Frank Holly Lake Geschrieben 21. Juni Geschrieben 21. Juni (bearbeitet) The two passengers were flight nurses employed by Trans Aero Medical Services for transport of Medical help to pick up a patient for transport to Albuquerque, New Mexico GPS vom Militär gestört, Dunkelheit und ILS nicht einsatzbereit. HB ist verärgert, dass unter den Bedingungen dieser Flug überhaupt statt fand. Und über die Tatsache, das man erst 1500 Stunden als Pilot benötigt, um "ernst" genommen zu werden bei Bewerbungen. Es wäre besser solche Piloten mit 500 Stunden in die kommerzielle Luftfahrt einsteigen sollten und das so richtig lernen könnten. Leider staben beim dem Aufprall an dem Berg alle 4 Insassen Was ist Eure Meinung dazu? Grüße Frank https://aviation-safety.net/wikibase/570410 https://data.ntsb.gov/carol-repgen/api/Aviation/ReportMain/GenerateNewestReport/202990/pdf Bearbeitet 21. Juni von Frank Holly Lake Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 8. August Autor Geschrieben 8. August https://www.flugrevue.de/zivil/gps-stoerung-durch-us-militaer-brachte-offenbar-zivilflugzeug-zum-absturz/ Grund für den Absturz war laut NTSB und "WIRED" eine großangelegte GPS-Störübung der US-Streitkräfte auf dem nahegelegenen Testgelände White Sands Missile Range Laut Flugüberwachungsdaten verlor die Besatzung kurz nach dem Start die GPS-Navigation. Der Pilot bat den zuständigen Fluglotsen der Flugsicherung Albuquerque um Kursvorgaben und forderte zunächst den GPS-gestützten RNAV-Anflug auf Ruidoso an, wechselte dann jedoch auf den ILS-Anflug, da auch dieser durch den GPS-Ausfall nicht mehr zuverlässig nutzbar war. Der Fluglotse alarmierte daraufhin seinen Vorgesetzten, der das Militär bat, die Störung zu unterbrechen. Mindestens drei weitere Flugzeuge im selben Luftraum meldeten GPS-Ausfälle. Als die Besatzung schließlich meldete, die Lichter von Ruidoso in Sicht zu haben, erteilte die Flugsicherung die Freigabe für einen Sichtanflug. Kurz darauf teilte der Supervisor dem Militär mit, dass die Maschine im Sichtflug sei und die Störung wieder aufgenommen werden könne. Ob neben der GPS und ILS sich die Störungen auch auf die anderen Flugsysteme auswirkten, konnte nicht bestätigt werden. Beim anschließenden Sinkflug übersah die Besatzung im Dunkeln die vor ihnen liegende Bergkette. Die Maschine schlug rund 230 Fuß unterhalb des Gipfels der Capitan Mountains auf. P- Report https://data.ntsb.gov/carol-repgen/api/Aviation/ReportMain/GenerateNewestReport/202990/pdf Zitieren
FalconJockey Geschrieben 8. August Geschrieben 8. August Naja, Sichtanflug bei Nacht... Ursächlich für den Unfall war sicher nicht die GPS-Störung des Militärs, sie war höchstens dazu beitragend. Hier in Osteuropa und im Mittleren, sowie Nahen Osten gehören GPS-Störungen und entsprechende Flugtaktiken zum täglichen Brot, da stürzt keiner ab. In den USA ist das für die Inland-Piloten eine neue Sache und offensichtlich gibt es nicht ausreichend Schulungen, um damit korrekt umzugehen. Ursächlich für den Absturz war aber aber der Verlust des Lagebilds und dann die Entscheidung, den Anflug im Dunkeln nach Sicht durchzuführen, obwohl dort Berge sind. 1 Zitieren
Magnus Geschrieben 8. August Geschrieben 8. August Diese GPS-Störungen im Süden der USA gibt es schon länger. Der Hintergrund ist ja gerade der, dass die Air Force ihre Piloten trainiert, bei GPS-Ausfall trotzdem sicher zu navigieren. Die Ausfallzeiten sind auch im Voraus angekündigt. Wäre GPS nicht ausgefallen, dann hätten sie die gewohnte vertikale Führung gehabt und nicht in die Bergflanke geflogen. Aus meiner Sicht war der Ausfall ursächlich für den Unfall. 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 8. August Geschrieben 8. August vor einer Stunde schrieb Magnus: Wäre GPS nicht ausgefallen, dann hätten sie die gewohnte vertikale Führung gehabt und nicht in die Bergflanke geflogen. Aus meiner Sicht war der Ausfall ursächlich für den Unfall. Ähm, es war die Wahl der Crew, dort bei Nacht nach Sicht anzufliegen! Sie hätten auch einfach den Abflug abbrechen und woanders landen können, mit einem ILS oder einem anderen Anflug. Nicht umsonst heisst es "Pilot in Command", nicht "GPS in command". 2 Zitieren
Pax707 Geschrieben 8. August Geschrieben 8. August vor 2 Stunden schrieb FalconJockey: Nicht umsonst heisst es "Pilot in Command", nicht "GPS in command". Das trifft den Punkt, aber nicht nur in der Fliegerei! 2 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 8. August Geschrieben 8. August vor 1 Stunde schrieb Pax707: Das trifft den Punkt, aber nicht nur in der Fliegerei! 1 2 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 9. August Autor Geschrieben 9. August (bearbeitet) Ich kenne mich mit dem Muster nicht aus. Wie weit wirkt sich den eine GPS Störung auf das ILS aus? In wie weit wirkt sich das GPS auf die Geschwindigkeit, Höhen und Richtungsanzeigen aus? Hat ein so kleines Flugzeug ein vollständiges Trägheitsnavigationssystem, oder nur so etwas wie das Garmin, was viele Daten aus dem GPS holt? Wo anders hin fliegen, wenn Sie diesen Airport nicht erreich konnten wegen GSP Störung? In einem anderen Forum habe ich gelesen, das die sich nur auf die Standby Instrumente und Karten verlassen hätten müssen. Keine Ahnung ob das bei dem Muster so war. Sicher kann man sagen, das die Situation diese Crew überfordert hat. Aber ursprünglicher Auslöser war die GPS Störung, welche die Kette bis zum Absturz auslöste. Vielleicht hätten gute Piloten die Situation lösen können. Leider nicht diese Crew. OT an Im Auto verlässt man sich auf die GPS in der Navigation. Und wie abhängig man davon ist habe ich dieses Jahr zuletzt bei eine Oldtimer Rally erleben müssen und wie meine Beifahrerin komplett ohne Handy und Navi mit der Karte verloren war. Nur dort konnten wir anhalten fragen und wenden.. Grüße Frank Bearbeitet 9. August von Frank Holly Lake Zitieren
FalconJockey Geschrieben 9. August Geschrieben 9. August vor 39 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Wie weit wirkt sich den eine GPS Störung auf das ILS aus? Überhaupt gar nicht, logischerweise. Aber wenn das ILS am Flughafen gerade ausser Betrieb ist, dann steht man dumm da. Darum sind wir auch noch weit weg davon, dass Funkfeuer und ILS-Anlagen flächendeckend abgebaut werden, weil man gemerkt hat, dass man sich so sehr verwundbar macht. vor 41 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Wo anders hin fliegen, wenn Sie diesen Airport nicht erreich konnten wegen GSP Störung? In meiner Firma dürfen wir bei Nacht keine Sicht- oder Circling-Anflüge ausführen, wenn es sich um einen Flughafen mit Bergen rundherum handelt. Ja, dann müssten wir woanders landen. 1 Zitieren
Peter3 Geschrieben 9. August Geschrieben 9. August 9 hours ago, FalconJockey said: Überhaupt gar nicht, logischerweise. Aber wenn das ILS am Flughafen gerade ausser Betrieb ist, dann steht man dumm da. Darum sind wir auch noch weit weg davon, dass Funkfeuer und ILS-Anlagen flächendeckend abgebaut werden, weil man gemerkt hat, dass man sich so sehr verwundbar macht. Stimmt das wirklich? Natürlich wirkt sich die GPS-Störung nicht direkt auf das ILS aus. Aber der Approach zum Final Approach Fix erfolgt doch meist über GPS Navigation und Vectoring zum Final approach basiert doch in der Regel auf ADS-B Signalen, die GPS Positionen aussenden. Ich würde annehmen, dass der Approach zum Final Approach Fix durchaus durch GPS Jamming erschwert wird. Da muss man dann VOR, NDB, DME Navigation oder ähnliches machen und die Lotsen können kaum dieselbe enge Staffelung erreichen. Oder sehe ich das falsch? Zitieren
FalconJockey Geschrieben 9. August Geschrieben 9. August vor 1 Stunde schrieb Peter3: Stimmt das wirklich? Natürlich wirkt sich die GPS-Störung nicht direkt auf das ILS aus. Aber der Approach zum Final Approach Fix erfolgt doch meist über GPS Navigation und Vectoring zum Final approach basiert doch in der Regel auf ADS-B Signalen, die GPS Positionen aussenden. Ich würde annehmen, dass der Approach zum Final Approach Fix durchaus durch GPS Jamming erschwert wird. Da muss man dann VOR, NDB, DME Navigation oder ähnliches machen und die Lotsen können kaum dieselbe enge Staffelung erreichen. Oder sehe ich das falsch? Prinzipiell liegst Du da richtig, aber der Lotse hätte ihm ja Radarführung zum Localizer bieten können - wenn er denn funktioniert hätte. Ich weiss nicht wie es beim Garmin-Cockpit ist, aber bei uns schalten wir bei Störungen des GPS dieses als Navigationsquelle für die FMS-Computer aus und fallen dann zurück auf DME-DME, VOR-DME und am Ende IRS. Das ist in der Regel noch genau genug, um nicht in den Berg zu fliegen. Was hat denn Garmin als Grundsystem installiert, ein AHRS? Zitieren
cosy Geschrieben 11. August Geschrieben 11. August Am 8.8.2026 um 11:26 schrieb Frank Holly Lake: Als die Besatzung schließlich meldete, die Lichter von Ruidoso in Sicht zu haben, erteilte die Flugsicherung die Freigabe für einen Sichtanflug. Kurz darauf teilte der Supervisor dem Militär mit, dass die Maschine im Sichtflug sei und die Störung wieder aufgenommen werden könne. So ganz einfach ist die Sache wohl nicht (Spoofing welcher Frequenzen? Genau in der GNSS-reservierten Bereiche, oder Breitband?). Falls Breitband Spoofing eingesetzt wurde oder eine uns nicht bekannte Technologie mit Sideband-Effekten, dann kann es sehr gut sein, dass auch die Radar-Altimeter Anzeige ausfiel im kritischen Moment des Approaches. Die weltweit reservierte Frequenz dafür liegt um 4.3 GHz (siehe hier) Cosy Zitieren
Olindaguy Geschrieben 11. August Geschrieben 11. August Aufgepasst, Wenn man einen "Visual Approach" verlangt und visual auf Ruidoso meldet, dann braucht man logischerweise keine GPS-Hilfe mehr (es sei denn for Information/als back-up). Obschon der Visual Approach ein IFR-Manöver ist, muss der Pilot continuous watch/die Sicht auf den Flugplatz/der Piste behalten und sich auch visually sicher vom Terrain/Obstacles separieren (ob dies jetzt gerade möglich/sicher ist, muss der PIC entscheiden (siehe Dunkelheit/stockdunkel/keine Lichter)... The flight crew again reported they “[have] a visual on Ruidoso” at 0008:30 and that they could “go visual.” The ARTCC controller subsequently cleared the flight to SRR, cleared the flight for a visual approach, and informed them they could cancel IFR in the air above 9,000 ft msl... Ich finde es bedenklich dass nun gewisse Kreise versuchen den bedauerlichen Unfall auf das GPS-Jamming/das Militär - oder die ATC abzuwälzen - wenn es doch klar danach aussieht (muss noch vom Unfallbericht bestätigt werden) dass da Basic Safety Rules von der Crew klar misachtet wurden. Auf jedem IFR Flug ist es ein Spiel/eine Ablösungsfolge zwischen ATC und der Crew/IFR-Procedures wer wann für die Staffelung/sicherer Abstand vom Terrain und Obstacles veranwortlich ist (es sicherstellt)... Liebe Grüsse Chris 3 Zitieren
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