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Aktuelle National Geographic-Doku über die Suche nach Amelia Earharts Maschine/Verbleib


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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo zusammen,

 

es kommt immer wieder mal was Neues an Dokus zu Suchaktionen und dgl. Die Suchaktion hier (ich glaube sie erfolgte 2019) wurde schon wo anders "verwurstet". Natürlich drehen sich manche Spuren und Hinweise seit Jahren im Kreise. Für diejenigen, die es dennoch interessiert.  Es gibt immer paar neue Aspekte.

 

Ich verstehe seit jeher nicht, warum sie das immense Risiko eingegangen sind, die lange Etappe von Papua nach Howland Island (winzigste Insel) zu fliegen, anstatt die Route zu nehmen, die damals die ersten Pan Am-Flugboote nahmen (u.a. Manila - Guam - Wake - Midway - Hawaii - San Francisco. Ab Singapur wäre das kein wirklicher Umweg gewesen, aber weniger Risiko.

 

Sie hatten sich beim Atlantik-Crossing (hier wählten sie eine möglichst kurze Etappe, anstatt etwa ab Miami die Azoren "treffen" zu müssen) auf dem Abschnitt von Brasilien an die afrikanische Westküste navigatorisch bereits um fast 170 Meilen verkalkuliert - das hätte eine Warnung sein müssen! Zumal sie mit der Funkpeilantenne (Radio Direction Finder) offenbar nicht wirklich zurecht kamen; der Operator hierfür verliess das Unterfangen, nachdem die Maschine auf Hawaii beim ersten Anlauf gecrashed war. Das wird auch in der Doku angesprochen. In einer anderen Doku wurde darauf eingegangen, was Gründe sein könnten, warum sie keine Funksprüche empfangen konnte, andere sie aber hören konnten. Das kam hier nicht vor.

 

 

Gruß

Johannes

 

 

 

 

 

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Geschrieben
Am 8.10.2026 um 18:26 schrieb Phoenix 2.0:

 

 

es kommt immer wieder mal was Neues an Dokus zu Suchaktionen und dgl. 

 

 

 

 

 

 

Zufällig bin ich auf eine andere Suchaktion gestossen: Die Suche nach Saint-Exupéry's  verschollener P-38 Lighning.

"Eine französische Champagnerfirma habe sich der Sache angenommen", lese ich, "eine Werbekampagne wurde in Gang gesetzt, ein Unterseeboot gechartert, und man verhandelte über die Weltrechte an den Fotos, die von dem gesuchten Wrack gemacht werden sollten."

Die Suche verlief ergebnislos.

Jahre später hat ein Taucher das Wrack vor der Küste Marseilles gefunden.

 

Dann bin ich noch auf folgendes gestossen:  Anne Morrow Lindbergh, die Frau von Charles Lindbergh, welche Saint-Exupéry 1939 in NewYork zu Gast hatte, zitiert den Schriftsteller Piloten folgendermassen:

"Mir scheint, etwas Neues ist auf unserem Planeten im Entstehen begriffen. Die materiellen Fortschritte der modernen Zeiten haben zwar die Menschen durch eine Art regelrechtes Nervensystem miteinander verbunden. Unzählig sind die Verbindungen, und in einem Augenblick ist die Kommunikation hergestellt. Materiell gesehen haben wir eine Einheit erreicht, wie sie die Zellen ein und desselben Körpers auszeichnet. Doch dieser Körper hat noch keine Seele."

Das ist bald mal 100 Jahre her, als er das mit dem die Menschheit verbindenden "Nervensystem" geschrieben hatte. Heutzutage mittlerweile sind wir   -siehe hier-  "neuronal" verbunden...

 

Gruss Richard

 

 

 

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