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Periodische Voiceprüfung


Art Buck

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Ich habe gestern an einem ausgezeichneten Voice-Refresher durchgeführt von einer Skyguide-Mitarbeiterin teilgenommen (Allenfalls auch eine Idee für unsere ILS). Wir haben dort u.a. auch gehört, dass die periodische Voiceprüfung für VFR-Piloten unter JAR ab 2008 beschlossene Sache ist. Die Frequenz der Prüfungen (jährlich, alle 3 Jahre)hängt vom bestandenen Level ab. Die Einzelheiten werden zur Zeit ausgearbeitet.

Turi

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Voiceprüfung für VFR-Piloten unter JAR ab 2008 beschlossene Sache ist. Die Frequenz der Prüfungen (jährlich, alle 3 Jahre)hängt vom bestandenen Level ab

 

 

 

Hallo Zusammen

 

Ich frage mich nun, wenn ich das lese, wie ist es den mit Nachprüfungen für IFR-Piloten und ATPL etc.

 

Wenn ich überlege, was beim Mithören im Tower, DEP, ARR etc. - Bereich so läuft, dann denke ich wäre es viel wirksamer (und lukrativer , denn es gibt mehr von Denen) den Hebel dort anzusetzen. Das heisst nicht dass ich denke die VFR's hätten es nicht nötig!!! Aber eben, nicht nur DIE.

 

Ich will damit nicht sagen dass VFR-Piloten keine Voice-(und andere) Fehler machen (würde mir nicht im Traum einfallen), doch habe ich den Eindruck man geht mal wieder auf den "den kleinen Mann" los.

 

Wer von uns (VFR) würde sich zum Beispiel über dem Katzensee erlauben, die Frequenz einfach und ohne Auuforderung oder Bekanntgabe auf z.B INfO zu wechseln . Ist in meinen Augen jedoch dasselbe, wie wenn der Tower (ZRH) gestartete Flieger ruft und 2-3 "can you read" fragt, dieselbe Maschine(n) jedoch bereits auf DEP oder was noch schlimmer und auch schon vorgekommen ist, überhaupt nicht zu finden sind, und das im Abflug. Oder denken die, Einer, der auf DEP wechseln soll (Start 28) dann verschwindet, und sich über Zürich EAST (wie lange braucht eine Maschine bis MnM 5000ft und dan zurück nach ZUE) auf der Tower-Frequenz meldet mit dem Aufruf "Departure Good Day..." und der auf 118.100 fast ausflippt.

 

USW USW............

 

Nochmal die Frage: Hätten diese "Götter in blau mit vielen Streifen" nicht auch einen Refresher nötig? Oder hängt solches Verhalten nicht direkt mit der Voice zusammen. Ich bin kein Controller, jedoch wenn ich mich recht erinnere, waren solche Sachen wie Lufträume, Flughöhen etc. und das dementsprechende Verhalten in Denselben, Bestandteil des Kurses und der Prüfung.

 

Ich denke auch das dass Problem sich dort entfaltet wo Piloten CTR's etc. meiden weil, ich sage mal, sie ihre Voice unterschätzen, oder sich nicht trauen. Wieviele umfligen z.B. Zürich und Bern etc? Wozu haben Sie sie dann die VOICE gemacht? Weil man muss?

Warum muss man seperate Kurse anbieten um Leute nach Zürich zu bekommen? Es ist sicher auch ein bisschen selbstverschulden, denke ich, dass gewisse Leute auf solche Iddeen kommen.

 

Es wäre vielleicht auch praktischer, wenn man einen Refresher praktisch macht, und zwar z.B. beim jährlichen Checkflug (bei div. Clubs) oder beim 2-Jährlichen Val.Check-Flug.

Nur sollte dort dann vielleicht auch darauf geachtet werden, dass der/die FI auf dem entsprechend neusten Stand ist. Oder ; Warum den Checkflug nicht mit einem FI machen, der zusätzlich Voice-instruktor ist und sich dies bescheinigen lassen?

Möglichkeiten um sich auf dem aktuellen Stand zu halten gibte mehrere. Und ich denke es ist wie mit dem fliegen selber. Üben, üben, üben und vielleicht auch den Mut haben, diesbezüglich über den eigenen Schatten zu springen.

 

Mit mehr Selbstbewustsein diesbezüglich, (nicht Leichtsinn) könnte man gewissen Leuten den Wind aus den Segeln Nehmen.

 

In diesem Sinne

 

 

Pesche

______

 

Peter J. Schneider

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Ist ein Pilot der schon seit Jahren auf irgendwas fliegt auf dem neusten Stand? Hat er sich in der Vergangenheit nicht die eine oder andere Mode angeeignet die eigentlich weit weg von irgendeinem Standart sind. Wer bei einer Fluglinie als Pilot fliegt, muss in relativ kurzen Abständen in den Simulator. Da werden Sachen geübt die so in Natura sehr selten vorkommen. (zum Glück)

Und was machen die PPL-ler? Die, die in den Flugschulen Chartern, müssen je nach dem wenigsten fliegerisch mal einen FI mitnehmen. Doch die, die selber ein Flugzeug haben oder von Privat Chartern müssen erst seit kurzem Mal einem FI Rede und Antwort stehen.

 

Seine wir mal ehrlich. Nur wenige geben es zu und machen ab und an einen Refresher. Sei es im Voice und/oder der PPL/IR-Theorie. Warum soll nicht bei den „kleinen“ auch mal so was kommen. Es wird Zeit das es zur Pflicht wird. Nicht um Flugschulen am Leben zu erhalten, nein, das eigene Leben und das der Anderen soll damit besser geschützt werden.

Um im Beruf weiter zu kommen muss man auch immer neues lernen. Und da geht es meisten nicht um Leben und Tod sollte mal was in die Hosen gehen.

Die ILS macht da eine gute Rolle. Da werden doch ab und zu solche Refresher von befugten Persönlichkeiten durchgeführt. Meistens sind diese Anlässe in Kürze ausgebucht. Warum? Weill es offenbar nötig ist. Oder?

 

Zwei Fragen die man sich vielleicht selber stellen sollte:

 

Weiss ich es noch?

Kann ich es noch?

 

 

Die neue Fliegersaison beginnt ja bald.

 

Ich wünsche allen viele schöne Flüge.

 

PS:

es liegt mir fern, jemandem mit meinem Bericht auf die Füsse zu treten und entschuldige mich, sollte es doch so sein.

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Hallo zusammen!

 

Bin ja selber relativ neu in der Privatpilotenszene, aber irgendwie habe ich etwas Mühe, die Voice mit der fliegerischen Praxis zu vergleichen. Klar, beides ist eine Frage der Übung, hingegen ist die Voice meiner Meinung nach (zumindest was die CH anbelangt) eher eine Routine-Angelegenheit. Ich hoffe, ihr versteht mich nicht falsch, aber im Gegensatz zum Motor habe ich noch nie von einem Mundwerk-ausfall gehört.

 

Pesche: Ich denke auch das dass Problem sich dort entfaltet wo Piloten CTR's etc. meiden weil, ich sage mal, sie ihre Voice unterschätzen, oder sich nicht trauen. Wieviele umfligen z.B. Zürich und Bern etc? Wozu haben Sie sie dann die VOICE gemacht? Weil man muss?

Bin genau derselben Meinung!

 

Dass man sich im Laufe der Zeit seine eigenen Ticks angewöhnen kann, ist schon klar, aber ob man dazu wirklich einen Refresher braucht? Ich denke, ein guter FI bemerkt dies sicherlich auch schon beim meiner Meinung nach immens wichtigeren jährlichen Checkflug!

Und noch was (vielleicht etwas provokativ): Was bringt mir die beste Voice, wenn ich in die Volte von z.B. Yverdon einfliege und ich dort 2 Fliegerkollegen im Kopfhörer habe, die mit einer super Voice antworten/melden, jedoch auf französisch? Sorry, im Franz-Unterricht hatte ich einen Fensterplatz mit Sicht aufs Fussballfeld...

 

Bin skeptisch gegenüber diesem Refresher, es gäbe meiner Meinung nach wichtigeres...

 

Grüessli Chregu, dessen näxter Flug ein Checkflug sein wird

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Hallo zusammen,

 

warum kann man eine etwaige "periodische Voiceprüfung" nicht gleich mit dem alle 2 Jahre anstehenden JAR-Überprüfungsflug verbinden? Ist ja in der Schweiz wirklich nicht mehr schwer irgendwo mal rasch durch einen kontrollierten Luftraum zu fliegen ... bei Bedarf kann man davor oder danach einen freiwilligen Voice-Refresher-Kurs besuchen welche ja schon bei vielen Flugschulen und Clubs angeboten werden. Im Zuge der fortwährenden Ausdehnung von kontrollierten Lufträumen denke ich wäre das eine sinnvolle Investition. Auch etwaige "Berührungsängste" mal mit Zürich Terminal, o.ä. Kontakt aufzunehmen könnte man damit vermindern was schlussendlich zur Flugsicherheit beitragen kann.

 

Vor lauter Fristen wird das Fliegen administrativ immer aufwendiger. Da wären Medical, alle 2 Jahre JAR-Überprüfungsflug, 3 Landungen in 3 Monaten für PAX, clubabhängige jährliche Checkflüge, nun evtl. Voice-Prüfungen alle 3 Jahre .... :001:

 

Und Chregu muss ich absolut beifplichten. Bevor wir von periodischen Voice-Prüfungen reden sollte einheitlich auf allen Plätzen in der Schweiz Englisch gesprochen werden. Ich sehe nicht ein warum ich in der Westschweiz dauernd nur französisch im Funk höre was auf unkontrollierten Plätzen zu einem enormen Sicherheitsrisiko werden kann. Natürlich sollte auch das teils unverständliche Geschnurre auf Schweizerdeutsch (in den dutzenden Dialektsausprägungen) aus gleichen Gründen nicht mehr geduldet werden. Zumindest die verpflichtenden Blindmeldungen sollten in Englisch abgesetzt werden ... ist ja wirklich nicht so schwer die paar Phrasen zu lernen. Das würde mehr bringen als verordnete Voice-Prüfungen welche dann an der Praxis vorbeilaufen.

 

Ciao, Markus ;)

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Hallo zusammen

 

Meiner Meinung nach soll es nicht dazu kommen, irgendwie alle 2 Jahre einen Pflichtkurs geschweige denn eine Prüfung zu machen. Bei einem JAR-Checkflug muss meiner Information nach ein kontrollierter Platz angeflogen werden (hab damit noch keine Erfahrung, da ich erst Schüler bin). Bei dem Checkflug merkt man ja selber, ob man dem noch gewachsen ist. Auch der FI kann ja nach diesem Flug Korrekturen anbringen.

 

Zu den verschiedenen Sprachen:

Da kann ich mich voll anschliessen. Hab in der letzten Woche 3 Flüge von / nach Sion gemacht. Jedes Mal ist mindestens einer mit seiner franz-Voice aufgekreuzt.

Obwohl der Tower mit mir ja englisch spricht, ist es doch nervend, wenn ich nicht weiss was die anderen machen.

 

Wegen der Mundart-Voice auf den AFIS-Frequenzen:

Alle Positionsmeldungen o.ä. in ENGLISCH und geplapper nach dem Motto "Was machsch, wämmer RWY 07 no es paar Volte mache oder göhmer go esse?" in Deutsch. Bringt ja nicht viel, wenn man das irgendwie auf englisch übersetzt.

 

Gruss

Michi

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Nun, es verhält sich doch ähnlich wie mit der absurden Boots- Steuer im Kanton Luzern:

Fliegen ist etwas für gut betuchte; und denen gehört gefälligst das Geld aus der Tasche gezogen. Wer sich diese zusätzliche Prüfung (ist ja erst das dritte oder vierte periodische Dingens, das man absolvieren muss, um seine Lizen behalten zu dürfen... :mad: ) soll das fliegen halt aufgeben, was solls.... :001

 

 

Wer es nicht bemerkt hat: diesem Post hängt ein Hauch von Satire an.... :(

 

Jimmy

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dritte oder vierte periodische Dingens, das man absolvieren muss, um seine Lizen behalten zu dürfen... :mad: )

Jimmy

 

Dritte oder vierte? Ja welche denn. Ich kenne nur eine. ;)

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Die treibenden Kräfte waren hier die Flugschulen auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.
Sagen wir es doch so: die sind die einzigen die sich über sowas freuen, ( ausser ein paar unentdeckte Flugkapitänten möglicherweie für die es nur grad zum PPL gereicht hat. :D)

 

Leider stimmt die Meldung, und dies ist sicher nicht der letzte Streich einer Bande unbekannter sesselfurzender Technokraten um uns die Sache zu verkompliziern, zu verteuern und schliesslich zu verleiden.

 

Sollte ich je einen solchen Furzer auf einem Geltscherflug mit dabei haben, werde ich ihn schlicht dort oben auf dem einsamsten Platz vergessen und am nächsten Tag nachsehen gehen, ob er immer noch meint, dass periodsche Voiceprüfungen so elementar für die Fliegerei seien. :D

 

Hans

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Warum muss immer alles in einem "Muss" enden.

Ich denke dass jeder gewissenhafte Pilot sich fit hält und dies auch mit Kursen. Sieht man ja auch daran wie schnell die ILS Seminare ausgebucht sind. Kann mir sehr gut vorstellen auch solche Voice Kurse über die ILS unter den gewohnten Bedingungen für Mitglieder anzuzubieten. Unser Motto.. miteinander für eine sichere Fliegerei..

Doch warum das ganze dann noch zusätzlich geprüft werden muss ist mir unerklärlich. Da könnten schon die anfallenden Prüfungsgebühren die treibende Motivation sein..

Wie lange geht es bis der Staat auch bei den Autofahrern neue Einnahmequellen findet? Checkfahrten alle 2 Jahre... ????

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Kann mir sehr gut vorstellen auch solche Voice Kurse über die ILS unter den gewohnten Bedingungen für Mitglieder anzuzubieten.

 

Sorry, das ist doch Mumpitz.

 

Es wäre schon sehr sehr viel gewonnen, wenn das RTI nur ausgehändigt wird, wenn neben der Phrasologie ein Englisch geprüft wird, welchen ein gewisses Niveau erfüllt.

Leider ist es in der Praxis ständig zu hören, das, sobald Standardsätze nicht mehr ausreichen, de fakto eine sinnorientierte Kommunikations endet.

 

Dort liegt die Gefahr. Sie verstehen es schlicht NICHT mehr!

Die meisten glauben ihr MTW, HipHop- und Kindergarten-Englisch ist eine Basis. :001:

 

Mängel müssen an der Quelle beseitigt werden.

Entweder Englisch auf einem gewissen Niveau nachweisen oder das RTI in deutsch mit all den Einschränkungen ähnlich dem BZFII in Deutschland.

 

Grüessli

Joachim

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Tja, in der Schweiz wird kontinuierlich den Piloten das Fliegen verleidet. Kein Wunder, kenne ich mehrere Piloten, die die Fliegerei bereits aufgegeben haben. Was kommt wohl als nächstes ?

 

In unserer Fluggruppe wird grossen Wert auf fliegerische Weiterbildung gelegt. Ein jährlicher Checkflug, sowie ein obligatorischer theoretischer Refresher (inkl. Voice, DVO und was auch immer) halten den fliegerischen Level konstant. Weitere freiwillige Refresher zu verschiedenen Themen sind ebenfalls im Angebot, das meiste davon sogar kostenlos. Was soll ich da also mit einer periodischen Voiceprüfung ?

 

Gruss

 

Wilko

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Wir alle die fliegen haben es in der Hand dass wir nicht weiter unnötigen Beschränkungen unterworfen werden. Können wir beweisen das wir es selber und Freiwillig tun so haben wir die beste Chance das uns das BAZL noch gnädig sein wird. Hoffentlich. :rolleyes:

 

Gehen wir es doch an.

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Fortbildung ähnlich wie Wilko es bereits beschrieben hat, JA

Refresher ähnlich wie die ILS es bereits getan hat und noch tun wird, JA

Das ist alles gut und macht auch noch Spass ....

 

Nur rechtlich ist es vollkommen irrevalant!

 

Es wurden die Checkflüge eingeführt. Das Medical verschärft. Die Gebühren drastisch erhöht. Sinnlose und praxisfremde JAR/EASA-Vorschriften für den Unterhalt eingeführt.

Jetzt kommt alle 2 Jahre die Voiceprüfung.

Vergesst nie: Das sind rechtlich relevante bedeutsame Rechtsvorgänge.

 

Was kommt als nächstes?

Alle 2 1/2 Jahre Meteoprüfung

Alle 3 Jahre Luftrechtprüfung

Alle 3 1/2 Jahre Aerodynamicprüfung

Alle 4 Jahre komplette neue Prüfung

 

Wacht endlich auf ........ !!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Grüessli

Joachim

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JAR/EASA-Vorschriften
Genau hier liegt der Hund begraben.

 

Wir werden total fremdbestimmt. Das BAZL, respektive die vernüftigen alten Mitarbeiter des BAZL haben es längst nicht mehr im Griff. Praxisentrückte Technokraten und Juristen im Ausland, aber leider auch zunehmend in den eigenen Reihen, machen es praktisch unmöglich noch vernüftige Regeln für den Erhalt und die Weiterführung der Luftfahrt beizubehalten.

 

Hans

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Es gibt heute Fächer die ich seiner Zeit nicht besuchen musste. Geschweige sie es noch gegeben hätte. Wie also kann ich es wissen was da geschult wurde.

Muss ich nur weil ich schon länger fliegen darf nicht auch das Wissen eines Piloten haben der in der jüngsten Zeit die Theorieprüfung bestanden hat?

 

Warum wird alles neue immer nur so bekämpft.

 

Es kann doch nicht nur am Recht liegen. Oder? :D

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Jammerei nützt da nun nichts ... früher oder später wird sich JAR/EASA durchsetzen und das hat nicht nur Nachteile.

 

Für mich bleibt die Frage zu klären wie man eine periodische Überprüfung der Voice-Kenntnisse SINNVOLL in die bestehenden Überprüfungsflüge einbinden kann. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen wie bei meiner Voice-Prüfung am Tisch zu sitzen und einen vorgegebenen "Flug" mit dem Finger auf der Karte von A nach B zu "fliegen". So etwas muss im Flugzeug unter den dort herrschenden "Arbeitsbedingungen" erflogen werden. Immerhin gab es bei mir schon bei der praktischen PPL-Prüfung auf dem Prüfungsbogen Bewertungskriterien für die Kommunikation mit ATC. Das könnte man ja ohne Probleme auf die periodischen JAR-Überprüfungsflüge übertragen ... oder sehe ich da etwas falsch?

 

Ciao, Markus ;)

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Ich habe gestern an einem ausgezeichneten Voice-Refresher durchgeführt von einer Skyguide-Mitarbeiterin teilgenommen

 

Hoi Turi,

 

kannst Du mal näher schildern wie das abgelaufen ist?

 

Ciao, Markus ;)

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Es wurden die Checkflüge eingeführt. Joachim

 

Ein für allemal : JAR verlangt keinen Checkflug, sondern einen Uebungsflug. Nein, das ist nicht dasselbe, sondern zB die Gelegenheit mit einem Fluglehrer etwas zu üben, was man alleine vielleicht besser nicht üben sollte oder darf. Dafür werden innerhalb von 2 Jahren nur noch minimal 12 Stunden verlangt und gegenüber früher erst noch Blockzeit. Dass dies nicht unbedingt positiv sein muss und zB ermöglicht mit etwa 6 Stunden reiner Flugzeit innerhalb zweier Jahre die Lizenz zu erhalten ist leider Tatsache, passt aber nicht zu den Behauptungen ALLES werde teurer. Diese Reduktion des minimalen Trainings macht den zweijährlichen Uebungsflug dringend erforderlich. Dieser Flug kann von Mietern mit dem jährlichen Checkflug erledigt werden. Klubs bieten solche Flüge für ihre Mitglieder auch im Rahmen eines Wochenendausfluges an, wobei die Fluglehrer gratis zur Verfügung stehen (zB City Flyers Bern).

Zum Thema Voice-Refresher : Darauf hinwirken, dass dieser Refresher nicht unbedingt teuer im Flugzeug erledigt werden muss. In der ILS haben wir sicher Leute, welche berechtigt sein werden, einen solchen Kurs mit 20 oder 30 Teilnehmern durchzuführen. Also no panic. Viele Flugschulen führen Voiuce-Kurse nicht selbst durch und haben sich sicher nicht zum "Geld verdienen" um solche Refresher gerissen.

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.. etwa 6 Stunden reiner Flugzeit innerhalb zweier Jahre die Lizenz zu erhalten ist leider Tatsache, passt aber nicht zu den Behauptungen ALLES werde teurer.
Aha, jetzt habe ich das System begriffen. Man muss nur noch 6 Stunden fliegen, damit man sich so die schönen zusätzlichen Neuerungen, wie erhöhte Frequenz bei Flieger und Augenarzt, sowie Übungsflüge und periodische Voiceüberprüfungen, DVO Schulungen alle paar Monate und was derlei mehr noch erfunden wird, noch leisten kann. :002:

 

Hans

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Schneider Björn

Wie lange geht es bis der Staat auch bei den Autofahrern neue Einnahmequellen findet? Checkfahrten alle 2 Jahre... ????

Dies würde ich mir jedoch sehr wünschen. Wenn ich sehe was da zum Teil auf den Strassen wildert. :(

 

Gruess Björn, der in Check -fahrten oder flügen nicht nur negatives sieht.......

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Macht die Augen auf! Es handelt sich bei diesen einzelnen Einschränkungen und Vorschriften um die Verwirklichung des vom Bundesrat beschlossenen Grundsatzes, „die Privatfliegerei mittels flankierenden Massnahmen einzuschränken“. Wer heute noch der Ansicht ist, die Einführung dieser oder jener Vorschrift sei kein Problem, sieht den Gesamtzusammenhang nicht. Wenn ich heute schaue, in welchem Tempo nun regelmässig neue Einschränkungen und Vorschriften erlassen werden, graut es mir davor, mir einen Flug in 10 Jahren vorzustellen...

 

Es muss bei der Einführung dieser Vorschrift unbedingt seitens unserer „Interessenvertreter“ darauf bestanden werden, dass die Absolvierung dieser Prüfung anlässlich des einstündigen JAR-Übungsfluges möglich ist.

 

Grüsse Flavio

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vom Bundesrat beschlossenen Grundsatzes, „die Privatfliegerei mittels flankierenden Massnahmen einzuschränken“.

 

Da nützen uns die sogenannten "Interressenvertreter" herzlich wenig.

Anzusetzen ist nur bei der Politik.

Das heisst zunächst mal die politische Ablösung dieser "Rot/grün" Koalition mit BR Leuenberger in der Spitze.

 

Grüessli

Joachim

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