Phoenix 2.0 Geschrieben vor 17 Stunden Geschrieben vor 17 Stunden (bearbeitet) Auch, wenn es anscheinend niemand zu interessieren scheint: Es gibt Anzeichen, dass es doch reale Effekte und Auswirkungen durch das gibt, was viele nur als eine Art "Polit-Clown-Show" klassifizieren und abtun. Aber es sind js ggf. eh nur Kapazitätskürzungen von 5% - und das bei Eurowings, einer "Nebenschauplatz-Airline", also juckt das eh niemanden! Und womöglich schiebt das Management ja die Kerosin-Thematik nur vor, um konzernintern zu "konsolidieren" und den Konzern fit für eine fantastische Zukunft zu machen, in der 40.000 neue Maschinen bestellt werden und alles beim Alten bleibt. Wissen Greta, Luisa und Carla darüber bescheid?? Oder sind sie nicht mehr da und vom fossilen Establishment plattgewalzt? Gleichzeitig nimmt u.a. SWISS nun Sprit nach Frankfurt mit, weil es dort nicht so rosig mit den Lagerbeständen aussieht. Wäre mal spannend, wenn man in Europa wirklich (!) kein Öl mehr aus RUS und u.a. auch Kerosin den USA bekäme - auch tw. nicht "umetikettiert". Sondern dass man mal zu jener Moral steht, die man ständig überall herausposaunt! Mal "Eier" zeigen, und dann schauen wie es mit der Heizerei, der Logistik und der Fliegerei unter diesen ehrlichen Bedingungen weitergeht! Diese elende Doppelmoral (dutzende Sanktionspakete und dann dennoch sich semi-heimlich beliefern lassen) kotzt mich an - ent oder weder!! Oder man will u.a. in Brüssel warten, bis Trump und Putin aufhören zu liefern, damit wer anderer schuld ist, und nicht sie selbst, wenn hier alles zusammenbricht!? Fazit: Wenn das alles konsequent-ehrlich liefe, wären wir hier doch schon längst am Arsch! Gruß Johannes Bearbeitet vor 17 Stunden von Phoenix 2.0 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben vor 7 Stunden Autor Geschrieben vor 7 Stunden (bearbeitet) Hier noch was zum Thema Deutschland nachgefasst. Während des in Europa weiter steigt. Ääääh, und wie war das mit dem "Klima-Killer Flugreisen" nochmal?): Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück verursacht zum Beispiel pro Person eine Klimawirkung von rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten. Mit einem Pkw können Sie mehr als 13.000 km und damit mehr als die durchschnittliche Jahresleistung eines Pkw in Deutschland fahren, bis Sie die Treibhausgaswirkung einer solchen Flugreise erreichen (bei einem Verbrauch von 7 l/100 km, siehe UBA-CO2-Rechner). QUELLE: umweltbundesamt.de ________________________________ Deutschland zeigt jedenfalls, wie es besser gehen könnte - sowohl für das Klima, als auch im Sinne der offiziellen Degrowth Agenda (die am Papier gut klingt, aber nichts anderes als die Rückkehr des Realsozialismus - wie nun in Berlin gewählt - vermuten läßt): Deutschlands Airports haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Einbruch an Flügen und Flugverbindungen verzeichnet. Während der Luftverkehr in fast allen anderen europäischen Ländern wächst, wurden nach Informationen der WELT AM SONNTAG an deutschen Flughäfen mehr als 35 Millionen Sitzplätze aus den Flugplänen gestrichen. Wirtschaftsverbände reagieren alarmiert und befürchten erhebliche Auswirkungen auf Branchen und Unternehmen, die besonders stark auf internationale Anbindung angewiesen sind. Nach einer umfassenden Analyse des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), die WELT AM SONNTAG exklusiv vorliegt, betrifft der Konnektivitätsverlust alle 26 relevanten Verkehrsflughäfen des Landes. Seit 2019 haben Airlines hierzulande 473 zuvor regelmäßig angebotene Flugverbindungen gestrichen, während nur 349 neu aufgenommen wurden. Zudem reduzierten die Fluggesellschaften auf vielen wichtigen Strecken massiv die Frequenz. Unter dem Strich sank die Zahl der Flüge von 1,7 auf unter 1,4 Millionen – ein Minus von 300.000 Flügen oder 18 Prozent. BER ist von Flugstreichungen besonders stark betroffen Besonders stark betroffen ist der Hauptstadtflughafen Berlin, von dem sich vor einer Woche auch die irische Billigairline Ryanairweitgehend zurückgezogen hatte. Laut BDL verlor der BER im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau 28 Prozent seiner Flüge und büßte zuvor stark frequentierte Direktverbindungen wie die nach Turin und Singapur ein. Auch Flughäfen in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland schrumpften deutlich. Zuwächse konnten nur einige kleine Provinzflughäfen verbuchen. QUELLE: welt.de _________________ Bei BER mache ich mir aber keine Sorgen, mit der neuen Regierung werden wir dort bald starke Zuwächse an Leitwerksparaden für die wachsende Diaspora sehen - sogar aus dem Libanon (der mächtigste Clan stammt schließlich von dort). MEA etwa fliegt seit Sommer 2026 von Beirut nach BER, also ein Fest für Spotter! Gruß Johannes Bearbeitet vor 7 Stunden von Phoenix 2.0 Zitieren
LS-DUS Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden (bearbeitet) Kurzarbeit ist für besondere Notfallsituationen gedacht. Wie bei Corona. Das sieht bei Eurowings nicht wie eine Notsituation aus. Die können ihre Kapazitäten auch so verringern oder die höheren Kerosinpreise auf die Passagiere umlegen. vor 1 Stunde schrieb Phoenix 2.0: Deutschlands Airports haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Einbruch an Flügen und Flugverbindungen verzeichnet. Das ist einfach Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wird sich verringert haben. Die Nachfrage mit zu billigen Tickets anzuheizen, funktioniert halt nicht mehr. Falls es mal größere Engpässe geben sollte beim Erdöl. Da muss man priorisieren. Wo ist der Rohstoff unbedingt notwendig und wo nicht. Für Wärmeerzeugung, Industrie und Transport ist er notwendig. Für Freizeitvergnügen dann weniger. Kapazitätsprobleme beim Erdöl lassen sich leider nur längerfristig kompensieren. Es gibt alleine in Afrika und Südamerika große Vorkommen, die man erschließen kann. Bis Februar 2026 hat alles funktioniert. Bis ein Egomane wieder Chaos angerichtet hat. Die USA haben überhaupt keine funktionierenden Kontrollmechanismen, wenn eine Person solche nationalen und internationalen wirtschaftlichen Schäden anrichten kann. Bearbeitet vor 6 Stunden von LS-DUS Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben vor 6 Stunden Autor Geschrieben vor 6 Stunden (bearbeitet) Zitat Das ist einfach Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wird sich verringert haben. Die Nachfrage mit zu billigen Tickets anzuheizen, funktioniert halt nicht mehr. So einfach ist das mit "Angebot und Nachfrage" auch ned! LCCs wie FR ziehen sich zurück, weil Deutschland im Vgl. zu anderen Ländern immer höhere Gebühren und dgl. einhebt. Und nein, ich halte den LCCs nicht die Stange, denn gerade FR geht oft quasi-erpresserisch ans Werk (Drohen mit Abwanderung und dgl.). So wie gewisse Frequenzbringer früher in Malls; die verlangten vom Center-Management gratis Miete, weil ihre Anwesenheit (u.a. Systemgastronomie aber auch gewisse Fachmärkte und Modeketten) die Leute in die Malls lockte und somit - so die Kalkulation - alle profitieren würden. Bei den LCCs ist das ned ganz vergleichbar, aber ähnlich gelagert. Manche Provinz-Airports sind ja von FR schon abhängig und haben kaum Optionen. Am Ende ist das Abwandern der LCCs in Deutschland wohl gewollt, denn es ist - wie oben geschrieben - Teil der antikapitalistischen Degrowth-Agenda. Das finde ich zwar in Teilen nachvollziehbar (ewiges Wachstum auf Kosten der Arbeitnehmer und Konsumenten als Paradigma ist einfach zweifelhaft), aber vielen ist das einfach nicht bewußt. Sie beklagen Veränderungen von einem Beobachtungs-Level aus, der viel zu niedrig ist. Das ist so, wie wenn ich mich immer noch darüber aufrege, dass die CDU heute quasi "links" ist und Merz das Gegenteil von dem umsetzt, was er vorher ankündigt. Die sind nicht "dumm", wie so viele immer noch meinen - das hat System! Zitat Falls es mal größere Engpässe geben sollte beim Erdöl. Da muss man priorisieren. Wo ist der Rohstoff unbedingt notwendig und wo nicht. Für Wärmeerzeugung, Industrie und Transport ist er notwendig. Für Freizeitvergnügen dann weniger. So ist es, aber derzeit geht es uns immer noch gut. Zwar haben mehr als 30% in AUT am Monatsende keine Kohle mehr (und auch so gut wie keine Reserven), aber die Kaffeehäuser sind voll, die beizen auch und die Flanier- und Konsumstrassen ebenfalls. Es fahren mehr Karren herum denn je und die Airline-Branche freut sich über ein Rekordwachstum seit 2022 (außer halt in Deutschland). Wir leben m.E. in den "Roaring Twenties 2.0". Also, her mit dem Absinth und ab auf die nächste Charleston-Fete, während wir unser Aktienportfolio und die Kryptos für uns "arbeiten" lassen! Und es gab damals schon "Elon Musks", wie etwa William Durant. >> Hierzu empfehle ich diese aufschlußreiche Doku! so long Johannes Bearbeitet vor 6 Stunden von Phoenix 2.0 Zitieren
LS-DUS Geschrieben vor 6 Stunden Geschrieben vor 6 Stunden vor 19 Minuten schrieb Phoenix 2.0: Wir leben m.E. in den "Roaring Twenties 2.0 Damals gab es noch die Aussicht auf Wirtschaftswachstum. Die Idee, die Umwelt mit Technik zu besiegen. Heute sieht man, wie endlich der Wachstum ist. Wie das Wachstum eine Klimakatastrophe auslösen kann, wo in einigen Jahrzehnten größere Teile der Erde unbewohnbar werden. Dazu ein wahres Frankenstein-Monster, eine Superintelligenz, die extreme Schäden anrichten kann. Allein die dadurch steigenden Arbeitslosenzahlen können soziale Unruhen erzeugen. Auch anonyme Kriege sind denkbar durch KI-Waffensysteme, die nicht zuordenbar sind. Eine Superintelligenz in den Händen von Diktatoren und Terroristen. Die Roaring Twenties wurden durch die Weltwirtschaftskrise beendet. Auch heute ist es ja nur noch eine Frage, wann die KI-Blase platzt. Dazu die extremen Staatsverschuldungen. Ganz normale Wirtschaftssysteme funktionieren schon heute nicht mehr in Europa. Siehe Frankreich. Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben vor 5 Stunden Geschrieben vor 5 Stunden (bearbeitet) Das ist nur die Spitze des Eisberges. Mit einer der Gründe des einstellen der Zubringer (Cityline) war, das man für 2026 und 2027 kein Kraftstoff mehr hat. Man hätte den teuer dazukaufen müssen. Wenn es Kraftstoff am Markt gibt, dann wird der zu viel Geld weggekauft. Die LH hate einen Mix zu Garantie Bedingungen (langfristige Verträge zu Liefermengen und festgelegten Preisen) und einem Zukauf. Der Zukauf ist derzeit unwirtschaftlich. Also lässt man lieber die Maschine am Boden. Durch Verknappung das Angebotes steigen die Flugpreise stark. Also kein Verlust für die Airline. Ist nur blöd für die Verbraucher. Wer genau die Luftfahrt Magazine gelesen hat, selbst die LH bringt viel Restsprit in Frankfurt mit, dass in Frankfurt der Sprit knapp und sehr teuer ist. Hauptgründe. Niedrigwasser - Tankschiffe können die Lager nicht anlaufen Tankschiffe können entsprechend weniger Flüssigkeit laden und an die Mainhäfen in Flughafennähe transportieren. Pipeline nicht in Betrieb wegen Wartungsarbeiten??? - Für mich wird hier ein Kerosin Mangel verschleiert. "Deutschlands größter Flughafen ist über zwei Pipelines, die zur kritischen Infrastruktur zählen, mit den großen Seehäfen an der Nordsee verbunden. Dazu gehört auch die Nato-Pipeline. Details zu der Wartung will Fraport aus Sicherheitsgründen nicht nennen." Knappheit "Am Flughafen selbst betreiben die Kerosin-Lieferanten gemeinsam ein Tanklager mit einer Kapazität von 186 Millionen Litern. Das reicht laut Fraport ungefähr für zehn Tage" Hier sind eben zu wenig Tankkapazitäten angelegt worden, um im Kriegsfall agieren zu können. Das hat man über Jahre versäumt. Nun ist der Sprit knapp und teuer. Folge Abstellnen von Flugzeugen. LH vill nun mehr Langstrecke machen, weil man nur noch dort Geld verdienen könne. Das wird zu Weihachten noch lustig für PAX . Da sehe jetzt schon große Ausfälle voraus . Bearbeitet vor 41 Minuten von Frank Holly Lake Zitieren
ndugu Geschrieben vor 50 Minuten Geschrieben vor 50 Minuten (bearbeitet) 5 hours ago, LS-DUS said: Ganz normale Wirtschaftssysteme funktionieren schon heute nicht mehr in Europa. Siehe Frankreich. Frankreich hat eine Staatsquote von 57%. Das dies als "normales Wirtschaftssystem" empfunden wird, ist Teil des Problems, in dem Europa steckt. Wer über Degrowth nachdenkt, dem geht es definitiv zu gut. Und wenn dies breite Kreise tun, dann scheint mir dies ein Zeichen von Wohlstandsverwahrlosung. Stellt euch vor, wie die Verteilkämpfe erst aussehen werden, wenn der gesamtwirtschaftliche Kuchen schrumpft. Deutschland ist ein unfreiwilliges Beispiel von Degrowth: In Deutschland verharrt das reale BIP auf dem vor-Pandemie Niveau. Da die Bevölkerung seitdessen zugenommen hat (Einwanderung) ist das BIP pro Kopf gesunken. Die Löhne grosser Bevölkerungsteile sind mit der Teuerung nicht mitgewachsen. Dies erklärt auch den Einbruch im Passagierverkehr an deutschen Flughäfen. Sinkende Passagierzahlen sind allerdings harmlos im Vergleich zu den politischen Auswirkungen von negativ-Wachstum, die nun in Deutschland (und Frankreich) sichtbar werden. Bearbeitet vor 48 Minuten von ndugu Zitieren
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