cosy Geschrieben Sonntag um 20:52 Geschrieben Sonntag um 20:52 (bearbeitet) Hier in diesem Podcast gibts ab Minute 08:45 ein Interview mit dem verantwortlichen Captain der Rekordflüge: Xavier Pepin in englisch. Zusammenfassung: Die beiden Flüge dienten innerhalb des Zertifizierungsprogramms dem Beweis, dass die ULR 23 Stunden Flugzeit ohne Macken besteht. Dazu wurde die Maschine mit Dummies beladen, und die Bereiche der First. und der Businessclass wurden mit Messgeräten und Computern vollgestopft sowie den Arbeitsplätzen der Aerbus Ingenieure. Die speziell für das Qantas "Sunrise" Programm geplante Strecke wurde durch eine Crew von 3 Airbus Testpiloten mit Langstreckenerfahrung als Cpt auf A350 (und der Ausbildung und Erfahrung als Testpiloten im A350- Programm) sowie 2 Linienpiloten mit Erfahrung auf 350 als Cpt ausgeführt. Geplant war ursprünglich ein Dauerflug Toulouse - Toulouse, dies wurde aber im Verlauf des Zertifizierungsprogramms unter einbezug von Quantas abgeändert. Im Cockpit waren ständig 2 anwesend und ein 3, Pilot auf rufweite oder auch im Cockpit anwesend. Die Crew rotierte nach dem 2h +2h Schema : Nach je 2 Stunden trat ein frischer Pilot ins Cockpit, der Cpt mutierte zum 1stOfficer, und der "Bisherige" trat in den "Hintergrund". Strikte Übergabeprotokolle und - Briefings. Somit hat jeder Pilot 4 zusammenhängende aktive Stunden. Die ULR - Maschinen sind mit 2 sepraten Restrooms ausgerüstet, damit beim Wechsel schlafende Crewmitglieder nicht gestört werden. Der Flug von Toulouse nach Melbourne verlief wie geplant mit 19h Blockzeit, obwohl die Jetstreamwerte nicht so günstig waren, wie im Forecast. Die Crew landete mit genügend Reserven über den Erwartungen. Die Crew war beim Debriefing so gut drauf, dass beschlossen wurde, ohne extra-Ruhetage den Rückflug mit derselben Crew anzutreten. Begrüssung der Crew in Melbourne: Der Rückflug: Diesmal wollte man den Rückflug als sowieso benötigten 24h Flug absolvieren. Der Flugplan wurde Melbourne-Sidney- London- Toulouse aufgegeben, und man überflug dabei Sidney sowie die Rolls-Royce Werke , Landung in Toulouse nach 24h 24' . Nach dem Start überflog die A350 ULR Sidney, und anschliessend bei Tonga die Datumsgrenze. Die Flugzeit dürfte für die künftigen Gäste kein so grosses Problem sein, da der "lange Streckenabschcnitt" schlafend bewältigt wird. Nach der Querung über Nordamerika durchflogen sie den Atlantik und dann von N nach S Grossbritanien, um über dem Rolls-Royce Werk und London mit Kurs Süden in Toulouse die wartenden Zuschauer mit einem tiefen Überflug zu grüssen, dann im Steigflug über der Stand einen Kreis zu drehen, um schliesslich kurz vor 10h morgens zu landen. Cosy Bearbeitet Sonntag um 20:59 von cosy Zitieren
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