conaly Geschrieben vor 53 Minuten Geschrieben vor 53 Minuten (bearbeitet) Gestern gab es bei einer Maschine aus Korfu nach Nürnberg einen Alarm, da die Maschine zwischenzeitlich Squawk 7500 gesetzt hat. Eurofighter sind aufgestiegen, die Maschine letztendlich aber sicher gelandet und es halt sich als Fehlalarm herausgestellt, eigentlich wollte die Crew wohl 7600 für Funkausfall setzen. Die Eurofighter hab ich hier noch vorbeifliegen hören, als ich gerade selbst auf dem Weg zur Flugstunde war. https://www.aero.de/news-53932/Eingabefehler-loeste-Grosseinsatz-aus.html Früher wurde anscheinend beigebracht, den Transponder auf Standby zu setzen, wenn man den Code wechselt, eben genau um zu verhindern, dass man versehentlich auf 7500 (oder einem der anderen beiden Notfallcodes) landet. Vermute das ging eher mit den damaligen Drehreglern einher, wo jede Ziffern einzeln eingedreht wurde und somit jede einzelne Ziffernänderung übertragen wurde. Aber wie man sieht ist man auch mit modernen Transpondern nicht vor einer versehentlichen Einstellung des falschen Notfallcodes sicher, und sei es nur weil man die Codes verwechselt oder einfach auf den Tasten fettfingert. Im Fragenkatalog zur PPL gibt es nach wie vor die Frage, wann ein Transponder auf STBY geschaltet werden soll. Als richtige Antwort ist dort "Beim Wechsel auf einen neuen zugewiesenen Code" hinterlegt (ergo prüfungsrelevant). Dagegen stehen jedoch die SERA 13001a, die besagen dass der Transponder zu allen Zeiten im Flug verwendet werden soll. Einen Hinweis den Transponder beim Wechsel kurzzeitig Standby zu setzen gibt es in den SERA nicht. Wie handhabt ihr das? Lasst ihr den Transponder beim Wechsel an oder schaltet ihr diesen kurzzeitig ab, wenn ihr einen neuen Code bekommt? In einem Langen-Info-Gebiet, in dem ich jetzt mehrfach während der Schulung unterwegs war, wird üblicherweise Squawk 7744 vergeben, das ist schon nicht allzuweit weg von 7700, wobei unsere Maschinen zumindest einen Transponder mit Zifferneingabe nutzen, sprich erst bei vollständiger Eingabe wird der neue Code gesendet. Bei einem alten Dreh-Transponder seh ich da schon die plausible Möglichkeit, dass man von 7000 versehentlich über 7500, 7600 und 7700 auf 7744 eindrehen könnte. Allerdings hab ich den Transponder bisher auch immer auf ALT laufen lassen und den neuen Code einfach drübergetippt. Ist am Ende wohl eine Frage nach dem geringeren Übel: Besser kurz weg vom SSR oder ist ein kurzzeitig falscher Code? Wobei auch beide Varianten nicht verhindert können, dass man die Codes im Eifer wirklich verwechselt oder sich vertippt... Bearbeitet vor 52 Minuten von conaly Zitieren
ArminZ Geschrieben vor 30 Minuten Geschrieben vor 30 Minuten (bearbeitet) Kommt auf das Transpondermodell an. -Es gibt ja Transponder (z.B Funke TRT 800u.a.), bei denen du schon einen Standby-code vorwählen und dann einfach switchen kannst (ähnllich wie am VHF Radio, wo Du eine Standby-FRQ vorwählen kannt). Bei diesen Modellen sehen ich keinen Grund, zuerst auf SBY zu schalten. -Bei verschiedenen Garmin-Modellen (z.B. GTX 328) (ohne separaten standby-code) tippt man 4 einzelnen Nummern ein, und erst wenn alle vollständig eigetippt sind, wird der neue Code aktiv (ansonsten springt das Display auf den alten Code). Auch hier braucht man (nach meinem Verständnis) nicht auf SBY zu schalten. -Auf wirklich älteren (alten) Modellen mit Drehknopf-schaltung (z.B. KT-76, KT-78 etc.) würde ich auf SBY schalten und erst dann den neuen Code eindrehen. Bearbeitet vor 14 Minuten von ArminZ Zitieren
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