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Lufthansa legt Tochterfirma CityLine still


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Als Grund werden die Streiks angegeben und die Probleme wegen der Auswirkungen vom Krieg im Iran. (Quelle)

 

Die Kommunikation scheint schwierig zwischen dem Vorstand und dem Personal. Dass man bei der 100-Jahr-Feier unbedingt streiken muss,

ist für viele schwer verständlich. 

 

Es droht aber auch ein Kerosin mangel in ca. 6 Wochen in Europa. Da kann noch einiges anderes an Problemen dazu kommen. 

 

Mitteilung von Lufthansa: 

 

Lufthansa Group beschleunigt Strategie-Umsetzung

Vorgezogene Kapazitäts- und Flottenmaßnahmen aufgrund gestiegener Kerosinkosten und Mehrbelastungen aus Arbeitskämpfen

Absenkung des Angebots in drei Schritten:

(a) Im laufenden Sommerflugplan: 
Endgültige Herausnahme des Angebots von Lufthansa CityLine per sofort

(b) Zum Ende des Sommerflugplans: 
Ausflottung der letzten vier A340-600 und Stilllegung von zwei B747-400

(c) Im Winterflugplan 2026/2027:
Zusätzliche Angebotsreduktion des Kurz- und Mittelstreckenprogramms der Lufthansa Kernmarke um fünf Flugzeuge

Beschleunigte Allokation von neun weiteren A350-900 zu Discover Airlines

Sparvorgaben zur weiteren Senkung von Verwaltungskosten

 

Bearbeitet von LS-DUS
Geschrieben

Hauptsache billiger produzieren anstatt das Personal zu motivieren. Kernmarke schwächen, Billigmarken stärken.

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Geschrieben

Geschichte LH Cityline

 

Jahr 1958 gründeten Jan Jakobs Janssen und Martin Dekker den Seebäder-Flugdienst 

Ostfriesische Lufttaxi  Dekker und Janssen OHG.

 

- DLT im Jahr 1984

Luftverkehrsgesellschaft mbH (DLT) für den Regionalflug überführt. Die OLT Express wurde neu gegründet. Damit ist Lufthansa CityLine die direkte Nachfolgegesellschaft

1988 wurden erstmals sämtliche Flüge der DLT im Auftrag der Lufthansa unter LH-Flugnummern durchgeführt. 
1989 erhöhte Lufthansa ihren Kapitalanteil um 52 Prozent auf 50 Millionen Deutsche Mark und wurde so Mehrheitsgesellschafterin der DLT.
1992 wurde die DLT in Lufthansa CityLine GmbH umbenannt.

Das Logo der Lufthansa zum gemeinsamen Logo der Lufthansa und der Lufthansa CityLine. 

Lufthansa CityLine wurde 1993 hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG. 

Ab 1994 flog Lufthansa CityLine unter der Marke der Muttergesellschaft einschließlich Flugzeugbemalung, Schriftzug und Logo.

1996 wurden ein Simulator für Avro RJ85 und ein Simulator für die CRJ-Flotte im Simulatorenzentrum am Flughafen Berlin-Schönefeld installiert.

Das Simulatorenzentrum wurde auch von anderen Fluggesellschaften für das Pilotentraining benutzt.

Aufgrund tarifrechtlicher Bedingungen wurden diese Flugzeuge zunächst in einer anderen Bemalung (Schriftzug „CityLine“) geflogen. Zwischenzeitlich erhielten erste Maschinen die Standardbemalung mit großem Schriftzug

 „Lufthansa Regional“ -Logo auf dem Leitwerk sowie dem Zusatz „operated by Lufthansa CityLine“.

Anfang Oktober 2014 war die Verwaltung von Köln nach München umgezogen.

Im Dezember 2014 entschied Lufthansa, unter dem Projekt JUMP bis zu acht Airbus A340-300 an Lufthansa CityLine zu übertragen, um ab November 2015 Langstreckenflüge für die Muttergesellschaft anbieten zu können. Dazu wurden die Kabinen der A340-300 auf 298 Sitze umgerüstet und in eine Star-Alliance-Bemalung ohne Lufthansa-Schriftzug umlackiert.

Seit 2019 flog die Gesellschaft zusätzlich Mittelstreckenflugzeuge des Typs A319-100, welche von Lufthansa übernommen wurden.

2020 gab Lufthansa CityLine die letzte A340-300 aus dem Projekt JUMP an Lufthansa zurück, nachdem der Langstreckenflugbetrieb bereits im März  beendet worden war

Seit März 2022 führt Lufthansa CityLine im Auftrag von Lufthansa Cargo Frachtflüge mit umgebauten Airbus A321 durch. Alle Flugzeuge wurden von Eurowings übernommen, wo sie aufgrund der Coronapandemie keine Verwendung mehr hatten.

 

Im Juni 2024 wurde bekannt, dass der Flugbetrieb der Lufthansa CityLine innerhalb der nächsten Jahre nach und nach vollständig durch die Lufthansa City Airlines ersetzt werden soll, um die bestehenden alten Tarifverträge zu kündigen.

 

Zwischen der Lufthansa City Airlines und ver.di wurde am 10. April 2026 ein Tarifvertrag für das fliegende Personal dieser Gesellschaft abgeschlossen, der eine Laufzeit von mindestens 3 Jahren hat. 
Am 16. April 2026 wurde die Einstellung des Betriebs zum 18. April 2026 bekanntgegeben, 

als Ursache für die vorzeitige Einstellung des Flugbetriebs wurden vom CEO gestiegene Kerosinkosten sowie Streiks angegeben.
Ursprünglich war die Einstellung der defizitären gerechneten Fluggesellschaft für 2028 geplant gewesen.

Geschrieben (bearbeitet)

Man muss wissen, das es eine LH Classic  gibt. 

Dort werden noch die hohen Gehälter gezahlt, wie bei der alten Lufthansa.

Nur neu eingestellt wurde da so gut wie gar nicht mehr. 

Sollten das Piloten  aussteigen oder in Rente gehen, wurden Piloten aus den Töchtern wie Cityline oder Eurowings übernommen.

 

Von der Gehaltsstruktur war oben LH Classic, dann kam Cityline und mit Abstand dann die Billigtöchter wie Eurowings, Germanwings City usw.  

 

Es gab mal interne Absprachen zu den Zubringerdiensten.

Ihr verdient etwas weniger als in der echten LH, weil ihr ja maximal 100 Sitzer fliegt im Zubringer Dienst. 

BAE 146, CJ 100, 200 700 900 usw  

 

Der Tabubruch begann mit dem Projekt Projekt JUMP

Die  Cityline bekam ausrangierte , nicht rentabel zu betreibend A340-300 Flugzeuge. 

Einige haben das Upgrade als Piloten vom CRJ zu dem A340 dankend angenommen.

Jedoch brach nun der Gehaltsstreit voll aus. 

"Wenn ich das gleiche Flugzeug wie in der Classic fliege, will ich auch das gleiche Gehalt haben". 

Das war gegen die CEO Politik, die weit unterhalb der Cityline nun auch  die großen Flugzeuge haben wollte . Und den Piloten  weniger bezahlen.    

 

Das war auch eine dauernd schwelender Wunde und am Ende auch einer der mit Auslöser des jetzigen Streiks.

 

Auf lange Sicht wird es bei der LHG keine LH  Classic mehr geben, es ist absehbar, dass  die B777 X und der A350 alle bei den Billigtöchtern komplett landen werden. 

Grüße  Frank 

 

 

 

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben

Es wird langsam Zeit, den Unruhestifter (Spohr) vor die Tür zu setzen.

Geschrieben

Genau. Die neuen Flex Ticket Stornogebühren sind ja auch etwas…

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb oneworldflyer:

Genau. Die neuen Flex Ticket Stornogebühren sind ja auch etwas…

 

Ohne das verteidigen zu wollen aber das ist wohl ein Selbstschutz, da es gewisse Leute gibt, die zum Teil größere Mengen an Business- und First-Tickets für bestimmte Ziele, vornehmlich in Asien, buchen ohne diese je abfliegen zu wollen. Da werden sehr viele Kapazitäten lange blockiert und kurz vor dem Flugdatum wieder storniert.

 

Generell geh ich aber mit: Die Airline wurde die letzten zehn Jahre regelrecht kaputtgespohrt. Die Cityline-Geschichte nun ist eine offene Kriegserklärung, da erwarte ich nun, dass das nun viel weiter eskaliert. 

 

Interessanterweise wird Cityline nur eine Woche später dicht gemacht, nachdem die Ver.di-Versager einen Tarif für die LH City abgeschlossen haben. Und genau dahin will man ja die Cityline-Crews abschieben. Ein Schelm wer Böses denkt...

Geschrieben
2 hours ago, conaly said:

 

kaputtgespohrt.

 

Geil 😀

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

 

Ich versuche mal das deutsch Problem hier aufzuarbeiten. 

Thema Tarifverträge. 

 

Als Beispiel mein jetziger Weltweit agierenden Industrie Konzern. 

Die Regierung unter BK Schröder hat die auf Grund von Drucks der Industrie die Gesetzeslage  geändert. 

 

Was hat sich geändert. 

Als ich 2012 bei dieser Firma anfing, wurde ich vom größten Standort betreut, hatte (und habe) dort einen Tarifvertrag und eine Betriebsrat (BR) . 

Seit 2020 wurde uns verkauft, wenn Du z.B Berlin  wohnst, dann reist Du von dort aus und musst nicht z.B nach München , wegen der hohen Mieten. 

Klar haben wir da "ja" gesagt 

Die Hintergedanken mussten wir im negativen aber später spüren. 

Jetzt standen dort Betriebsratswahlen an wir wollten wieder wählen, unsere Arbeitnehmervertreter. 

Also forderten wir die Wählliste an. Keine Antwort. 

 

Und auf einmal werden Mitarbeiter in Berlin entlassen.

Wir haben über ein Anwalt Kanzlei erfahren, das der Arbeitgeber hier einen eigen Standort Berlin aufgemacht hat. Der ist weder Tarif gebunden ist,  noch einen BR hat.

Und ohne BR kann die Geschäft Leitung ohne Anhörung die Kündigungen sofort aussprechen.

Es wurde unbeliebte Mitarbeiter aus anderen Standorten  nach Berlin versetzt und dann gleich  gekündigt. 

Bedeute für den Betroffenen er  muss selber Kündigungsschutzklage einreichen beim Arbeitsgericht einreichen. 

3 Probleme hat der Mitarbeiter nun: 

1 Bis zur Verhandlung vergehen ca 9 Monate, die Gerichte sind derzeit komplett überlastet.   

2  Da man ja mit dieser  mit  Kündigungsschutzklage anzweifelt, das der Arbeitsvertrag gekündigt wurde, erhält man auch kein Arbeitslosengeld.  Man muss also 9 Monate ohne  Einkommen überleben. 

3 Du musst , wenn Du das nicht vorher eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hast, selber den Anwalt  zahlen . Das kann schon mal 5 stellig sein.

 

Wir haben dann sofort eine BR gegründet. Nun musste der Arbeitgeber erst unsere Meinung einholen bei Kündigungen. Und wir konnten uns Rechtsbeistand als BR holen. 

 

Aber wir haben am Standort keinen Tarifvertrag mehr, der ist jetzt nicht mehr pro Firma gültig, sondern pro Standort. (Gerichtsprozesse verloren) 

Diese  neue Recht für den Arbeitgeber hat uns die Regierung unter Schröder eingebrockt.

Und der Arbeitgeber hat keinen Bedarf daran was zu ändern, das würde nur mit einer starken Gewerkschaft gehen. Einer Gewerkschaft, die genügend Geld hat , um ihre Mitglieder mal 1 Monat in den Streik schicken, damit es dem Arbeitgeber weh tut. 

 

Was es bedeutet keinen Tarifvertrag zu haben?  Nur ein paar Stichpunkte um nicht den rahmen zu sprengen   Ohne - mit TV 

-20 statt 30 Tage Urlaub

-Kein Urlaubsgeld - Mit Urlaubsgeld

-Kein Weihnachtsgeld - Mit Weihnachtsgeld

- 40 K€  60 K€ Jahresgehalt. Im TV wird exakt festgelegt, was für diese  Tätigkeit gezahlt werden muss  

 - Keine Betriebsrente Rente- Betriebsrente mit definierten Ein / Auszahlungen.  (abgesehen von den ca 300 Euro Pflicht im Jahr in D 

 -10 Stunden Reisezeit die Woche unbezahlt- Reisezeit voll bezahlt

-40-45 Wochenstunden.  - 35  - 37,5 Wochenstunden  

u.s.w. 

Also muss es Ziel der Arbeitnehmer sein , in einem Unternehmen einen BR zu haben , als auch einen Tarifvertrag  zu haben.  

Grüße Frank 

   

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Um auf Die  Cityline zurück zu kommen. 

Die Kabine hat  UFO, die Piloten haben Cockpit als Gewerkschaft.

 

Man muss wissen, das Gewerkschaften eigentlich Konzerne geworden sind. 

Da geht es in der Außenwirkung um "ich bin mächtig"

Aber auch um Postenschacherei, da geht es um gut bezahlte Anwesenheitsplätze für die Gewerkschafter und deren Vertreter.  

 

Nun hat diese komische VERDI mit der City einen TV abgeschlossen. 

Da der Arbeitgeber aufgefordert werden kann, einen TV vorzuweisen, freut der sich nun. 

Hier sind nun Piloten und die Kabine vertreten bei der CITY.  

 

Somit ist UFO und Cockpit sind nun raus , man hat diese Gewerkschaften (oder Interessenvertreter) nachhaltig beschädigt, gegeneinander ausgespielt. Das was Zeil von dem LHG CEO, auf das er seit Jahren hingearbeitet hat. 

Die Leute von der City sind nur die Gewinner, könnte man meinen. 

Haben aber  sehr niedrige Gehälter festgeschrieben. 

 

Verdi hat die LHG  Töchter bewusst wegen Macht und Geld und Einfluss gegeneinander  ausgespielt  und mit dem Tarifvertrag  der City,  die Cityline beerdigt samt ihrer Arbeitsplätze.

Schöne Dank Frank Werneke und seiner SPD

In D gibt es nun die juristische Möglichkeit des Arbeitgebers eine "Betriebsänderung" durchzuziehen.  (mehr  10 % der Beschäftigten  müssen gehen) 

Da gibt es dann keinerlei Kündigungsschutz mehr. 

Lediglich kann der BR eine guten Sozialplan ausarbeiten (Abfindungen) 

Das war es dann.

RIP Cityline  

Grüße Frank   

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben

Ich glaube, das nennt man Profit Center. Das Unternehmen hat z.B. fünf verschiedene Bereiche. Jeder Bereich, der kein Profit abwirft, wird geschlossen. Oder es werden dafür andere Tochtergesellschaften gegründet. 

Wenn die Piloten bei LH glauben ein Unternehmen besser führen zu können als der jetzige Vorstand, dann sollen sie am besten eine eigene Airline gründen. 

Ohne das Kurzarbeitergeld und die Bundeskredite wäre LH wahrscheinlich zur Covid-Zeit Pleite gegangen. 

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb LS-DUS:

Ich glaube, das nennt man Profit Center.

Man sollte diesen abelutschten Begriff aus der Neoliberalen aera sofort umtaufen:

Profit Enter!

Geschrieben

Naja, die Verfehlungen der letzten zehn Jahre gehen ja eher weniger auf die Piloten zurück. Der Vorstand hats einfach vermasselt die Airline für die Zukunft zu rüsten. Man hat viel zu lange auf die veraltete Kabine (2-2-2 oder gar 2-3-2 in der Business Class) gesetzt, während die ganze Konkurrenz mit 1-2-1 und ähnlichem enteilt ist. Man hat es versäumt die alten Spritschlucker (A343, A346, B744) rechtzeitig mit modernem Gerät zu ersetzen. Die 787 wurde erst bestellt, als die bei anderen schon lange in Dienst war. Mit der 777X wurde komplett aufs falsche Pferd gesetzt, da hat Boeing es ja noch viel mehr versaut und Lufthansa schaut in die Röhre, statt sich mal um Alternativen zu bemühen. Und diese unendliche Geschichte mit Allegris, wo man unbedingt ein neues, innovatives Konzept einführen wollte und damit so richtig auf die Fresse geflogen ist. Verspätete Lieferung, dann lange keine Zulassung, in manchen Maschinen z.T. gar nicht nutzbar (747 Oberdeck), in anderen nur mit mehreren Tonnen Ausgleichgewichte (A330). Es hätte so viele Lösungen von der Stange gegeben, die man schnell hätte implementieren können aber wie immer trifft man die risikoreichsten Entscheidungen und wundert sich dann, warum es nicht funktioniert.

 

Ich bin ja schon seit einigen Jahren Senator, aber die LH verscherzt es sich immer mehr mit der zahlenden Kundschaft. Light Tarife (auch in Business), immer weniger Benefits für Statuskunden, dazu die ganzen zusätzlichen AOCs, die z.T. keine einheitliche Regeln für die Statuskunden haben (z.B. wars ne zeitlang so, dass man auch Senatoren und HONs für Sitzplatzreservierungen mit mehr Beinfreiheit in Eco zur Kasse gebeten hat). Die Streiks sind da wirklich noch das geringste Übel für mich...

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Geschrieben (bearbeitet)

Lustig finde ich ja wieder mal das Marketing-Blabla der offiziellen Ankündigung der Hanseln. Da wird davon gesprochen, Zitat: "Die Flugzeuge vom Typ Canadair CRJ stehen kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit und haben vergleichsweise hohe Betriebskosten."

 

Also erstens, kleinere Flugzeuge haben immer "vergleichsweise hohe Betriebskosten", da gewisse Fixkosten halt pro Flugzeug entstehen und nicht pro Sitz. Allerdings ist es keine Neuigkeit, dass sich im LH-Management der LCC-Virus festgefressen hat, wonach ausschliesslich eine Einheitsflotte von A320neo (oder 737 MAX8 von mir aus) die Rentabilität einer Airline garantieren. Leider kann man nicht jeden Misthaufen mit einem mittelgrossen Flugzeug anfliegen. Das heisst, man kann schon, aber dann muss man mit der Bedienfrequenz runter. Das geht bei einem Lowcoster, nicht aber bei einer Netzwerkairline. Sonst ist es kein Netzwerk mehr, sondern ein Flickenteppich! Eine Flickwerk-Airline, der Begriff gefällt mir für die LH🤣. Anyway, irgendwo braucht man als Netzwerker kleinere Flugzeuge, weil ein halb voller A320 pro tatsächlich fliegendem Passagier garantiert mehr kostet, als ein voller Regionaljet. Und irgendwann kann man das eben nicht mehr per KI-gestütztem big data machine learning Revenue Management ausgleichen, egal was dir deine IT-Gurus erzählen (weil vom fliegen haben die genau null Ahnung). SAS hat das begriffen und eine für die Grösse der Airline überdurchschnittlich grosse Ladung E-Jets bestellt. Finnair auch. 

 

Zweites: was zum Henker habt ihr mit den armen Canadosen gemacht😲?!? Die sind alle Baujahr 2009 bis 2011, also so 15, 16 Jahre alt. Und die sollen "kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit" stehen? Leute, Ihr habt A320 in der Flotte, die sind doppelt so alt und zeigen keinerlei Altersbeschwerden! Wie kommt es, dass ihr die in der Hälfte der üblichen Zeit verschlissen habt? Das ist doch auch nur dummes Marketinggeschwätz... oder wartet mal: habt ihr die etwa auf für Jets völlig ungeeigneten Ultrakurzstrecken zu Tode geflogen, weil es sich für eine Airline vom Stande einer Lufthansa nicht geziemt, ein für solche Strecken passendes Flugzeug wie eine ATR72 zu kaufen? Weil da, oh Schreck lass nach, Propeller dran sind?

Bearbeitet von Lubeja
Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb Lubeja:

habt ihr die etwa auf für Jets völlig ungeeigneten Ultrakurzstrecken zu Tode geflogen, weil es sich für eine Airline vom Stande einer Lufthansa nicht geziemt, ein für solche Strecken passendes Flugzeug wie eine ATR72 zu kaufen. Weil da, oh Schreck lass nach, Propeller dran sind?

 

Das ist übrigens genau der Grund: Propeller laut Diplom-Wirtschaftsingenieur Spohr nix gut.

Geschrieben

Propeller sind sowas von Zweiter Weltkrieg, ihr Deppen! Weiss doch jeder.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb FalconJockey:

Propeller sind sowas von Zweiter Weltkrieg, ihr Deppen! Weiss doch jeder.

 

Euch sollte man allen nur noch kohlegefeuerte Dampfflugzeuge geben - erst 3000 Stunden von Hand Kohle in den Kessel schaufeln, bevor Ihr auch nur an den rechten Sitz denken dürft!!!!🤣

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Der Hauptgrund auf Düse bei der LH zu gehen war eine Umfrage bei den Pax. Dort wurde auf die Fragen so geantwortet, das  Propeller veraltet sind, nicht mehr modern . Wobei, wenn man es genau nimmt, ist die ATR  eine Düse nur,  mit einem andren Fan dran ...

 

Und mal ATR und CRJ gegenüber gestellt. Was typisch ist für einen Prop,  Höhe und Geschwindigkeit sind deutlich schlechter. Und wenn ich hoch und schnell fliege, ist auch der Verbrauch ( hoch, schlechter Wirkungsgrad) weil die Pops in dünner Luft nahe des Überschalls arbeiten. 

 

-Reichweite  CRJ 1700- 3000 Km ATR 1200- 1600 Km 

-Flughöhe  CRJ 41000 FT  ATR  25000 FT 

-Flugzeuggeschwindigkeit  CRJ  880 Knoten  ATR  320 Knoten 

 

Somit ist klar, den CRJ kann ich wie die großen Flugzeuge nutzen,  Slots Höhe Geschwindigkeit.

Der CRJ ist eines der günstigen Flugzeuge beim Spritverbrauch pro Sitzplatz. 

Hat einen sehr schmalen kleinen Rumpfdurchschnitt. 

Und eine 70 - 90 Sitzer bekommt man problemloser voll, als einen A319.

Die Wartungskosten sind aber ähnlich wie bei einem A319. Lediglich die Ersatzteile sind beim CRJ  günstiger, z.B kleinere Reifen, Fahrwerk  usw. 

Die Hauptkosten für die z.B Turbinenwartung und Revision  und Rissprüfung sind aber nahezu identisch zum A319, und natürlich benötigt man auch dort 2 Piloten ( Stand 2010)  

 

Es sind knapp 2000 CRJ verkauft worden über  30 Jahre lang 

So schlecht kann der also nicht sein, wie ihn nun die LHG darstellt.

Sagen auch viele US Carrier, wie die SkyWest mit  über 200 Stück aktiv.  

 

Ich vermute , hier werden nicht wenige der CRJ zum IL-Check oder sogar D Check müssen.

Was schon einen Kostenfaktor ist.

 

Und da der Preise zum fliegen sehr hoch geworden sind, 

fliegt auch kaum noch jemand gerade Kurzstecke unter 500 Km.  

Dem typischen Zubringer.

 

Einer der Mankos war, man konnte den CRJ nicht weiter vergrößern, beim -1000 war Schluss.

Hätte mehr Notausgänge und noch einen Flugbegleiter benötigt.  Man hätte einen größeren Rumpf Durchmesser benötigt, wie z.B der A319 oder die B737. Auch mit 1700 -  3000 Km Reichweite ist man nicht sehr flexibel.  A319 kann ähnlich wie die B737 Max zu 5-  7000 Km .

Das gibt es schon genug auf dem Markt wie auch den A220. 

Also hat man 2020 den Stecker gezogen.  

 

Es ist klar, wer den  CRJ als Grund nennt , hat keine Ahnung von der Luftfahrt. 

Nur ein  unpassende Kostenstruktur oder Streckennetz. 

Grüße Frank 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
320 Knoten
Geschrieben
Am 16.4.2026 um 14:40 schrieb FalconJockey:

Hauptsache billiger produzieren anstatt das Personal zu motivieren. Kernmarke schwächen, Billigmarken stärken.

Zitat

Portugals Pilotengewerkschaft warnt vor Lufthansa Group als Tap-Käufer

Im Bieterprozess um die portugiesische Nationalairline wächst der Widerstand: Die Cockpitcrewgewerkschaft stellt sich gegen Lufthansa Group und warnt vor Folgen für das Arbeitsklima und das Drehkreuz Lissabon.

Was wiederum zu dieser Meldung passt, nachdem LH sich TAP einverleiben möchte.

Gruss Richard

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Die Strategie der LHG ist doch klar. 

Alle möglichen Airlines aufkaufen und sich so die Slots sichern.

Andere Airlines können ohne die Liniennetze keinen Plan machen.

Kein Problem, die Großzügige LHG gibt dann gnädiger weise die

nicht benötigten Slots und Flugzeuge im Wet lease gleich dazu. 

Und schon sind die Luftfahrtämter zu frieden. 

Ich nenne das Korruption. 

 

Wenn man dieses LHG Kartell nur brechen will, muss man der  Cityline erlaubt, ein eigene Flugline außerhalb der LGH sein zu lassen, die Maschinen der Cityline beschlagnahmt und diese der Cityline übereignet. Sind ja sowieso nur noch Schrott laut LHG. Und denen  Slots dauerhaft zu geben.

Alle  freiwerden Slots dürfen auf keine Fall mehr an die LHG gegeben werden.

Alle freiwerden  Slots Weltweit.

Grüße Frank 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Der Hauptgrund auf Düse bei der LH zu gehen war eine Umfrage bei den Pax. Dort wurde auf die Fragen so geantwortet, das  Propeller veraltet sind, nicht mehr modern .

Diese Studie zitiert die LH gefühlt seit 1973. Ich sage: Bullshit - gerade in der heutigen Zeit, wo Öko als Argument zieht, bietet sich doch der geringere Spritverbauch als Marketing-Argument nur an? Mal hier im Forum gelesen, dass damals die Crossair mit der S2000 auf ZRH-INN die Hälfte fuel benötigt haben, im Vergleich zur Tyrolean mit ihren CRJ200. Bei identischer Blockzeit.

 

vor 4 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Wobei, wenn man es genau nimmt, ist die ATR  eine Düse nur,  mit einem andren Fan dran ...

Eben. Und jetzt nimmst du noch eine Q400, dann bist du schon sehr nahe an einem unducted fan dran...

 

vor 4 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Was typisch ist für einen Prop,  Höhe und Geschwindigkeit sind deutlich schlechter. Und wenn ich hoch und schnell fliege, ist auch der Verbrauch ( hoch, schlechter Wirkungsgrad) weil die Pops in dünner Luft nahe des Überschalls arbeiten. 

Was bei all dem Ultrakurzgehopse genau null Rolle spielt. Auf FRA-ZRH kommt man auch mit einem Jet kaum über 20'000ft und dann ist der auch nicht mehr schneller als eine Q400. Und 750km/h sind problemlos machbar, siehe A400M. Innereuropäisch bis 2 Stunden Blockzeit merkt man da kaum etwa. Andere Crossair-Story: als man damals die Saab 2000 eingeflottet hat, waren die auf BSL-DUB im Schnitt 8 Minuten schneller, als die Avros...

 

vor 4 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Somit ist klar, den CRJ kann ich wie die großen Flugzeuge nutzen

Und genau das hat die LH kaum je gemacht. Ein Regionaljet ist nicht für kurze, sondern für dünne Strecken sinnvoll.

 

vor 4 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Flugzeuggeschwindigkeit  CRJ  880 Knoten  ATR 500 Knoten 

Ne ATR mit 500 Knöpfen will ich erst mal sehen😜

Frank Holly Lake
Geschrieben

ATR Okay 500 KmH also 320 Knoten ...

Ja 500 würde lustig werden...

Grüße Frank 

Urs Wildermuth
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Lubeja:

ein für solche Strecken passendes Flugzeug wie eine ATR72 zu kaufen? Weil da, oh Schreck lass nach, Propeller dran sind?

Sorry, aber gerade die ATR wäre der letzte Flieger den ich vorschlagen würde, das Teil hat notorisch Probleme mit Eis und hat diverse Totalverluste erlitten. In Europa für Pax Verkehr würde ich das NIE aber wirklich NIE tun und auch nicht einsteigen, sollte sich so ein Ding mal in meine Itinary verirren, ausser bei CAVOK auf der ganzen Strecke. 

 

Wenn schon Turboprop, dann war wohl die SB20 die beste, schnellste und auch sehr effizient. Ich erinnere mich gut an die Strecke SZG-ZRH und zurück, die die Tyrolean mit CRJ und danach Crossair mit der SB20 flog, die SB20 brauchte bei gleicher Zuladung und identischer Blockzeit massiv weniger Treibstoff, wenn ich mich richtig erinnere um die 50% weniger. 

vor 8 Stunden schrieb Frank Holly Lake:

Es ist klar, wer den  CRJ als Grund nennt , hat keine Ahnung von der Luftfahrt. 

Hier geht es darum, gegenüber einer "renitenten" Belegschaft ein Exempel zu statuieren. Um nix anderes. Wer streikt fliegt raus. 

 

Wird sich wohl nicht spielen. Eher dürfte bei LH die Streiks nun noch zunehmen. 

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