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16.05.2026 | Private Owner | North American T-28A Trojan | N728NA | Limburgerhof | Explosion im Reiseflug und Absturz


Empfohlene Beiträge

FalconJockey
Geschrieben

In dem Fall war es ein nachweislich professioneller Pilot. Vielleicht ist denen wirklich ein Propellerblatt abgeflogen, was kaum rettbar ist. Mal sehen was das BFU zu berichten hat.

FalconJockey
Geschrieben

t28_c_77afe4641e0bfadbc27fd4316048a49ecc

 

Da fehlt was: Wenn das im Flug abgeflogen sein sollte, könnte es die Ursache für den Zerleger gewesen sein.

Geschrieben

Was hier genauso auffallend ist wie das fehlende Blatt in Endlage des Motors ist deren scheinbare Segelstellung. Hierzu müsste man jetzt das System vertieft kennen!

 

Stefan

 

Geschrieben

Martin Hinterwaldner ist Testpilot und Pilot im Werkverkehr. Er hat sein Studium an der Universität der Bundeswehr als Diplom Ingenieur in Luftfahrttechnik abgeschlossen.

20 Jahre lang arbeitete er als Offizier bei der deutschen Luftwaffe und im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Danach gründete er mehrere kommerzielle Lufttransportunternehmen in Deutschland und Österreich. Nach 10 Jahren Flugtätigkeit in seinen Unternehmen liegt sein Arbeitsschwerpunkt wieder in der Test- und Ausbildungsfliegerei.

Licenses
  • EASA ATPL incl. FTI
  • FAA PPL
Flight Experience
  • Militärische und zivile Flugversuche, Forschungsflüge mit Onboard-Sensoren, Fernerkundung in niedrigen, mittleren und großen Höhen.
  • Verfolgungs- und Zielflüge.
  • Expeditionsflüge mit Ski- und Schotterbetrieb einschließlich Einsätzen bei heißem und extrem kaltem Wetter (Wüste, Dschungel, Polar)
  • Wasserflugzeug-Flight Test.
  • Werkverkehr/Lufttaxi/gewerblicher Lufttransport

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Darstellung der Propellerblattverankerung in der Nabe an einer T28 Trojan mit dem Hamilton-Standard-Hydromatic-System.

 

North American T-28 Trojan - Propeller engined Aircraft - Britmodeller.com

Bearbeitet von Baeriken
FalconJockey
Geschrieben

Um zu belegen, dass eine sehr kompetente Person im Cockpit sass? Ist ja eher zweitrangig wer der Halter gewesen ist.

fieldinsight
Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb FalconJockey:

Um zu belegen, dass eine sehr kompetente Person im Cockpit sass? Ist ja eher zweitrangig wer der Halter gewesen ist.

Die Frage ist nicht, wer der Halter des Flugzeugs war, sondern wer vorne sass und das Flugzeug gesteuert hat.

Sehr kompetente Person sass lediglich auf dem hinteren Sitz.

 

 

FalconJockey
Geschrieben

Ich dachte dies wäre ein Militärtrainer gewesen, sodass das Flugzeug von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann!?

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb FalconJockey:

Ich dachte dies wäre ein Militärtrainer gewesen, sodass das Flugzeug von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann!?

 

Korrekt, die T-28 ist mit Doppelsteuer ausgestattet.

 

LG
P.

Geschrieben

Hätte der Klinikdirektor, Herr Professor Dr. Rainer S., denn eine passende Fluglizenz für die T28 gehabt? Davon steht leider nix in der Bilderzeitung.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb Baeriken:

Hätte der Klinikdirektor, Herr Professor Dr. Rainer S., denn eine passende Fluglizenz für die T28 gehabt? Davon steht leider nix in der Bilderzeitung.

 

Es ist ein N-reg. Entsprechend hättest du selbst nachschauen können, die Informationen sind öffentlich.

 

Zitat

PRIVATE PILOT (Foreign Based)
  AIRPLANE SINGLE ENGINE LAND
  INSTRUMENT AIRPLANE

 

https://amsrvs.registry.faa.gov/airmeninquiry/Main.aspx

 

36+ Jahre Flugerfahrung 

 

Ich würde wirklich die beiden Piloten von diesem Unfall ausklammern und zunächst nach einem mechanischen Problem suchen, wie z.B. das Lösen eines Propellerblatts nach Wartung, oder ein Ermüdungsbruch. In dem Bild weiter oben scheint das Governor-Gehäuse gebrochen zu sein und ein Propellerblatt fehlt. 

 

Es muss ein mechanisches Problem sein, welches auch zwei sehr erfahrene Piloten chancenlos lässt und welches durch eine Standard-Vorflugkontrolle nicht schnell entdeckt werden konnte.

 

 

Edit: Nachruf

Bearbeitet von Dierk
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Dierk:

Ich würde wirklich die beiden Piloten von diesem Unfall ausklammern und zunächst nach einem mechanischen Problem suchen, wie z.B. das Lösen eines Propellerblatts nach Wartung, oder ein Ermüdungsbruch. In dem Bild weiter oben scheint das Governor-Gehäuse gebrochen zu sein und ein Propellerblatt fehlt. 

 

Es muss ein mechanisches Problem sein, welches auch zwei sehr erfahrene Piloten chancenlos lässt und welches durch eine Standard-Vorflugkontrolle nicht schnell entdeckt werden konnte.

 

 

 

 

Ich habe bereits am Tag nach dem Unfall mit einigen erfahrenen Oldie/Warbird-Piloten diese Möglichkeit thematisiert. Nach dem GEGENWÄRTIGEN Kenntnisstand, den ich in der Angelegenheit habe, tendiere ich ebenfalls dazu, von einem akuten schwerwiegenden mechanischen Problem, das zum Auseinanderbrechen der T-28 noch in der Luft führte, auszugehen. Allerdings traue ich mich zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu sagen, dass es das gewesen sein MUSS. Dazu wissen wir einfach noch zu wenig.

 

Fakt ist, dass sich auf jeden Fall zwei sehr erfahrene Flieger im Cockpit befanden und beide rein technisch die Möglichkeit hatten, das verunfallte Luftfahrzeug zu steuern.

 

LG
Patrick

Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Der Motor stand  beim Aufprall. Wäre der noch gelaufen, würde es die üblichen Verdrehungen der Propellerblattspitzen geben. Hier sind die Propellerblätter gerade. 

Der Motor muss früh sich vom Flugzeug gelöst haben. 

 

Grüße Frank 

Bild nach Absturz eines drehenden Propeller 

7873_-1656363098.jpg 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben

Die Begründung für den Absturz mit dem abgefallenen Propellerblatt erscheint plausibel.

In dem Moment muss der Motor extrem vibriert haben durch die Unwucht, was zum loslösen der Aufhängung und des Motors geführt hat. Damit ist die gesamte Aerodynamik des Fliegers dahin, weil sich auch der Schwerpunkt innerhalb von Sekunden extrem geändert hat. So ein Motor wiegt 600 Kilogramm. In so einer Situation hätte man wohl keine Chance mehr das Flugzeug zu steuern. 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb LS-DUS:

Die Begründung für den Absturz mit dem abgefallenen Propellerblatt erscheint plausibel.

In dem Moment muss der Motor extrem vibriert haben durch die Unwucht, was zum loslösen der Aufhängung und des Motors geführt hat. Damit ist die gesamte Aerodynamik des Fliegers dahin, weil sich auch der Schwerpunkt innerhalb von Sekunden extrem geändert hat. So ein Motor wiegt 600 Kilogramm. In so einer Situation hätte man wohl keine Chance mehr das Flugzeug zu steuern. 

 

Falls sich der Motor aus der Zelle herausgerissen hätte, wäre es zu einem extremen Anstellwinkel innerhalb sehr kurzer Zeit gekommen, da muss niemand am Stick ziehen. Wenn sie in dem Moment flott unterwegs waren, könnte die plötzliche extreme Auftriebssteigerung die Struktur überlastet haben, der motorlose Flieger wäre somit in der Luft zerbrochen. 

FalconJockey
Geschrieben

Ohje....

 

PPRUNE Beitrag

 

Zitat

Second hand info (coming from Aachen) Artificial Horizon was U/S ,Owner on a rush to depart despite weather forecast , icing reported above FL130 that day , min 10 C at FL100 , looks like possible icing , lost of control in IMC , excessive Gs in trying to recover , but all that not verified of course. Just Bar discussions with locals , Police is also investigating .

 

 

fieldinsight
Geschrieben
Am 3.6.2026 um 00:27 schrieb FalconJockey:

Ohje....

 

Dem kann ich mich nur anschliessen… 

Geschrieben
Am 1.6.2026 um 21:16 schrieb Dierk:

Falls sich der Motor aus der Zelle herausgerissen hätte, wäre es zu einem extremen Anstellwinkel innerhalb sehr kurzer Zeit gekommen, da muss niemand am Stick ziehen. Wenn sie in dem Moment flott unterwegs waren, könnte die plötzliche extreme Auftriebssteigerung die Struktur überlastet haben,

Ein zu grosser Anstellwinkel ist bei diesem Modell aufgrund dieser Quelle sowie des Unfallberichts aus   Sakramento (Kalifornien)  nicht überlebbar. Trotz brachialer Leistung des Sternmotors (um die 1200 PS) bricht bei grösserem Anstellwinkel schlagartig der Auftrieb zusammen, durch enorme induzierte Widerstände. Darum hat die FAA ja auch eine Spezialbewilligung eingeführt, wer auf diesem Muster fliegen will lies den von Urs  verlinkten Beitrag * eines extrem erfahrenen Piloten, der diese theoretischen und praktischen Parts absolvierte.

 

Ein anderer Gedanke:

Das Flugzeug ist laut *) mit einer hydraulischen Kabinenöffnung/schliessung ausgestattet. Das Bedienelement hat 5 Stufen. In der Vierten, gerade 1 vor der Stellung "Inaktiv" wird die Kabine per Druckluft nach hinte geschossen. Es gibt keine Sicherung.

 

Nun zum Case:

Falls im Flug aus irgendeinem Grund der Schalter auf diese Position gebracht wird, könnte es sein, dass die Haube mit einem Schlag nach hinten schiesst. Ein laut *) sehr komplexes System (elektrisch)für die Übergabe der Steuerhoheit front-rear seat ist zudem eine Knacknuss (schon bei schönem Wetter am Boden beim Briefen).Bei miesem Wetter könnte das ein Faktor sein. Oder der auf dem Muster unerfahrene Pilot eine Reaktion auslöst, den speed sofort durch Ziehen zu reduzieren. Wenn das zu aprupt geschieht, kann die Maschine laut dem oben erwàhnten US-Unfallbericht  schlagartig stallen. Danach G-Überlastung beim Versuch die sehr schwere Maschine abzufangen ?

 

Cosy

  • 2 Wochen später...
FalconJockey
Geschrieben

Bei PPRUNE wurde gerade berichtet, dass das fehlende Propellerblatt in einiger Entfernung zum Aufschlagort des Motors gefunden wurde.

 

 

Zitat

The 3rd prop blade was now found km away and was transported to BFU for further work.

 

  • 4 Monate später...
Geschrieben (bearbeitet)

https://www.bfu-web.de/SharedDocs/Downloads/DE/Untersuchungen/2026/26-0362-Cx_Interim.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Zwischenbericht.

Das Trümmerfeld ist mit 400 m x 200 m sehr klein. Das dritte Propellerblatt gerade mal 100 m weg vom Motor. Also vermutlich Kontrollverlust aufgrund Eis/Wolken/Turbulenz und in der Folge Luftzerleger kurz vor Aufschlag.

Bearbeitet von spornrad
Geschrieben
Zitat

Im Cockpit war unter anderem ein künstlicher Horizont verbaut. Auf privaten Fotos, welche am 24.03.2026 während eines Fluges mit dem Luftfahrzeug entstanden sind, ist dieser als defekt zu erkennen. Aussagen von Zeugen haben das bestätigt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
Quote

Der Wetterdienst wies in seiner Vorhersage auf bereits ab den Morgenstunden eingelagerte ISOL TCU/CB6 mit TOPs zwischen FL 140 und FL 160 hin. Die Turbulenzen und die Vereisung wurden im Bereich der TCU/CB mit mäßig bis stark vorhergesagt..

 

Aus dem vorliegenden E-Mail-Verkehr wurde ersichtlich, dass sich die Piloten Gedanken über die zu erwartende Wettersituation gemacht hatten. Auch über die Möglichkeit einer Verschiebung des Fluges wurde sich ausgetauscht, diese aber verworfen.

 

Bearbeitet von spornrad

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