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  1. Vorgeschichte: Ich fliege oft Strecken von der Schweiz nach Frankreich, oder umgekehrt. Dies sowohl mit in der Schweiz immatrikulierten Flugzeugen, oder (in der Schweiz stationierten) französisch immatrikulierten Flugzeugen. Übliche, notwendige Prozedur: - Flugzeug mit Minimalausrüstung COM 8.33, ATC mindestens Mode C, ELT406 oder PLB, PPL mit Zusatz LPC englisch* oder LPC französisch - int. FLP (mind. 2h vorher* aufgeben) - ID oder Pass , sowie Status eines Schengen-Bürgers oder mind. die Berechtigung, sich im Schengenraum frei zu bewegen (z.B. Aufenthaltsbewilligung C) - Fluganmeldung an den franz. Zoll 24h* PPR (per E-mail) * kann je nach Destination abweichen- siehe AIP Im Herbst 2018 wurde mir die Einreise LFSGS-LFSM vom franz. Zoll verweigert. Die Diskussion darüber findet Ihr hier. Das Flugzeug Die MCR Sportster, hergestellt von DynAero aus der Serienproduktion und in der Schweiz zugelassen als Ecolight Aircraft, ist eine aus Carbon gefertigtes Leichtflugzeug mit einem Flügel aus Carbonschalen mit einem Sandwicht-Holm (Carbon-Alu mit Holzkern), der alle Vorteile der Bestandteile optimal vereint. Hier ein Photo des Vogels: _Tauwetter Ich hatte zwei Tage vor dem geplanten Flug ein Mail des Direktors vom Flp Montbéliard erhalten: "Sehr geehrter Herr xx, Das Problem ist seit diesem Dienstag aus der Welt geschafft. Sie können nun zwischen der Schweiz und Frankreich frei reisen. Wir haben uns mit der zentralen Verwaltung der Zolldirektion geeinigt, und Recht in der Sache erhalten. Mit freundlichen.." Die Flugplanung sowie die Aufgabe der Flugpläne ist dank Skydemon (merci!) ein Quickie. _Zollformalitäten Sion erfordert keine vorgängige Zollanmeldung, weil man internationale Flüge sowieso nur bei geöffnetem C-Büro abwickeln kann. Für Montbéliard haben wir das bisher verwendete Verfahren benutzt: die per E-Mail versendete Fluganmeldung. (bitte beachtet meinen Abänderungs-Vorschlag ) Das wäre eigentlich je nach Interpretation gar nicht rechtlich notwendig- aber da gehen die Meinungen weit auseinander.. _das Gerät Die MCR wurde von M. Colombin gezeichnet und zusammen mit Christophe Robin entwickelt und gebaut. Diese MCR ist eine Version mit Rotax 914 Turbo und wurde mit einem Dreiblatt Festpropeller mit kurzer Steigung als Flugzeugschlepper von der Segelfluggruppe Wallis (Sion) neu angeschafft, und nach etwa 600 Stunden privat verkauft. Daraufhin wurde die Schleppeinrichtung ausgebaut. Dieses Flugzeug steigt hervorragend und hält die max. Dauerleistung bis 4000m. Durch die übergrossen Kühlöffnungen und den Propeller ist die Reisegeschwindigkeit eher tief im Vergleich zu den Standard-MCR's, oder den viersitzigen MCR4S mit dem gleichen Motor, den ich auch fliege. _Prozedur Abflug Der Herr im C-Büro war äusserst freundlich und hatte die Fluganmeldung unterschriftsbereit. Schnell war die Maschine auf dem Vorfeld und die Checks gemacht (Cockpit vue). Mein Passagier, ein Helipilot, machte sich's bequem. _Hinflug LSGS-LFSM Wir rollten zum Holding Charly und durften nach einem grösseren Jet auf der RWY25 auflinieren und starten. Der Steigflug über NW führte uns auf 4500, wo wir informiert wurden, dass uns eine Citation auf dem gleichen Kurs folge und überhole. Wir sahen dann ihr 'undercarriage', aber nur kurz, denn sie hatte eine gewaltige Steigrate. Den right Turn bei Martigny hätten Kaffeebecher mit Inhalt nicht überstanden, es schüttelte kurz heftig - wie gewohnt. Das ist ja bei dem Leichtgewicht auch nicht verwunderlich. Danach gings über Villeuve und straight über Montreux-Payerne-mit Heading Les Eplatures. - die grösste Luftwaffenbasis der Schweiz direkt unter unseren Hintern: 114kts @6680ft. Die Airbase war aktiv, aber die CTR nicht "besetzt". _APP +LDG Wenn man vom Nordost her den Jura Gebirgszug Richtung Westen überfliegt, geht alles kurz und bündig. Verlassen von Geneva Info für den Durchflug der CTR des Flugplatzes Les Eplatures, dann zurückk zu Info um sich zu verabschieden, während man spricht hat man die FIR-Grenze und somit die Landesgrenze und EU-Aussengrenze längst passiert, anmelden an Bâle Info. Während dem Transit von LSGC startete eine andere Cessna Citation Ri Basel und stieg hoch über uns weg-wir auf 7500ft. Basel Info liess uns nicht los, obwohl ich Sicht auf den Platz meldete (im Sinkflug). Das klappte dann, als wir schon über dem FPL waren. In Frankreich gilt die Regel bei unbesetzten Tower für die Integration wie folgt: Einflug 3-5' vorh. melden, Auf mindestens einer Höhe der obersten Volte plus 500ft vertikal über dem Platz die Situation checken (Wind, Bodensignale, Verkehr, Pistenzustand..) 'Vertical terrain' melden, dann quer zum Downwind wegfliegen und in einer Sinkkurve auf den Downwind von aussen einfädeln. Dazu muss während dem Wegflug von 'Overhead' der Luftraum sehr gut beobachtet werden, denn es gibt an den französischen Provinzflugplätzen fast immer: Falschirmspringer Ultraleichte (manche funken nie) Modellflieger (ja, am "Rand" der Piste!) und natürlich Flächenflugzeuge und oft parallele Pisten für Segelflieger Das alles regelt sich mit Air-to-air friedlich und geordnet. Heute nutzten wir die Piste 26. Auf diesem Bild rechts seht ihr den Mont Bart, wo eine AS-350 Écureuil vor einigen Jahren mit 7 Personen aufschlug (5 wurden getötet). Unfassbar, dass man dieses Hügelchen als Hindernis zum Todesurteil macht. Dieser Hügel ist auch der Grund, warum der Abflug von der 26 gekröpft ist, und man einige Sekunden nach dem Abheben eine sanfte Linkskurve einleiten muss (Ausser man hat so eine Klettermaxe wie unser MCR, der steigt weg wie die Affen). _Montbéliard (Courcelles) LFSM Der TWR war wie erwartet nicht besetzt. Somit machte ich Blindmeldungen. Es hatte mässigen Verkehr, auch die Paras waren aktiv mit ihrer Cessna 206 mit einer Allison Turbine. Zöllner oder ähnliche Tiergattungen sahen wir keine, Hélas, nous y sommes!. Den FLP cancelten wir per Phone. Der Flug war mit 55 Minuten etwas länger als berechnet.. Einer der Pistenbenutzer war diese Morane MD 312 Codename Flamant. Diese wurde über viele Jahre hier in einem der RSA-Hangars restauriert: Mein Fluggast warf die Turbine seines Helis an (Alouette II, ex. Gendarmerie) und flog davon, ich konnte niemanden finden, der mir seine Benzinkarte leiht oder während seinem Tankvorgang ein paar Liter gegen Bares "abzweigt". Die Besucher können nur tanken, wenn a) die Feuerwehr da ist (wegen der Bedienung der Tankanlage) und b) der TWR besetzt (wegen der Rechnung ausstellen und bezahlen). Das war für uns kein wirkliches Problem, weil im Tank noch etwa 2.5h schlummerten. _Rückflug LFSM - LSGS Ich bat meinem zurückgekehrten Fluggast "vom anderen (Heli-)Ufer", Basel anzurufen, um den geplanten Abflug um 20' zu schieben. Das klappte ohne Pbls. Wir linierten auf der 06 auf und ich gab (dosiert) Vollgas: der gute Rotax freute sich und bedankte sich bei uns mit 38" am MP. Nach Wegsteigen und Abwarten des Geplappers auf Bâle-Info aktivierten wir den Flugplan. Die neue, publizierte 8.33 -Frequenz in diesem Sektor antwortete nicht, also versuchten wir eine der drei Alten. Der FLP wurde aktiviert und inzwischen mussten wir ja uns schon wieder verabschieden an der FIR-Grenze zwischen Pontarlier und La-Chaux des Fonds. Der Turmwächter vom Letzteren entliess uns, wähend wir die Aussicht über den Neuenburgersee genossen.. Überraschenderweise war nun, am Samstagabend, die Airbase Payerne aktiv, und ein freundlicher Controller lenkte uns durch über- und unterkreuzenden (zivilen) Verkehr. Ich konnte mir nicht verkneifen, vom Hauptsitz (pentagonische Form) eines der grössten Schweizer Konzerne über Vevey ein Bild zu schiessen.. Die Burg im Hintergrund ist Schloss Chillon, eine der meistbesuchten Site der Schweiz. Beim Überflug von Bex sah ich meinen Kumpel Dani in seiner PC-6 einen Deep-Dive machen (natürlich aus sicherem Abstand wie es sich gehört nördlich der Linie der Rhône- und nicht ganz so steil wie auf demBild im Link-n.b. konnte den Link nicht direkt einfügen) Was schreib ich da nur zusammen? Der Flug war eigentlich ereignislos.. fast ein Fall für die Meditation (Aufnahme nach hinten etwa über Aigle): Der Einflug in die Schattenzone im Rhônetal machte die Sonnenbrillen nicht nur überflüssig, sondern potentiell gefährlich. Das Tal ist nämlich teilweise etwas eng und besonders bei St. Maurice ist eine gute Luftraumbeobachtung sehr wichtig: _APP+LDG LSGS Sion Genau als wir im Sinkflug Richtung WISKY unseren Garten mit den Blüten am Aprikosenbaum überflogen, fühlte ich den Drang von unserem Hausberg (ri. Süden, 2400 AMSL) ein Photo zu machen. Diesen "muss man gesehen haben" lol. Die Landung auf der RWY25 war ein No-Event (ausser dass mir Landungen am Abend mit eingeschaltetem Christbaum auf der RWY immer so sentimental gefallen). Da hat uns Sion wieder. _Fazit Nach wie geplant 52 Minuten. Benzinberbrauch über Alles 37 Liter. Mit dem Auto hin und zurück würde 6h dauern. Als ich dann nach Wegräumen des MCR und Fussmarsch im Bistrot am Bahnhof von Sion auf meinen Zug wartete, begegnete ich einem Fliegerkollegen am nebentisch mit allem Respekt: der kann wirklich fliegen! Erfahrung: Ohne Zoll nach Frankreich und zurück- es geht wieder (mindestens für Montbéliard und Besancon). Mein Vorschlag zu einem komplettierten Formular, indem die 3 wesentlichen Aspekte klar hervorgehoben werden.
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