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„Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“


sharkbay

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Hans-Joachim Eckstein
 

 

Ich zitiere aus der YouTube Video Beschreibung:

 

Hans Joachim Eckstein, Univ. Prof. Dr.

 

„Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“

 

Angst kommt von Enge, Weite und Zuversicht kommen aus der Liebe. Die Überwindung der Angst gründet im Vertrauen. Vertrauen aber können wir von uns aus nicht herstellen, es wird in uns erweckt und gebildet - von jemandem, der selbst vertrauenswürdig ist. Denn was wir sind, das sind wir durch Beziehungen. Und wer wir sein wollen, entdecken wir in persönlichen Begegnungen. Dies gilt in letzter Dimension für die Liebe Gottes, die wohl unsichtbar, aber vollkommen ist. Sie wird für uns greifbar in der menschlichen Liebe, die zwar unvollkommen, aber sichtbar ist. Wie es Jesus zuspricht, gründen Trost und Uberwindung in der Gewissheit der tragenden Beziehung: Wir sind gewollt, wo wir herkommen; und wo wir hingehen, werden wir erwartet. Etwas Schöneres als diese Wertschätzung durch die Liebe Gottes werden wir nicht einmal im Himmel erfahren. Und wenn wir von dieser Zuversicht schon hier und jetzt erfüllt sind, verändert das alles an unserem Leben.

 

Dr. Hans-Joachim Eckstein ist Professor für Neues Testament. Vor 2001 lehrte er an der Universität Heidelberg, bis 2016 an der der Universität Tübingen. Seit 2004 ist er Mitglied der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); 2004 - 2016 war er Synodaler der Evang. Landeskirche in Württemberg. Für seine hochschuldidaktischen Fähigkeiten erhielt er vom Land Baden-Württemberg den Landeslehrpreis. Für seine besondere Basis- und Gemeindenähe in Lehre, Publikationen und Beratung sowie für sein Brückenbauen zwischen wissenschaftlicher Theologie und Gemeindeglauben erhielt er den Sexauer Gemeindepreis für Theologie. Vielen ist er durch seine eindrücklichen Vorträge und Predigten sowie durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und Gemeindelieder bekannt.

 

 

Gregor

 

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Bevor ich als Deckhand zu meiner Pazifik-Langfahrt am Segelboot aufbrach, nahm mich der Eigner und Skipper auf die Seite, sah' mir in die Augen und sagte:

 

"Junge, auf meinem Boot gibt es zwei Hauptregeln: Keine Gespräche über Politik und ganz besonders keine über Religion! Kommst Du damit klar?!"

 

Das kam noch vor so Regeln, wie dass er in kritischen Situationen unhinterfragt das letzte Wort habe.

 

Während Politik noch einen "Realitätsbezug" hat (wenn z. B. Fr. Baerbock wieder mal peinlichen Sermon absondert, ist das oft in Form eines Mediums mit einer Aufzeichnung objektiv beweisbar). Beim Thema Religion hingegen begeben wir uns auf das Parkett des "Glaubens", und das kann viel schneller viel tiefgründiger problematisch werden, als politische Debatten, die für sich auch schon brisant sind (siehe Forums-Historie). Irgendjemand kommt immer aus einer Ritze und fühlt sich empört, beleidigt, herausgefordert, angewidert etc.

 

Fazit: Kann ich hier nicht schreiben (siehe Regeln). Manch einer hier würde sich womöglich wundern und Gregor wäre vlt. erfreut, aber es paßt halt dennoch nicht hierher.

 

So long

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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vor 56 Minuten schrieb sharkbay:

Zuversicht in einer Zeit voller Probleme.

 

Welche Probleme haben wir? Wir leben alle in einem Haus oder einer Wohnung, wir können uns etwas zu Essen leisten, wir haben sogar Internet. Im Großen und Ganzen haben wir wenige Probleme.

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vor 29 Minuten schrieb FalconJockey:

Welche Probleme haben wir? Wir leben alle in einem Haus oder einer Wohnung, wir können uns etwas zu Essen leisten, wir haben sogar Internet. Im Großen und Ganzen haben wir wenige Probleme.

 

In einem Glaubenskontext und -Konnex sind solche Fragen eher problematisch. Sie öffnen die Türe für eine nicht endenwollende Diskussion. Frag' sowas z. B. Zeugen Jehovas an Deiner Türe, und sie grinsen flüchtig, weil Du ihnen hiermit erst eine Art "Einladung" zum Diskurs geboten hast und legen dann so richtig los (einer meiner Nachbarn ist so drauf - seit dem trage ich im Garten Camouflage, damit man mich nicht so leicht sieht 🤣).

 

Das Forum bietet zu solchen Diskussionen m. E. schlicht keinen Rahmen und Raum. Jedes Argument öffnet eine weitere Türe, denn im Glaubenskontext gibt es für den "Gläubigen" stets und immerzu eine Antwort, welche das Gegenüber nur noch weiter herausfordert oder ratlos zurücklässt.

Es gibt in diesen Dingen im Sinne der klassischen Dialektik keine wirkliche Möglichkeit zur Synthese..., nur unter anderen Gläubigen der eigenen Anschauung bzw. - in diesem Falle - ggf. im weiteren Sinne das Christentum an sich; wobei es im Protestantismus sogar eine dialektische Theologie gab/gibt, die aber nicht wirklich salonfähig wurde, da sie sich quasi selbst ad absurdum führte.

 

Lasst es lieber bleiben!

 

so long

Johannes

 

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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Gerne kann man diesen Thread löschen.

 

Was mich an dieser in unserer Gesellschaft eher sehr seltenen intellektuellen Klarheit dieses Univ. Prof. Hans-Joachim Eckstein faszinierte muss in der Tat nicht jeden ansprechen.

 

Ich war der naiven Meinung es gebe hier jemanden, der damit was anfangen kann.

 

Gregor

 

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vor einer Stunde schrieb Phoenix 2.0:

Frag' sowas z. B. Zeugen Jehovas an Deiner Türe, und sie grinsen flüchtig, weil Du ihnen hiermit erst eine Art "Einladung" zum Diskurs geboten hast

Diesen Pennern - das ist ja keine Kirche, sondern eine Sekte - sage ich immer gleich, dass ich vom 666-Teufel besessen bin. Da gehen sie halt wieder.

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Die Moderation hat sich entschieden, das Thema zu schliessen. Religion führt ja gerne zu Konflikten. Wobei ja inzwischen die Deutung von Gesetzen bzgl Flugsicherheit auch schon als Religion angesehen werden.

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