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17.8.2025|MDM-1Fox|F-CJEE|Chermignac Fr| Instruktion Acro: Strömungsabriss mit anschl.Vrille - crash mit 2 Toten


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Geschrieben

Ein Pilot (54) mit 370h Segelflugerfahrung, mit hohem Anteil an Akrobatikflug. nimmt an einem Kunstflugkurs für Fortgeschrittene teil.
Dieser Kurs sei im Hinblick auf eine in der Folgewoche geplante Akrobatik-Meisterschaft , an der dieser Pilot teilnehmen wollte, organisiert worden.
Der Doppelsitzer Fox (MDM-1) ist zugelassen für +7/-5g. Der Instruktor (76) mit 7000h Segelflugerfahrung und gültiger Examiner-Lizenz lässt den Kursteilnehmer im ersten Flug des Tages Standardfiguren fliegen. Im 2. Flug werden negative Loopings geflogen. Der elektronische G-Messer wies die Maxima +5.8/-2.4g auf.  Nach Ansetzen zum 2. Looping sieht ein Beobachter, dass das Segelflugzeug abschmiert und dann im Spin in den Boden kracht. Der Aufprall war nicht überlebbar. Die Sicherheitshöhe der Box sei auf 300m Grund festgelegt worden.

Beide Personen wurden fest angeschnallt aufgefunden, und die beiden Haubenabwurfgriffe waren noch plombiert. 

 

Abschlussbericht (fr): https://bea.aero/fileadmin/user_upload/F-CJEE.pdf 

 

Hier die (aut.) Übersetzung der Zusammenfassung , im Original französisch:

 

Der vom Zeugen geschilderte Flugverlauf steht im Einklang mit dem Ausbildungsstand des Piloten im Kunstflug. 
Nach der Durchführung mehrerer Figuren ging während eines Loopings die Kontrolle über das Segelflugzeug verloren.
 Wie schon bei dem vom Zeugen beschriebenen ersten Looping könnte eine unzureichende Fluggeschwindigkeit

zu Beginn des Manövers die Ursache gewesen sein. 
Beim Versuch, das Flugzeug aus dem Sturzflug abzufangen, geriet es in einen dynamischen, asymmetrischen 
Strömungsabriss. Die geringe Bodenhöhe könnte zu einem übermäßig abrupten Ziehen am Steuerknüppel geführt haben. 
Sollte der Flugschüler gesteuert haben, könnte seine begrenzte Erfahrung mit der MDM-1 – einem Flugzeugtyp, 
der leichter ins Trudeln gerät als die für die Kunstflug-Grundausbildung genutzte DG1000 – zu dieser 
abrupten Steuerbewegung beigetragen haben. Das Flugzeug ging daraufhin ins Trudeln über. 
Die Untersuchung konnte nicht klären, warum es weder dem Piloten noch dem Fluglehrer gelang, das Trudeln vor 
dem Aufprall zu beenden. Da das Trudeln unter hoher Belastung eingeleitet wurde, waren möglicherweise mehrere 
Umdrehungen erforderlich, um es zu stoppen. Die Höhe, in der die Kontrolle verloren ging, ließ nicht genügend 
Zeit, um die Kontrolle über das Flugzeug wiederzuerlangen oder einen Notausstieg durchzuführen.

Cosy

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