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28.06.2026 | Pilatus PC-6 | D-FIPS | Nancy LFSN | Startunfall beim Fallschirm-Sprungbetrieb


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Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Erst am 14.6 hatten wir ein Flugzeug, wo 11 (10+1) Fallschirmspringer drin waren und alle ums Leben kamen. 

Scheint ein sehr gefährliches Hobby zu sein. 

Grüße Frank  

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben

Der Artikel beim ASN wird immer wieder erweitert. Aktuelle Version um 15:10 Uhr:

 

A Pilatus PC-6/B2-H4 Turbo Porter skydiving plane, operating for Tandemotion Parachutisme, crashed immediately after takeoff from Nancy-Essey Airport (ENC), France. All eleven on board suffered fatal injuries.

The aircraft had been engaged in skydiving flights during the morning.
ADS-B data indicate that at 10:53, the flight landed on runway 21 following a drop. It vacated the runway to the apron and taxied back to the runway at 10:58. It commenced the takeoff from the taxiway B intersection of runway 21, just like the previous flights. The takeoff distance available from that point is about 750 meters.
ADS-B datapoints then suggest the aircraft slightly drifted to the left on takeoff. From a position over the runway threshold it made a left hand turn and crashed on a road just outside the airport perimeter.

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  • FalconJockey änderte den Titel in 28.06.2026 | Pilatus PC-6 | D-FIPS | Nancy LFSN | Startunfall beim Fallschirm-Sprungbetrieb
Geschrieben

Ja Frank, scheinbar wird die Fliegerei auf Grund der vielen Flugzeugabstürze der letzten Zeit zunehmend gefährlicher, das Fallschirmspringen als solches würde ich da ausklammern, die können ja nichts dagegen.

 

 

Geschrieben

Laut Pressenews in Fr. waren der Pilot sowie 5 Fallschirminstruktoren mit je einem Gast im Flugzeug, um Tandemabsprünge durchzuführen. Die 5 Gãste gehörten zu einer Gruppe von Rettungshelfern /Rettungssanitätern, welche zuvor an einer gemeinsamen Übung teilnamen. Die Angehörigen mussten den Tod ihrer Lieben mitansehen.

 

schrecklich.

 

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Laut Augenzeugen ging es mit der Nase voran nach unten. 

Keine Überlebensaspekte.

RIP 

 

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-flugzeugabsturz-100.html

 

Gleich nach dem Start abgekippt und aufgeschlagen 

Siehe Animation des Flugweges

https://aviation-safety.net/wikibase/573133

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Frank Holly Lake
Geschrieben

Frage an die Profis;

Wie wirkt sich 34 Grad Plus,  1016 QNH trocken auf die Performance des Antriebes / Propellers aus? 

 

Grüße Frank 

Geschrieben (bearbeitet)

Eine Pilatus PC-6/B2-H4 Turbo Porter auch noch dazu, eines der verlässlichsten Flugzeuge überhaupt.

 

Gab es womöglich eine mehr oder weniger abrupte Schwerpunkt Verlagerung durch einen hitzebedingten medizinischen Notfall  !?

 

Der Pilot bekommt Probleme …

 

“Helfer“ eilen zu ihm …

 

 

 

Bearbeitet von sharkbay
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube die sind nahe  MTOW gestartet. Ev. (Vermutung) wegen der Temperaturen sogar drüber. 

Die  Maschine zieht gleich nach dem abheben nach links und kippt dann Nase voran ab.

Schwerpunkt ist eine Vermutung 

Entweder sind die sind mit viel zu wenig Speed rotiert, oder haben ein Motorenproblem bekommen.

Normaler weise, Nase nach  unten, und Außenladung. 

Wenn der Augenzeugenbericht stimmt, sind die gestallt.   

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben

Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. Ob das relevant für diesen Unfall ist weiss ich natürlich nicht aber ich verstehe immer nicht, warum grundlose Risiken in Kauf genommen werden. Die GA-Fliegerei ist so  schon risikobehaftet genug ... die paar Sekunden für den Backtrack ...

Grüsse Peter

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Geschrieben

Zeigen berichten, dass der Motor komisch klangt und es sich anhörte als wäre er ausgegangen. Kann aber aus meiner Sicht auch an veränderte Drehzahl durch den Sturzflug sein.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Frank Holly Lake:

mit viel zu wenig Speed rotiert

 

Ich habe noch nie einen Porter rotieren sehen, Du schon?

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Ok  auch ein Punkt.

Normaler weise  hebt sich erst das Heck.

Spätestens jetzt merkt man das der Schwerpunkt nicht stimmt.

Und hier kann man durch ziehen das beheben. 

Ich habe  so ein Flugzeug schon mal gesehen, da hat erst das Hauptfahrwerk abgehoben und als letztes das Heckrad. Dachte noch, was macht der da? 

Nach der Landung sagte der Pilot, ja die war stark hecklastig, aber die

Maschine hat ja reichlich Reserven kein Problem ... Das war die D-FIBE

 

Das einzige was wir jetzt gewiss ist , es ist was komplett falsch gelaufen, was 11 Menschen das Leben gekostet hat. 

 

Hier die Unglücksmaschine   

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Frank Holly Lake:

Nach der Landung sagte der Pilot, ja die war stark hecklastig

Nö, er kann nicht Spornrad fliegen

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb FlightPete:

Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt.

Der Porter startet, auch mit hoher Beladung, gefühlt von einer Briefmarke. Das verleitet eventuell dazu. Und natürlich die hohen Betriebskosten, jede Minute zählt. Ob es hier einen Unterschied gemacht hätte? Vielleicht - sollte es wirklich Probleme mit der Leistung oder mit dem Schwerpunkt gegeben haben, hätte er mehr Raum für einen Abbruch des Starts gehabt.

Geschrieben

Gemäss folgender Zeugenaussage

 

https://www.lenouvelliste.ch/monde/accident-en-france-un-avion-civil-secrase-pres-de-nancy-et-fait-onze-victimes-1504738

«J’ai vu l’avion qui montait (…) il avait vraiment le nez en l’air, et puis tout d’un coup, plus de bruit, et il est parti sur la droite», a raconté aux journalistes un témoin souhaitant rester anonyme.

 

sei das Flugzeug in einem Steigflug (Nase nach oben) gewesen als plötzlich das Motorengeräusch wegfiel und er nach rechts kippte.

 

Wohlwissend, dass man Zeugenaussagen stets mit Vorsicht geniessen muss, könnte das unmittelbare Ausfallen des Triebwerks nach dem Start auf ein Problem mit der Treibstoffversorgung hindeuten. Daher die Frage, ob die Zusatztanks unter den Flügeln auch beim Unfallflug montiert waren und ob er allenfalls ein Problem mit dem fuel-management hatte.......

 

Stefan

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb FlightPete:

 Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. 

 

Mehr als ausreichend für eine PC-6. Die österreichische Luftwaffe fliegt den Typ auch und der ist (selbst vollbeladen) bekannt für seine guten STOL-Eigenschaften. Habe noch nie erlebt, dass sie vollbeladen mehr als 500 Meter brauchte.  Wenn wir pro Person an Bord 100 KIlogramm rechnen (inkl. Schirm) dann ist das schon viel (weil die 5 Tandempassagiere ja keine eigenen Schirme hatten, wenn die Information stimmt. Dann wären es 1.100 Kilogramm Zuladung (sehr wahrscheinlich deutlich weniger). Die maximale Zuladung der PC-6 liegt bei ca. 1.200 Kilogramm. Davon abgesehen werden Absetzflüge in der Regel nicht mit vollen Tanks durchgeführt und die Maschine flog auch davor schon Absetzmissionen. 

 

Das heißt, wir können nach den bisher vorliegenden Informationen davon ausgehen, dass die Maschine deutlich unterhalb des MTOW unterwegs war. 

 

Nach meiner Erfahrung (nicht als Pilot aber als jemand, der oft bei Porter Operations des Bundesheeres dabei war) kommt die Porter im Regelfall auch beladen mit 250 bis 350 Meter Startrollstrecke aus.

 

2009 gab es auf dem Gelände der einstigen Militäraeronautischen Anstalt in Fischamend einen Jubiläumsflutag anlässlich 100 Jahre Luftfahrt in Fischamend (wen's interessiert, hier der Link zu meinem Buch darüber) und da war die Graspiste überhaupt nur 500 Meter lang.

 

Die Porter des Bundesheeres war (zwar nicht voll beladen) so rasch in der Luft, dass ich scherzhaft zu dem Fotografen neben mir meinte: "Die hebt ja fast so ab wie der Fieseler Storch".

 

Eine mögliche plötzliche Schwerpunktverschiebung wäre EINE mögliche Unfallursache, so etwas hat auch schon zum Absturz einer Bundesheer-Porter geführt. Ohne mehr gesicherte Fakten zu kennen, ist das jedoch alles Spekulation.

 

In den letzten Wochen hat die Luftfahrt wirklich keinen guten Lauf - ziemlich viele Unfälle. 😞

 

LG
Patrick

Bearbeitet von HuPa
Geschrieben

@HuPa - Du weisst aber schon wie die 10 Sky-Diver im Porter eingepfercht sind? - so wegen plötzlicher Schwerpunktverschiebung....

 

eine PT6a stellt nicht einfach ab - ausser.... es kommt kein Treibstoff mehr

 

nach vier mal Absetzen gehts Du an die Tanke

wenn das der fünfte Flug war - alles klar

Geschrieben (bearbeitet)
On 6/28/2026 at 7:01 PM, FlightPete said:

Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt.


Dieser Punkt ist mn.M.n. sehr valide, wird im Video von Juan Browne (blancolirio) gut dargestellt:
 


Eine Notlandung "straight ahead" wäre womöglich sogar noch auf dem RWY möglich gewesen, wenn man sich halt die Minute für einen Backtrack zum Pistenanfang 21 genommen hätte..

Bearbeitet von jodelboy
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Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Robin Gmünder:


Dieser Punkt ist mn.M.n. sehr valide,

 

 

Theoretische Besserwisserei ... hätte, täte, wäre ... 750 Meter sind sogar für eine VOLL BELADENE Porter mehr als ausreichend. Betreffend Startpunkt hat der Pilot offenbar nichts falsch gemacht. Und es gibt überhaupt keinen Beweis dafür, dass die Maschine - wenn sie zum Pistenanfang gerollt wäre - nicht trotzdem abgekippt/abgedriftet und gecrashed wäre. Intersection Take Off's werden sogar von großen Airlinern praktiziert.

 

Von diesem Punkt abgesehen finde ich das Video aber sehr interessant.

 

LG
Patrick

Geschrieben
1 hour ago, HuPa said:

 

Theoretische Besserwisserei ... hätte, täte, wäre ... 750 Meter sind sogar für eine VOLL BELADENE Porter mehr als ausreichend.


Mir ist klar dass nicht jeder jedes Video schaut das hier im Forum gepostet wird, mach ich auch nicht.
Und logo, ein Porter braucht nicht viel Piste um abzuheben, der Fakt dass dieser hier abstürzen konnte zeigt ja dass es locker gereicht hat für den Takeoff. Über diesen Punkt müssen wir glaubs nicht diskutieren..

Der Punkt ist, dass von der Intersection bis zum Ort des Einschlags ziemlich genau 900m Luftlinie Distanz ist - Und wenn man jetzt diese 900m "verschiebt" (das ganze Flugprofil) und zwar an den Pistenanfang (gleiche Windrichtung, gleiche Höhe, gleiche Performance) dann wäre die Absturz-Location eifach mal knapp NACH der Intersection. Schau dir das mal an auf Google Maps - Rechtsklick -> measure, damit kannst du dir die Entfernungen einfach anschauen/ausmessen.

D.h. es wären noch >600m Runway übrig gewesen, sogar nach dem Crash. Klar, wenn der Flieger in den Boden eingespitzt ist bringt dir auch eine flache Piste bzw. Wiese nebenan nichts, aber mental ist doch die Barriere viel kleiner die Nase sofort nach unten zu senken wenn da einen Wiese/Piste ist, als wenn nur Gebäude vor dir siehst... Um das geht's.

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Geschrieben
17 hours ago, HuPa said:

 

 

Eine mögliche plötzliche Schwerpunktverschiebung wäre EINE mögliche Unfallursache, so etwas hat auch schon zum Absturz einer Bundesheer-Porter geführt. Ohne mehr gesicherte Fakten zu kennen, ist das jedoch alles Spekulation.

 

 

Vo 40 jahren war ich mal mit 7 weiteren Fallschirmspringern und 2 Betreuern in eine Bundesheer Porter. Das war so eng - glaub nicht, dass sich da ein Schwerpunkt verschieben kann.  

Geschrieben

von Juan Browne (Weissschnurri) gut dargestellt - wenn man von Para / Skydiving keine Ahnung hat

 

Sorry, aber in meinem Haushalt/Werkstatt gibt es keine Schublade die so tief liegt

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Geschrieben

Mein Fluglehrer hat mich gewarnt vor Leuten wie dir, und er hatte Recht

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