logbuch füllen (3000+ Stunden) und dann so schnell wie möglich weg. So wie bei der Crossair. Ich weiss nicht, ob das für alle so ist. So bin ich derzeit mit meinem Leben bei einem so bezeichneten B- (oder eher C-, D-, E-) Carrier vollumfänglich zufrieden und hatte ehrlicherweise noch nie Ambitionen, etwas daran ändern zu wollen. Die eher familiäre Organisations-Struktur hat es mir erlaubt, mich recht schnell auch im Hintergrund einzubringen und mir etwas aufzubauen, was mit Instruktion und Büro-Funktionen nicht nur Erfüllung und Abwechslung bringt, sondern wo ich auch aktiv den Flugbetrieb mitgestalten und weiterentwickeln kann. Und nebenbei bin ich glaube ich sogar mehr zuhause bei Frau und Kind, als ich es bei so manchem Flag Carrier wäre. Der perfekte Mix für mich. Ich freue mich jeden Tag aufs Arbeiten - ob es nun im Cockpit, im Büro oder vor einer neuen Typerating-Klasse stehend ist. Was will ich mehr? Liebe Grüsse Tis 12 2 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar Hoi Tis, jeder muss irgendwo anfangen. Die überwiegende Mehrheit der Piloten konnte nicht das Privileg geniessen, in einem gesponserten Ab-Initio Programm teilzunehmen und musste klein anfangen. Ich habe einen Kollegen, der am Anfang ihrer Karriere mit einer abgeranzten C182 übelste stinkende Fuchsköder abgeworfen hat. Wochenlang. Das ist nun nicht vergleichbar mit dem super bequemen Embraer, den Du fliegen darfst. Die zusätzlichen Funktionen sind super und absolut Deine Wahl - das trifft halt nicht auf die Mehrheit der fliegenden Zunft zu: "Wir" wollen nur professionell Spass mit Flugzeugen haben, dazu möglichst gute Konditionen (fester Dienstplan, Freizeit mit Qualität, viel Urlaub, sehr guten Lohn, Altersvorsorge etc.). Kollegen wie Du, die noch ein wenig mehr in der Birne haben und ihre Kreativität ausleben wollen und müssen, machen dann halt noch mehr im Büro oder ausserhalb der Firma. Auch hier habe ich etliche Kollegen, die noch ein weiteres Standbein haben, wie z.B. Drohnenpiloten bzw. Firma für Drohnenservices, Oldtimer usw.. Wenn es für Dich so passt, super! Aber nach ein paar Jahren sollte man, auch ohne Wechselintentionen, über den Tellerrand schauen, denn es gibt noch bessere Läden. Und damit meine ich jetzt nicht nur meinen Arbeitgeber, sondern diverse andere. Wer Französisch spricht, muss zur Air France gehen. Anders und besser geht es nicht (überspitzt gesagt!). Als ich 1998 meinen ersten Job nach Absolvierung der Horizon Flugschule in Bülach bekam, war das ein Glücksfall! Das Geld war für mich als Grenzgänger sehr gut, (3900 CHF im Monat), für die Kollegen in der Schweiz war es mehr als grenzwertig. Aber egal, es war der erste Job, alles war toll - bis man sich irgendwann umgesehen hat. Darum war die Crossair eine tolle, familiäre Firma für Einsteiger ohne grosse Ansprüche (Hauptsache fliegen!), aber schlussendlich war sie auch nur ein Sprungbrett zu besseren Firmen. Ich habe Glück gehabt und direkt danach den Arbeitgeber gefunden, bei dem ich seit 2004 sein darf. Kann man woanders mehr verdienen? Sicher. Aber zu welchem Preis (Freizeit, Firmenkultur). Sollten die Zahlen für Helvetic noch ungefähr stimmen, ist das für einen Anfangsjob okay, aber man sollte sich nach einer Weile umsehen - je nachdem was einem persönlich wichtig ist. Ich geniesse derweil meine immer 6 freien Tage am Stück. 1 Zitieren
mountain_Andy Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar Andreas, Ich finde es schon erstaunlich, dass du deine Wahl mit derjenigen der grossen Mehrheit gleichsetzt. Vielleicht stimmt es sogar. Aber: Ich kenne auch eine Anzahl Piloten, welche ein super Gehalt haben und einen super Flieger fliegen. Und trotzdem sind sie nicht glücklich. Fixer Dienstplan. Perfekt. Einfach nicht am 1. Schultag des Kindes, an der Hochzeit vom Bruder etc. Auch das ist eine nicht zu unterschätzende Belastung. Den Dienstplan mitbestimmen, zu Hause sein wenn es mir nützt und nicht dem Operator. Aus meiner Sicht kann man das mit dem Lohn nicht wett machen. Heute sage eich: Flugzeugtyp unwichtig. Lohn, solange ich mein Leben damit führen kann, alles OK. Hauptsache der Lifestyle stimmt (Familie, Hobbys, etc.) Wem dies wichtig ist, wird auch mit einem TopSalär nicht glücklich. 2 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 11. Februar Geschrieben 11. Februar vor 4 Stunden schrieb mountain_Andy: Ich finde es schon erstaunlich, dass du deine Wahl mit derjenigen der grossen Mehrheit gleichsetzt. Warum ist das erstaunlich? Was würdest Du denn machen: Bei Arbeitgeber A kriegst Du für 270 Arbeitstage im Jahr 120.000 Franken im Jahr, bei Arbeitgeber B kriegst Du für maximal 200 Arbeitstage im Jahr 250.000 Franken im Jahr. Wie fällt Deine Wahl aus? vor 4 Stunden schrieb mountain_Andy: trotzdem sind sie nicht glücklich. Fixer Dienstplan. Perfekt. Einfach nicht am 1. Schultag des Kindes, an der Hochzeit vom Bruder etc. Auch das ist eine nicht zu unterschätzende Belastung. Das sind dann aber grundlegende Probleme dieser Branche. Wer sich darüber nicht im Klaren ist, hat bei der Berufswahl gepennt. Alternativ muss man halt seine 14 Krankheitstage im Jahr für solche Termine nutzen. vor 4 Stunden schrieb mountain_Andy: Den Dienstplan mitbestimmen, zu Hause sein wenn es mir nützt und nicht dem Operator. Aus meiner Sicht kann man das mit dem Lohn nicht wett machen. Heute sage eich: Flugzeugtyp unwichtig. Lohn, solange ich mein Leben damit führen kann, alles OK. Hauptsache der Lifestyle stimmt (Familie, Hobbys, etc.) Wem dies wichtig ist, wird auch mit einem TopSalär nicht glücklich Grundsätzlich bin ich da mit Dir auf einer Wellenlänge! Geld macht ultimativ nicht glücklich. Darum suche man sich den Arbeitgeber mit den Dingen, die einem am besten passen. Allerdings entwickelt man sich doch mit der Zeit weiter. 30 Jahre bei Ryanair/Easyjet auf immer demselben Flugzeugtyp und immer denselben Routen? Das ist doch nur noch Arbeit und nicht mehr "die Fliegerei". Will man sich da nicht auch mal die Welt anschauen? In meinem Fall fliege ich seit einem Jahr auf der Langstrecke und da gehen einem schon immer wieder die Augen auf - was man nicht so alles verpasst hat, solange man sich fast nur Europa herumbewegt hatte. Ja, das war komfortabel, weil man schon die meisten Flughäfen kannte, aber irgendwann wird es dann doch öde, trotz hunderter besuchter Flughäfen. Dienstplan: 6 ON, 5 OFF auf den Europaflotten, jetzt 7 ON, 6 OFF auf der Langstrecke. So lässt es sich gut leben - und genau darum geht auch niemand aus der Firma weg. Wie Du schriebst: Lifestyle beats money. Aber das Geld muss halt auch stimmen, ansonsten hängt man halt noch 5 Jahre in irgendeinem obskuren Land an und füllt dort seine Pensionskasse. 1 Zitieren
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