ArminZ Geschrieben Sonntag um 12:23 Geschrieben Sonntag um 12:23 Unfall mit Todesopfern im Fallschirm-Sprungbetrieb https://aviation-safety.net/wikibase/573133 3 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben Sonntag um 12:35 Geschrieben Sonntag um 12:35 (bearbeitet) Erst am 14.6 hatten wir ein Flugzeug, wo 11 (10+1) Fallschirmspringer drin waren und alle ums Leben kamen. Scheint ein sehr gefährliches Hobby zu sein. Grüße Frank Bearbeitet Sonntag um 13:40 von Frank Holly Lake Zitieren
FalconJockey Geschrieben Sonntag um 13:12 Geschrieben Sonntag um 13:12 Der Artikel beim ASN wird immer wieder erweitert. Aktuelle Version um 15:10 Uhr: A Pilatus PC-6/B2-H4 Turbo Porter skydiving plane, operating for Tandemotion Parachutisme, crashed immediately after takeoff from Nancy-Essey Airport (ENC), France. All eleven on board suffered fatal injuries. The aircraft had been engaged in skydiving flights during the morning. ADS-B data indicate that at 10:53, the flight landed on runway 21 following a drop. It vacated the runway to the apron and taxied back to the runway at 10:58. It commenced the takeoff from the taxiway B intersection of runway 21, just like the previous flights. The takeoff distance available from that point is about 750 meters. ADS-B datapoints then suggest the aircraft slightly drifted to the left on takeoff. From a position over the runway threshold it made a left hand turn and crashed on a road just outside the airport perimeter. 1 1 Zitieren
sharkbay Geschrieben Sonntag um 13:47 Geschrieben Sonntag um 13:47 Ja Frank, scheinbar wird die Fliegerei auf Grund der vielen Flugzeugabstürze der letzten Zeit zunehmend gefährlicher, das Fallschirmspringen als solches würde ich da ausklammern, die können ja nichts dagegen. Zitieren
cosy Geschrieben Sonntag um 15:26 Geschrieben Sonntag um 15:26 Laut Pressenews in Fr. waren der Pilot sowie 5 Fallschirminstruktoren mit je einem Gast im Flugzeug, um Tandemabsprünge durchzuführen. Die 5 Gãste gehörten zu einer Gruppe von Rettungshelfern /Rettungssanitätern, welche zuvor an einer gemeinsamen Übung teilnamen. Die Angehörigen mussten den Tod ihrer Lieben mitansehen. schrecklich. 3 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben Sonntag um 15:57 Geschrieben Sonntag um 15:57 (bearbeitet) Laut Augenzeugen ging es mit der Nase voran nach unten. Keine Überlebensaspekte. RIP https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-flugzeugabsturz-100.html Gleich nach dem Start abgekippt und aufgeschlagen Siehe Animation des Flugweges https://aviation-safety.net/wikibase/573133 Bearbeitet Sonntag um 16:21 von Frank Holly Lake 1 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben Sonntag um 16:39 Geschrieben Sonntag um 16:39 Frage an die Profis; Wie wirkt sich 34 Grad Plus, 1016 QNH trocken auf die Performance des Antriebes / Propellers aus? Grüße Frank Zitieren
sharkbay Geschrieben Sonntag um 16:41 Geschrieben Sonntag um 16:41 (bearbeitet) Eine Pilatus PC-6/B2-H4 Turbo Porter auch noch dazu, eines der verlässlichsten Flugzeuge überhaupt. Gab es womöglich eine mehr oder weniger abrupte Schwerpunkt Verlagerung durch einen hitzebedingten medizinischen Notfall !? Der Pilot bekommt Probleme … “Helfer“ eilen zu ihm … Bearbeitet Montag um 03:16 von sharkbay Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben Sonntag um 16:46 Geschrieben Sonntag um 16:46 (bearbeitet) Ich glaube die sind nahe MTOW gestartet. Ev. (Vermutung) wegen der Temperaturen sogar drüber. Die Maschine zieht gleich nach dem abheben nach links und kippt dann Nase voran ab. Schwerpunkt ist eine Vermutung Entweder sind die sind mit viel zu wenig Speed rotiert, oder haben ein Motorenproblem bekommen. Normaler weise, Nase nach unten, und Außenladung. Wenn der Augenzeugenbericht stimmt, sind die gestallt. Bearbeitet Sonntag um 17:11 von Frank Holly Lake 1 Zitieren
FlightPete Geschrieben Sonntag um 17:01 Geschrieben Sonntag um 17:01 Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. Ob das relevant für diesen Unfall ist weiss ich natürlich nicht aber ich verstehe immer nicht, warum grundlose Risiken in Kauf genommen werden. Die GA-Fliegerei ist so schon risikobehaftet genug ... die paar Sekunden für den Backtrack ... Grüsse Peter 3 1 Zitieren
Sfera72 Geschrieben Sonntag um 17:42 Geschrieben Sonntag um 17:42 Zeigen berichten, dass der Motor komisch klangt und es sich anhörte als wäre er ausgegangen. Kann aber aus meiner Sicht auch an veränderte Drehzahl durch den Sturzflug sein. Zitieren
Niggi Geschrieben Sonntag um 18:29 Geschrieben Sonntag um 18:29 vor 1 Stunde schrieb Frank Holly Lake: mit viel zu wenig Speed rotiert Ich habe noch nie einen Porter rotieren sehen, Du schon? 4 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben Sonntag um 19:02 Geschrieben Sonntag um 19:02 (bearbeitet) Ok auch ein Punkt. Normaler weise hebt sich erst das Heck. Spätestens jetzt merkt man das der Schwerpunkt nicht stimmt. Und hier kann man durch ziehen das beheben. Ich habe so ein Flugzeug schon mal gesehen, da hat erst das Hauptfahrwerk abgehoben und als letztes das Heckrad. Dachte noch, was macht der da? Nach der Landung sagte der Pilot, ja die war stark hecklastig, aber die Maschine hat ja reichlich Reserven kein Problem ... Das war die D-FIBE Das einzige was wir jetzt gewiss ist , es ist was komplett falsch gelaufen, was 11 Menschen das Leben gekostet hat. Hier die Unglücksmaschine Bearbeitet Sonntag um 19:03 von Frank Holly Lake Zitieren
Üelu Geschrieben Sonntag um 19:20 Geschrieben Sonntag um 19:20 vor 16 Minuten schrieb Frank Holly Lake: Nach der Landung sagte der Pilot, ja die war stark hecklastig Nö, er kann nicht Spornrad fliegen 1 Zitieren
FalconJockey Geschrieben Sonntag um 20:42 Geschrieben Sonntag um 20:42 vor 3 Stunden schrieb FlightPete: Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. Der Porter startet, auch mit hoher Beladung, gefühlt von einer Briefmarke. Das verleitet eventuell dazu. Und natürlich die hohen Betriebskosten, jede Minute zählt. Ob es hier einen Unterschied gemacht hätte? Vielleicht - sollte es wirklich Probleme mit der Leistung oder mit dem Schwerpunkt gegeben haben, hätte er mehr Raum für einen Abbruch des Starts gehabt. 4 Zitieren
teetwoten Geschrieben Montag um 08:57 Geschrieben Montag um 08:57 Gemäss folgender Zeugenaussage https://www.lenouvelliste.ch/monde/accident-en-france-un-avion-civil-secrase-pres-de-nancy-et-fait-onze-victimes-1504738 «J’ai vu l’avion qui montait (…) il avait vraiment le nez en l’air, et puis tout d’un coup, plus de bruit, et il est parti sur la droite», a raconté aux journalistes un témoin souhaitant rester anonyme. sei das Flugzeug in einem Steigflug (Nase nach oben) gewesen als plötzlich das Motorengeräusch wegfiel und er nach rechts kippte. Wohlwissend, dass man Zeugenaussagen stets mit Vorsicht geniessen muss, könnte das unmittelbare Ausfallen des Triebwerks nach dem Start auf ein Problem mit der Treibstoffversorgung hindeuten. Daher die Frage, ob die Zusatztanks unter den Flügeln auch beim Unfallflug montiert waren und ob er allenfalls ein Problem mit dem fuel-management hatte....... Stefan Zitieren
HuPa Geschrieben Montag um 13:05 Geschrieben Montag um 13:05 (bearbeitet) vor 20 Stunden schrieb FlightPete: Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. Mehr als ausreichend für eine PC-6. Die österreichische Luftwaffe fliegt den Typ auch und der ist (selbst vollbeladen) bekannt für seine guten STOL-Eigenschaften. Habe noch nie erlebt, dass sie vollbeladen mehr als 500 Meter brauchte. Wenn wir pro Person an Bord 100 KIlogramm rechnen (inkl. Schirm) dann ist das schon viel (weil die 5 Tandempassagiere ja keine eigenen Schirme hatten, wenn die Information stimmt. Dann wären es 1.100 Kilogramm Zuladung (sehr wahrscheinlich deutlich weniger). Die maximale Zuladung der PC-6 liegt bei ca. 1.200 Kilogramm. Davon abgesehen werden Absetzflüge in der Regel nicht mit vollen Tanks durchgeführt und die Maschine flog auch davor schon Absetzmissionen. Das heißt, wir können nach den bisher vorliegenden Informationen davon ausgehen, dass die Maschine deutlich unterhalb des MTOW unterwegs war. Nach meiner Erfahrung (nicht als Pilot aber als jemand, der oft bei Porter Operations des Bundesheeres dabei war) kommt die Porter im Regelfall auch beladen mit 250 bis 350 Meter Startrollstrecke aus. 2009 gab es auf dem Gelände der einstigen Militäraeronautischen Anstalt in Fischamend einen Jubiläumsflutag anlässlich 100 Jahre Luftfahrt in Fischamend (wen's interessiert, hier der Link zu meinem Buch darüber) und da war die Graspiste überhaupt nur 500 Meter lang. Die Porter des Bundesheeres war (zwar nicht voll beladen) so rasch in der Luft, dass ich scherzhaft zu dem Fotografen neben mir meinte: "Die hebt ja fast so ab wie der Fieseler Storch". Eine mögliche plötzliche Schwerpunktverschiebung wäre EINE mögliche Unfallursache, so etwas hat auch schon zum Absturz einer Bundesheer-Porter geführt. Ohne mehr gesicherte Fakten zu kennen, ist das jedoch alles Spekulation. In den letzten Wochen hat die Luftfahrt wirklich keinen guten Lauf - ziemlich viele Unfälle. LG Patrick Bearbeitet Montag um 13:06 von HuPa Zitieren
Üelu Geschrieben Montag um 18:35 Geschrieben Montag um 18:35 @HuPa - Du weisst aber schon wie die 10 Sky-Diver im Porter eingepfercht sind? - so wegen plötzlicher Schwerpunktverschiebung.... eine PT6a stellt nicht einfach ab - ausser.... es kommt kein Treibstoff mehr nach vier mal Absetzen gehts Du an die Tanke wenn das der fünfte Flug war - alles klar Zitieren
Robin Gmünder Geschrieben Montag um 23:13 Geschrieben Montag um 23:13 (bearbeitet) On 6/28/2026 at 7:01 PM, FlightPete said: Hm, wieso macht man an solchen Plätzen überhaupt Intersection-Takeoffs? Die angeblichen 750m sind ja nicht gerade viel, wenn dann kurz nach der Schwelle bereits Strasse + Ortschaft kommt. Dieser Punkt ist mn.M.n. sehr valide, wird im Video von Juan Browne (blancolirio) gut dargestellt: Eine Notlandung "straight ahead" wäre womöglich sogar noch auf dem RWY möglich gewesen, wenn man sich halt die Minute für einen Backtrack zum Pistenanfang 21 genommen hätte.. Bearbeitet Montag um 23:14 von jodelboy 1 3 1 Zitieren
HuPa Geschrieben Gestern um 03:52 Geschrieben Gestern um 03:52 vor 4 Stunden schrieb Robin Gmünder: Dieser Punkt ist mn.M.n. sehr valide, Theoretische Besserwisserei ... hätte, täte, wäre ... 750 Meter sind sogar für eine VOLL BELADENE Porter mehr als ausreichend. Betreffend Startpunkt hat der Pilot offenbar nichts falsch gemacht. Und es gibt überhaupt keinen Beweis dafür, dass die Maschine - wenn sie zum Pistenanfang gerollt wäre - nicht trotzdem abgekippt/abgedriftet und gecrashed wäre. Intersection Take Off's werden sogar von großen Airlinern praktiziert. Von diesem Punkt abgesehen finde ich das Video aber sehr interessant. LG Patrick Zitieren
Robin Gmünder Geschrieben Gestern um 05:28 Geschrieben Gestern um 05:28 1 hour ago, HuPa said: Theoretische Besserwisserei ... hätte, täte, wäre ... 750 Meter sind sogar für eine VOLL BELADENE Porter mehr als ausreichend. Mir ist klar dass nicht jeder jedes Video schaut das hier im Forum gepostet wird, mach ich auch nicht. Und logo, ein Porter braucht nicht viel Piste um abzuheben, der Fakt dass dieser hier abstürzen konnte zeigt ja dass es locker gereicht hat für den Takeoff. Über diesen Punkt müssen wir glaubs nicht diskutieren.. Der Punkt ist, dass von der Intersection bis zum Ort des Einschlags ziemlich genau 900m Luftlinie Distanz ist - Und wenn man jetzt diese 900m "verschiebt" (das ganze Flugprofil) und zwar an den Pistenanfang (gleiche Windrichtung, gleiche Höhe, gleiche Performance) dann wäre die Absturz-Location eifach mal knapp NACH der Intersection. Schau dir das mal an auf Google Maps - Rechtsklick -> measure, damit kannst du dir die Entfernungen einfach anschauen/ausmessen. D.h. es wären noch >600m Runway übrig gewesen, sogar nach dem Crash. Klar, wenn der Flieger in den Boden eingespitzt ist bringt dir auch eine flache Piste bzw. Wiese nebenan nichts, aber mental ist doch die Barriere viel kleiner die Nase sofort nach unten zu senken wenn da einen Wiese/Piste ist, als wenn nur Gebäude vor dir siehst... Um das geht's. 2 1 Zitieren
Maxrpm Geschrieben Gestern um 06:46 Geschrieben Gestern um 06:46 17 hours ago, HuPa said: Eine mögliche plötzliche Schwerpunktverschiebung wäre EINE mögliche Unfallursache, so etwas hat auch schon zum Absturz einer Bundesheer-Porter geführt. Ohne mehr gesicherte Fakten zu kennen, ist das jedoch alles Spekulation. Vo 40 jahren war ich mal mit 7 weiteren Fallschirmspringern und 2 Betreuern in eine Bundesheer Porter. Das war so eng - glaub nicht, dass sich da ein Schwerpunkt verschieben kann. Zitieren
Üelu Geschrieben Gestern um 08:12 Geschrieben Gestern um 08:12 von Juan Browne (Weissschnurri) gut dargestellt - wenn man von Para / Skydiving keine Ahnung hat Sorry, aber in meinem Haushalt/Werkstatt gibt es keine Schublade die so tief liegt 2 1 Zitieren
Hotas Geschrieben Gestern um 10:28 Geschrieben Gestern um 10:28 Mein Fluglehrer hat mich gewarnt vor Leuten wie dir, und er hatte Recht 1 Zitieren
skybolt Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde kommt die Porter im Regelfall auch beladen mit 250 bis 350 Meter Startrollstrecke aus. Zitieren
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