Frank Holly Lake Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden (bearbeitet) Sehr gut zusammengefasst ist das hier. Eis wird definitiv was mit dem Unfall zu tun gehabt haben. https://community.pilotdebrief.com/t/1-november-2026-learjet-60-n722bd-in-lake-worth-beach-florida-fatal/546?utm_source=chatgpt.com NTSB Briefing jetzt live Bearbeitet vor 16 Stunden von Frank Holly Lake Zitieren
reverser Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden vor 21 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Absolut grausame Bilder. Habe s im TV gerade gesehen. Dachte zuerst eine Rakete in in der Urraine eingeschlagen. Ein Crash unter vielen: Aber dieser hat eben auch medial voll eingeschlagen! Hier war ein Auto mit einer dieser mittlerweile weit verbreiteten dash-cameras zufällig vor Ort, womit wir auch die dramatischen Bilder des Einschlages haben...und mitgeliefert mit dem Video , wird uns die schrecklich hörbare Audio-Version der verzweifelten Pilotin. Ein paar Tage zuvor, z.B., am 1.10., hatten wir einen tödlichen Unfall hier unter der Rubrik "Vorfälle/Unfälle, in Rochefort. Genauso schlimm! Aber weder Video noch Audio waren kurzfristig verfügbar. Deshalb medial praktisch ein "Non-Event" unter vielen. P.S: Im Audio ist auch die Stimme des Pilot Flying zu vernehmen. Er betet das Vaterunser. RIP Richard Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - und natürlich auch vom allseits beliebten Captain Steeeeeeeve, der Hyäne. Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Die Tragflächen der Learjets sind hochgezüchtet und vertragen nicht viel an aerodynamischer Veränderungen, z.B. durch starke Vereisung. Tropische, schnell wachsende Zellen, pumpen jede Menge unterkühlter Wassertropfen in die Höhe, die bei Berührung mit "anderen Objekten" sofort und schlagartig gefrieren. So haben sie vielleicht innerhalb von Sekunden jede Menge Eis aufgepackt, was deren Enteisungsanlage nicht so schnell wieder entsorgen konnte. Dann noch ein Steigflug, bei dem möglicherweise der kritische Anstellwinkel überschritten wurde und runter ging es. Sehr tragisch. 1 Zitieren
Johnny Geschrieben vor 15 Stunden Autor Geschrieben vor 15 Stunden Bei Twitter/X gibts einige echt unschöne Videos dazu, von Leuten die durch die Umgebung laufen und die Trümmer (und anderes...) filmen. Die größten teile die man so sehen konnte sind etwa so 30x30cm. Beim Germanwings Absturz war die Größenordnung der Flugzeugtrümmer in etwa ähnlich. Was mich auch schockiert ist das Verschwörungsgelaber in den sozialen Medien. Unmengen von Beiträgen die behaupten das wäre ne Rakete gewesen, weil man angeblich keine Flugzeugteile sehen kann, irgendwas mit Mar a Lago (das in der Nähe liegt) und die dortige Flugabwehr hätte das abgeschossen, Bilder von Frauen die angeblich die Pilotin gewesen sein sollen usw. Grausam was nach solchen Ereignissen dann alles geschwafelt wird 2 Zitieren
Alexh Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden vor 2 Minuten schrieb Johnny: Unmengen von Beiträgen die behaupten das wäre ne Rakete gewesen, weil man angeblich keine Flugzeugteile sehen kann, Die Theorie war auch schon vor 25 Jahren unterwegs… Gruß Alex Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden (bearbeitet) Aus dem NTSB hearing -Das Flugzeug hatte nur einen CVR der noch nicht gefunden wurde -Teile des Flugzeuges haben sich schon vor dem Aufschlag gelöst. - Das Flugzeug flog definitiv durch einen Gewitter. Die NTSB Seite dazu. Infos gibt dann hier, wenn es Neuigkeiten gibt https://www.ntsb.gov/investigations/Pages/ERA27MA026.aspx Bearbeitet vor 15 Stunden von Frank Holly Lake Zitieren
reverser Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden vor 13 Minuten schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - und natürlich auch vom allseits beliebten Captain Steeeeeeeve, der Hyäne. Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Die Tragflächen der Learjets sind hochgezüchtet und vertragen nicht viel an aerodynamischer Veränderungen, z.B. durch starke Vereisung. Tropische, schnell wachsende Zellen, pumpen jede Menge unterkühlter Wassertropfen in die Höhe, die bei Berührung mit "anderen Objekten" sofort und schlagartig gefrieren. So haben sie vielleicht innerhalb von Sekunden jede Menge Eis aufgepackt, was deren Enteisungsanlage nicht so schnell wieder entsorgen konnte. Dann noch ein Steigflug, bei dem möglicherweise der kritische Anstellwinkel überschritten wurde und runter ging es. Sehr tragisch. Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Gruss Richard Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden Die Pilotin Nathalia Gadelha, wurde nur 20 Jahre alt. Aus der SUN ( Quelle) https://www.thesun.co.uk/news/40884842/nathalia-gadelha-identified-learjet-copilot/ 1 2 Zitieren
reverser Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden (bearbeitet) vor 26 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Die Pilotin Nathalia Gadelha, wurde nur 20 Jahre alt. Aus der SUN ( Quelle) https://www.thesun.co.uk/news/40884842/nathalia-gadelha-identified-learjet-copilot/ Das tut überhaupt nichts zur Sache! In der Bild Zeitung vielleicht, im Schweizerischen Blick, oder im hier von Dir zitierten Englischen Boulevard Äquivalent: "The Sun"... Aber doch nicht in diesem professionellen Forum . Da hatten wir vor kurzem detaillierte Berichte über Unfälle, wo Familienväter, z.B. ihren Sohn oder ihre Tochter zu einem Rundflug mitnahmen, und sie sind allesamt, Vater, Tochter und Sohn, umgekommen. Und die gestorbenen Töchter und Söhne waren nicht nur 20 Jahre alt: Sogar noch jünger waren sie unterwegs, und von ihnen gab's nicht mal Fotos zu sehen, F.Holly Lake, Du Sensations-Heischer. Gruss Richard Bearbeitet vor 14 Stunden von reverser 1 1 Zitieren
Dierk Geschrieben vor 13 Stunden Geschrieben vor 13 Stunden vor 1 Stunde schrieb FalconJockey: Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Das ist in der Tat unverständlich. Erstens Bordradar, zweitens gibt es doch diverse andere Angebote Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 13 Stunden Geschrieben vor 13 Stunden vor einer Stunde schrieb reverser: Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Man muss da nicht unbedingt "weiträumig" umfliegen, sondern mit der entsprechenden Vorsicht. So eine Umfliegung wie gesehen ist ganz normal, aber die haben diese eine Zelle übersehen, warum auch immer. Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 13 Stunden Geschrieben vor 13 Stunden vor 4 Minuten schrieb Dierk: Erstens Bordradar, zweitens gibt es doch diverse andere Angebote Wie schon von meinen Vorschreibern erwähnt, können solche schnell wachsenden CBs in der Tat schwer zu detektieren sein, je nach eingesetztem Wetterradar. In den kleinen Maschinen sind das oft eher so Micky Maus Dinger, die erst überhaupt nichts anzeigen und dann 2 NM davor auf gelb oder sogar auf rot wechseln... Zitieren
LS-DUS Geschrieben vor 12 Stunden Geschrieben vor 12 Stunden Ich sehe da keine 100% Risikominimierung. Also vermeidbares Risiko. Da fliegt man in so eine Gewitterfront und kurvt da herum, mit einem nicht zu 100% genauem Wetterradar? Da ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass etwas passieren kann. So ein Learjet soll noch nie wegen Strukturversagen abgestürzt sein. Ein erfahrener Pilot wäre vielleicht später gestartet oder hätte den Flug abgesagt. Solche schnell wachsenden CBs müssen dort ein bekanntes Phänomen sein. In solche Unwetter hinein zu fliegen birgt dann immer ein Risiko. Zitieren
CFM Geschrieben vor 11 Stunden Geschrieben vor 11 Stunden vor 4 Stunden schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - Angeblich war der PIC 55. Bezüglich seiner Erfahrung wird man, wie du sagst, auf die NTSB warten müssen Fred Zitieren
HuPa Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden vor 11 Stunden schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Auf die junge Co-Pilotin trifft das mit Sicherheit schon altersbedingt zu. Der Kapitän war laut US-Angaben 55 Jahre als und Fluglehrer. Ohne ihn zu verurteilen - das alleine sagt aber natürlich nichts über die Kompetenz insgesamt aus. Ich denke hier nur an Kapitän Lutz, der trotz seiner 19.000 Stunden Erfahrung vor 25 Jahren die Crossair 3597 gegen den Berg geflogen hat und der über Jahrzehnte immer wieder "verhaltensauffällig" im Cockpit war. Erfahrung ist also niemals automatisch mit Kompetenz gleichzusetzen. Die Workload für den Kapitän war sicher enorm - eben da er ja auch eine recht unerfahrene Co-Pilotin hatte. LG Patrick Zitieren
M_CH Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) Und was haben die suizidalen Absichten von Lutz mit seiner fliegerischen Kompetenz zu tun? Edit: Bitte ignorieren. Kann auch löschen, aber dann kommt man unten nicht mehr draus. Bearbeitet vor 2 Stunden von M_CH Zitieren
Hotas Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Du verwechselst wohl Lutz mit Lubitz. Crossair 3597 war kein Suizid. 2 Zitieren
MartinM Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Zitat Victims identified: Pilot Jeff Gregory, 55, Co-pilot Nathalia Gadelha Filgueiras, 20 Helen Sharp and Adam Robinson with Infants Charlie and Emma Charmi Fehr and Rachael Reed Anita Maria Cetina May their memories forever be a blessing! 1 Zitieren
cosy Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 10 Stunden schrieb LS-DUS: mit einem nicht zu 100% genauem Wetterradar das gibt es gar nicht- müsste noch erfunden werden. Cosy 1 Zitieren
cosy Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 14 Stunden schrieb FalconJockey: Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Aktuell scheint ja die Wetterentwicklung nicht so genau den bisher bewärten mathematisch-physikalischen Modellen zu folgen. Dies hat mit der momentan massiven Umschichtung der thermischen Energien innerhalb des hydrologischen Kreislaufs zu tun (Evaporation->Kondensation->Präzipitation). AI schön angefragt meint dazu: Ein starker El Niño – insbesondere in einer extremen Ausprägung wie dem aktuell beobachteten Klimaphänomen – hat weitreichende Folgen für das globale Klima, den Atlantik und die Karibik: [1, 2, 3, 4] 1. Auswirkungen auf das Wetter in der Karibik Trockenheit und Hitze: Während El Niño neigt die Karibikregion oft zu trockenem und heißerem Wetter als im Durchschnitt. Die Niederschläge gehen in vielen Teilen zurück. Weniger Hurrikane: El Niño verstärkt die vertikalen Windscherungen (stärkere Westwinde) in der oberen Troposphäre über dem Atlantik. Diese Scherwinde "zerreißen" entstehende tropische Wirbelstürme im Keim, wodurch die Hurrikan-Aktivität in der Karibik und im Atlantik meist deutlich gedämpft wird (im Gegensatz zum Pazifik, wo sie ansteigt). Cosy Bearbeitet vor 1 Stunde von cosy Zitieren
Maxrpm Geschrieben vor 47 Minuten Geschrieben vor 47 Minuten 14 hours ago, reverser said: Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Gruss Richard Auf die Gefahr hin hier Illusionen zu zerstören. Die Austrian Crew die vor ein paar Jahren in IMC in die Hagelzelle geflogen hatte auch keine Warnung vom Wetterradar. Diese Crew war sehr erfahren. Der Airbus war allerdings deutlich unter turbulence penetration speed und bereits so niedrig, dass der covin corner kein Faktor war. Generell gilt in solchen Situationen: Möglichst in VMC bleiben dann kann nichts überraschen. Wenn IMC dann Kolleg:innen in der Kabine angeschnallt lassen, Geschwindigkeit unter Vm und Augen auf Veränderungen im Radarbild, all deice , anti ice ON. Wenn die Front nicht überstiegen werden kann, im Zweifel eher tiefer gehen. Damit wird der coffin corner breiter und die Turbulence Toleranz steigt an Wolfgang 1 Zitieren
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