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SPHAIR Erfahrungsbericht 2026


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SPHAIR Erfahrungsbericht 2026

 

Hallo miteinander

Ich habe das Screening erfolgreich absolviert und wollte hier meine Erfahrungen teilen, da mir die Erfahrungsberichte anderer beim Lernen viel Sicherheit und Klarheit gegeben haben. Da die Erfahrungen natürlich sehr unterschiedlich sein können, soll dieser Bericht lediglich meine persönliche Meinung und Erfahrung widerspiegeln.

 

Vorbereitung

Ich habe sehr früh mit dem Lernen begonnen, da die SPHAIR für mich bereits mit 16 ein grosses Thema war. Mein Ziel war es unbedingt, das Screening direkt mit 17 zu absolvieren. Deshalb habe ich mich früh informiert und schnell gemerkt, dass eine gute Vorbereitung entscheidend ist, um zu bestehen.

Das CBT-Programm habe ich mir ungefähr vier Monate vor dem Screening heruntergeladen. Allerdings muss ich sagen, dass ich in den ersten drei Monaten noch nicht wirklich intensiv gelernt habe. Ich habe nur ab und zu einzelne Durchgänge gemacht, um zu sehen, wie gut ich in den verschiedenen Modulen überhaupt bin.

Etwa einen Monat vor dem Screening – also ab dem Zeitpunkt, an dem ich mich angemeldet habe – ging es dann richtig los mit dem Lernen. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens einen Durchgang zu machen, damit das Lernen für die SPHAIR zu einer Routine wird. Wie ich mich auf die einzelnen Module vorbereitet habe, erkläre ich später noch genauer.

In den letzten zwei Wochen vor dem Screening habe ich dann nochmals deutlich intensiver gelernt und täglich im Schnitt etwa 2 Stunden investiert. Die letzten vier Tage vor dem Screening waren nochmals besonders intensiv – dort habe ich täglich ungefähr drei oder vier Stunden oder sogar mehr gelernt.

Ablauf des Screening-Tages

Das Screening beginnt um 9:00 Uhr im FAI in Dübendorf. Man wird in den obersten Stock geführt, wo man zunächst in einem Warteraum wartet, bis der Kursleiter euch in den Prüfungsraum bittet.

Der Prüfungsraum erinnert an ein Klassenzimmer. Auf jedem Tisch befinden sich ein Touchscreen sowie ein Joystick.

Die einzelnen Tests

 

ENS

ENS war absolut machbar. Wenn man die Themen aus dem CBT beherrscht, ist der Test mit normalen Schulenglischkenntnissen gut lösbar.

KRN

KRN fand ich persönlich eher schwierig. Es wurden 12 Aufgaben visuell und 12 akustisch dargeboten.

Zum Üben empfehle ich den CBT sowie die Website. Ich fand es fast unmöglich, auf der Website gute Resultate zu erzielen. Was vielleicht beruhigt: Bei mir kamen keine extremen Bruchaufgaben vor (z. B. 7/3 × 872).

Niemand mag KRN – ich auch nicht – aber trotzdem sollte man sich intensiv damit befassen. Vor allem im CBT sollten gute Ergebnisse möglich sein. Verbeisst euch aber nicht zu sehr in die Website.

ROT

Der Test war relativ einfach. Wenn man ROT im CBT gut beherrscht, ist der Test gut machbar.

Ich habe allerdings drei Tage vor dem Screening bemerkt, dass es auf der Website zusätzlich noch ein Level 3 gibt. Dieses habe ich dann intensiv geübt, bis ich es sicher beherrscht habe.

Wenn man ROT Level 3 auf der Website beherrscht, sind bei diesem Test sogar nahezu 100 % möglich.

VMC

Am Anfang habe ich VMC gehasst, aber man muss hier ein wenig über den eigenen Schatten springen. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und gute Prozentzahlen werden machbar.

Am Screening kommt VMC praktisch 1:1 wie im CBT. Der einzige Unterschied bei mir war, dass zweimal 4-back vorkam und kein 6-back. Teilweise waren sogar dieselben Symbole dabei.

Ich persönlich versuche, mir die Symbole bildlich vor dem inneren Auge vorzustellen.

SKT

Dieser Test ist beim Screening ebenfalls praktisch identisch zum CBT.

Ich hatte beim Üben nie grosse Probleme und konnte relativ schnell gute Resultate erzielen. Viele benutzen eine Technik mit mehreren Fingern. Ich habe das anfangs ebenfalls gemacht, später aber gelesen, dass offiziell nur ein Finger erlaubt ist. Deshalb habe ich mir das wieder abgewöhnt.

Beim Screening darf man offiziell tatsächlich nur einen Finger benutzen.

TVT

TVT ist ein schwieriger Test. Man kann kaum jedes einzelne Konzept lernen, da der Stoffumfang dafür schlicht zu gross ist.

Da ich Physik in der Schule habe, kam ich hier relativ gut zurecht. Falls das bei euch nicht der Fall ist, gibt es Programme wie EasyFlightTraining, welche laut anderen Erfahrungsberichten sehr hilfreich sein sollen und teilweise ähnliche Fragen enthalten.

Da ich dieses Programm selbst nicht benutzt habe, kann ich dafür allerdings keine Garantie geben.

OWT

OWT ist wieder ein Test, bei dem Übung entscheidend ist.

Ich habe mir jeweils die gegenüberliegende Zeigerstellung gemerkt, da dort meistens schneller eine beschriftete Stelle zu finden ist.

Beim Screening sind die Uhren extrem gross und teilweise gibt es grosse Abstände. Der Test bleibt aber gut machbar und ist vergleichbar mit CBT Level 3.

RAG

Dieser Test ist für mich schwierig einzuschätzen, da ich Mathematik im Gymnasium habe.

Vom Schwierigkeitsgrad her sind die Aufgaben aber ähnlich wie im CBT. Lernt unbedingt schriftlich und unter Zeitdruck zu rechnen – Zeit war bei mir ein entscheidender Faktor.

Wenn man zügig arbeitet, ist der Test aber absolut machbar.

Restlicher Ablauf

Am Schluss folgen noch Psychomotorik und Mehrfachanordnungen, ein Persönlichkeitstest sowie ein Sehtest.

Darüber müsst ihr euch nicht zu viele Gedanken machen, da man sich auf diesen Teil praktisch nicht vorbereiten kann. Alles ist machbar und insbesondere beim P&M bekommt man genügend Zeit zum Üben.

Über mich

Ich besuche das Gymnasium im Profil Mathematik und Physik. Deshalb fielen mir TVT und RAG eher leicht.

Meine Höchstwerte beim Üben waren:

  • ENS: 97 %
  • KRN: 100 % CBT / 76 % Website
  • OWT: 99 %
  • RAG: 93 %
  • ROT: 98 % CBT / 97 % Website
  • SKT: 96 % und 104 Items
  • TVT: 100 %
  • VMC: 90 %

Fazit und Tipps

Fangt früh genug an!

Was ich persönlich gemerkt habe: Man macht oft grosse Fortschritte, wenn man dem Gehirn Zeit gibt, das Gelernte zu verarbeiten – also einfach mal eine Nacht darüber schläft oder das Gelernte etwas ruhen lässt.

Ich habe meine Lernfortschritte konsequent getrackt. Eine gute Faustregel ist meiner Meinung nach, dass man jedes Modul ungefähr 20-mal gemacht haben sollte, bis man sich wirklich sicher fühlt.

Mein gesamter Lernaufwand für das Screening betrug ungefähr 35 Stunden.

Und noch etwas Wichtiges: Meldet euch ruhig mal für ein Screening an. Ich persönlich lerne unter Druck deutlich besser. Wenn man eine feste Deadline hat, weiss man, dass man lernen muss – und das hilft wirklich.

Das Screening ist absolut machbar, wenn man sich richtig vorbereitet.

 

- Grad

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