FalconJockey Geschrieben vor 17 Stunden Geschrieben vor 17 Stunden Also Kombination von Kontrollverlust und dann fatale Schäden durch Überlastung. Sehr schade. Zitieren
MarkusP210 Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden Wohl Unterschreiten der (durch Eisansatz erhöhten) Stall-Speed im eingeleiteten Steigflug mit anschliessendem Abkippen gefolgt vom Überschreiten der Vne und dem Verlust des horizontalen Stabis, eine wahrlich schaurige Vorstellung... Zitieren
Urs Wildermuth Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden vor 21 Stunden schrieb FalconJockey: Ausserdem war dieser Learjet 60 von 2004, also 22 Jahre alt - das war also sicher nicht der Erstbesitzer, der hier verunglückt ist. So wie das aussieht war es eh nicht der Besitzer, der Jet gehört einer Charterbude. Die hatten aber keinen besonders schlechten Ruf bis dahin. Was man aber von Leuten, die den LJ60 und die verwandte 31 geflogen haben hört, ist diese Version ein "Beast", also alles andere als unkritisch. Der LJ60 ist im Prinzip eine direkte Weiterentwicklung des LJ31, hat identische Flügel und Leitwerk, zwei grosse Triebwerke und einen viel grösseren Rumpf. Der 31er ist schon als kritisch in Eis bekannt, der 60 ebenfalls. Für beide gibt es offenbar "Overspeed" Emergency Procedures, die Memory Items beinhalten wie etwa das ausfahren des Fahrwerks, weil man nur so die Speed wieder weg bekommt. Schlussendlich schaut es hier wirklich nach einem brutalen taktischen Fehler aus, wo in Wetter hineingeflogen wurde, das den Flieger überfordert hat. Und als man versucht hat, das mit einem Climb zu korrigieren anstatt lateral auszuweichen, hat's geknallt. Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 49 Minuten schrieb Urs Wildermuth: So wie das aussieht war es eh nicht der Besitzer, der Jet gehört einer Charterbude. Das meinte ich. Mit Besitzer meinte ich nicht "owner" im Sinne von "owner-operator". Hätte lieber "Betreiber" schreiben sollen... vor 50 Minuten schrieb Urs Wildermuth: Und als man versucht hat, das mit einem Climb zu korrigieren anstatt lateral auszuweichen, hat's geknallt. Nachdem sie schon im Wetter drin waren, hätten sie einfach gar nichts tun sollen. Bei diese Geschwindigkeiten ist man innerhalb von Sekunden, maximal einer Minute, wieder raus und kann sich dann berappeln. Erinnert mich ein wenig an die Air France über dem Südatlantik: Angst gekriegt und sofort ohne taktische Überlegung reagiert - das sollte ein 55-jähriger Kapitän besser draufhaben. In seiner Gedankenwelt war das aber eh alles Gottes Wille. Die USA bringen mich immer wieder zur Verzweiflung. Zitieren
cosy Geschrieben vor 54 Minuten Geschrieben vor 54 Minuten vor 20 Stunden schrieb Phoenix 2.0: Da gibt es heute PC-12, die weit besser ausgestattet scheinen, als so mancher moderat-alte "shiny Biz-Jet" mit toller Livery Wetter-Radar*: ab Serie NG Prod-jahr 2008(Typ PC12/47) Honeywell ART 2000 integriert in Honeywell Primus Apex als Option: RDR2000, RDR2060, ab Serie NGX: Garmin GWX75 oder GWX8000 *) full digital weather radar Cosy Zitieren
Urs Wildermuth Geschrieben vor 50 Minuten Geschrieben vor 50 Minuten vor 50 Minuten schrieb FalconJockey: In seiner Gedankenwelt war das aber eh alles Gottes Wille. Wie kommst denn da drauf? Zitieren
FalconJockey Geschrieben vor 13 Minuten Geschrieben vor 13 Minuten vor 36 Minuten schrieb Urs Wildermuth: Wie kommst denn da drauf? Weil über ihn zu lesen ist, dass er tief Gottesfürchtig war - er hat ja im Sturzflug angefangen zu beten, anstatt zu kämpfen. Zitieren
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