Phoenix 2.0 Geschrieben vor 10 Stunden Geschrieben vor 10 Stunden (bearbeitet) Auch, wenn es anscheinend niemand zu interessieren scheint: Es gibt Anzeichen, dass es doch reale Effekte und Auswirkungen durch das gibt, was viele nur als eine Art "Polit-Clown-Show" klassifizieren und abtun. Aber es sind js ggf. eh nur Kapazitätskürzungen von 5% - und das bei Eurowings, einer "Nebenschauplatz-Airline", also juckt das eh niemanden! Und womöglich schiebt das Management ja die Kerosin-Thematik nur vor, um konzernintern zu "konsolidieren" und den Konzern fit für eine fantastische Zukunft zu machen, in der 40.000 neue Maschinen bestellt werden und alles beim Alten bleibt. Wissen Greta, Luisa und Carla darüber bescheid?? Oder sind sie nicht mehr da und vom fossilen Establishment plattgewalzt? Gleichzeitig nimmt u.a. SWISS nun Sprit nach Frankfurt mit, weil es dort nicht so rosig mit den Lagerbeständen aussieht. Wäre mal spannend, wenn man in Europa wirklich (!) kein Öl mehr aus RUS und u.a. auch Kerosin den USA bekäme - auch tw. nicht "umetikettiert". Sondern dass man mal zu jener Moral steht, die man ständig überall herausposaunt! Mal "Eier" zeigen, und dann schauen wie es mit der Heizerei, der Logistik und der Fliegerei unter diesen ehrlichen Bedingungen weitergeht! Diese elende Doppelmoral (dutzende Sanktionspakete und dann dennoch sich semi-heimlich beliefern lassen) kotzt mich an - ent oder weder!! Oder man will u.a. in Brüssel warten, bis Trump und Putin aufhören zu liefern, damit wer anderer schuld ist, und nicht sie selbst, wenn hier alles zusammenbricht!? Fazit: Wenn das alles konsequent-ehrlich liefe, wären wir hier doch schon längst am Arsch! Gruß Johannes Bearbeitet vor 10 Stunden von Phoenix 2.0 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben vor 56 Minuten Autor Geschrieben vor 56 Minuten (bearbeitet) Hier noch was zum Thema Deutschland nachgefasst. Während des in Europa weiter steigt. Ääääh, und wie war das mit dem "Klima-Killer Flugreisen" nochmal?): Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine Klimawirkung von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe UBA-CO2-Rechner). QUELLE: umweltbundesamt.de ________________________________ Deutschland zeigt jedenfalls, wie es besser gehen könnte - sowohl für das Klima, als auch im Sinne der offiziellen Degrowth Agenda (die am Papier gut klingt, aber nichts anderes als die Rückkehr des Realsozialismus - wie nun in Berlin gewählt - vermuten läßt): Deutschlands Airports haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Einbruch an Flügen und Flugverbindungen verzeichnet. Während der Luftverkehr in fast allen anderen europäischen Ländern wächst, wurden nach Informationen der WELT AM SONNTAG an deutschen Flughäfen mehr als 35 Millionen Sitzplätze aus den Flugplänen gestrichen. Wirtschaftsverbände reagieren alarmiert und befürchten erhebliche Auswirkungen auf Branchen und Unternehmen, die besonders stark auf internationale Anbindung angewiesen sind. Nach einer umfassenden Analyse des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), die WELT AM SONNTAG exklusiv vorliegt, betrifft der Konnektivitätsverlust alle 26 relevanten Verkehrsflughäfen des Landes. Seit 2019 haben Airlines hierzulande 473 zuvor regelmäßig angebotene Flugverbindungen gestrichen, während nur 349 neu aufgenommen wurden. Zudem reduzierten die Fluggesellschaften auf vielen wichtigen Strecken massiv die Frequenz. Unter dem Strich sank die Zahl der Flüge von 1,7 auf unter 1,4 Millionen – ein Minus von 300.000 Flügen oder 18 Prozent. BER ist von Flugstreichungen besonders stark betroffen Besonders stark betroffen ist der Hauptstadtflughafen Berlin, von dem sich vor einer Woche auch die irische Billigairline Ryanairweitgehend zurückgezogen hatte. Laut BDL verlor der BER im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau 28 Prozent seiner Flüge und büßte zuvor stark frequentierte Direktverbindungen wie die nach Turin und Singapur ein. Auch Flughäfen in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland schrumpften deutlich. Zuwächse konnten nur einige kleine Provinzflughäfen verbuchen. QUELLE: welt.de _________________ Bei BER mache ich mir aber keine Sorgen, mit der neuen Regierung werden wir dort bald starke Zuwächse an Leitwerksparaden für die wachsende Diaspora sehen - sogar aus dem Libanon (der mächtigste Clan stammt schließlich von dort). MEA etwa fliegt seit Sommer 2026 von Beirut nach BER, also ein Fest für Spotter! Gruß Johannes Bearbeitet vor 39 Minuten von Phoenix 2.0 Zitieren
LS-DUS Geschrieben vor 7 Minuten Geschrieben vor 7 Minuten Kurzarbeit ist für besondere Notfallsituationen gedacht. Wie bei Corona. Das sieht bei Eurowings nicht wie eine Notsituation aus. Die können ihre Kapazitäten auch so verringern oder die höheren Kerosinpreise auf die Passagiere umlegen. vor 41 Minuten schrieb Phoenix 2.0: Deutschlands Airports haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Einbruch an Flügen und Flugverbindungen verzeichnet. Das ist einfach Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wird sich verringert haben. Die Nachfrage mit zu billigen Tickets anzuheizen, funktioniert halt nicht mehr. Falls es mal größere Engpässe geben sollte beim Erdöl. Da muss man priorisieren. Wo ist der Rohstoff unbedingt notwendig und wo nicht. Für Wärmeerzeugung, Industrie und Transport ist er notwendig. Für Freizeitvergnügen dann weniger. Zitieren
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