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Ryanair Maschine wurde gerichtlich in Linz gepfändet.


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Frank Holly Lake
Geschrieben

 

Eine Kanzlei beauftrage in Linz einen Gerichtsvollzieher und der klebe einen KuKu an das Flugzeug.

 

Die  Forderung ca 900 Euro, es stammte aus nicht gezahlten Entschädigungen wegen Verspätungen. 
Inklusive den Anwalts und Gerichtsgebühren. 

 

Die Kanzlei bestätigte das, Ryanair bestreitet den Vorgang. 

 

Aus dem Artikel 
Am Montag (9. März) betraten eine Anwältin der Kanzlei Florianer Anwälte und ein Gerichtsvollzieher (in Österreich Exekutor genannt) eine Boeing 737 von Ryanair, die am Flughafen Linz gelandet war.

Zur Durchsetzung schaltete die Frau die Kanzlei ein, die vor Gericht einen Titel gegen Ryanair erwirkte in der Sache.

 

«Grundsätzlich kann alles von Wert gepfändet werden», erklärte Anwalt Georg Wageneder von der Kanzlei dem Portal Heute.

 «Nachdem es ein irisches Unternehmen ist, muss man schauen, was in Österreich greifbar ist.»

 

Boeing 737 mit Pfändungsmarke durfte Linz erstmal wieder verlassen

Ryanair darf laut der Kanzlei nun nicht über das Flugzeug verfügen, es also beispielsweise nicht verkaufen. 

 

Bei der nächsten Landung in Österreich könnte diese Maschine  Beschlagnahmung und theoretisch sogar eine Versteigerung des Flugzeuges drohen, wenn die Airline nicht zahlt.

 

Interessant ist , das die Zahlung per Kreditkarte vom Piloten verweigert wurde und die Handkasse nicht gefunden werden konnte .

Hätte ja wieder zurück gebucht werden können. 

Mal sehen, ob das Beispiel nun Schule macht. 

 

Quelle 

https://www.aerotelegraph.com/flugzeuge/gerichtlich-gepfaendet-boeing-737-von-ryanair-erhaelt-besuch-vom-gerichtsvollzieher/vrg7rpj
 

Geschrieben (bearbeitet)

Klingt wie aus einem Kabarett..., aber typisch, dass AUT involviert ist 🤭

 

Da haben der Anwalt dieser Frau sowie das Gericht LOWL einen "Bärendienst" erwiesen! O'Leary ist doch bekannt dafür, dass er nicht zimperlich ist und kleine Flughäfen quasi "erpresst". Ohne FR wäre LOWL wieder ein Stück irrelevanter, das Meiste sind nur mehr saisonale Charter-Verbindungen. Die Flüge der LH nach FRA (gab's bis Herbst 2025, seit ich zurückdenken kann) und auch die Verbindung der OS (früher VO) nach VIE sind eingestellt. Letztere wird heute halbwegs durch eine Zugverbindung ersetzt, und für viele OS-Urlaubsflüge (starten sehr früh) muss man ohnehin in Wien schlafen, da würde der Zubringer auch nix bringen.

 

Fazit: diese Causa tut LOWL möglicherweise nicht gut..., FR ist nicht ganz unwichtig, ich glaube sie bedienen drei Destinationen. Wenn O'Leary oder einer der anderen Manager sauer wird und sie einfach "aus Prinzip" diese Kurse abziehen, schauen's bei der Airport-Gesellschaft "mim Ofenrohr ins Gebirg"..., wobei FR wahrscheinlich unterm Strich wohl eh ein Zuschussgeschäft ist... 🤣,... es geht da eher um Attraktivität.

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
gekürzt
Urs Wildermuth
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

Da haben der Anwalt dieser Frau sowie das Gericht LOWL einen "Bärendienst" erwiesen!

 

Seh ich anderst. Wenn gegen Ryanair eine durchsetzbare Forderung besteht, sollen sie auch zahlen. Und wenn man halt mal wirklich mit dem Kuckuck auftauchen muss, bis sie das tun... Pech. Das hat mit Linz wenig zu tun, hätte auch in SZG oder sonst wo stattfinden können. Und wegen 900 Euros wird die Sache wohl kaum bis zum Chef hoch gehen, wenn da nicht die Presse sowas aufsaugt. 

 

Ich hatte mit einem Mitbewerber deutlich bessere Erfahrungen, vor allem nach dem die für die Anullation nicht mal was konnten. 

 

Ryanair wird wohl kaum eine Destination aufgeben wegen 900 Euros. Da kriegen wohl eher ein paar in house Juristen Ärger weil sie das soweit haben kommen lassen. 

Geschrieben
Zitat

Nachdem am österreichischen Flughafen Linz ein komplettes Flugzeug der Fluggesellschaft Ryanair gepfändet worden sein soll, kommt nun offenbar schneller Bewegung in den Fall als gedacht. Der für die Pfändung verantwortliche Anwalt Georg Wageneder sagte t-online, die Billigfluggesellschaft habe die noch ausstehende Entschädigungszahlung am Donnerstag vollständig geleistet: "Ryanair hat die komplette Summe von fast 900 Euro über eine Wiener Anwaltskanzlei überwiesen", sagte Wageneder.

Sieht so aus, als ob die Pfändung des Airliners Wirkung gezeigt hätte.

 💲🙄💲

Gruss Richard

Geschrieben

Ist übrigens nicht der erste derartige Fall in Österreich gewesen. Vor zehn Jahren hat man mal ne Condor-Maschine in Salzburg pfänden wollen: https://www.spiegel.de/reise/aktuell/thomas-cook-gerichtsvollzieher-wollte-condor-flugzeug-pfaenden-a-1085438.html

 

Wobei das alles wohl noch recht harmlos wirkt, die Ryanair-Maschine durfte sogar wieder abheben, trotz Kuckuck. Gibt ne interessante Doku, wie ein Delta-Flieger in LHR gepfändet werden soll, die Gerichtsvollzieher in UK schließen den kompletten Check-In. Da gerät das Personal vor Ort richtig in Panik, dann gehts auch ziemlich schnell:

 

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

Da haben der Anwalt dieser Frau sowie das Gericht LOWL einen "Bärendienst" erwiesen! 

 

 

Interessante, meines Erachtens verquere Denke. Wenn Ryanair mutmaßlich gegen geltendes Recht verstößt und sich zwei Jahre lang weigert, einem betroffenen Passagier das ihm zustehende Geld zu bezahlen, was soll der Betroffene dann bitte anders machen als den Rechtsweg ausschöpfen? Ist ja nicht so, dass dieser Schritt der erste Versuch war, das Geld zu bekommen, im Gegenteil.

 

Wenn Ryanair nur diese Sprache versteht, dann ist das eben so, da jetzt dem Anwalt dem Passagier irgendeine "Schuld" zu geben oder ihm vorzuwerfen, es wäre besser gewesen, das nicht zu tun, ist völlig daneben, meines Erachtens.

 

LG

Patrick

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Geschrieben (bearbeitet)
Am 13.3.2026 um 21:05 schrieb HuPa:

Interessante, meines Erachtens verquere Denke.

 

Da stehe ich dazu, selbst wenn ich objektiv (also juristisch und auch moralisch) gesehen falsch liege.

 

Vielleicht bin ich "allergisch" gegen diese Billigheimer-Klientel, die nix zahlen will aber sofort alle Rechte in Anspruch nimmt, wenn es nicht so läuft, wie man hoffte. Heute regen sich die Leute schon auf, wenn sie was gratis kriegen und ned wie Royalty behandelt werden.

 

Aber verbleiben wir so: Objektiv gesehen war die Aktion also offenbar gerechtfertigt, aber ich selbst darf es "lächerlich" finden - ich selbst würde wegen weniger als 300 Euro nie einen Anwalt einschalten, dafür halt nie mehr FR fliegen. Und ob es Auswirkungen für Linz  hat, sehen wir noch - sehr wahrscheinlich nicht, Urs hat da entsprechend argumentiert.

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Frank Holly Lake
Geschrieben

So etwas ist in D üblich.

Versuche mal in Östereich  ein falsch parken Ticket nicht zu zahlen für 30 Euro. 

Nach einem Jahr sind es dann schon 350 und dann gibt z.B die Stadt Wien das an eine Firma ab, die das international eintreibt. Dann Bist Du schon bei 500.  

Da wird auch vor einem Haftbefehl nicht mehr zurück geschreckt. 

 

Es gibt inzwischen genügend Firmen, / Anwaltskanzlei) die sich darauf spezialisiert haben. 

Man kauft denen die Forderung ab und klagt diese dann ein. 

 

Das Problem in nicht nur deutschen Recht ist, das es sehr schwierig ist, seine Forderungen gegen Konzerne einzufordern.  Diese Konzerne wissen sehr genau, das viele nicht die Kraft haben, das bis zu Ende durchzufechten.

Das ist ein Geschäftsmodell.  

Nicht nur in D  leben wir in einem Rechtsmittelstaat. 

Nur wer mal so eben bis zu 100K Anwaltskosten übrig hat um durch alle Instanzen zu klagen, 

( z,B Rechtsschutzversicherung)  wird sein Recht über mehre Jahre auch durchsetzen können. 

Und  das kostet die Instanzen bis zum Oberlandesgericht  schonmal. 

 

Der Rest verzichtet oder verkauft diese Forderungen an solche Anwaltskanzlein .

Wenn man verliert, zahlt man sowohl die Anwaltskosten als auch die Gerichtskosten selber. 

Das kann ein erhebliches finanzielles Risiko für den Kläger darstellen. 

 

Was dabei die Firmen vergessen ist  die macht der Kreditfirmen. 

Weil mein Arbeitgeber eine Rechnung wegen nicht korrekt ausgeführter Arbeiten 

nicht gezahlt hat und auf Nachbesserung bestand,  ging der Zulieferer zur Kreditreform und es folgte ein negativer Schufa Eintrag innerhalb von 3 Tagen .

Da wurde noch nicht mal die Widerspruchsfrist abgewartet.

Folge war in der Pariser Zentrale eine sofortiger Anruf einer  Bank mit der Ankündigung, 

wegen mangelnder Zuverlässigkeit die Kreditzinsen  sofort erhöhen zu müssen, um ein höheres Risiko 

abzudecken. Die Bonität der Firma ging von A+ auf A- 

 

Die Rechnung war über 230 000 Euro, der Umsatz der Unternehmens 18,5 Milliarden in dem Jahr.  

Grüße Frank 

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