FalconJockey Geschrieben 20. Mai Geschrieben 20. Mai In dem Fall war es ein nachweislich professioneller Pilot. Vielleicht ist denen wirklich ein Propellerblatt abgeflogen, was kaum rettbar ist. Mal sehen was das BFU zu berichten hat. 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 20. Mai Geschrieben 20. Mai Da fehlt was: Wenn das im Flug abgeflogen sein sollte, könnte es die Ursache für den Zerleger gewesen sein. 1 Zitieren
teetwoten Geschrieben 21. Mai Geschrieben 21. Mai Was hier genauso auffallend ist wie das fehlende Blatt in Endlage des Motors ist deren scheinbare Segelstellung. Hierzu müsste man jetzt das System vertieft kennen! Stefan 1 Zitieren
Baeriken Geschrieben 26. Mai Autor Geschrieben 26. Mai Martin Hinterwaldner ist Testpilot und Pilot im Werkverkehr. Er hat sein Studium an der Universität der Bundeswehr als Diplom Ingenieur in Luftfahrttechnik abgeschlossen. 20 Jahre lang arbeitete er als Offizier bei der deutschen Luftwaffe und im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Danach gründete er mehrere kommerzielle Lufttransportunternehmen in Deutschland und Österreich. Nach 10 Jahren Flugtätigkeit in seinen Unternehmen liegt sein Arbeitsschwerpunkt wieder in der Test- und Ausbildungsfliegerei. Licenses EASA ATPL incl. FTI FAA PPL Flight Experience Militärische und zivile Flugversuche, Forschungsflüge mit Onboard-Sensoren, Fernerkundung in niedrigen, mittleren und großen Höhen. Verfolgungs- und Zielflüge. Expeditionsflüge mit Ski- und Schotterbetrieb einschließlich Einsätzen bei heißem und extrem kaltem Wetter (Wüste, Dschungel, Polar) Wasserflugzeug-Flight Test. Werkverkehr/Lufttaxi/gewerblicher Lufttransport 1 Zitieren
Baeriken Geschrieben 27. Mai Autor Geschrieben 27. Mai (bearbeitet) Darstellung der Propellerblattverankerung in der Nabe an einer T28 Trojan mit dem Hamilton-Standard-Hydromatic-System. Bearbeitet 27. Mai von Baeriken Zitieren
fieldinsight Geschrieben 29. Mai Geschrieben 29. Mai Am 26.5.2026 um 09:45 schrieb Baeriken: Martin H… Warum veröffentlichst Du kommentarlos die Vita des Passagiers an Bord der verunglückten T-28? Der Pilot war der Unternehmer Rainer S. https://www.bild.de/regional/rheinland-pfalz/unglueck-in-rheinland-pfalz-klinik-chef-stirbt-bei-flugzeugabsturz-6a0bfa24f6bf6bb9ff0b0b95 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 29. Mai Geschrieben 29. Mai Um zu belegen, dass eine sehr kompetente Person im Cockpit sass? Ist ja eher zweitrangig wer der Halter gewesen ist. 1 Zitieren
fieldinsight Geschrieben 29. Mai Geschrieben 29. Mai vor 17 Minuten schrieb FalconJockey: Um zu belegen, dass eine sehr kompetente Person im Cockpit sass? Ist ja eher zweitrangig wer der Halter gewesen ist. Die Frage ist nicht, wer der Halter des Flugzeugs war, sondern wer vorne sass und das Flugzeug gesteuert hat. Sehr kompetente Person sass lediglich auf dem hinteren Sitz. Zitieren
FalconJockey Geschrieben 30. Mai Geschrieben 30. Mai Ich dachte dies wäre ein Militärtrainer gewesen, sodass das Flugzeug von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann!? 1 Zitieren
HuPa Geschrieben 30. Mai Geschrieben 30. Mai vor 26 Minuten schrieb FalconJockey: Ich dachte dies wäre ein Militärtrainer gewesen, sodass das Flugzeug von beiden Sitzen aus gesteuert werden kann!? Korrekt, die T-28 ist mit Doppelsteuer ausgestattet. LG P. 1 Zitieren
Baeriken Geschrieben 1. Juni Autor Geschrieben 1. Juni Hätte der Klinikdirektor, Herr Professor Dr. Rainer S., denn eine passende Fluglizenz für die T28 gehabt? Davon steht leider nix in der Bilderzeitung. Zitieren
Dierk Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni (bearbeitet) vor 39 Minuten schrieb Baeriken: Hätte der Klinikdirektor, Herr Professor Dr. Rainer S., denn eine passende Fluglizenz für die T28 gehabt? Davon steht leider nix in der Bilderzeitung. Es ist ein N-reg. Entsprechend hättest du selbst nachschauen können, die Informationen sind öffentlich. Zitat PRIVATE PILOT (Foreign Based) AIRPLANE SINGLE ENGINE LAND INSTRUMENT AIRPLANE https://amsrvs.registry.faa.gov/airmeninquiry/Main.aspx 36+ Jahre Flugerfahrung Ich würde wirklich die beiden Piloten von diesem Unfall ausklammern und zunächst nach einem mechanischen Problem suchen, wie z.B. das Lösen eines Propellerblatts nach Wartung, oder ein Ermüdungsbruch. In dem Bild weiter oben scheint das Governor-Gehäuse gebrochen zu sein und ein Propellerblatt fehlt. Es muss ein mechanisches Problem sein, welches auch zwei sehr erfahrene Piloten chancenlos lässt und welches durch eine Standard-Vorflugkontrolle nicht schnell entdeckt werden konnte. Edit: Nachruf Bearbeitet 1. Juni von Dierk 1 Zitieren
HuPa Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni vor 2 Stunden schrieb Dierk: Ich würde wirklich die beiden Piloten von diesem Unfall ausklammern und zunächst nach einem mechanischen Problem suchen, wie z.B. das Lösen eines Propellerblatts nach Wartung, oder ein Ermüdungsbruch. In dem Bild weiter oben scheint das Governor-Gehäuse gebrochen zu sein und ein Propellerblatt fehlt. Es muss ein mechanisches Problem sein, welches auch zwei sehr erfahrene Piloten chancenlos lässt und welches durch eine Standard-Vorflugkontrolle nicht schnell entdeckt werden konnte. Ich habe bereits am Tag nach dem Unfall mit einigen erfahrenen Oldie/Warbird-Piloten diese Möglichkeit thematisiert. Nach dem GEGENWÄRTIGEN Kenntnisstand, den ich in der Angelegenheit habe, tendiere ich ebenfalls dazu, von einem akuten schwerwiegenden mechanischen Problem, das zum Auseinanderbrechen der T-28 noch in der Luft führte, auszugehen. Allerdings traue ich mich zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu sagen, dass es das gewesen sein MUSS. Dazu wissen wir einfach noch zu wenig. Fakt ist, dass sich auf jeden Fall zwei sehr erfahrene Flieger im Cockpit befanden und beide rein technisch die Möglichkeit hatten, das verunfallte Luftfahrzeug zu steuern. LG Patrick Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni (bearbeitet) Der Motor stand beim Aufprall. Wäre der noch gelaufen, würde es die üblichen Verdrehungen der Propellerblattspitzen geben. Hier sind die Propellerblätter gerade. Der Motor muss früh sich vom Flugzeug gelöst haben. Grüße Frank Bild nach Absturz eines drehenden Propeller Bearbeitet 1. Juni von Frank Holly Lake Zitieren
LS-DUS Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni Die Begründung für den Absturz mit dem abgefallenen Propellerblatt erscheint plausibel. In dem Moment muss der Motor extrem vibriert haben durch die Unwucht, was zum loslösen der Aufhängung und des Motors geführt hat. Damit ist die gesamte Aerodynamik des Fliegers dahin, weil sich auch der Schwerpunkt innerhalb von Sekunden extrem geändert hat. So ein Motor wiegt 600 Kilogramm. In so einer Situation hätte man wohl keine Chance mehr das Flugzeug zu steuern. Zitieren
Dierk Geschrieben 1. Juni Geschrieben 1. Juni vor 22 Minuten schrieb LS-DUS: Die Begründung für den Absturz mit dem abgefallenen Propellerblatt erscheint plausibel. In dem Moment muss der Motor extrem vibriert haben durch die Unwucht, was zum loslösen der Aufhängung und des Motors geführt hat. Damit ist die gesamte Aerodynamik des Fliegers dahin, weil sich auch der Schwerpunkt innerhalb von Sekunden extrem geändert hat. So ein Motor wiegt 600 Kilogramm. In so einer Situation hätte man wohl keine Chance mehr das Flugzeug zu steuern. Falls sich der Motor aus der Zelle herausgerissen hätte, wäre es zu einem extremen Anstellwinkel innerhalb sehr kurzer Zeit gekommen, da muss niemand am Stick ziehen. Wenn sie in dem Moment flott unterwegs waren, könnte die plötzliche extreme Auftriebssteigerung die Struktur überlastet haben, der motorlose Flieger wäre somit in der Luft zerbrochen. Zitieren
FalconJockey Geschrieben 2. Juni Geschrieben 2. Juni Ohje.... PPRUNE Beitrag Zitat Second hand info (coming from Aachen) Artificial Horizon was U/S ,Owner on a rush to depart despite weather forecast , icing reported above FL130 that day , min 10 C at FL100 , looks like possible icing , lost of control in IMC , excessive Gs in trying to recover , but all that not verified of course. Just Bar discussions with locals , Police is also investigating . Zitieren
fieldinsight Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni Am 3.6.2026 um 00:27 schrieb FalconJockey: Ohje.... Dem kann ich mich nur anschliessen… Zitieren
Dierk Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni (bearbeitet) für ein Problem auf 9 500 Fuss ist der Streukreis relativ klein, oder? https://umap.openstreetmap.de/de/map/absturz-t-28a-in-limburgerhof-16052026_138226#17/49.423261/8.377590 Bearbeitet 4. Juni von Dierk 1 Zitieren
cosy Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni Am 1.6.2026 um 21:16 schrieb Dierk: Falls sich der Motor aus der Zelle herausgerissen hätte, wäre es zu einem extremen Anstellwinkel innerhalb sehr kurzer Zeit gekommen, da muss niemand am Stick ziehen. Wenn sie in dem Moment flott unterwegs waren, könnte die plötzliche extreme Auftriebssteigerung die Struktur überlastet haben, Ein zu grosser Anstellwinkel ist bei diesem Modell aufgrund dieser Quelle sowie des Unfallberichts aus Sakramento (Kalifornien) nicht überlebbar. Trotz brachialer Leistung des Sternmotors (um die 1200 PS) bricht bei grösserem Anstellwinkel schlagartig der Auftrieb zusammen, durch enorme induzierte Widerstände. Darum hat die FAA ja auch eine Spezialbewilligung eingeführt, wer auf diesem Muster fliegen will lies den von Urs verlinkten Beitrag * eines extrem erfahrenen Piloten, der diese theoretischen und praktischen Parts absolvierte. Ein anderer Gedanke: Das Flugzeug ist laut *) mit einer hydraulischen Kabinenöffnung/schliessung ausgestattet. Das Bedienelement hat 5 Stufen. In der Vierten, gerade 1 vor der Stellung "Inaktiv" wird die Kabine per Druckluft nach hinte geschossen. Es gibt keine Sicherung. Nun zum Case: Falls im Flug aus irgendeinem Grund der Schalter auf diese Position gebracht wird, könnte es sein, dass die Haube mit einem Schlag nach hinten schiesst. Ein laut *) sehr komplexes System (elektrisch)für die Übergabe der Steuerhoheit front-rear seat ist zudem eine Knacknuss (schon bei schönem Wetter am Boden beim Briefen).Bei miesem Wetter könnte das ein Faktor sein. Oder der auf dem Muster unerfahrene Pilot eine Reaktion auslöst, den speed sofort durch Ziehen zu reduzieren. Wenn das zu aprupt geschieht, kann die Maschine laut dem oben erwàhnten US-Unfallbericht schlagartig stallen. Danach G-Überlastung beim Versuch die sehr schwere Maschine abzufangen ? Cosy Zitieren
FalconJockey Geschrieben 18. Juni Geschrieben 18. Juni Bei PPRUNE wurde gerade berichtet, dass das fehlende Propellerblatt in einiger Entfernung zum Aufschlagort des Motors gefunden wurde. Zitat The 3rd prop blade was now found km away and was transported to BFU for further work. 2 Zitieren
spornrad Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) https://www.bfu-web.de/SharedDocs/Downloads/DE/Untersuchungen/2026/26-0362-Cx_Interim.pdf?__blob=publicationFile&v=2 Zwischenbericht. Das Trümmerfeld ist mit 400 m x 200 m sehr klein. Das dritte Propellerblatt gerade mal 100 m weg vom Motor. Also vermutlich Kontrollverlust aufgrund Eis/Wolken/Turbulenz und in der Folge Luftzerleger kurz vor Aufschlag. Bearbeitet vor 2 Stunden von spornrad 1 Zitieren
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