MarkusP210 Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli (bearbeitet) Militärpiloten benehmen sich zunehmend wie Hazardeure mit solchen Auftritten in den USA welche offenbar keinerlei Konsequenzen haben. Im Gegenteil, sie werden von der Witzfigur die sie "Kriegsminister" nennen geradezu dazu aufgefordert. Das hat mit verantwortungsvoll handelnden Profis nichts, aber auch gar nichts zu tun und es ist lediglich eine Frage der Zeit bis dieser Thread zu den Unfällen verschoben werden muss. Markus Bearbeitet 16. Juli von MarkusP210 Name ergänzt Zitieren
Urs Wildermuth Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli vor 2 Stunden schrieb MarkusP210: Militärpiloten benehmen sich zunehmend wie Hazardeure mit solchen Auftritten in den USA welche offenbar keinerlei Konsequenzen haben. Im Gegenteil, sie werden von der Witzfigur die sie "Kriegsminister" nennen geradezu dazu aufgefordert. was erwartest Du von einer Organisation, die Filme with Top Gun offiziell unterstützt und ihre Maschinen für diesen Unsinn zur Verfügung stellt? Und das war schon vor dem heutigen Kriegsminister. Wenigstens müssen weder die Navy noch die Air Force um die Zukunft ihrer Kunstflugstaffeln fürchten während sich die Schweizer Luftwaffe ihr bestes und sehr viel verantwortungsvoller operierendes Aushängeschild selber kaputt macht. Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli (bearbeitet) Eigentlich untypisch für die Blue Angels... Natürlich wird auch gleich ein Politikum draus. Das ich das mal kritisiere... Gruß Johannes Bearbeitet 16. Juli von Phoenix 2.0 Zitieren
MarkusP210 Geschrieben 16. Juli Autor Geschrieben 16. Juli Das find' ich jetzt aber spannend! Wenn ein Para-Pilot einen steilen, kontrollierten Approach fliegt echauffieren sich die Teilnehmer hier seitenlang ob dieser "fahrlässigen" Technik und schreien nach Verboten und Einschränkungen. Wenn aber Militärpiloten (welchen hier offenbar ein besonderer Ritterlichkeits-Status beigemessen wird) spontane (und mit Sicherheit nicht abgesprochene geschweige denn bewilligte) Wild-West-Manöver mit Hubschraubern und Jets in Bodennähe vollführen (was weit weg von jener hochgelobten Professionalität ist) wird das verharmlost. Zur Erinnerung: Die Unfallberichte sind voll mit missglückten Spontanmanövern in Bodennähe und wenn dann der (unvermeidliche) Unfall mit hunderten Toten passiert ist , reiben sich alle verwundert die Augen. Diese Doppelmoral kann ich nicht nachvollziehen. Markus Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli (bearbeitet) Ich persönlich finde, das gehört untersucht. Die eine Maschine geriet in ihrem sehr tiefen Kurvenflug über den Strand. Wenn ich mich recht erinnere, muss es über den Zuseherräumen Safe-Zonen geben. Wie gesagt wundert es mich, dass die Blue Angels hier derart unangenehm auffielen, die fliegen in Formationen auf Zentimeter, und sollen dann keinen normalen Turn abschätzen können? Den politischen Zusammenhang sehe ich da nicht, das ist m.E. ein konstruierter Konnex, weil man mit der derzeitigen US-Regierung hadert (ich schreibe das wertfrei ohne Stellung zu beziehen). Sprich, nur weil Trump und seine Truppe am Ruder sind, werden aus den besten Piloten der Navy nicht zwingend plötzlich "Mavericks", die u.a. Kinder gefährden. Zitat Militärpiloten benehmen sich zunehmend wie Hazardeure mit solchen Auftritten in den USA welche offenbar keinerlei Konsequenzen haben Gab es seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit mehrere bereits mehrere solcher Vorfälle? Das wäre interessant zu wissen. Gruß Johannes Bearbeitet 16. Juli von Phoenix 2.0 Zitieren
Urs Wildermuth Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli vor 1 Stunde schrieb MarkusP210: Wenn aber Militärpiloten (welchen hier offenbar ein besonderer Ritterlichkeits-Status beigemessen wird) spontane (und mit Sicherheit nicht abgesprochene geschweige denn bewilligte) Wild-West-Manöver mit Hubschraubern und Jets in Bodennähe vollführen (was weit weg von jener hochgelobten Professionalität ist) wird das verharmlost. Verharmlost, also das war nicht meine Absicht... im Gegenteil. Ich sehe einfach ein sehr anderes Sicherheitsverständnis drüben im Gegensatz zu bei uns. Aber mal abwarten, vielleicht wird ja auch in den USA sowas nicht toleriert in der echten Navy. Für mich war verschiedentlich schon sehr fragwürdig, wie die USAF und Navy sich imagemässig positionieren, daher erstaunt mich diese Aktion weniger, aber dass sie unverantwortich ist, darüber besteht kein Zweifel. vor 14 Minuten schrieb Phoenix 2.0: Sprich, nur weil Trump und seine Truppe am Ruder sind, werden aus den besten Piloten der Navy nicht zwingend plötzlich "Mavericks", die u.a. Kinder gefährden. Ehrlich gesagt ich habe auch nicht das Gefühl, dass da ein direkter Zusammenhang besteht. Es gab bei den Staffeln immer wieder mal fragwürdige Aktionen und auch Unfälle. Zitieren
FalconJockey Geschrieben 16. Juli Geschrieben 16. Juli vor 2 Stunden schrieb MarkusP210: Wenn aber Militärpiloten spontane (und mit Sicherheit nicht abgesprochene geschweige denn bewilligte) Wild-West-Manöver mit Hubschraubern und Jets in Bodennähe vollführen wird das verharmlost. Das machen die regelmässig. Diese Art Manöver, dass der erste Jet ein Ablenkungsmanöver fliegt und sein Wingman dann schnell und tief über die Menge fliegt, ist dort Usus. Die Leute finden es gut, haben sie etwas Unterhaltung. 3 Zitieren
zebra Geschrieben 17. Juli Geschrieben 17. Juli (bearbeitet) Ist nur so, dass sich seriöse Aviatik und Unterhaltung oft etwas widersprechen. Und ja, die Leute finden es solange toll, bis wieder irgendwo Unbeteiligte in einem Inferno umkommen. Dann ist das Geschrei für kurze Zeit gross. Aber der Mensch vergisst eben schnell... Bearbeitet 17. Juli von zebra 1 Zitieren
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