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DODOSIM Advanced 206 Review


kettlermartin

Empfohlene Beiträge

ADVHEAD.jpg

 

Hallo zusammen!

 

Hier nun mein „kleines“ Review über den Dodosim Advanced 206 Jet Ranger.

Vorgängig möchte ich erwähnen, dass ich nicht gross auf die Graphik oder die Effekte eingehen möchte, sondern mich voll und ganz auf

das Flugverhalten, die Notsituationen und die Auswirkungen von abnormalen Fluglagen konzentriere.

Als Referenz nehme ich einen realen, von mir ausgeführten Checkflug, bei dem ich im Wissen auf dieses Review, Daten und Erfahrungen gesammelt habe.

Beim realen wie beim virtuellen Helikopter finden wir unter der „Motorhaube“ eine Allison 250 C-20 Turbine und das Gewicht (MTOW) liegt ungefähr im selben Rahmen.

 

Das Paket Dodosim:

 

Erhältlich ist der Vogel in 2 Versionen unter www.dodosim.com.Die Hobby-Version und die Enthusiast (Advanced) -Version.

Die Hobby-Version ist etwas einfacher gehalten und beschränkt sich mehr auf das Anlassverhalten des Jet Rangers.

Ich empfehle grundsätzlich die Advanced-Version mit den realistischeren Flugeigenschaften. Hinzu kommt ein komplexes

Upgrade, welches nach dem Kauf des Advanced gratis als E-Mail nachgesandt wird. Der Preis: c.a. 50 Euro / 80 CHF.

 

Das Flugmodell stammt von Owen Hewitt.

 

Der Sound stammt von Douglas Dawson.

 

Das Manual kann als klein aber sehr fein bewertet werden. Es ist alles vorhanden was von Interesse und notwendig ist.

 

Es gibt ein sehr hilfreiches Support-Forum (Englisch) mit vielen tollen Tipps und Hilfestellungen.

 

Die Installation braucht etwas Erfahrung mit dem Innenleben des FS,ist aber hervorragend im übersichtlichen Manual abgedruckt.

ES IST SEHR,SEHR WICHTIG DIE INSTALLATION SCHRITT FÜR SCHRITT GENAU DURCHZUFÜHREN!!!

Ansonsten funktioniert der Heli nicht richtig, oder wichtige Dinge fehlen. Schon fast ein Muss und ein wichtiger Tip:Man sollte eine eigenständige .cfg für den Dodosim-Hubi erstellen, danach können alle Einstellungen so belassen werden und man ist sicher dass das Teil nach erneutem aufladen noch funktioniert.(Eine .cfg erstellen wird hier beschrieben).

 

Der Test erfolgt mit 2 verschiedenen Hardwarekomponenten um etwaige Dissonanzen und Hardwarebedingte Fehler zu erkennen. MRVC und HELI-KIT .Wie immer ist auch ein TRACK IR 4 im Einsatz.

 

Der Test:

Startup

 

Wir laden den mitinstallierten Flug und sehen auf das Panel mitsamt seinen Unterpanels.

 

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(Wichtig! Bevor die N1 der Turbine nicht die 60% Marke überschritten hat, dürfen keine Sichtwechsel oder Panelausblendungen passieren.

ansonsten werden die Flugeigenschaften nicht richtig geladen!)

Die Anordnung der Instrumente und die Instrumentierung als solches gibt den Durchschnitt der realen Panels gut wieder.Es gibt praktisch keine 2 identischen Panels, ich habe selber in 6 verschiedenen Maschinen gesessen und in allen irgendwelche Unterschiede festgestellt.

Grundsätzlich ist aber alles da und auch dort wo wir es brauchen.

Mit dem Startup der Turbine zeigt sich sofort die Professionalität des Dodobirds,(auch die neuen Sounds überzeugen!)

Ich führe alle Schritte mit meiner orginalen Checkliste durch und arbeite sie step by step durch.

Ich drücke die Fuel Boost Pumps – Sicherungen ein, danach schalte ich die Batterie ein und sofort ertönt das Engine Out Horn, das Cockpit

erwacht mit den richtigen Malfunction-Lichtern in der Leiste. Fuel pressure ist ebenfalls okay, einzig der Low Rotor RPM Warnton ist nicht vorhanden, wenn ich den Pitch ziehe, das Licht brennt aber.

Der Caution-Light-Test ist erfolgreich und das TOT (Turbine Outlet Temperatur) Licht kann ebenfalls gecheckt werden.

Nun gilt es die Aussentemperatur zu checken, sowie die Windrichtung und auch die TOT Anzeige sollte uns einen Wert unter 150 Grad C bescheinigen. Mein Entscheid nach dieser Prüfung liegt dabei, den Twist Grip am Pitch bei 15% zu öffnen.

Viel Rückenwind, eine zu hohe TOT Temperatur oder das falsche öffnen des Twist Grip, kann einen Hotstart provozieren. Resultat ist meist einen überhitzte Turbine was einen beträchtlichen Schaden darstellt.

Ich drücke den Starter und beobachte die TOT welche nun ansteigt. Sobald die N1 die 15% erreicht öffne ich den Twist Grip,nun schiesst die TOT Temperatur gewaltig und schnell hoch. Einen Blick auf den Engine Oil Pressure welcher auch okay steigt und sofort zurück auf die TOT, welche nun am oberen Grenzbereich sich stabilisiert. Bei erreichen der 58% Marke der N2 lasse ich den Starter los und kann auch das einpendeln der TOT im normalen Bereich feststellen.

 

Ich habe hier mehrere Starts vollzogen um die Gefahr des Hotstarts zu testen. Sei es Rückenwind, eine TOT über 150 Grad

oder auch eine Fehlmanipulation des Twist Grips endeten unweigerlich in einem Hotstart. Akkurates beobachten jeglicher Faktoren ist also unerlässlich um den Dodo nicht zu beschädigen, Strg – E funktioniert nicht ;-)

 

Nach einer 1 minütigen Aufwärmzeit drehe ich auf 70% N2 auf, damit ich den Generator einschalten kann. In der Realität muss hier oft gewartet werden um den Zeiger unter die rote Limite zu bringen, bevor die Avionics und die restlichen „Stromfresser“ eingeschaltet werden können. Dies erfolgt hier sofort, und somit können die Avionics dazugeschaltet werden.

Der Run Up auf 100% N2 wird durch eine weitere Limitierung begleitet. Die Torque darf beim aufdrehen des Twist Grip nicht über 40% schreiten, damit keine mechanischen Schäden auftreten (Verwindung).Hier stelle ich fest, das ich den Twist ohne weiteres voll aufdrehen kann, ohne dass die Torque kritische Werte erreicht. Dies kann nun mal ausnahmsweise als ein kleiner, unwichtiger Fehler taxiert werden.

Nach erreichen der 100% RPM teste ich das De Icing, was in der Realität ein ansteigen der TOT bedingt und somit auch beim Schweben eine Leistungseinbusse bedeutet. Der Advanced enttäuscht auch hier nicht, alles im Bereich des FM.

Okay, unser Gerät ist auf Touren und hat meines Erachtens alle Punkte sehr gut erfüllt, und ist nun bereit für den fliegerischen Teil.

 

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Hoovern

 

Gleich zu Anfang wird unser Vogel nun beweisen müssen was in ihm steckt. Das Schweben oder eben hoovern, ist ja die grosse Herausforderung beim Hubschrauber und wurde bis jetzt nur durch den Dodosim einigermassen simuliert. Denn ein, wenn nicht der wichtigste Punkt, ist das Drehmoment, welches ein Hubschrauber durch seinen Hauptrotor entwickelt. Bisher gab es dieses Drehmoment eben nur bei Dodosim und die Helis konnten im Prinzip geflogen werden wie Flugzeuge, nichts ging um die Hochachse. Beim soeben erschienen Upgrade des Advanced 206 wurde dieses Drehmoment noch einmal erheblich verbessert.

Ich hebe also den Pitch ein wenig an, und versuche den Heli „leicht“ zu machen, d.h. der Heli ist noch auf den Kufen, aber eben nicht mit dem vollen Gewicht. Dieses Manöver wird sehr vorsichtig gemacht, um den Schwerpunkt und das Drehmoment zu erahnen, damit die richtigen Massnahmen eingeleitet werden können. Ich staune, der Dodo reagiert wirklich sehr genau mit dem Drehmoment, auch der Schwerpunkt wird mit meiner Beladung hervorragend simuliert. Ich lasse den Heli einen Moment auf den Kufen kratzen und versuche mit minimalen Pedalveränderungen um die Hochachse zu schieben, und gerade hier zeigt sich auch dass eine genaue Kalibrierung der Steuereinheiten, sehr viel Sensibilität hervorbringen kann.

Nun gehe ich in den Schwebeflug über und hoovere c.a. 1.5 Meter über dem Boden und mache den Check in Ground Effect. Der Bodeneffekt ist (noch) nicht simulierbar, und doch habe ich das Gefühl ein wenig auf dem Kissen zu sitzen.......na, wer weiss.

 

Climb,Enroute,Descend

 

Aus dem Schwebeflug gehe ich über in die Translation, den Vorwärtsflug, und beginne zu steigen. Mit 2 Personen und ¾ Fuel an Bord ist der Torque-Hunger nicht allzu gross, somit ist also genug Power da.Durch die Fahrtaufnahme entsteht beim Hubi nun folgendes,die Anströmung um den Vertical Fin und die beiden Stabilisatoren am Schwanz nimmt zu, und somit entlastet es die Pedale und damit den Drehmoment-

ausgleich. Jawohl richtig geraten, genau dieser Effekt ist deutlich spürbar im Dodo, je nach Geschwindigkeit muss die Pedalarbeit angepasst werden.......wow sag ich da nur!

 

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Die Performance des Helis überrascht mich ein wenig, sei es im Climb oder im Reiseflug. Die Steigrate ist doch recht hoch und auch der Reiseflug liegt eher am oberen Bereich von 105-110 kts / 85% Torque, bei mir im realen Checkflug waren es gute 100 kts / 85% Torque.

Aussagekräftig ist diese Feststellung allerdings nicht, denn es kann ohne weiteres sein das der eine oder andere Ranger ein wenig mehr Power unter der Haube hat.

Der Reiseflug ist wie im echten Heli ein Genuss, ein grosser Pluspunkt des Jet Rangers, seine stabile und relativ ruhige Flugeigenschaft.

Die Steuerbewegungen sind sehr exakt modelliert worden, auch hier sicher eine Frage der Kalibrierung, aber die Realitätseinstellungen im Menü können sehr gut wie im Manual beschrieben, eingestellt werden.(Alle Regler ganz rechts minus 1 Klick und der General Regler zwischen Mitte und ganz Rechts.)

All jene die den Standartflug ausgewählt haben und in der Maschine ohne Türen sitzen, werden wahrscheinlich überrascht sein, dass der Heli bei 80 kts extrem unruhig wird und es sogar zum Absturz kommen kann. Tja,auch hier geht`s nach dem Flight Manual des Jet Rangers,

maximale Geschwindigkeit bei abgenommenen Türen sind 80 kts.!

Der Descend erfolgt je nach Beladung mit realen Sinkgeschwindigkeiten.

 

HIGE und HOGE

 

HIGE (Hover in ground effect) und HOGE (Hover out of ground effect) beschreiben die Schwebeleistungen mit dem Bodeneffekt und Schweben ohne in der Nähe des Bodens zu sein. Erstgenanntes (HIGE) kann grundsätzlich mal in den Hintergrund gestellt werden, da uns der Sim ja keinen Bodeneffekt simulieren kann, also werden wir uns ausschliesslich auf die Performance-Tabellen der HOGE Charts kon-

zentrieren. Von unserem Testflugplatz Reichenbach LSAZ ist es ein Helisprung bis zum Wildhorn-Gebirgslandeplatz auf 10.000 Fuss. Ich

wähle absichtlich diesen, da ich persönlich dort schon einige Landungen gemacht habe und so ungefähr die Berechnungen aus der Realität herbeiziehen kann.

Anflug auf das Wildhorn:

 

5.jpg

 

Ausschlaggebend sind Temperatur, Luftdichte und Beladung des Helis, so erstelle ich mir ein Sheet mit verschiedenen

Temperaturen, einmal mit ISA,ISA –10° und ISA +10°.Aus der HOGE Loadtabelle ersehe ich das maximale Gewicht um auf diesem Platz landen und starten zu können (Nicht vergessen HIGE existiert nicht im Sim!).Ich habe mit vielem gerechnet, aber das dieses Teil so exakt

programmiert wurde, lässt mich staunen. Nach einer halben Stunde und 24 Landungen in verschiedenen Konfigurationen, auch mit Wind-

komponente, gibt es keinen Zweifel, das Modell hält jede Versprechung! Von nun an ist Köpfchen gefragt, wenn es um`s Hubi fliegen geht,

man denke nur an einem heissen Tag mit Volllast einen Take Off zu machen ohne einen Overtorque zu praktizieren. Endlich kann im Sim-

ulator Heli geflogen werden.

 

Wildhorn 10`400 Fuss:

 

6.jpg

 

Emergencies

 

Nun kommen wir wohl zum interessantesten Kapitel, in welchem Dodosim uns in den Vorankündigungen das Wasser in den Mund trieb.

Bis jetzt war in keinem Virtuellen Heli nur annähernd eine Autorotation oder ein sonstiger Failure simulierbar, also war die Spannung gross, ob es den nun wirklich gehen würde. Die Konfigurationen sind mit und ohne Wind, mit 2 Pax, halbvollem Tank und mit Volllast.

Wir beginnen mit einer gewöhnlichen Autorotation 1000 Fuss über Grund......

 

AR (1000) feet AGL: Ich drehe den Throttle ins Idle und senke den Pitch zügig aber nicht zu schnell ganz runter. Die Geschwindigkeit

nehme ich gemäss FM auf die optimalen 60 kts zurück und stabilisiere den descend. Die Reaktion ist sehr gut,

auch eine kleine Pedalkorrektur muss gemacht werden,die Performance überzeugt hier ganz klar.Die Rotordreh-

zahl kann sehr schön mit kleinen Pitchbewegungen korrigiert werden,und auch das aufbauen der Drehzahl durch

das anstellen des Helis funktioniert optimal. Im Flare kommen wieder die Pedale leicht zum Zuge und das Ver-

hältnis Geschwindigkeitsabbau und Drehzahlerhöhung stimmt für mich sehr gut. Bei c.a. 10-15 MPH stelle ich

den Heli wagerecht, wobei nun die Pedalarbeit wie in der Realität höchste Priorität schreibt, und setzt mit einer

Gleitlandung auf.(Die Gleitlandung fällt klar länger aus als in der Realität, dies wurde aber auch von Dodosim

deklariert. Scheint ein MS Bug zu sein.)

Des weiteren ist ein Static Roll over, also ein hängen bleiben der Kufe am Boden, gefolgt von einem Überschlag

Ebenfalls simuliert. Also darauf achten den Heli gerade zu halten wenn es ums landen geht!

Mit 2 Personen an Bord und leichtem Gegenwind ist die AR ein wahrer Genuss,denn sie hat enorm viel Reserven

und ist gutmütig. Bei Null Wind wird es schon ein wenig schwieriger und mit Rückenwind braucht es schon ein

wenig Übung.Bei Volllast wird die AR schon zu einer grossen Herausforderung,der Heli fällt aus dem Himmel und

die Einteilung für den Flare muss schon stimmen, ansonsten findet man sich 1 Meter unter der Texture wieder.

Grosses Kompliment an die Erbauer, auf einer Skala von 0-10 würde ich hier eine glatte 9+ geben! Bravo!

Heli im Flare:

 

4.jpg

 

 

AR (2000) feet AGL: Die Schrägautorotation wird gebraucht, wenn ein Landefeld evt. überschossen wird.Man nimmt die Geschwindig-

(Schräg-AR) keit auf praktisch Null zurück, sinkt so sehr schnell ab und geht wieder auf die Geschwindigkeit zurück um zu

landen. Das Flare muss einiges höher eingeleitet werden, da die Sinkgeschwindigkeit auch einiges höher ist. Der

„Flugweg“ wird so verkürzt, um die Landestelle zu erreichen.

Ich leite die AR ein, nehme die Geschwindigkeit auf Null zurück und sinke so optimal ab. Und es braucht wirklich

auch hier einiges mehr an Höhe um das Sinken zu kompensieren, unter Volllast natürlich einiges mehr.

Achtung:Wer nicht auf die Drehzahl achtet, wird diese schnell verlieren und sich ungespitzt in den Boden drehen

 

Schwebe-AR: Die Schwebeautorotation findet ihren Einsatz, wenn beim Hoovern am Boden plötzlich der Treiber aussfällt.Höhe

c.a. 1,5 – 2 Meter. Bei dieser AR müssen wir sofort alles vergessen was wir bei Autorotationen gelernt haben,

denn ein sofortiges absenken des Pitches hätte hier fatale Auswirkungen. Hierbei braucht es Geduld und Nerven,

denn bei Ausfall lassen wir den Pich oben und den Heli sinken, und erst kurz vor aufsetzen reissen wir den Pitch

hoch um eine sanfte Landung zu machen. Vor allem ist hier der Pedaleinsatz gefragt.Funktioniert das auch hier?

Ich setze den Throttle ins Idle,eine kleine Bewegung um die Hochachse folgt,und kurz vor dem harten aufsetzen

ziehe ich am Pitch. Bei der Landung macht der Heli einen kleinen unsanften Hopser und dies bei all den 10 Ver-

süchen die ich gemacht habe.Dies scheint wieder der Bodenkontakt des „wahrscheinlichen“ MS Bugs auszu-

machen, den ansonsten kann auch die Schwebe-AR als simulierbar bewertet werden.

 

Overtorque: Overtorque ist wie der Name schon sagt, ein Zustand der erreicht wird wenn der Torque über die Limiten ge-

nutzt wird. Dies passiert vor allem beim Starten oder Landen. Die mechanische Überbeanspruchung ist natür-

lich am PC kaum simulierbar, hingegen geht der Overtorque auch meist mit einer zu hohen TOT Temperatur

ein, und die ist ja im Dodosim hervorragend umgesetzt. Setze ich den Torque nun über die Limite nimmt die

TOT kontinuirlich zu, und das Resultat ist ein Engine failure mit „wunderschönen“ Dodoianischen Feuereffekten!

Also aufgepasst, immer TOT und Torque gemeinsam im Auge behalten!

 

Wenn es knistert....

 

3.jpg

 

 

 

Hydraulic failure: Wer die Hydraulik ausschaltet oder nicht einschaltet, wird einen praktisch nicht steuerbareren Heli bekommen.

In der Realität nehmen allerdings die Steuerkräfte enorm zu, aber der Heli ist trotzdem weiter fliegbar.

Nicht simulierbar.

 

Vortex: Ein grosses Wort bei Dodosim. Denn schon seit der ersten Version ist der Vortex beim Dodo eingebaut. Beim

Vortex „fällt“ der Heli in seinen eigenen Downwash und dies endet mit einem Stall und Absturz. Gegenmittel ist

Geschwindigkeit aufholen und seitlich aus dem Downwash hinausfliegen. In genügender Höhe kein Problem, je-

doch knapp über Boden ein fataler Zustand und nicht korrigierbar. Gerade beim Landeanflug ein sehr heim-

tückischer Zustand, denn hier muss unbedingt darauf geachtet werden, nicht mehr als 300 Fuss per Minute

bei einer Geschwindigkeit von unter 30 kts zu sinken. Dodosim hat uns hier neben dem Effekt selbst, noch ein

tolles Werkzeug mitgegeben, nämlich einen Schalter mit welchem man die Intensität des Vortex einstellen kann.

Der 5 Stufenregler geht von Stufe 1, praktisch nicht erreichbarer Vortex (Anfänger) bis Stufe 5,extrem sensibler

Vortex (Profis).Die voreingestellte Stufe 3 kann als realistisch angesagt werden. Höhere Werte bieten zwar ein

wenig mehr Nervenkitzel, haben aber mit realistisch nicht mehr viel zu tun, da ein vernünftiges sinken fast nicht

mehr möglich ist. Ein tolles Instrument um den Anfänger an die Wirbelringstadien (Vortex) heranzuführen.

 

LTE: Der „Loss of Tail-rotor Effectiveness“ zu deutsch, Verlust der Heckrotor-Effektivität,wird ebenfalls simuliert.

Ich drehe den Heli nun so in den Wind (welchen ich auf 30 kts erhöht habe) dass ich die Beaufschlagung in

einem Winkel von 285° bis 315° bekomme, das Ganze noch bei hoher Leistung. Durch die Anströmung des

Heckrotors vom Downwash des Hauptrotors und des zusätzlichen Windes von vorne links, gerät der Heckrotor

in einen Vortex und verliert seine Effektivität. Der Heli dreht sich nun abrupt um die Hochachse, wie bei einem

Heckrotorausfall. Der LTE wird im Dodosim wie in der Realität durch eine sich vermindernde Wirkung des

Heckrotors angezeigt, ein rechtzeitiges eindrehen in den Wind und keine hektische Pedaleinwirkung lässt mich

dem LTE entkommen.

 

Rotor Droop:Rotor Droop bedeutet, das der Gouvernor seiner Arbeit,die Leistung RPM kontrolliert zu setzen,nicht mehr nach-

kommen kann. Dies passiert, wenn der Pitch zu heftig bewegt wird und so in einem Drehzahlverlust endet.

Auch dieses simuliere ich einige Male, und es funktioniert hervorragend, obwohl der Droop manchmal ein

bisschen zu früh kommt.

 

Grundsätzlich muss gesagt werden, das alle Emergencies in einem sehr hohen Standart simuliert werden können. Während den Übungen ist mir nun auch aufgefallen, das der „Translational Lift“ (z.B. gegen den Wind zu steigen) seine Wirkung hat.Die Steigraten sind einiges besser als mit Rückenwind.

Die Stunde ist nun fast vorbei, und ich begebe mich nun zurück auf die Basis um noch den Fuel-Verbrauch zu testen.

 

FAZIT:

 

Den Rückflug nutze ich um ein zusammenfassendes Fazit zu machen, und hoffe dass dies nicht auch noch mal so lange wird wie der Test.

Wie ihr selbst seht, hat mich der Vogel in seinen Bann gezogen, und ich gebe zu ich war, bin und werde wohl ewig ein Fan bleiben. Die Fas-

zination am heimischen PC praktisch die gleichen Verhältnisse vorzufinden wie auf meinen realen Flügen, ist schon ein Ding für sich.

Natürlich ist die Systemtiefe und die Komplexität eines Jet Ranger im Sim,im Vergleich zu einem Airliner vielleicht so gross wie dessen APU,

aber weil bisher nicht vorhanden, umso interessanter. Steve Hanley und Mark Adams haben in grossartiger Arbeit ein Produkt auf den Markt gebracht, für welches ich ohne weiteres ein mehrfaches bezahlen würde, und ich gehe sogar weiter und behaupte, dieses Teil könnte ohne

weiteres in der Ausbildung der realen Hubschrauberpiloten ein grosse Rolle spielen. Wer den Dodo-Vogel fliegen kann, wird nicht einen richtigen Chopper fliegen können, aber er wird ihn und seine Eigenschaften verstehen können. Die Dodoianer haben auf jeglichen Zusatz

wie Unterlast verzichtet und die ganze Energie in die Flugdynamiken gesteckt. Zum guten Glück, denn solche Zusätze sind im Flusi nicht

realistisch simulierbar und verlieren so auch an Bedeutung.

Microsoft hat leider, nicht ganz unerwartet, mit dem FSX die Hubiwelt enttäuscht, keine positive Veränderung ist feststellbar, und so muss man wohl auch vermuten, dass der Dodo Jet Ranger für die nächste Zeit der einzige auf diesem Level bleiben wird. Denn wenn man sieht

wie lange Steve und Mark an diesem Projekt gearbeitet haben, und sich in dieser Zeit kein weiterer Anbieter gefunden hat, welcher dieses Niveau erreichte.......

Schon fast hätte ich die Landung vergessen, denn ich bin ja schon da. Ich setze auf und wenn wundert es, die 25 U.S. Gallonen Ver-

brauch auf die Stunde entsprechen den Durchschnittswerten des Jet Rangers. Der Engine Shut Down geht wieder gemäss der Check

liste reibungslos über die Bühne...........das war`s!

 

In den Flusi-Foren wurde viel Respekt geäussert, das der Heli zu komplex und zu schwierig sei zum fliegen. Ist er nicht, aber er ist anders als alles was wir bisher kannten, er ist realistischer! Wer sich für den Heli als Fluggerät interessiert, und wer lernen will warum das ein Heli

fliegen kann, wird mit diesem Produkt viele interessante Stunden verbringen können. Wer den Spielcharakter vermisst, dem sei gesagt, das der FSX (sobald der Dodosim FSX kompatibel ist!) uns mit seinem Missionseditor noch viel Spass machen wird, hier steckt ein ungeheures Potential drin.

 

 

POSITIV:

-Flugdynamiken

-Systemtiefe

-Realitätsanspruch

-Eigenes Support-Forum

-Verständliches Manual

 

Negativ:

-

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Danke Martin!

 

Aber eine Frage habe ich noch, in wie fern meinst Du, dass der FS den Bodeneffekt nicht simuliert? Ich finde schon. Ich habs mal versucht, indem ich den heli auf dei Maximalen 3200lbs Beladen habe und den Pitch langsam angezogen habe. bei etwa 98% hebte er ab. und blieb nur etwa 50cm über Boden mit der Höhe... weiter gings nicht. Also fahrt aufnehmen und sie da.. es steigt... ;)

Oder habe ich dich da falsch verstanden?

 

 

 

gruess Constantin

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Hallo Consti!

 

Ich muss Dich leider enttäuschen,der Bodeneffekt wird definitiv nicht ,oder nur sehr wenig simuliert.Dies ist übrigens auch die Aussage des Teams.Die Komplexität des Downwashs ist zu aufwendig um sie zu simulieren,denn dieser ist abhängig von Windeinfluss,Geschwindigkeit des Helis,Anströmung,usw.

Wenn Du vorwärts fliegst und steigst,also in der Translation bist,geht der Bodeneffekt weg,dies ist in der Realität sehr gut zu spüren.Hier muss mit dem Pitch ein wenig Anstellwinkel gegeben werden um das "durchsacken" zu eliminieren.

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  • 1 Jahr später...

Hallo Martin

 

Erst mal ein fettes Dankeschön für all deine interessanten Berichte und Tipps hier im Forum zum Hubifliegen!

 

zZt bin ich am hin und her schwanken ob ich die PMDG 736/-7 Kaufen soll oder nach dem Entdecken deines Dodo-Berichtes den Advanced Jetranger!

 

Das Helifliegen liegt mir noch... habe keine Probleme mit Hovern, AR, Oelbohrinsellandungen und Landungen auf beweglichen Objekten wie zB auf einer Jacht. Ich fliege auch gerne auf Taxyways rollenden Airliner auf Cockpithöhe seitlich nach mit der Nase auf das Cockpit gerichtet.. oder Rückwärts macht auch Spass.

 

Die Systemfunktionalität und dein Bericht zur Flugdynamik von Dodosim verblüfft mich. Wahrscheinlich entscheide ich mich vorerst mal für den Dodo-Hubi.

 

Was mich allerdings erstaunt ist, dass kein Groundeffekt simuliert werden soll, das kann ich beinah nicht glauben. Bei allen anderen Hubis im Sim tut er das mehr oder weniger. zB Die Agusta 109E Power von Alan Devins (meines Erachtens die Beste Dynamik aller Freeware Helis) tut das wie die meisten Sim-Helis.

 

Jetzt nimm mal den Dodo-Ranger flieg auf ein Dach und Hovere da 0.5m über Dach (Ein Hochhaus der Std-Scenery... kein Flughafengebäude), dann langsam bewege Dich über's Dach hinaus. Vergewissere Dich aber erst, dass auf dem Dach landen kannst um sicher zu gehen dass die Plattform auch als Grund wirkt. Mich würde erstaunen wenn der Hubi nicht - kaum bist über dem Dach hinaus - relativ rassig abwärts geht (FS2004).

 

Das würde mich sehr interessieren.

 

LG Roy

 

 

agusta.jpg

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Hallo Martin

 

 

Die REALSTART 206-Version besitze ich schon einige Zeit in meinem virtuellen Hangar.

 

Ich konnte kürzlich bei einem Kollegen den Dodosim Advanced 206 Jet Ranger "Testfliegen". Allerdings hat er das Upgrade nicht installiert. Nun überlege ich mir den Kauf dieses Heli-AddOn.

 

Kannst du mir aber bitte vorab kurz und stichwortartig aufzählen was das Uprade an der "normalen" ADVANCED-Version ändert.

 

Herzlichen Dank für eine Antwort und

 

many happy Landing wünscht

 

Bruno

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kennt jemand das problem eines nicht funktionierrenden rudders? habe die adv verssion und einen saitek X45. bei dem Dodo fängt das Rudder an zu spinnen, hat jemand ne lösung oder das selbe problem?

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kennt jemand das problem eines nicht funktionierrenden rudders? habe die adv verssion und einen saitek X45. bei dem Dodo fängt das Rudder an zu spinnen, hat jemand ne lösung oder das selbe problem?

 

Hallo Oliver

 

Ich hab den Jet Ranger Advanced gekauft... Genial!

 

Die Z-Achse oder -Rotation (Heckrotor) musst du unter Joystickzuweisungen der linken Differenzial Bremse zuweisen (Bremsachse Links), NICHT dem Seitenruder ;)

 

Ich fliege nur noch DODO :008:

 

@Bruno

 

Brauch ich das Upgrade auch? Nicht oder? Hab grad die Advanced-Fullversion Gekauft... die wird sicher auf dem neuesten Stand sein.

 

Gruss Roy

 

PS: Der Groundeffekt ist wirklich schwächer als bei der Agusta 109... aber er ist da ;) ... hab den Dachtest gemacht. Und der Batterieswitch geht. :009:

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

 

Edit:

 

@Bruno

 

Kannst du mir aber bitte vorab kurz und stichwortartig aufzählen was das Uprade an der "normalen" ADVANCED-Version ändert.

 

Bin zwar nicht Martin darf dir sicher trotzdem antworten Bruno

 

Hab nochmals nachgeguckt, das Upgrade ist nur für den Realstart 206 bestimmt, nicht für den Advanced... So versteh ich das.

 

Gruss Roy

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Hallo Roy

 

Vielen Dank für deine Antwort. Aber gemäss Review von Martin

 

Ich empfehle grundsätzlich die Advanced-Version mit den realistischeren Flugeigenschaften. Hinzu kommt ein komplexes

Upgrade, welches nach dem Kauf des Advanced gratis als E-Mail nachgesandt wird.

 

verstehe ich das etwas anders.

 

Warten wir bis Martin hoffentlich eine klärende Antwort weiss.

 

 

Gruss

Bruno

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Hallo Dodo Piloten

 

Das Update Per e-mail auf Anfrage bekommen... Bruno, hattest recht!

 

Habs für euch kurz hochgeladen (Download legal, Update ist Freeware)

 

>DodoSim Adv-Update zur ADV-Fullversion<

 

Z-Achse (Heckrotor) Engine 3 Throttle Axis zuordnen und Reverse Häkchen setzen

Schieberegler (Pitch/Kollektiv) Engine 1 Throttle Axis zuordnen.

 

Unbedingt Manual lesen (Fuel, Payload und Sensitivity studieren bezw einstellen)

 

LG Roy

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Guten Tag Roy

 

 

Vielen Dank für deine klärende Antwort. Ich werde mir den B206 ADVANCED auch in den virtuellen Hangar stellen.

 

 

Einen schönen Sonntag wünscht

 

Bruno

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Hallo zusammen!

 

Sorry für meine Abwesenheit,ich habe den Thread komplett übersehen.

 

Danke Roy für die Antworten und den Link.Viele FAQs findet ihr übrigens im Forum von Hovercontrol:

http://64.34.169.161/cgi-bin/ib3/ikonboard.cgi?;act=SF;f=46

 

Dort seht ihr auch den Stand über die FSX-Version die hoffentlich bis Weihnachten auch im Netz stehen wird,so es die Dodos wollen:009:

(Auch sehr interessant ist die Entstehung des Huey-Projekts,was wohl wieder ein absoluter Knaller geben wird.)

 

Roy: Das mit dem Bodeneffekt ist eben so eine Sache,Du hast das richtig festgestellt,es gibt schon einen simulierten Bodeneffekt.Dieser hängt aber an Kontaktreferenzen des Hubis gegenüber der Scenery insbesondere von "festen" Gebäuden ab.Da man im Simualtor diesen Effekt nicht spürt,hat man eher die Tendenz beim wegschweben auf offenes Gelände den Heli absacken zu lassen.

 

Das Manual und die genau Einhaltung der dort beschriebenen Vorgehensweisen ist ein absolutes Muss,da der Heli sonst nicht richtig funktioniert.Das mit den Zuweisungen ist halt jenseits von Logik,aber sie konntes es nicht anders machen.Ein guter Tip ist mit FSUIPC eine Dodosim-Zuweisung und Kalibrierung zu machen.Das Ganze noch gepaart mit einer eigenen .cfg und es können keine Einstellungsfehler mehr passieren.

 

Viel Spass weiterhin und happy landings:008:

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Wie sieht es bei euch aus? Nach dem Update und allen Einstellungen funktioniert der Jet Ranger.

 

Musste jedoch feststellen, dass zwei - drei Eigenschaften etwas eigenartig sind.

 

Könnt ihr mir das bestätigen? So kann ich ein Installationsfehler ausschliessen:

 

- Reagiert sehr empfindlich auf Nick- bzw. auf Rollinput. (ab 50-60kt CAS). Sehr aggressiv und leicht.

 

- Autorotation hat deutlich weniger Reserve. Starker Sinkwinkel notwendig um 60 CAS zu halten (min 20°). Heli verliert schnell Fahrt Bei ca 5-20% Pitch im Sinkflug... Pitchänderung hat aber keinen sehr grossen Einfluss auf die Fahrt. (Rotormasse bzw Trägheit zum Flaren ok). Autorotation.gau ist installiert

 

- Torque weniger empfindlich. Heli im Flugbetrieb resistenter (Over Torqueempfindlichkeit durch schnellen, abruppten oder dauernden Full-Kollektiv-Input geringer).

 

Das HUD ist sehr Hilfreich! Eine tolle Funktion!

 

Gruss Roy

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Hallo Roy

 

- Reagiert sehr empfindlich auf Nick- bzw. auf Rollinput. (ab 50-60kt CAS). Sehr aggressiv und leicht.

 

Welche Realitätseinstellungen hast Du im FS?

 

- Autorotation hat deutlich weniger Reserve. Starker Sinkwinkel notwendig um 60 CAS zu halten (min 20°). Heli verliert schnell Fahrt Bei ca 5-20% Pitch im Sinkflug... Pitchänderung hat aber keinen sehr grossen Einfluss auf die Fahrt. (Rotormasse bzw Trägheit zum Flaren ok). Autorotation.gau ist installiert

 

Sinkwinkel ist ein bischen zu aggresiv,ist in der Realität nicht so steil um die 60 Knöpfe zu halten.Der Dodo-Ranger zeigt hier nahezu die realistischen Performancewerte.Die Reserven anderer Hubis ist zum Teil deutlich übertrieben (schön wär`s wir hätten in der Realität so viel Power zu Schluss:005:).Der Jet Ranger ist sehr gutmütig um eine AR zu machen,aber es ist wie bei jedem Heli,wenn kein Power mehr vorhanden ist geht`s abwärts.........und wie!

 

 

- Torque weniger empfindlich. Heli im Flugbetrieb resistenter (Over Torqueempfindlichkeit durch schnellen, abruppten oder dauernden Full-Kollektiv-Input geringer).

 

Dies ist leider ein Kompromiss denn die Erbauer machen mussten.Wenn Du die Realitätseinstellungen im Sim ganz nach rechts drehst hast Du mehr (realistischeres)Drehmoment aber der Heli wird viel zu nervös.Hast Du den Regler in der Mitte wird der Heli gutmütiger,aber Du hast weniger Drehmoment.Dies wird übrigens in der FSX-Version für die Dodo Leute korrigierbar sein,soll also besser werden.Ich fliege die Einstellung in der Mitte von Mitte - Rechts.

 

Das Overtorquen beim Start wird leider nicht simuliert,auch mit kräftigem Ausschlag bringt man es nicht über die 40% Marke.Da aber wahrscheinlich die wenigsten über einen Ranger-Pitch oder Throttle gesteuerten Pitch verfügen,wurde dies vernachlässigt.

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Sali Martin

 

Hehe.. Äh.. Ich habe das Update installiert und die alte Airfile (nicht cfg) genommen - absichtlich. Daher hatte ich eine hohe Sinkperformance um die 60kt zu erreichen. Dies tat ich, weil mir der Heli im General Realitätsmodus - "max minus ein Klick" - zu aggressiv und in Mittelstellung beim Hoovern zu stabil ist (viel zu stabil!).

 

- Die Stabilität und Empfindlichkeit liegen im Schwebeflug verglichen zum Reiseflug galaktisch weit auseinander.

 

Stimmt der Schwebeflug wird er aggressiv im Reisflug. Stimmt der Reiseflug hab ich im Schwebeflug das Gefühl an einem Hydraulikarm angenagelt zu sein- Ich finde kein Kompromis.

 

Das liegt am sensitivity/dump/effectiveness Roll-Pitch-Speedtable in der Airfile. Früher gabs Editoren für sowas.

 

Mit dem Update stimmt der Rest, auch die Sinkeperformance - das war nur deshalb weil ich gemixt habe. Versuche es noch mit dem Update und den alten air und cfg files zusammen.

 

Die meisten Dynamic verhaltensmuster kommen wahrscheinlich aus den Gauges-dateien (AR, Vortex, LTE... etc) und die Panelfunktionen (HUD) XPNDR-Switch, Phone-Switch etc sowieso.

 

Natürlich sind die auf die air und cfg abgestimmt. Vermute aber dass die Abweichung sehr geringfügig ausfällt. Air und cfg Dateien dürfen nicht gemischt werden...

 

Edit:

 

Beste Variante FÜR MICH: Update machen und alte airfile nehmen (nicht cfg). So passt's für mich am besten. Die Steuerung nach dem Update gefällt mir hinten und vorne nicht. Da stören micht etwaige andere Abweichungen weniger. Das einzige was mir bisher im Mix aufgefallen ist, ist das etwas schnellere Sinken in der Autorotation.

 

Im Allgemeinen empfinde ich das Update für Gut. Schwachpunkt ist das neue Flugverhalten - bei jeder Realitätseinstellung.

 

Gruss Roy

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Hallo Martin

 

Ich habs leider nicht geschafft um am Flightsim Weekend persönlich vorbeizuschauen. Vielleicht klappts das nächste mal.

 

Noch kurz eine Frage zu Dodosim Advanced und speziell zur AR:

 

AR (1000) feet AGL: Ich drehe den Throttle ins Idle und.......

 

Hast du diesem Befehl eine Tastatur-Kombination zugeordnet oder wie machst du das, um der Realität entsprechend den Throttle rasch ins Idle zu drehen?

 

Gruss

Bruno

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Hoi Martin

 

Vielen Dank für deinen ausführlichen und auch für Anfänger im Helifliegen (wie mich) sehr gut geschriebenen Bericht.

Dieser Bericht hat sehr ausführlich alle meine Fragen rund um dieses Add on beantwortet und es hatte keine Begriffe die du nicht erklärt hast, sofern sie kompliziert sein sollten.

Vielen Dank!!

 

Gruss

 

Roman

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  • 2 Wochen später...

Hallo Martin / Grüezi Simmers

 

 

Wenn ich auf dem Petersgrat (MSL > 10'000 ft) die Turbine starte, beschleunigt die Turbine ganz normal auf 60%. Wenn ich dann aber den Starterknopf bei 60% loslasse produziert die Software innert kürzester Zeit einen Hotstart. Den Wind habe ich auf der Nase und die TOT < 150°C ist auch i.O..

 

Hast du das auch getestet bzw. festgestellt und könnte das ein Bug in der Software sein?

 

Gruss

Bruno

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Hallo!

 

Hast du diesem Befehl eine Tastatur-Kombination zugeordnet oder wie machst du das, um der Realität entsprechend den Throttle rasch ins Idle zu drehen?

 

Nein,denn ich habe einen Jet Ranger Pitch und somit erledigt sich dieses Problem:005: Aber Du kannst natürlich einen Befehl programmieren dann klappt das auch perfekt.

 

Wenn ich auf dem Petersgrat (MSL > 10'000 ft) die Turbine starte, beschleunigt die Turbine ganz normal auf 60%. Wenn ich dann aber den Starterknopf bei 60% loslasse produziert die Software innert kürzester Zeit einen Hotstart. Den Wind habe ich auf der Nase und die TOT < 150°C ist auch i.O..

 

..........dem muss ich mal nachgehen,hab ich noch nicht gesehen.

 

Im Flug kann man sich ab 8000ft auch nicht mehr auf N1 (max 84% Dauerleistung) verlassen. TOT steigt kritisch an.

 

In der Höhe wird die TOT ein Problem das unbedingt berücksichtigt werden muss das ist auch in der Realität so. So wie Du das beschrieben hast muss ich mal genauer durchgehen, habe da bis jetzt kein Problem gesehen.

Danke für euere Inputs! Alles wichtig denn die FSX-Version liegt schon fast auf dem Tisch und Verbesserungen noch "berücksichtigbar"!

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Hallo Martin

 

 

 

Wenn ich auf dem Petersgrat (MSL > 10'000 ft) die Turbine starte, beschleunigt die Turbine ganz normal auf 60%. Wenn ich dann aber den Starterknopf bei 60% loslasse produziert die Software innert kürzester Zeit einen Hotstart. Den Wind habe ich auf der Nase und die TOT < 150°C ist auch i.O..

 

Hast du das auch getestet bzw. festgestellt und könnte das ein Bug in der Software sein?

 

 

 

Klar hast du bestimmt auch viel zu tun, und in der Freizeit hat man(n) ja nicht nur den FS ;), aber ich wäre dir dankbar, wenn du das bei Zeit und Gelegenheit mal testen könntest.

 

Gruss

Bruno

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Hallo zäme!

 

Nach 10 Engine Starts auf dem Petersgrat bei Temperaturen von -5° - +25° hatte ich 8 Hot Starts und 2 gingen gut,wobei die Temp.-Limiten voll ausgereizt wurde. Verschiedene Winde und verschiedene TOTs ergaben immer wieder daselbe Ergebniss,erstaunlicherweise waren 2 Starts okay wobei ich beim zweiten Mal mit der gleichen Konfiguration wieder einen Hot Start erwischte.Deifinitiv ein Bug.Ich hab`s Mark Adams mal weitergegeben,schauen was rauskommt.

 

N1 funktioniert bei mir absolut zuverlässig und ohne Probleme.Die TOT ergibt bei mir bei hohen Temperaturen in grossen Höhen auch realistische Werte.Ab 25 ° / 8000 ft ist die Leistung klar TOT abhängig und nicht mehr Torque abhängig.

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  • 4 Wochen später...

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