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Unterwegs am anderen Ende der Welt - zwei Wochen auf der Südinsel von Neuseeland

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Fames

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Hallo liebes Flightforum

Gerne nehme ich euch mal wieder mit auf eine kleine Reise und zwar geht es dieses Mal ans andere Ende der Welt. Der Titel hat es ja bereits verraten, die Reise geht nach Neuseeland.

 

Im Februar habe ich mir einen Traum erfüllt und bin für rund fünf Wochen in den neuseeländischen und australischen Sommer gereist. Natürlich durfte dabei meine Kamera nicht fehlen und ich versuchte den einen oder anderen Augenblick dieser Reise bildlich festzuhalten.

 

Die ersten beiden Wochen verbrachte ich in Neuseeland und genau hiervon habe ich einen kleinen Reisebericht zusammengestellt, welchen ich euch hier nicht vorenthalten möchte!

So ging es also am 2. Februar los und so betrat ich in Zürich zum ersten Mal überhaupt eine Maschine von Cathay Pacific, welche mich in einem unspektakulären aber sehr angenehmen Flug in elf Stunden von Zürich nach Hong Kong brachte, dabei hatte ich das Vergnügen mit der B-KPF, einer gut elf-jährigen B777-300/ER.

 So begann die Reise auf dem Deicing-Pad – es sollte aber die letzte Erinnerung an den kalten, grauen Winter sein – ab sofort herrschte Sommer! 2_deicing_grosskejbd.jpg

 

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In Hong Kong hatte ich dann einen etwas längeren Aufenthalt – dies hatte eigentlich zwei Gründe: zum Einen fand ich die Idee interessant ein paar Stunden Zeit für die Flugzeugfotografie zu haben und zum Anderen wollte ich für den Weiterflug Air New Zealand fliegen – diese Kombination ergab dann einen Aufenthalt von knapp zehn Stunden – was ich jederzeit genau wieder so machen würde. Jedoch war ich nicht unglücklich, als es dann weiterging und sich die ZK-NZE, ein fast fünfjähriger Dreamliner in die Luft schwang und mich in etwas mehr als zehn Stunden von Hong Kong nach Auckland brachte!

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Ein Grossteil des Fluges verschlief ich, als dann aber Neuseeland unter uns auftauchte, war ich auch wieder Herr meiner Sinne – die Vorfreude war riesig und ich konnte die Landung kaum erwarten!

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Viele Geschichten habe ich bereits gehört und gelesen über die Einreise nach Neuseeland und war dementsprechend auf ein langwieriges Prozedere vorbereitet – wobei sich all dies für mich nicht bestätigte und ich in angenehmer Zeit die Einreise hinter mich bringen konnte und schon bald in der Ankunftshalle stand, wo meine Schwester bereits auf mich wartete – sie ist in Zürich knapp eine Stunde nach mir abgeflogen und hat Neuseeland via US-Westküste angesteuert und so rund drei Stunden früher neuseeländischen Boden unter den Füssen gehabt. Gemeinsam ging es nun also weiter, im Hotel kurz einchecken, Kleider wechseln und schon ging es los nach Auckland:

Erste Stopps waren die beiden Hügel «One Tree Hill» und «Mount Eden»:

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Nach diesen beiden «Bergen» ging es dann definitiv in die Stadt, wo wir uns am Hafen ein etwas verspätetes Mittagessen gönnten, bevor es in die Ladenstrasse ging – der erste Eindruck von Neuseeland passte:

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Nach einer kleinen Ausruhphase im Hotel, ging es dann nicht allzu spät zum Nachtessen – natürlich konnte ich es nicht lassen und tobte mich mit der Kamera noch ein wenig aus, ehe ich todmüde ins Bett fiel!

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Tag zwei begann mit einem üppigen Frühstücksbuffet im Hotel, die Koffern waren bereits wieder gepackt – schliesslich entschieden wir uns vor der Reise, dass es nicht die Nordinsel Neuseelands werden soll sondern die noch etwas dünner besiedelte Südinsel.

 

So ging es also knapp 24 Stunden nach Ankunft in Auckland auch schon wieder an den Flughafen – diesmal gab es aber nur einen kurzen Hüpfer von Auckland auf die Südinsel nach Christchurch. Das eingesetzte Fluggerät war eine rund 3.5-jährige A320WL – traumhafte Aussichten inklusive!

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Bereits kurze Zeit nach der Landung sassen wir auch schon im Bus in Richtung Stadtzentrum, welches wir nach dem obligaten Einchecken und Koffern ins Zimmer schmeissen auch gleich erkundeten – eine durchaus faszinierende Stadt (umso tiefer sass dann auch der Schock vor ein paar Wochen, als ich nach dem Aufwachen die 20min-Pushnachricht über das Attentat lass – dies ist aber eine komplett andere Geschichte – ich war schon in vielen Städten, fühlte mich aber noch selten so sicher und wohl wie in Christchurch…)

Mit dem Tram ging es auf eine Rundfahrt – Standart-Touristenprogramm halt:

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Einen Abstecher in den botanischen Garten liess ich mir nicht nehmen – hierbei entstanden ein paar Blumenbilder…

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So etwas wie das Zentrum – die Spuren des verheerenden Erdbebens von Christchurch im Februar 2011 sind auch acht Jahre später noch sehr deutlich sichtbar – viele Gebäude wegen Einsturzgefahr abgeriegelt und eingezäunt, einige Ruinen scheinen noch mehrheitlich unberührt – ich lass jetzt mal die «journalistisch-angehauchten Bilder» weg von Bauruinen und eingestürzter Kirche…

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Am nächsten Tag ging es wiederum zurück an den Flughafen – diesmal stand aber alles andere als ein weiterer Flug auf dem Programm, wir holten unseren Camper ab, mit welchem wir die nächsten zwei Wochen auf der Südinsel in der Gegend rumtuckerten. Der Übernahme-Prozess war etwas langwieriger als gedacht – für mich aber kein Problem, schliesslich konnte ich gleich von der Vermietung aus die landenden Flugzeuge fotografieren – somit war für mich die Wartezeit nicht so langweilig, war da aber wohl so ziemlich der Einzige welcher mit der grossen Wartezeit keine Mühe hatte…

 

Als wir dann endlich die Autoschlüssel in der Hand hielten, ging es unverzüglich los – erstes Etappenziel war der rund 220 Kilometer entfernte Lake Tekapo, welchen wir gegen Abend erreichten.

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Nach einer ersten Nacht im Camper ging es am darauffolgenden Tag wieder zügig weiter – unser nächste Etappenort befand sich wiederum am Meer, es war die Stadt Dunedin – auf direktem Weg wären es rund 280 Kilometer gewesen, allerdings war dies nicht unser Plan! So ging es vom Lake Tekapo an den Lake Pukaki bis nach Mount Cook, von wo wir dann eine erste sanfte Wanderung unternahmen – es ging hoch zum Tasman Lake, ein kurzer Spaziergang mit ein paar Treppenstufen und daraus resultieren fantastischen Ausblicken auf’s Tal!

 

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Aber auch unten wusste die Szenerie immer mal wieder zu überzeugen und zwang uns so zu manch einem Fotostopp:

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«Unser Gefährt» durfte natürlich auch mal auf ein Bild – übrigens waren wir seit Auckland nicht mehr zu zweit unterwegs, in Auckland trafen wir unsere Eltern, mit welchen wir fortan unterwegs waren – daher auch das etwas grössere Wohnmobil…

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Der Lake Pukaki war bei der Hinfahrt noch nicht so fotogen, da sich die Sonne noch hinter einer Wolkendecke versteckte, jetzt war er aber sehr schön türkisblau und so mussten auch da der eine oder andere Fotostopp eingelegt werden!

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Jetzt war aber das Ziel «Dunedin» - nicht aber vorher noch kurz einen Halt zu machen bei den Moeraki Boulders – runde Gesteinsformen am Strand!

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Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir in Dunedin angekommen und so liess ich den Tag mit diesem Sonnenuntergang ausklingen:

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Am nächsten Tag stand die Otago-Halbinsel auf dem Programm – gebucht war eine «Pinguin-Erkundungstour», allerdings waren wir zeitlich natürlich zur falschen Zeit unterwegs, sodass sich die Pinguine nicht zeigen wollten – eine kleine Enttäuschung, aber dennoch war der Tag ein Erfolg!


Vor der Pinguin-Tour ging es nämlich zum Albatros-Zentrum, denn hier brüten seit Jahren Albatrosse, welche auch geschützt werden – diese Albatrosse ist Anlass genug für ein Besucherzentrum und kostende Touren – natürlich alles zu Gunsten der riesigen Vögel.

Am Strand wurden wir aber von einem anderen Zeitgenossen begrüsst, welcher sich offenbar einen Sonnenschirm gewünscht hätte, da musste es halt die Flosse tun um nicht die Sonne direkt im Gesicht zu haben…

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Hier ein fliegender Albatross:

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Auf der Pinguintour konnte man aber auch den einen oder anderen Seehund beim Sonnenband beobachten:

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Von der Otago-Halbinsel ging es dann noch kurz zur «Baldwin Street», welche mit rund 35% Gefälle als die steilste Strasse der Welt gilt – natürlich auch ein kleines Touristenmagnet aber durchaus noch eindrücklich hier einmal hoch und runter zu spazieren – diese Steilheit ist aber fotografisch kaum festhaltbar (zumindest mit meinen Skills…)

 

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Am nächsten Tag stand wiederum ein Transfer auf dem Programm – es ging zurück ins «Landesinnere» und zwar habe ich einen Campingplatz am Lake Wanaka gebucht! Dieser See ist bekannt für den «Wanaka Tree» - ein Baum der im Wasser steht. Als ich vor diesem Baum stand, merkte ich, dass es sich hierbei mehr um ein Bäumchen handelt als um einen Baum, die Leute aber gleichwohl anzog – faszinierend wie wenig es braucht damit Leute kommen: ein kleiner Baum im Wasser und schon sind die Leute da…

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Bei einem leckeren Essen mit Blick auf den Lake Wanaka liessen wir den Tag ausklingen.

 

Zwar ging es am nächsten Tag bereits weiter, aber ein bisschen Zeit für auf und um den Lake Wanaka blieb uns – so hatten wir bereits am Vorabend eine Schifffahrt gebucht, welches uns zu einer Insel bringen soll, auf welcher man einen Spaziergang machen kann und mit einer grossartigen Aussicht belohnt wird – nach einer welligen Fahrt erreichten wir eine kleine Bucht von welchem es dann zu Fuss weiterging:

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Am frühen Nachmittag erreichten wir wiederum Wanaka, von wo aus wir gleich weiterfuhren – nächster Etappenort: Queenstown!

Queenstown ist so eine Sache, ein Magnet für junge Erwachsene da von hier aus ganz viel Adventure angeboten wird – für einen Moment fühlt man sich so gar nicht im ruhigen, beschaulichen Neuseeland!

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Queenstown war für uns der Ausgangspunkt zum vielgelobten Milford Sound – zwar sind es von Queenstown immer noch ein paar Kilometerchen (290 Kilometer um genau zu sein) bis zum Milford Sound, dennoch werden überall Touren angeboten. Wir buchten also so eine Tour und standen am nächsten Tag früh Morgens abfahrtbereit an einer Strasse.

Die Fahrt führte über Te Anau, wo in einem Café mit integriertem Souvenirshop ein erster Halt eingelegt wurde, ehe es dann mit diversen Fotostopps bis zum Ausgangspunkt der Schifffahrten ging, da wurde das Verkehrsmittel gewechselt und es ging für die nächsten rund 2.5 Stunden auf dem Schiff weiter.

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Das Wetter spielte für einmal nicht ganz so mit und auch sonst fehlte mir so das ganze grosse WOW-Erlebnis. Ich habe viel gelesen und gehört über den Milford Sound, der überall das eines der ganz grossen Highlights Neuseelands angepriesen wird, von den Leuten die ich kenne und da waren, lobte niemand den Milford Sound derartig, als dass ich das Gefühl bekommen hätte, unbedingt dahin gehen zu müssen und dieser Eindruck bestätigte sich für mich. Der Milford Sound war gewiss ein gelungenes Tagesprogramm, aber so einmalig-unglaublich fand ich das Ganze jetzt auch wieder nicht – für fast 600Kilometer Wegstrecke hätte ich mir irgendwie etwas mehr erhofft.

 

Der nächste Tag war dann eigentlich wieder ein klassischer Fahrtag, es mussten ein paar Kilometer abgespuhlt werden – nichts desto trotz liess ich mir einen Abstecher auf den Berg gleich hinter dem Campingplatz nicht nehmen – die Aussicht war von Sekunde zu Sekunde anders, da immer irgendwo Wolkenfetzen den Berg umhüllten – ein Naturschauspiel der Extraklasse!

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Es fiel schwer wieder in die Gondel zu steigen für den Abstieg – aber schlussendlich mussten wir weiter, unser Tagesziel war Franz Josef/Waiau.

 

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Der heutige Tag soll was ganz besonderes sein und zwar durfte ich hier mein Geburtstagsgeschenk meiner Eltern einlösen – ein Helikopterrundflug über die faszinierende Berg- und Gletscherwelt inklusive einer Landung auf einem dieser Gletscher. Ich freute mich schon die ganze Zeit auf diesen Tag – mit einem Auge schielte ich immer auch auf die Wettervorhersage, welche nicht zwingend für Hochgefühle sorgte. Schlussendlich besserte sich der Wetterbericht nach und nach und es zeichnete sich eine Gutwetterlücke am Morgen ab. So buchte ich den frühestmöglichen noch verfügbaren Flug – eine goldrichtige Entscheidung!

Unser Helikopter schwebte ein:

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Und dann ging es los – ein unvergesslicher Flug in einer unglaublichen schönen und spektakulären Landschaft – für mich war der Flug etwas Einmaliges:

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Einmal Gletscherlandung bitte!

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Nach rund vierzig Minuten waren wieder unten und nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt ging es zu Fuss noch ans Gletschertor – eine spannende, kurze Wanderung:

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Nach diesem einmaligen Tag stand tagsdarauf die längste Etappe auf dem Programm, es ging von der Westküste an die Nordküste, genauer gesagt nach Motueka – dieses Dorf haben wir ausgewählt als geeigneter Ausgangspunkt für die Erkundung des offenbar kleinsten Nationalparkes Neuseeland’s der «Abel Tasman National Park». Der Nationalpark mag klein sein von mir aus – aber ein’s ist er auch noch: einfach wunderschön!

Aber der Reihe nach – auf dem Weg nach Motueka blieb kurz Zeit für einen Halt bei den Pancakes Rocks:

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Eine Nacht später stand dann der Nationalpark auf dem Programm – nach langem Hin und Her entschieden wir uns eine der vielen Varianten, wie man den Nationalpark erkunden kann. Wir entschieden den Park zuerst per Boot, dann zu Fuss und am Schluss als Rücktransfer nochmals vom Boot aus zu bewundern – ganz klar keine falsche Entscheidung, der Park war einfach wunderschön.

 

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Langsam aber sicher neigte sich die Zeit auf Neuseeland ihrem Ende zu – dennoch blieben uns die einen oder anderen Stopps. Nachdem wir die vielen tollen Eindrücke des Abel Tasman Nationalparks verdaut hatten, ging es am nächsten Tag zu unserem vorletzten Übernachtungsort: Kaikoura! Auf dem Weg von Motueka nach Kaikoura machten wir halt in Blenheim, da hat es ein Aviatik-Museum, welchem ich einen kleinen Besuch abstatten wollte – dass ich da von einer DC3 begrüsst würde, welche noch aktiv ist, hätte ich mir auf keinen Fall erträumen lassen…

 

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Das Museum war sehr spannend – es war aufgeteilt in 1. und 2. Weltkrieg, ich lasse die Bilder nun mal unkommentiert, denn bei jedem Bild könnte sehr viel erzählt werden, das würde aber wohl den sonst schon arg strapazierten Rahmen, sprengen!

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Auf dem weiteren Weg fuhren wir entlang der Weinanbaufelder von Marlborough von wo ein Grossteil des in Neuseeland erhältlichen einheimischen Weins herkommt.

 

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An der Küste vor Kaikoura wurden wir dann von diesen Zeitgenossen begrüsst – da ging mir als grosser Tierfan natürlich gleich das Herz auf, hier hätte ich trotz leichtem Nieselregen und doch einigermassen starkem Winde noch die eine oder andere Minute länger ausgehalten:

 

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Der letzte vollständige Neuseeland-Tag stand an, eine Walbeobachtungstour konnten wir leider keine mehr ergattern, da die vorherigen Tage allesamt dem Wetter zum Opfer fielen und dadurch viele Leute halt umgebucht hatten – so waren alle Touren schon voll gebucht, was für uns aber nur halb so wild war, schliesslich hatten wir auch einen nicht minderspannenden Plan B im Köcher.

So ging es zum Point Kean, von wo wir einen etwas ausgedehnteren Spaziergang unternahmen.

 

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Und auch da trafen wir diese netten Zeitgenossen – ein absolutes Highlight für mich:

 

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Neuseeland gilt ja gemeinhin als Land der Schafe und bislang fehlen diese noch hier im Reisebericht – es ist aber ganz klar: soviele Schafe wie in den letzten beiden Wochen habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen – also in dieser Hinsicht wird Neuseeland seinem Ruf komplett gerecht:

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Auf der Fahrt nach Christchurch fiel mir dann die Bewegung im Meer auf, kurz angehalten haben wir dann gemerkt, dass es sich hierbei um mehrere Gruppen von Delfinen handelt – was ein toller Zufall, dass wir diese Tiere auch noch live und in Action sehen konnten:

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Er hier durfte natürlich auch bei diesen ungeplanten Fotostopps nicht fehlen:

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Als letzter Programmpunkt stand noch die Gondelbahn etwas ausserhalb von Christchurch auf dem Programm – ein fantastischer, letzter Eindruck von diesem Land, welches ich ab der ersten Minute in mein Herz geschlossen habe.

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Aber wie es halt so ist, endet alles einmal – so war es dann auch am darauffolgenden Tag, als ich eher demotiviert an den Flughafen ging und eigentlich so gar keine Lust hatte auf Abschied zu nehmen – jedoch blieb mir nichts anderes übrig und freuen tat ich mich ja auch auf die kommenden drei Wochen mit Australien und Tasmanien.

Ein kurzer Fotostopp hier durfte nicht fehlen, ehe es dann mit einer Qantas B737-800 nach Melbourne ging:

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Ich glaube es braucht hier kein langes Fazit – was ich von Neuseeland gesehen habe, was ich in Neuseeland erlebt habe war einfach grossartig. Ich habe mich ins Land verliebt und werde in naher oder fernen Zukunft sicher wieder ans andere Ende der Welt reisen!

 

 

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bleuair

Sehr schön Raphi, das war ein toller Sonntagsausflug! Vielen Dank für die Mühen... rundum gelungene Bilder und unterhaltsamer Text (y) Paradiesisch schön!
 

Zitat

sie ist in Zürich knapp eine Stunde nach mir abgeflogen und hat Neuseeland via US-Westküste angesteuert und so rund drei Stunden früher neuseeländischen Boden unter den Füssen gehabt.

Naja, aber sie wurde dabei auch einen Tag älter als Du... :-]

Und wie klein die Planespotter-Welt doch ist, zeigt sich an der Herkules 83-0490, die ich vor 11 Jahren in Kangerlussuaq einsammelte, damals noch mit handelsüblichen Vierblattpropellern...

 

Und nun freue ich mich auf die weiteren Berichte aus Tasmanien und Australien, wenn das so weitergeht wie oben, wird es eine wahre Freude! Merci :-)

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Fames

Hey Mirko

freut mich, dass ich dir einen schönen Sonntagsausflug machen konnte...

 

geplant ist ein Reisebericht, dies dürfte doch aber noch den einen oder anderen Tag dauern bis ich damit ready bin - der Stand der zur Zeit bearbeiteten Bilder für den Reisebericht beläuft sich auf genau: NULL momentan, aber ich arbeite daran - versprochen!

Am 28.4.2019 um 18:52 schrieb bleuair:

Und nun freue ich mich auf die weiteren Berichte aus Tasmanien und Australien, wenn das so weitergeht wie oben, wird es eine wahre Freude! Merci 🙂

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bleuair

Keine Eile, ich habe auch eben erst Bilder einer Reise fertig, die ich vor fast 5 Jahren machte. Aber etwas früher darfst schon sein... 😉 

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