Frank Holly Lake Geschrieben vor 19 Stunden Geschrieben vor 19 Stunden (bearbeitet) Sehr gut zusammengefasst ist das hier. Eis wird definitiv was mit dem Unfall zu tun gehabt haben. https://community.pilotdebrief.com/t/1-november-2026-learjet-60-n722bd-in-lake-worth-beach-florida-fatal/546?utm_source=chatgpt.com NTSB Briefing jetzt live Bearbeitet vor 19 Stunden von Frank Holly Lake Zitieren
reverser Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden vor 21 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Absolut grausame Bilder. Habe s im TV gerade gesehen. Dachte zuerst eine Rakete in in der Urraine eingeschlagen. Ein Crash unter vielen: Aber dieser hat eben auch medial voll eingeschlagen! Hier war ein Auto mit einer dieser mittlerweile weit verbreiteten dash-cameras zufällig vor Ort, womit wir auch die dramatischen Bilder des Einschlages haben...und mitgeliefert mit dem Video , wird uns die schrecklich hörbare Audio-Version der verzweifelten Pilotin. Ein paar Tage zuvor, z.B., am 1.10., hatten wir einen tödlichen Unfall hier unter der Rubrik "Vorfälle/Unfälle, in Rochefort. Genauso schlimm! Aber weder Video noch Audio waren kurzfristig verfügbar. Deshalb medial praktisch ein "Non-Event" unter vielen. P.S: Im Audio ist auch die Stimme des Pilot Flying zu vernehmen. Er betet das Vaterunser. RIP Richard 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - und natürlich auch vom allseits beliebten Captain Steeeeeeeve, der Hyäne. Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Die Tragflächen der Learjets sind hochgezüchtet und vertragen nicht viel an aerodynamischer Veränderungen, z.B. durch starke Vereisung. Tropische, schnell wachsende Zellen, pumpen jede Menge unterkühlter Wassertropfen in die Höhe, die bei Berührung mit "anderen Objekten" sofort und schlagartig gefrieren. So haben sie vielleicht innerhalb von Sekunden jede Menge Eis aufgepackt, was deren Enteisungsanlage nicht so schnell wieder entsorgen konnte. Dann noch ein Steigflug, bei dem möglicherweise der kritische Anstellwinkel überschritten wurde und runter ging es. Sehr tragisch. 2 Zitieren
Johnny Geschrieben vor 18 Stunden Autor Geschrieben vor 18 Stunden Bei Twitter/X gibts einige echt unschöne Videos dazu, von Leuten die durch die Umgebung laufen und die Trümmer (und anderes...) filmen. Die größten teile die man so sehen konnte sind etwa so 30x30cm. Beim Germanwings Absturz war die Größenordnung der Flugzeugtrümmer in etwa ähnlich. Was mich auch schockiert ist das Verschwörungsgelaber in den sozialen Medien. Unmengen von Beiträgen die behaupten das wäre ne Rakete gewesen, weil man angeblich keine Flugzeugteile sehen kann, irgendwas mit Mar a Lago (das in der Nähe liegt) und die dortige Flugabwehr hätte das abgeschossen, Bilder von Frauen die angeblich die Pilotin gewesen sein sollen usw. Grausam was nach solchen Ereignissen dann alles geschwafelt wird 2 Zitieren
Alexh Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden vor 2 Minuten schrieb Johnny: Unmengen von Beiträgen die behaupten das wäre ne Rakete gewesen, weil man angeblich keine Flugzeugteile sehen kann, Die Theorie war auch schon vor 25 Jahren unterwegs… Gruß Alex Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden (bearbeitet) Aus dem NTSB hearing -Das Flugzeug hatte nur einen CVR der noch nicht gefunden wurde -Teile des Flugzeuges haben sich schon vor dem Aufschlag gelöst. - Das Flugzeug flog definitiv durch einen Gewitter. Die NTSB Seite dazu. Infos gibt dann hier, wenn es Neuigkeiten gibt https://www.ntsb.gov/investigations/Pages/ERA27MA026.aspx Bearbeitet vor 18 Stunden von Frank Holly Lake Zitieren
reverser Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden vor 13 Minuten schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - und natürlich auch vom allseits beliebten Captain Steeeeeeeve, der Hyäne. Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Die Tragflächen der Learjets sind hochgezüchtet und vertragen nicht viel an aerodynamischer Veränderungen, z.B. durch starke Vereisung. Tropische, schnell wachsende Zellen, pumpen jede Menge unterkühlter Wassertropfen in die Höhe, die bei Berührung mit "anderen Objekten" sofort und schlagartig gefrieren. So haben sie vielleicht innerhalb von Sekunden jede Menge Eis aufgepackt, was deren Enteisungsanlage nicht so schnell wieder entsorgen konnte. Dann noch ein Steigflug, bei dem möglicherweise der kritische Anstellwinkel überschritten wurde und runter ging es. Sehr tragisch. Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Gruss Richard Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden Die Pilotin Nathalia Gadelha, wurde nur 20 Jahre alt. Aus der SUN ( Quelle) https://www.thesun.co.uk/news/40884842/nathalia-gadelha-identified-learjet-copilot/ 2 2 Zitieren
reverser Geschrieben vor 17 Stunden Geschrieben vor 17 Stunden (bearbeitet) vor 26 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Die Pilotin Nathalia Gadelha, wurde nur 20 Jahre alt. Aus der SUN ( Quelle) https://www.thesun.co.uk/news/40884842/nathalia-gadelha-identified-learjet-copilot/ Das tut überhaupt nichts zur Sache! In der Bild Zeitung vielleicht, im Schweizerischen Blick, oder im hier von Dir zitierten Englischen Boulevard Äquivalent: "The Sun"... Aber doch nicht in diesem professionellen Forum . Da hatten wir vor kurzem detaillierte Berichte über Unfälle, wo Familienväter, z.B. ihren Sohn oder ihre Tochter zu einem Rundflug mitnahmen, und sie sind allesamt, Vater, Tochter und Sohn, umgekommen. Und die gestorbenen Töchter und Söhne waren nicht nur 20 Jahre alt: Sogar noch jünger waren sie unterwegs, und von ihnen gab's nicht mal Fotos zu sehen, F.Holly Lake, Du Sensations-Heischer. Gruss Richard Bearbeitet vor 17 Stunden von reverser 1 1 Zitieren
Dierk Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden vor 1 Stunde schrieb FalconJockey: Warum die den wachsenden CB nicht im Radar gesehen haben? Keine Ahnung. Ich gehe davon aus, dass sie während der Umfliegung des Wetterkomplexes in Wolken waren, denn sie wären nie sehenden Auges in diesen CB eingeflogen! Bis zu dieser Rechtskurve war die Ausweichroute um das Wetter total unauffällig und entspricht dem, was wir auch tun würden - aber dann haben sie eine Kurve nach rechts gemacht und sind voll rein in diese Bombenzelle. Das ist in der Tat unverständlich. Erstens Bordradar, zweitens gibt es doch diverse andere Angebote 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden vor einer Stunde schrieb reverser: Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Man muss da nicht unbedingt "weiträumig" umfliegen, sondern mit der entsprechenden Vorsicht. So eine Umfliegung wie gesehen ist ganz normal, aber die haben diese eine Zelle übersehen, warum auch immer. 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden vor 4 Minuten schrieb Dierk: Erstens Bordradar, zweitens gibt es doch diverse andere Angebote Wie schon von meinen Vorschreibern erwähnt, können solche schnell wachsenden CBs in der Tat schwer zu detektieren sein, je nach eingesetztem Wetterradar. In den kleinen Maschinen sind das oft eher so Micky Maus Dinger, die erst überhaupt nichts anzeigen und dann 2 NM davor auf gelb oder sogar auf rot wechseln... Zitieren
LS-DUS Geschrieben vor 15 Stunden Geschrieben vor 15 Stunden Ich sehe da keine 100% Risikominimierung. Also vermeidbares Risiko. Da fliegt man in so eine Gewitterfront und kurvt da herum, mit einem nicht zu 100% genauem Wetterradar? Da ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass etwas passieren kann. So ein Learjet soll noch nie wegen Strukturversagen abgestürzt sein. Ein erfahrener Pilot wäre vielleicht später gestartet oder hätte den Flug abgesagt. Solche schnell wachsenden CBs müssen dort ein bekanntes Phänomen sein. In solche Unwetter hinein zu fliegen birgt dann immer ein Risiko. Zitieren
CFM Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden vor 4 Stunden schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Wir werden das dann wohl in den nächsten Tagen und Wochen durch das NTSB erfahren - Angeblich war der PIC 55. Bezüglich seiner Erfahrung wird man, wie du sagst, auf die NTSB warten müssen Fred 1 Zitieren
HuPa Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden vor 11 Stunden schrieb FalconJockey: Die Crew scheint mir nicht sehr erfahren zu sein, die sehen beide super jung aus, auch der Kapitän. Auf die junge Co-Pilotin trifft das mit Sicherheit schon altersbedingt zu. Der Kapitän war laut US-Angaben 55 Jahre als und Fluglehrer. Ohne ihn zu verurteilen - das alleine sagt aber natürlich nichts über die Kompetenz insgesamt aus. Ich denke hier nur an Kapitän Lutz, der trotz seiner 19.000 Stunden Erfahrung vor 25 Jahren die Crossair 3597 gegen den Berg geflogen hat und der über Jahrzehnte immer wieder "verhaltensauffällig" im Cockpit war. Erfahrung ist also niemals automatisch mit Kompetenz gleichzusetzen. Die Workload für den Kapitän war sicher enorm - eben da er ja auch eine recht unerfahrene Co-Pilotin hatte. LG Patrick 1 Zitieren
MartinM Geschrieben vor 5 Stunden Geschrieben vor 5 Stunden Zitat Victims identified: Pilot Jeff Gregory, 55, Co-pilot Nathalia Gadelha Filgueiras, 20 Helen Sharp and Adam Robinson with Infants Charlie and Emma Charmi Fehr and Rachael Reed Anita Maria Cetina May their memories forever be a blessing! 1 Zitieren
cosy Geschrieben vor 4 Stunden Geschrieben vor 4 Stunden vor 10 Stunden schrieb LS-DUS: mit einem nicht zu 100% genauem Wetterradar das gibt es gar nicht- müsste noch erfunden werden. Cosy 1 Zitieren
cosy Geschrieben vor 4 Stunden Geschrieben vor 4 Stunden (bearbeitet) vor 14 Stunden schrieb FalconJockey: Das Wetter in Florida unterscheidet sich bedeutend von dem was wir hier so bei uns kennen, denn dort ist es sehr stark tropisch geprägt! Die CBs schiessen in die Höhe, was bei den dortigen Tropopausewerten leicht FL450+ ist. Aktuell scheint ja die Wetterentwicklung nicht so genau den bisher bewärten mathematisch-physikalischen Modellen zu folgen. Dies hat mit der momentan massiven Umschichtung der thermischen Energien innerhalb des hydrologischen Kreislaufs zu tun (Evaporation->Kondensation->Präzipitation). AI schön angefragt meint dazu: Ein starker El Niño – insbesondere in einer extremen Ausprägung wie dem aktuell beobachteten Klimaphänomen – hat weitreichende Folgen für das globale Klima, den Atlantik und die Karibik: [1, 2, 3, 4] 1. Auswirkungen auf das Wetter in der Karibik Trockenheit und Hitze: Während El Niño neigt die Karibikregion oft zu trockenem und heißerem Wetter als im Durchschnitt. Die Niederschläge gehen in vielen Teilen zurück. Weniger Hurrikane: El Niño verstärkt die vertikalen Windscherungen (stärkere Westwinde) in der oberen Troposphäre über dem Atlantik. Diese Scherwinde "zerreißen" entstehende tropische Wirbelstürme im Keim, wodurch die Hurrikan-Aktivität in der Karibik und im Atlantik meist deutlich gedämpft wird (im Gegensatz zum Pazifik, wo sie ansteigt). Cosy Bearbeitet vor 4 Stunden von cosy Zitieren
Maxrpm Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden 14 hours ago, reverser said: Ich schliesse daraus: - eine erfahrernerne Crew hätte das alles dort unten in Florida weiträumiger umflogen. - eine erfahrernerne Lear-Jet-Crew hätte, wohlwissend dass das Lear-Jet-Modell unter Vereisungs-Bedingungen, im Gegensatz zu anderen, gutmütigeren Passagier-Jets, absolut "nichts verzeiht", das Gebiet noch weiträumiger umflogen... Gruss Richard Auf die Gefahr hin hier Illusionen zu zerstören. Die Austrian Crew die vor ein paar Jahren in IMC in die Hagelzelle geflogen hatte auch keine Warnung vom Wetterradar. Diese Crew war sehr erfahren. Der Airbus war allerdings deutlich unter turbulence penetration speed und bereits so niedrig, dass der covin corner kein Faktor war. Generell gilt in solchen Situationen: Möglichst in VMC bleiben dann kann nichts überraschen. Wenn IMC dann Kolleg:innen in der Kabine angeschnallt lassen, Geschwindigkeit unter Vm und Augen auf Veränderungen im Radarbild, all deice , anti ice ON. Wenn die Front nicht überstiegen werden kann, im Zweifel eher tiefer gehen. Damit wird der coffin corner breiter und die Turbulence Toleranz steigt an Wolfgang 1 1 Zitieren
MarkusP210 Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Wenn der Pilot 55 war erstaunt mich die gewählte Flugtaktik mit dem Gerät noch mehr. Die max. operating altitude liegt bei FL 510, warum wählt man dann in dieser Gegend Angesichts des herrschenden Wetters die Flughöhe nicht bei FL 450 oder 470 statt bei 350 in IMC und Turbulenz rumzueiern? Damit wäre man wohl jenseits der Troposphäre (und wohl in VMC) gewesen und hätte den Turm in die Stratosphäre ragen sehen (ich erinnere wieder an die tollen Aufnahmen von Falconjockey). Eine Anweisung zum Descent kann man bei einem triftigen Grund auch ablehnen und muss dann halt evtl. einen Umweg in Kauf nehmen (immer noch besser als senkrecht in den Boden zu fliegen). 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 3 Stunden schrieb cosy: Aktuell scheint ja die Wetterentwicklung nicht so genau den bisher bewärten mathematisch-physikalischen Modellen zu folgen. Florida ist nicht gleich der Rest von Nordamerika. Zentral- und Südflorida sind von der Erwartungshaltung her als "Tropische Wetterzone" einzustufen und das weiss so gut wie jeder Pilot, der dort herumgurkt. Wenn es dort quillt, dann richtig und teilweise grossflächig - egal ob El Niño gerade aktiv ist oder nicht. Ich werde mal nachfragen wie gut das Wetterradar des Lear 60, ich habe da noch einen Kontakt. Mal sehen was da über WX Radar berichtet werden kann. vor 1 Stunde schrieb MarkusP210: Wenn der Pilot 55 war erstaunt mich die gewählte Flugtaktik mit dem Gerät noch mehr. Allerdings. Vor kurzem hiess es ja noch, dass die Pilotin mit einem der (jüngeren) Kapitäne dort zusammen gewesen sei und die auch beide den Flug durchgeführt hätten. Dem ist offensichtlich nicht so gewesen, was die Diensteinteilung angeht. Die Ausweichroute um das Wetter war ziemlich normal bis sie halt kurz vor der schnell wachsenden Zelle nach rechts abgebogen sind, die sie augenscheinlich nicht im Blick hatten. Warum dem so gewesen ist, gilt es zu klären. vor 14 Stunden schrieb LS-DUS: Da fliegt man in so eine Gewitterfront und kurvt da herum, mit einem nicht zu 100% genauem Wetterradar? Die Nutzung eines Wetterradars ist nichts für Anfänger. Jedes Modell ist anders, hat andere Stärken und Schwächen, Genauigkeiten und Anwendungsprozeduren. Als ich vor zwei Jahren von der Falcon (Honeywell) auf den Global (Collins) umgestiegen bin, musste ich auch neu lernen, das Radar zu bedienen und zu interpretieren. Durch grüne Bereiche kann man problemlos fliegen, das ist nur leichter Niederschlag. Vermeiden sollte man logischerweise gelbe, rote und magenta Bereiche. In den Tropen muss man unter Umständen durch massive Gewitterfronten durch und da wird dann auch mal ein gelber Bereich berührt, davon stürzt man aber nicht ab, es ist nur unangenehm. Mit der Falcon bin ich einmal aus Versehen (war im Wetterradar schlecht zu erkennen) durch einen kleinen CB durchgerauscht und ziemlich durchgeschüttelt worden, wir haben 500ft an Höhe verloren und nach 15 Sekunden war wieder alles okay. Daraus lernt man. Ich wiederhole mich: Die von der Crew gewählte Umfliegungsroute sieht mir ganz normal aus und wird von vielen weiteren Crews genutzt. Am Ende hatten wie massiv Pech mit dieser gemeinen Giftzelle - warum sie das aus dem Himmel geholt hat wird das NTSB hoffentlich klären können. Der Learjet ist nichts für Anfänger. 1 3 Zitieren
cosy Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 17 Stunden schrieb reverser: Ein Crash unter vielen: Aber dieser hat eben auch medial voll eingeschlagen! Hier war ein Auto mit einer dieser mittlerweile weit verbreiteten dash-cameras zufällig vor Ort, womit wir auch die dramatischen Bilder des Einschlages haben...und mitgeliefert mit dem Video , wird uns die schrecklich hörbare Audio-Version der verzweifelten Pilotin. Ein paar Tage zuvor, z.B., am 1.10., hatten wir einen tödlichen Unfall hier unter der Rubrik "Vorfälle/Unfälle, in Rochefort. Genauso schlimm! Aber weder Video noch Audio waren kurzfristig verfügbar. Deshalb medial praktisch ein "Non-Event" unter vielen. Lieber Reverser, Ich mag Facts und halte i.d.R. nicht viel von der medialen Selektivität. Gerne nehme ich Deine Zeilen als Beispiel für die durch mediale Masseneintrichterung verfälschte intuitive Wahrnehmung des gemeinen Konsummenschen Du erwähnst den Unfall "vor ein paar Tagen" der Elixir an der Atlantik-Küste in Frankreich. Das ist ein Monat her. In diesem einen Monat - vom 1. Oktober bis zum 1. November sind in der ASN-Database 51 Unfälle mit Toten gemeldet. Insgesamt starben 135 Menschen. Das schlimmste Einzelunglück war die ATR42-500 mit 25 Toten. Diese Sequenz beginnt mit der Elixir F-WZAG am 1. Oktober und endet mit dem Learjet 60 N722BD vom 1. November. Ein weiteres Beispiel, das - wie du treffend schreibst auch medial voll eingeschlagen hat - ist der Unfall der zwei Airbus Helikopter AS 350 B3 in Nepal: ASN- wikbase link Am (heute) Dienstag, 3.11.26 sind zwei Ecureuil Helikopter zweier verschiedener Gesellschaften auf einem Landeplatz nahe des Basecamps für die Everest Touren im Anflug zusammengestossen: Dieses X-posting wird bestimmt klick-Rekorde schlagen. Da wird gefaselt von Parkplatzkrieg wie im Stadtparking u.s.w. Die Folge: 1 Toter Fluggast, 1 Verletzter Gast (Neuseeländer), sowie der eine Pilot, der aber nach einem med- Checkup gleich wieder 'befreit' wurde. Glimpflich abgelaufen. Die nepalesische Behörde ist sehr kritisch auf die Heli-Unternehmen eingestellt. Zwischen offizieller Regelung (Touristen-Transporte nur in med. und anderen Notfällen, Rundflüge ohne Landung/Absetzen erlaubt), sei es offenbar gang und gäbe dass bei Warentransportflügen (im Leerflug?) trotzdem betuchte Paxen mitgenommen werden... Cosy Zitieren
sharkbay Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Ich beauftragte soeben Gemini ( Google ) > „Welches Wetterradar für Learjet, Airbus, Boeing, sind zur Zeit die Allerbesten ohne Rücksicht auf die Anschaffungskosten!“ Gemini > „Ohne Rücksicht auf die Anschaffungskosten gibt es in der Luftfahrt zwei absolut führende Premium-Hersteller für High-End-Wetterradare: Honeywell und Collins Aerospace (RTX) sowie für Business-Jets wie den Learjet zusätzlich Garmin. Welches System das Allerbeste ist, hängt von der Flugzeugklasse ( Flugzeugnase / Antennengrösse ) ab: 1. Für Airbus & Boeing (Großraum- & Verkehrsflugzeuge) In Verkehrsflugzeugen kommen volldigitale 3D-Volumenscan-Radarsysteme zum Einsatz. Die beiden absoluten Marktführer teilen sich den Thron: • Honeywell IntuVue RDR-4000 / RDR-7000 Series • Highlights: Scannt das Wetter in 3D von 0 bis 60.000 Fuß Höhe und bis zu 320 NM (Nautische Meilen) Entfernung. • Besonderheiten: Automatische Unterdrückung von Bodenecho (Ground Clutter), präzise Doppler-Turbulenzerkennung, Hagel- und Blitzeinschlagsvorhersage sowie Erkennung von Scherwinden (Predictive Windshear). • Einsatz: Serienmäßig oder als Option auf Airbus A320/A350/A380 sowie Boeing 737 MAX, 777 und 787. • Collins Aerospace MultiScan ThreatTrack™ (WXR-2100) • Highlights: Verfolgt und analysiert bis zu 64 Unwetterzellen gleichzeitig. • Besonderheiten: Nutzt adaptive Scan-Technologien, um Unwetter im Reiseflug automatisch auf Höhe der Flugroute zu bewerten. Erkennt Gewitter-Overflights und Turbulenzen extrem zuverlässig. • Einsatz: Weit verbreitet in modernen Flotten von Airbus und Boeing. 2. Für Learjet & Midsize Business-Jets Da Learjets kleinere Radardome (Nase) besitzen, passen dort die riesigen Commercial-Antennen nicht. In dieser Kategorie gelten folgende Systeme als absolut High-End: • Honeywell IntuVue RDR-7000 • Entwickelt als Kompaktversion des RDR-4000 für Business-Jets. Bietet echte 3D-Scans und vollautomatischen Betrieb auch in kleineren Radardomen. • Garmin GWX 8000 StormOptix™ • Highlights: Das fortschrittlichste Radar für die Business-Avionik von Garmin (z. B. G3000 / G5000 Systemen). • Besonderheiten: Vollautomatische 3D-Volumenabtastung, automatische Neigungs- (Tilt) und Verstärkungsregelung (Gain), Doppler-Turbulenzerkennung und erweiterte Hagel-/Blitzrisikodarstellung. Fazit: Wenn Geld keine Rolle spielt, sind das Honeywell IntuVue (RDR-4000/RDR-7000) und das Collins MultiScan ThreatTrack der weltweite Goldstandard. Sie nehmen dem Pilotenteam das manuelle Ausrichten der Radarantenne vollständig ab und berechnen Gefahrenstellen in Echtzeit in 3D.“ ______________ Gregor Bearbeitet vor 1 Stunde von sharkbay Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Kurze Sideline zum Topic: In den USA inflaten derzeit diverse VTs zu dem Unglück. Manche sehen die Nähe zum Trump'schen Anwesen als "verdächtig", andere, weil die AF One kurz vorher in der Nähe gewesen sein soll; wieder andere "beunruhigt", dass man im Krater kein "Flugzeug" mehr erkennt. Junge, Junge..., da fehlen selbst mir die Worte! "Herr lass' Hirn regnen!" Gruß Johannes Bearbeitet vor 1 Stunde von Phoenix 2.0 1 Zitieren
Alexh Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 1 Minute schrieb sharkbay: Wenn Geld keine Rolle spielt, sind das Honeywell IntuVue (RDR-4000/RDR-7000) und das Collins MultiScan ThreatTrack der weltweite Goldstandard. Sie nehmen dem Pilotenteam das manuelle Ausrichten der Radarantenne vollständig ab und berechnen Gefahrenstellen in Echtzeit in 3D. Was dazu führen kann, dass man bei schönstem Wetter den Starnberger See als Gewitter (Hazard-Symbol) angezeigt bekommt. Die neuen Radare haben ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Aber schön, wie viel Erfahrung die KI aus Marketing-Brochüren sammelt. Gruß Alex 1 Zitieren
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