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01.11.2026 | Learjet 60 | N722BD | West Palm Beach | Sturzflug aus 35000ft in den Boden


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

In West Palm Beach Florida ist ein Learjet 60 nahezu senkrecht in den Boden geflogen. Es gibt zahlreiche Dashcam Videos des Aufschlags.

Laut Flightradar ist der aus 35000 Fuß in knapp einer Minute auf 0...

 

War zunächst auf 41000 unterwegs zu den Bahamas und dann über Florida eine Weile auf 35000 und dann innerhalb kürzester Zeit runter.

 

Schauen Sie sich das Playback des Flugzeugs N722BD von Austin nach North Eleuthera auf Flightradar24 an. https://fr24.com/data/aircraft/n722bd#426342df

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

ATC recording…

 

 

Geschrieben

Würde das lieber nicht hören. Sehr tragisch. Da scheint das Höhenleitwerk abgebrochen zu sein?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb oneworldflyer:

ATC recording…

 

 

Vielleicht als Warnung, das ist nicht nur ein ATC Mitschnitt, die Pilotin schreit um ihr Leben. Sowas kann ggf. bei dem ein oder anderen hängen bleiben. 
 

RIP 

Bearbeitet von Niko
Geschrieben

Das schaut in der Tat sehr tragisch aus! Auf dem screenshot sieht es wirklich so aus, als ob das Höhenleitwerk fehlt. 😩

Geschrieben

Die Audio-Aufnahme ist grausam. Die wussten, es geht zu Ende und sie konnten nichts tun.

Geschrieben (bearbeitet)

Ice-Conditions ? Die Pilotin sagte kurz vor dem Absturz etwas über "managing Ice".

Bearbeitet von Baeriken
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Baeriken:

Ice-Conditions ? Die Pilotin sagte kurz vor dem Absturz etwas über "managing Ice".

Ja, die sind offenbar direkt vor dem Crash durch schweres Wetter geflogen.. 
ATC hat schon deutlich davor gewarnt. 
 

 

Geschrieben

Bei so einem Learjet muss Anti-Ice vorsorglich aktiviert werden. Bei einer größeren Vereisung reicht das System sonst nicht aus.

Geschrieben

Wahnsinnig schnell wachsende CB

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe das was bekannt ist, gemeinsam mit Kollegen und dank Unterstützung durch einen Flugkapitän, mal zusammengefasst:

 

https://www.austrianwings.info/2026/11/learjet-stuerzt-senkrecht-in-wohngebiet-keine-ueberlebenden/

 

Fällt offenbar mal wieder in die Kategorie absolut vermeidbarer Unfall.

 

Die junge Pilotin hat aber durch ihre "Reports" während des Sturzfluges viel zur Ursachenaufklärung beigetragen, denn ob CVR und FDR diesen Aufprall überstanden haben?

 

Tragisch. 😞 

 

LG

Patrick

Bearbeitet von HuPa
Geschrieben

Sehr tragisch. Sie hatte das größere Gewittergebiet umflogen und hat dann leider noch eine kleine Gewitterzelle erwischt. 

Und da ist die Frage, ob das Wetterradar ihr das nicht angezeigt hat. 

 

 

 

images?q=tbn:ANd9GcQ81xsux1GXlY88BCyCsX2

Geschrieben (bearbeitet)

Genau die Frage stellt sich mir auch, wieso fliegt man sehenden Auges in eine isolierte Zelle ein? Das Flugzeug war ganz sicher entsprechend ausgerüstet dass das zu sehen gewesen wäre.

 

Im Alter von 20 (oder 23) Jahren könnte fehlende Erfahrung eine entsprechende Rolle gespielt haben.

Bearbeitet von MarkusP210
Geschrieben
4 minutes ago, HuPa said:

 

 

Fällt offenbar mal wieder in die Kategorie absolut vermeidbarer Unfall.

 

 

 

Tragisch. 😞 

 

LG

Patrick


Für diese Aussage fehlt Dir die Erfahrung mit solchen Wetterbedingungen in solchen Höhen. Diese „fast developing cells “ gehören zu den schwierigsten Wetterphänomenen. Du fliegst in IMC, es schüttelt gehörig schon eine ganze Zeit. Dann baut sich für Dich unsichtbar vor Dir eine solche Zelle auf (mit mehr al 1500 Fuß pro Minute nach den vorliegenden Berichten). Aber die Zelle ist nicht nur optisch sondern auch für den Wetterradar unsichtbar. Sie entwickelt sich erst und regnet und hagelt erst in tieferen Höhe aus. Dein Radar sieht nach vorn und dort zeichnet noch nichts - höchstens ein leichtes Grün.

 

in einer sehr erfahrenden Besatzung geht in einer solchen Situation die Speed auf turbulence Penetration und der oder die erfahrenste Pilot:in im Cockpit Beobachter dauernd das Wetterradar auf Veränderung. Ein plötzlich auftauchender grüner Schatten - sonst zu ignorieren wird ein absolutes Alarmzeichen.

 

Wolfgang 

 

P.S Kein Flugzeug im Stall erreicht Schallgeschwindigkeit. Die Triebwerke müssen bis zum Schluss mit hoher Leistung gelaufen sein.

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Geschrieben


Einige Monate zuvor, gleiches Flugzeug, von den Stimmen her vielleicht sogar die gleichen Piloten, schwierige Kommunikation. 

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Geschrieben (bearbeitet)
27 minutes ago, Maxrpm said:


...Diese „fast developing cells “ gehören zu den schwierigsten Wetterphänomenen. Du fliegst in IMC, es schüttelt gehörig schon eine ganze Zeit. Dann baut sich für Dich unsichtbar vor Dir eine solche Zelle auf (mit mehr al 1500 Fuß pro Minute nach den vorliegenden Berichten). Aber die Zelle ist nicht nur optisch sondern auch für den Wetterradar unsichtbar. Sie entwickelt sich erst und regnet und hagelt erst in tieferen Höhe aus. Dein Radar sieht nach vorn und dort zeichnet noch nichts - höchstens ein leichtes Grün...

Embedded CB kann wirken wie Flak, aber nicht zu sehen. Ein ähnlicher Cumulonimbus hat erst kürzlich die Trojan bei Mannheim vom Himmel geholt.

Bearbeitet von spornrad
Geschrieben
27 minutes ago, LS-DUS said:

Sehr tragisch. Sie hatte das größere Gewittergebiet umflogen und hat dann leider noch eine kleine Gewitterzelle erwischt. 

Und da ist die Frage, ob das Wetterradar ihr das nicht angezeigt hat. 

 

 

 

images?q=tbn:ANd9GcQ81xsux1GXlY88BCyCsX2

Sehr böse Situation. Die Kolleg:innen haben diese massiver Zelle umflogen. Die ist war natürlich massiv präsent auf ihrem Radar und mach es noch schwieriger ein leichtes aufkommendes Grün daneben zu sehen. Auch deshalb weil so große Zellen normalerweise so nahe an ihrer Niederschlagsgrenze keine anderen Zellen aufkommen lassen. 
 

so scharf abgegrenzt, und so schnell vom Grün ins Rot wie diese kleine Zelle aussieht  war die sehr agressiv. Wenn Du da schneller als turbulence penetration einfliegst, kann es strukturelle Schäden geben.

 

wolfgang 

Geschrieben

Sollte man dann nicht selbst so dunkelgrüne Bereiche meiden? Theoretisch wären dort ja überall solche Phänomene möglich.

Nur dann hätte sie den Flug abbrechen müssen. Bei der Wetterlage wäre sie nicht zum Ziel gekommen. Wobei das auch von der Höhe abhängig ist.

Mit dem Flugzeug sollte man solche Wettergebiete überfliegen können. 

 

Prinzipiell wird ja auch gesagt, dass Flugzeuge Gewitter aushalten. Wobei man noch unterscheiden muss, ob ein größerer Airliner oder ein

kleineres Flugzeug, wie hier ein Learjet. Da muss es wohl zu einer massiven Vereisung gekommen sein. 

 

 

 

N722BD-Flight-Path-with-Weather-Layer-10

Geschrieben
1 minute ago, LS-DUS said:

Sollte man dann nicht selbst so dunkelgrüne Bereiche meiden? Theoretisch wären dort ja überall solche Phänomene möglich.

Nur dann hätte sie den Flug abbrechen müssen. Bei der Wetterlage wäre sie nicht zum Ziel gekommen. Wobei das auch von der Höhe abhängig ist.

Mit dem Flugzeug sollte man solche Wettergebiete überfliegen können. 

 

Prinzipiell wird ja auch gesagt, dass Flugzeuge Gewitter aushalten. Wobei man noch unterscheiden muss, ob ein größerer Airliner oder ein

kleineres Flugzeug, wie hier ein Learjet. Da muss es wohl zu einer massiven Vereisung gekommen sein. 

 

 

 

N722BD-Flight-Path-with-Weather-Layer-10

Würden wir Grün prinzipiell vermeiden gäbe es zumindest in Europa an vielen Tagen im Jahr keine Flugverkehr. Grün kann wirklich komplett harmlos sein. Es regnet und eist halt den ganzen Flug. Das Flugzeug kann das problemlos ab.

 

ja. Solange Du Wings Level und unter turbulence penetration speed fliegst sollte die Konstruktion eines modernen Flugzeuges jeder Zelle widerstehen können. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem dynamischen Stall und das Flugzeug fängt sich 1000 Fuß tiefer wieder.

 

ich kenne die turbulence penetration speed der Lear nicht. Die GS erscheint hoch.

 

Wolfgang 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb LS-DUS:

Sollte man dann nicht selbst so dunkelgrüne Bereiche meiden? Theoretisch wären dort ja überall solche Phänomene möglich.

Nur dann hätte sie den Flug abbrechen müssen. Bei der Wetterlage wäre sie nicht zum Ziel gekommen. Wobei das auch von der Höhe abhängig ist.

Mit dem Flugzeug sollte man solche Wettergebiete überfliegen können. 

 

Prinzipiell wird ja auch gesagt, dass Flugzeuge Gewitter aushalten. Wobei man noch unterscheiden muss, ob ein größerer Airliner oder ein

kleineres Flugzeug, wie hier ein Learjet. Da muss es wohl zu einer massiven Vereisung gekommen sein. 

 

 

 

 

Grün gilt als unbedenklich. Gewitter kann man umfliegen, die ziehen ja meist relativ schnell von einem Flugplatz weg. Falls das aber nicht klappen sollte, kann man immer noch ausweichen. Schlechtes Wetter heisst nicht automatisch, dass ein Flug immer direkt abgesagt werden muss.
 

Natürlich halten moderne Flugzeuge einiges aus und man fliegt im Linienverkehr auch mal durch schwächere Schauerkanten oder moderaten Regen. Aber eine echte, ausgewachsene Gewitterzelle will man weder im Airliner noch erst recht in einem kleineren Jet absichtlich durchfliegen wegen der extremen Turbulenzen und der massiven Vereisungsgefahr.
 

Was das Überfliegen angeht: Das ist oft gar nicht so einfach, da sich solche Gewitter enorm in die Höhe ziehen können. Selbst mit einem Jet springt man da nicht einfach mal so drüber.
 

Zusätzlich zur massiven Vereisung könnte bei so einem Szenario übrigens auch eine Art Overspeed eine Rolle gespielt haben, bei der es in der Folge zu einem Mach-Tuck gekommen ist, wenn das Flugzeug unkontrolliert in steilem Sinkflug beschleunigt wurde.

 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Maxrpm:


Für diese Aussage fehlt Dir die Erfahrung mit solchen Wetterbedingungen in solchen Höhen. 

 

 

Damit hast Du Recht. Genau deshalb habe ich aber vor meinem Beitrag auch intensiv mit mehreren befreundeten Verkehrspiloten korrespondiert bzw. auch telefoniert, die diese Einschätzung absolut teilen. Du schreibst ja selbst sinngemäß (so verstehe ich es jedenfalls) dass eine erfahrene Crew hier anders vorgegangen wäre und der Absturz folglich kein alternativloses Szenario war.

 

LG
Patrick

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb spornrad:

Embedded CB kann wirken wie Flak, aber nicht zu sehen. Ein ähnlicher Cumulonimbus hat erst kürzlich die Trojan bei Mannheim vom Himmel geholt.

 

Mit so einer absoluten Aussage wäre ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr vorsichtig. Es gibt noch keinen Abschlussbericht zu dem Trojan-Absturz. Es kann auch sein, dass sie einfach mit nicht funktionierendem Fluglageanzeiger (siehe Zwischenbericht) in IMC gekommen sind, dann die Kontrolle verloren haben und sich die Trojan deshalb durch Überlastung der Zelle "zerlegt" hat. 

Deine dezidierte Behauptung, dass ein "Cumulonimbus" das Flugzeug "vom Himmel geholt" habe, ist durch nichts objektiv belegt/nachgewiesen. 

LG
Patrick

Geschrieben (bearbeitet)

Uff, das erinnert mich tatsächlich an das was ich in Grenchen im Winter 2024 erlebt habe. Ohne Höhenleitwerk (wie es auf den Bildern scheint) in den Boden.

 

Aber die Abfolge scheint klar:

 

- Vereisung

- unkontrollierte Fluglage

- Overspeed

 

Dadurch, reime ich mir zusammen, hat sich die Struktur durch Ueberlastung zum Teil zerlegt und der Jet war nicht mehr steuerbar.

 

Franz

Bearbeitet von FranzG
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Absolut grausame Bilder.

Habe s im TV gerade gesehen. Dachte zuerst eine Rakete in in der Urraine eingeschlagen. 

Es war aber leider ein vollbestzter Lear Jet in der USA

An den Teilen wird man nach so einem Auprall nichts mehr erforschen können. 

Auf den unscharfen Bildern sehe ich keine Höhenflosse mehr

Kann es sein, das Sie vorher schon das Höhenruder verlohren haben?  

Von den Menschen wird kaum noch was übrig geblieben sein. 

Grausam 

RIP  

 

 

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake

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